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Biostar TForce 965PT (Intel P965) im Test - 1/17
23.01.2007 by doelf
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Vor einer Woche startete unsere Testreihe aktueller Hauptplatinen für Intels Sockel LGA775 und die Core 2 Duo und Core 2 Quad Prozessoren mit dem ASUS P5B-E Plus. Heute stellen wir mit dem Biostar TForce 965PT eine zweite Hauptplatine auf Basis des Intel P965 Chipsatzes vor, die preislich deutlich günstiger ist: Bereits für rund 100 Euro findet man das Biostar TForce 965PT bei deutschen Händlern.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Intels P965 Express-Chipsatz
Wir haben diesen Chipsatz bereits in unserem Artikel zum ASUS P5B-E Plus ausführlich vorgestellt, daher werden wir uns an dieser Stelle etwas kürzer fassen und nur einen knappen Überblick geben. Intels P965 Chipsatz bildet zusammen mit dem Premium-Chipsatz 975X die bevorzugte Grundlage für Computersysteme mit Intels Core 2 Duo oder Core 2 Extreme Prozessoren.

Der Intel P965 Express-Chipsatz wurde für Intels Viiv Technologie freigegeben (Anmerkung: Intel hat Viiv nun auch für die Chipsätze der 945er Baureihe freigegeben, bei den Chipsätzen 946PL und 946GZ fehlt ein solcher Hinweis hingegen.), er unterstützt Prozessoren mit Bustakten von 533, 800 sowie 1066 MHz. Zudem können Intels Quad-Core Prozessoren lediglich auf Mainboards mit einem 975X oder P965 Chipsatz verwendet werden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger 945P beherrscht der P965 offiziell Dual-Channel DDR2-800 Arbeitsspeicher, obwohl bereits die Bandbreite von Dual-Channel DDR2-667 jene des FSB1066 deutlich übersteigt:

Speicherbandbreite: Single-Channel / Dual-Channel in GByte/s
DDR2-12009,38
18,75

DDR2-10668,33
16,66

DDR2-8006,25
12,50

DDR2-6675,21
10,42

DDR2-5334,16
8,33

FSB133310,42
FSB10668,33
FSB8006,25

Bei den PCI-Express Anbindungen wurde im Vergleich zum 945P nichts geändert: Die Northbridge bietet 16 PCI-Express Lanes zur Anbindung einer Grafikkarte, die Southbridge beinhaltet sechs PCI-Express Lanes, die auf bis zu vier Geräte verteilt werden können, so dass sich vier x1- oder eine x4- plus zwei x1-Anbindungen verwirklichen lassen. Intels neue Southbridge ICH 8 beinhaltet einen Gigabit-LAN Controller, dessen Funktionalität mit einem PHY, z.B. Intels 82566, ausgeführt werden kann. Da sich der Controller die Resourcen mit dem sechsten PCI-Express Root-Port teilt, kann entweder der PHY oder der Port genutzt werden, jedoch nicht beide zugleich. Eine weitere Änderung betrifft die maximale Anzahl der Laufwerke: Während die ICH7 noch einen Parallel-ATA Kanal für zwei ATA100-Geräte beinhaltete, hat Intel diesen bei der ICH8 gestrichen. Die Varianten ICH8R, ICH8DH (Digital Home) und ICH8DO (Digital Office) unterstützen die RAID-Modi 0, 1, 5 und 10 und bieten sechs Serial-ATA 3,0 Gb/s Ports, die preiswertere ICH8 muss dagegen ohne RAID und mit lediglich vier Ports auskommen. Wie meisten Hersteller verbaut auch Biostar auf seinem TForce 965PT einen zusätzlichen ATA133-Controller.

Vergleichstabelle: Chipsätze
Zur besseren Übersicht haben wir die Unterschiede zwischen P965, 975X und 945P tabellerisch zusammengestellt:

  Intel
945P
Intel
P965
Intel
975X
Intel Viiv ja ja ja
Front Side Bus 533/800/1066 533/800/1066 800/1066
Dual Core ja ja ja
Quad Core nein ja ja
Hyper-Threading ja ja ja
PCI Express x16 1x (MCH) 1x (MCH) 1x x16
2x x8
PCI Express x1 6x (ICH) 6x (ICH) 6x (ICH)
AGP 8x nein nein nein
PCI 6x 6x 6x
DDR/DDR-2 nein/ja nein/ja nein/ja
max. DDR-2 667 800 667
Dual Channel ja ja ja
Memory Pipeline Technology nein nein ja
Flex-Memory ja ja ja
Direct Media Interface (DMI) 2 GB/s 2 GB/s 2 GB/s
ATA100 (Geräte) 1x (2) - 1x (2)
SATA150/300 -/4 -/6 -/4
RAID 0/1/5/10 nur ICH7R nur ICH8R nur ICH7R
USB 2.0 8 10 8
HD Audio ja ja ja
Gigabit LAN nein ja nein

Soviel zum Chipsatz, kommen wir nun zum Biostar TForce 965PT.

Weiter: 2. Biostar TForce 965PT: Lieferumfang, Anschlüsse, Layout #1

1. Intels P965 Chipsatz
2. Biostar TForce 965PT: Lieferumfang, Anschlüsse, Layout #1
3. Biostar TForce 965PT: Layout #2
4. Biostar TForce 965PT: Layout #3
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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