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Guide - VoIP-Umstellung mit Fritz!Box

Autor: doelf - veröffentlicht am 25.11.2014
s.2/2
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Werkseinstellungen? Workaround!

Der Support-Mitarbeiter hatte dann einen unschönen Vorschlag: Die Fritz!Box 7490 muss auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden! Dabei gehen natürlich alle von mir vorgenommenen bzw. importierten Konfigurationen verloren. Vorsichtshalber exportierte ich die Einstellungen nochmals (wichtig: die Sicherung immer mit einem Kennwort versehen) und setzte das Gerät im Anschluss auf den Auslieferungszustand zurück. Und tatsächlich: Die Verbindung wurde hergestellt!
Das Importieren der zuvor gesicherten Einstellungsdaten (System -> Sicherung -> Wiederherstellen) schießt den Anschluss dann allerdings wieder ab. Offenbar funktioniert die automatische Konfiguration nur dann zuverlässig, wenn eine jungfräuliche Fritz!Box am Anschluss hängt - sehr ärgerlich. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet die Importfunktion "aus einer FRITZ!Box eines anderen Modells". Um diese nutzen zu können, muss die Sicherung mit einem Kennwort versehen sein.
Im Gegensatz zum Import von einem baugleichen Modell bekommen wir nun eine Auswahlliste präsentiert. Dort darf kein Haken bei "Internetzugangsdaten" und "Alle lokalen Telefonie-Einstellungen überschreiben" gesetzt werden. Die Internetzugangsdaten würden die IP-Zuweisung blockieren und die Übernahme der Telefonie-Einstellungen verhindert die Nutzung von VoIP. Die folgenden Einstellungen kann man hingegen problemlos auswählen:
  • Alle lokalen Telefonbücher und Zugangsdaten für Online-Telefonbücher überschreiben
  • WLAN-Einstellungen
  • FRITZ!Box-Dienste
  • Heimnetz-Netzwerkseinstellungen
  • Alle Podcast-Abonnements überschreiben
  • Alle Internetradio-Stationen überschreiben
Wir setzen jeweils einen Haken, importieren die Einstellungen und die Fritz!Box startet neu. Nun steht die Internetverbindung und auch die Telefonbücher, Benutzerkonten und WLAN-Einstellungen sind vorhanden. Was noch nicht funktioniert, sind die Geschwindigkeitszuweisungen der LAN-Ports, die DECT-Telefone, das Faxgerät und der integrierte Anrufbeantworter. Diese Geräte müssen neu angemeldet bzw. eingerichtet werden. Im Vergleich zu einer vollständig händisch vorgenommenen Konfiguration ist das aber ein Klacks.

Fazit

Nach anderthalb Tagen steht die VDSL-Verbindung und VoIP funktioniert ebenfalls. Verglichen mit dem wochenlangen Ärger, über den andere Kunden berichten, war meine Umstellung eine Kleinigkeit. Die gescheiterte Übernahme der neuen Verbindungsdaten hat mich jedoch einen halben Arbeitstag gekostet und die vom NetAachen-Support vorgeschlagene manuelle Einrichtung des Routers hätte noch ein paar zusätzliche Stunden erfordert. Der Umweg über die Werkseinstellungen in Verbindung mit der Importfunktion "aus einer FRITZ!Box eines anderen Modells" stellt den optimalen Workaround da und geht - wenn man ihn erst einmal gefunden hat - schnell von der Hand. Ich hoffe, dieser kleine Erfahrungsbericht hilft anderen Kunden bei ihrer Umstellung auf VDSL und VoIP.
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