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Review: Albatron PX845PEV-800, i845PE auf Steroiden - 1/13
13.04.2003 by doelf
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Für mich war Albatron der Newcomer des Jahres 2002. Sowohl die Mainboards als auch die Grafikkarten waren von guter Qualität, innovativ und preiswert. In Kürze werden wir sogar einen Testbericht über ein TFT-Display der taiwanesischen Firma veröffentlichen. In Bezug auf Mainboards fanden wir bei den Albatron Platinen hohe Stabilität gepaart mit hervorragender Übertaktbarkeit und umfangreicher Ausstattung. Beispiele hierfür waren das Albatron P4-845G-ProII (Intel i845G) sowie das Albatron P4-845PE-ProII (Intel i845PE).
Zum einjährigen Jubiläum kam nun mit dem Albatron PX845PEV-800 eine reinrassige Overclocker-Platine in unser Testlabor, die im Zusammenspiel mit Intels i845PE Chipsatz bereits für die nächste Pentium 4 Generation mit 800 MHz-Frontsidebus gewappnet sein soll. Leider können wir noch keine Ergebnisse mit den neuen CPUs liefern und somit auch die Upgradefähigkeit nur bedingt bewerten. Allerdings ist es kein Problem, aus einen handelsüblichen Intel Pentium 4 Northwood mit 2,4 GHz auch so einiges an Mehr-Leistung herauskitzeln. Die Testergebnisse des PX845PEV-800 im Zusammenspiel mit einer 800FSB-CPU werden wir - sobald diese im Handel auftauchen - nachliefern.
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Lieferumfang:
Das Jubiläums-Mainboard erreichte uns in einem edlen, weißen Karton mit silberner Aufschrift.
Das Design von Mainboard, Karton, Anleitung, Installations-CD und sogar der mitgelieferten Kabel wurde von Albatron aufeinander abgestimmt. Die schwarze Platine wirkt elegant und - ich muß es zugeben - rechtfertigt durchaus den Einsatz eines Seitenfensters im PC-Gehäuse.
Statt auf onboard Sound zu setzen, legt Albatron eine - ebenfalls schwarze - Soundkarte bei. Diese benutzt einen C-Media CMI8738 Soundchip und erinnert sehr an die Z-Cyber Nightinggale 5.1. Leider bietet die beigelegte Karte im Gegensatz zur Nightinggale 5.1 jedoch nur 4-Kanal Sound und keine digitalen Anschlüsse.
Zum Lieferumgang gehören:
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Vergleich: Albatron P4-845PE-ProII vs. Albatron PX845PEV-800
Im Rahmen unseres letzten Mainboard Roundups auf der Pentium 4 Plattform, erwies sich das Albatron P4-845PE-ProII auf Basis des Intel i845PE Chipsatzes als schnell und zuverlässig. Das neue Albatron PX845PEV-800 verwendet den gleichen Chipsatz, soll jedoch durch Overclocking desselben einen höheren Frontsidebus und Speichertakt erreichen. Auch in Hinsicht auf die Ausstattung unterscheiden sich die beiden Mainboards deutlich: Während das Albatron P4-845PE-ProII Vollaussttaung bietet, finden wir auf dem Albatron PX845PEV-800 lediglich einen 3Com-LAN-Chip als Extra verbaut.
Vergleichen wir die beiden Mainboards:

Albatron P4-845PE-ProII

Albatron PX845PEV-800
| Albatron P4-845PE-ProII | Albatron PX845PEV-800 | |
| Chipsatz | i845PE, passiv gekühlt | i845PE, aktiv gekühlt |
| Hyperthreading | Ja | Ja |
| Frontsidebus | 400/533 | 400/533/800 |
| Speicher | 3x DDR200/266/333 | 3x DDR200/266/333/400 |
| PCI | 6 Steckplätze | 5 Steckplätze |
| AGP | 4x | 4x |
| USB 2.0 | 6 | 6 |
| IDE | ATA100 | ATA100 |
| S-ATA/RAID | Promise PDC20376 | - |
| Audio | Realtek 6-Kanal (ALC650) onboard | C-Media 4-Kanal (CMI8738) PCI-Karte |
| LAN | Intel 10/100 MBit (DA82562ET) | 3Com 10/100 MBit (910-A01) |
| BIOS | Dual BIOS | Einfaches BIOS |
Wer auf gute Ausstattung wert legt, sollte ganz klar zum Albatron P4-845PE-ProII greifen. Hier gibt es nicht nur einen guten 6-Kanal-Sound mit digitalen Anschlüsen sondern auch LAN, RAID und Serial-ATA. Zudem bietet das ProII auch noch einen PCI-Steckplatz mehr.
