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Im Test: A.C.Ryan UDrive - USB 2.0 für ATA133 und SATA2 - 1/8
22.12.2006 by doelf
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Wer viel am Computer herumbastelt oder die Computer in Firmen betreut, muss häufig Festplatten und Laufwerke prüfen, Daten von defekten PCs retten oder Maschinen neu aufsetzen. Dabei ist es ausgesprochen lästig, wenn man jedes Laufwerk zunächst einbauen und verkabeln muss, zudem besteht auch für den Computer, mit dem die Tests ausgeführt werden, ein gewisses Risiko. Hinzu kommt der Umstand, dass der Wechsel von Parallel-ATA zu Serial-ATA nun auch bei den optischen Laufwerken vollzogen wird und man oft genug kein passendes Laufwerk zur Hand hat, der einzige Parallel-ATA Kanal schon belegt oder das Kabel schlicht und einfach zu kurz ist. Von Notebook-Festplatten und der Suche nach dem benötigten Adapter wollen wir erst gar nicht reden...
Wäre die Welt nicht viel besser, wenn man solche Geräte extern testen könnte? Indem man sie ganz einfach an eine USB-Buchse anschließt? A.C.Ryan bietet mit seinem UDrive IDE & SATA2 einen solchen Weltverbesserer an und wir wollen heute feststellen, ob das Gerät ein Geheimtipp oder eine Gurke ist.


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Der Lieferumfang
Wie wir alle wissen, ist ein USB-Adapter nur die halbe Miete, schließlich brauchen die externen Geräte ja auch Strom. A.C.Ryan liefert daher keinen nackten Adapter, sondern packt ein Netzteil mit einem Molex-Anschluss sowie einem Serial-ATA-Adapter bei. Ein zweiter Adapter ist für Notebookfestplatten gedacht, dieser Adapter wird am UDrive angeschlossen und der Strom über die Schnittstelle an die 2,5-Zoll Parallel-ATA Festplatte weitergegeben.


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Im Lieferumfang befindet sich zudem eine CD mit Treibern für Windows 98SE, für Windows ME, 2000, XP und Mac OS ab der Version 9.0 werden keine Treiber benötigt. Wir vermissen ein Handbuch, es liegt weder in gedruckter Form noch als Datei auf der CD vor. Die Zielgruppe für dieses Gerät kommt sicherlich auch ohne ein Handbuch zurecht, dennoch wäre ein solches sinnvoll. Anhand der Verpackung erfährt der Kunde beispielsweise gar nicht, dass er ein Parallel-ATA Laufwerk gleichzeitig mit einem Serial-ATA Laufwerk betreiben kann. Und hier folgt unser zweiter Kritikpunkt: A.C.Ryan liefert ein Netzteil mit, welches 2 A an 12 V oder 5 V liefern kann. Das reicht für zwei 3,5-Zoll Festplatten aus, welche normalerweise zwischen 0,5 und 0,9 A benötigen. Da der Hersteller allerdings kein Y-Kabel beilegt, kann man nur eine Festplatte an das Gerät anschließen. Wir haben das Netzteil im Selbstversuch mit einem Y-Kabel versehen und mit zwei Festplatten betrieben, ohne dabei auf irgendwelche Probleme zu stoßen.


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Das A.C.Ryan UDrive im Detail
Das Kabel des UDrive hat eine Länge von 145 cm, die für die meisten Einsatzgebiete ausreichen wird. Während Geräte mit einem Parallel-ATA Anschluss direkt auf das UDrive gesteckt werden, liegt für Serial-ATA Laufwerke ein kurzes Adapterkabel bei.


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Die Anwendung des UDrive IDE & SATA2 ist sehr einfach: Zunächst steckt man die Laufwerke auf und verbindet diese mit dem Netzteil. Sobald alles fertig verkabelt ist, stellt man die Verbindung mit dem Stromnetz her und schließt den USB-Stecker an seinen PC oder das Notebook. Nun werden - je nach Bestückung - ein oder zwei neue Geräte erkannt. Diese lassen sich wie normale USB-Laufwerke nutzen.


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Im Inneren des UDrive arbeitet eine USB 2.0 zu SATA/PATA Combo Bridge vom Typ JMicorn JM20337. Diese Chip unterstützt ATA/ATAPI, LBA48 für Festplatten mit mehr als 137,4 Gigabyte (bzw. 128 Gibibyte) Speicherplatz sowie Serial-ATA I und II. Wir hätten uns eine wirksame Zugentlastung für das USB-Kabel gewünscht, alternativ hätte A.C.Ryan eine Buchse verbauen können, so dass der Benutzer das Kabel auch gegen ein längeres austauschen kann.


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Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass Festplatten und optische Laufwerke bei dauerhafter Nutzung unbedingt in den PC eingebaut werden müssen. Das UDrive dient als Werkzeug und ist kein Ersatz für ein externes Laufwerk!


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Das Setup
Für unseren Test verwenden wir die folgende Hardware:

Weiter: 2. SiSoft Sandra 2005 - Leserate

1. Das A.C.Ryan UDrive IDE & SATA2
2. SiSoft Sandra 2005 - Leserate
3. SiSoft Sandra 2005 - Schreibrate
4. HD Tune - Transferrate
5. HD Tune - Burstrate
6. HD Tune - Zugriffzeit
7. HD Tune - CPU-Last
8. Fazit

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