Neben dem Hauptprozessor können auch etliche Grafikprozessoren von BOINC mit in die Berechnung einbezogen werden. Dies funktioniert beispielsweise bei Projekten wie Collatz, Einstein, MilkyWay und SETI. Allerdings kann sich die GPGPU-Nutzung auf die Bedienbarkeit des Computers auswirken.
Was wird benötigt
Um eine Grafikkarte zum Rechenknecht machen zu können, benögt man:
Die Nebenwirkung
Kommen wir nun zu den möglichen Nebenwirkungen der GPU-Nutzung:
Langsamen Bildaufbau beheben
Für Abhilfe kann man zum Glück selbst sorgen. Hierzu öffnet man den BOINC Manager (Advanced View) und sucht unter dem Menüpunkt "Extras" den Eintrag "Einstellungen". Es öffnet sich ein neues Fenster in dem man festlegen kann, ob die GPU auch dann mitrechnen soll, wenn der Computer benutzt wird:
Wird der Haken entfernt, setzt BOINC die GPGPU-Berechnungen aus. Erst wenn der Benutzer für eine festgelegte Zeitspanne keine Eingaben vornimmt, wird der Grafikprozessor zugeschaltet. Auf diese Weise kann man seine BOINC-Statistik verbessern und dennoch ohne Einschränkungen mit seinem PC arbeiten. In den neuesten Versionen von BOINC ist diese Option übrigens schon standardmäßig deaktiviert.

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17.05.2012 07:17:15
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