Das Albatron PX845PEV-800 wirkt spatanisch, der Lüfter auf der Northbridge rotiert mit satten 6500 Umdrehungen pro Minute und blinkt in Grün, Rot und Blau - das wird die Modder freuen und Silent-Freunden ein Kopfschütteln abringen. Die beigelegte Soundkarte bietet Hausmannskost: nur 4-Kanäle und keine digitalen Anschlüsse. Wer allerdings keinen Wert auf onboard Features legt, wird dieses Board lieben, denn es vereint Spartanismus mit sehr guter Verarbeitungsqualität (und diese Kombination wird immer seltener).
Das Dual-BIOS vermissen wir allerdings sehr - zudem ist der BIOS-Chip auf dem PX845PEV-800 aufgelötet! Geht beim BIOS-Update etwas schief, so kann nicht einfach der Chip ausgetauscht werden - es muß gelötet werden. Gerade auf einem Overclocker-Mainboard ist das ärgerlich.
Aber das Albatron PX845PEV-800 ist eben wie ein Sportwagen: lauter und härter als ein Kombi. Im Test wird sich zeigen, ob der Sportwagen den Kombi wirklich abhängen kann.
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Layout:
Betrachtet man das Albatron PX845PEV-800, so fällt zunächst der Kühler auf der Northbridge ins Auge. Die Intel 82845PE wird eigentlich nicht so heiß, daß sie aktiv gekühlt werden müßte. Allerdings arbeitet die Northbridge im Normalfall auch "nur" mit einem Frontsidebus von 533 MHz und einem Speichertakt von 333 MHz. Das PX845PEV-800 will jedoch 800 MHz Frontsidebus (+ 266 MHz!) sowie 400 MHz Speichertakt bewältigen. Um dies zu bewerkstelligen, setzt Albatron einen Kühlkörper aus Kupfer und einen Lüfter mit 6500 Umdrehungen/Minute ein.
Dieser dient allerdings nicht nur der Kühlung, er veranstaltet auch eine Lightshow:
Da der Northbridge-Lüfter einen der drei Lüfter-Anschlüsse belegt und ein weiterer für den CPU-Lüfter gebraucht wird, bleibt nur noch ein Anschluß für einen Gehäuselüfter übrig.
Die ATX-Stromzufuhr liegt gut platziert hinter den DIMMs, der vierpolige ATX-12V-Anschluß liegt - wie üblich - neben CPU-Sockel und Northbridge. Albatron setzt die DIMMs sehr nahe an den AGP-Steckplatz, dennoch ist es gerade noch möglich, Speicher ein- und auszubauen, ohne die Grafikkarte entfernen zu müssen.
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Was die Nutzung von 3 DIMMs auf der i845-DDR-Familie betrifft, so gelten auch hier wieder die bekannten Regeln: Maximal 4 Bänke, dürfen bestückt werden, wobei zweiseitige Speicherriegel (DS) zwei Bänke belegen und einseitige (SS) eben nur einen. Folgende Kombinationen sind möglich:
| Bank #1 | Bank #2 | Bank #3 |
| SS | - | - |
| - | SS | - |
| - | - | SS |
| DS | - | - |
| - | DS | - |
| - | - | DS |
| SS | SS | - |
| - | SS | SS |
| SS | - | SS |
| SS | SS | SS |
| DS | DS | - |
| DS | - | DS |
| DS | SS | - |
| DS | - | SS |
| SS | DS | - |
| SS | - | DS |
| DS | SS | SS |
Wie man sieht, werden bei allen 17 Möglichkeiten maximal zwei Bänke von DIMM #2 und #3 zugleich verwendet. Solange man diese Regel einhält, sollte es keine Probleme geben.
