Seit Juni 2005 wurden mehr als 10.000.000 Notebooks wegen Brandgefahr zurückgerufen. Zumeist war die Batterie der Schuldige, zuweilen waren allerdings auch fehlerhafte Kabel oder Anschlüsse verantwortlich. Wir haben die uns bekannten Rückrufaktionen auf diesen Seiten zusammengefasst, der Zeitraum spannt von 2005 bis 2011.
Diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Zuletzt fand im Mai 2011 eine komplette Überarbeitung statt, in deren Verlauf wir die Struktur dieses Artikels und auch zahlreiche Links zu den Herstellerseiten aktualisiert haben.
Acer
Acer hat im Oktober 2009 ein freiwilliges Austauschprogramm für Notebooks gestartet. Schuld sind ausnahmsweise nicht die Akkus, sondern fehlerhafte Mikrofonkabel, welche eine Überhitzung auslösen können. Durch wiederholten Druck auf die linke Handablagefläche kann es zu einer Beschädigung des Kabels, einer Überhitzung, einer äußerlichen Deformierung sowie Fehlfunktionen kommen.
Im April 2007 warnte die U.S. Consumer Product Safety Commission vor überhitzenden Akkus bei Notebooks des Herstellers Acer. Rund 27.000 Akkus seinen betroffen, die entsprechenden Notebooks wurden zwischen Mai 2004 und November 2006 verkauft. Die Informationsseite von Acer scheint es nicht mehr zu geben (Stand: Mai 2011).
Eine weitere Rückrufaktion betrifft Notebook-Netzkabel, welche im Zeitraum von 1996 bis 1997 mit Notebooks ausgeliefert wurden. Diese tragen die Aufschrift "WS-027 WELLSHIN" und können zu Stromschlägen führen. Kunden, die noch ein Notebook aus dieser Zeit besitzen, sollen Acer über die Hotline 01805 005520 (14ct/min) kontaktieren.
Apple
Im August 2006 hat Apple eine Rückrufaktion für 1,8 Millionen Akkus gestartet. Die Batterien, welche vom Hersteller Sony stammen, drohen zu überhitzen, weshalb Brandgefahr besteht:
ASUS
ASUS hat im Oktober 2009 einen Rückruf für Akkus gestartet. Grund ist eine Überhitzung der Batterien und damit verbunden eine potentielle Feuergefahr. Die betroffenen Notebooks der Modellreihen X51 und Pro52 wurden bereits im Jahr 2007 ausgeliefert. Betroffene Kunden erhalten kostenlos einen Ersatz-Akku, die defekte Batterie soll entfernt und nicht mehr verwendet werden.

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17.05.2012 07:30:57
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