Am AGP-Steckplatz finden wir wieder die praktische Schiebe-Arretierung, die mit allen Grafikkarten funktioniert und gerade bei Modellen mit aufweniger Kühlung einfacher zu öffnen ist als die üblichen Hebelchen.
Die IDE-Anschlüsse liegen nur ein wenig unterhalb des AGP-Steckplatzes, bei längeren Grafikkarten, wie etwa den GeForce 4Ti-Modellen, ist dies etwas hinderlich. Der Anschluß für das Diskettenlaufwerk sitzt ganz unten am Rand der Platine und zudem noch mittig. Wer das Floppy-Kabel hinter dem Mainboard entlangführt, kann das Kabelchaos minimieren - die Lage des Anschlusses ist jedoch alles andere als optimal!
Rechts neben dem Floppy-Anschluß finden sich auch die USB-Anschlüsse für das mitgelieferte Slotblech. Auch beim Albatron PX845PEV-800 sind wieder alle 6 USB 2.0-Schnittstellen nutzbar, das ist vorbildlich.
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Vor den PCI-Steckplätzen sehen wir den 3Com 910-A01, der die 10/100-MBit LAN-Funktionalität bietet, sowie den H/W Monitor-Chip W83627HF von Winbond. Ganz rechts ist der BIOS-Baustein zu sehen, der leider nicht gesockelt ausgeführt wurde.
Das ATX-Anschluß-Panel bietet zwei serielle Schnittstellen, 2x USB 2.0, 2x PS/2, LPT und LAN. Onboard Sound, onboard Grafik oder Firewire bietet das Albatron PX845PEV-800 leider nicht.
Albatron hält sich an die Spezifikationen und legt deshalb keine ATX-Blende bei.
BIOS:
Noch ein paar Worte zum BIOS: alle Spannungen lassen sich in einem sinnvollen Rahmen manipulieren, der VCore kann sogar gesenkt werden, wodurch einige CPUs stromsparender und kühler laufen. Unser Pentium 4 2.4 GHz lief auch mit 1.35 Volt völlig stabil - normal sind 1.525 Volt.
Die Speicher-Timings sowie die Taktraten können nach eigenem Gutdünken eingestellt werden, dabei können PCI- und AGP-Takt auf 33/66 MHz fixiert werden.
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Die IRQ Verteilung des Albatron PX845PEV-800:
| IRG 16 | IRQ 17 | IRQ 18 | IRQ 19 | IRQ 20 | IRQ 21 | IRQ 22 | IRQ 23 | |
| AGP/VGA | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#3 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| PCI#4 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| PCI#5 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| LAN | - | - | - | - | - | - | X | - |
Das Albatron P4-845PE-ProII nutzt IRQ 17 für die onboard Soundlösung und IRQ 20 für den LAN-Controller. Auf IRQ 22 finden wir den sechsten PCI-Slot:
| IRQ 16 | IRQ 17 | IRQ 18 | IRQ 19 | IRQ 20 | IRQ 21 | IRQ 22 | IRQ 23 | |
| AGP | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#3 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| PCI#4 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| PCI#5 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| PCI#6 | - | - | - | - | - | - | X | - |
| USB#A | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#B | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | - | - | - | - | - | X |
| RAID | - | - | - | - | - | - | X | - |
| Audio | - | X | - | - | - | - | - | - |
| LAN | - | - | - | - | X | - | - | - |
Review: Albatron PX845PEV-800, i845PE auf Steroiden - 8/13
13.04.2003 by doelf
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Das Testsetup:
Stabilität
Wir haben das Albatron PX845PEV-800 unter "normalen" Bedingungen getestet - also entsprechend der Chipsatz-Spezifikationen - und im übertakteten Zustand. Derzeit bietet der Intel Pentium 4 mit 2.4 GHz die besten Übertaktungschancen, da das 2.26 GHz Modell nicht mehr erhältlich ist. Dennoch war es uns nicht möglich, einen 800 MHz Frontsidebus zu erreichen. Hierfür hätte unsere CPU auf 3.6 GHz übertaktet werden müssen. Dies wird im Normalfall niemandem gelingen.
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13.04.2003 by doelf
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Kommen wir nun zu den Benchmarks. Albatrons P4-845PE-ProII und PX845PEV-800 müssen sich bei normaler Taktung messen, dazu kommen die Werte vom übertakteten PX845PEV-800. Soweit vergleichbar, haben wir zudem die Werte für das Intel D850EMV2 Mainboard mit PC1066 Rambus-Speicher und 3.06 GHz Pentium 4 angegeben. Dieses wurde allerdings mit einer anderen Grafikkarte und einer anderen Version von TMPEG getestet, weshalb wir die Grafik- und Video-Benchmarks dieser Plattform nicht aufführen.
| Sandra 2002.1.8.59 |
Dhrystone | Whetstone | INT/SSE | FPU/SSE | Mem/INT | Mem/FPU |
| PX845PEV-800 CPU: 2400 MHz FSB: 533 MHz RAM: 2x 333 MHz |
4652 | 1299/3015 | 9500 | 11756 | 2567 | 2567 |
| P4-845PE-ProII CPU: 2400 MHz FSB: 533 MHz RAM: 2x 333 MHz |
4641 | 1286/3003 | 9498 | 11759 | 2554 | 2556 |
| PX845PEV-800 CPU: 2700 MHz FSB: 600 MHz RAM: 400 MHz |
5220 | 1463/3377 | 10650 | 13160 | 3052 | 3053 |
| PX845PEV-800 CPU: 3060 MHz FSB: 680 MHz RAM: 425 MHz |
5927 | 1651/3831 | 12076 | 14941 | 3263 | 3263 |
| PX845PEV-800 CPU: 3060 MHz FSB: 680 MHz RAM: 2x 425 MHz |
5863 | 1656/3824 | 12080 | 14947 | 3242 | 3237 |
| PX845PEV-800 CPU: 3150 MHz FSB: 700 MHz RAM: 350 MHz |
6101 | 1703/3944 | 12419 | 15406 | 2627 | 2629 |
| Intel D850EMV2 PC1066 P4 3.06 GHz ohne HT |
5981 | 1665/3847 | 12080 | 14882 | 3365 | 3357 |
| Intel D850EMV2 PC1066 P4 3.06 GHz mit HT |
7055 | 2478/5797 | 14316 | 22765 | 3371 | 3364 |
Die beiden Albatron Mainboards, P4-845PE-ProII und PX845PEV-800, liegen Kopf an Kopf. Spannend: Mit 3060 MHz CPU, 680 MHz FSB und 425 MHz Speichertakt errreicht das Albatron PX845PEV-800 ähnliche Werte wie die Intel D850EMV2/PC1066 Combo! Nur durch das Hyperthreading kann sich die Intel-Plattform absetzen.
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Kommen wir nun zu den Benchmarks von MadOnion:
| MadOnion | PCMark2002/CPU | PCMark2002/MEM | 3DMark2000 | 3DMark2001SE |
| PX845PEV-800 CPU: 2400 MHz FSB: 533 MHz RAM: 2x 333 MHz |
5944 | 5491 | 12975 | 10811 |
| P4-845PE-ProII CPU: 2400 MHz FSB: 533 MHz RAM: 2x 333 MHz |
5946 | 5484 | 12968 | 10798 |
| PX845PEV-800 CPU: 2700 MHz FSB: 600 MHz RAM: 400 MHz |
6685 | 6535 | 14309 | 11617 |
| PX845PEV-800 CPU: 3060 MHz FSB: 680 MHz RAM: 425 MHz |
7560 | 6963 | 15269 | 12189 |
| PX845PEV-800 CPU: 3060 MHz FSB: 680 MHz RAM: 2x 425 MHz |
7563 | 7228 | 15416 | 12234 |
| PX845PEV-800 CPU: 3150 MHz FSB: 700 MHz RAM: 350 MHz |
7728 | 6399 | 15090 | 11913 |
| Intel D850EMV2 PC1066 P4 3.06 GHz ohne HT |
7419 | 6559 | - | - |
| Intel D850EMV2 PC1066 P4 3.06 GHz mit HT |
7475 | 6382 | - | - |
Wieder liegen P4-845PE-ProII und PX845PEV-800 dicht beisammen, das ist keine Überraschung, denn bereits im letzten P4-Roundup zeigten alle i845PE-Platinen eine ähnliche Leistung.
Diesmal überholt das Albatron PX845PEV-800 bei 3060 MHz das bisherige Dreamteam aus Intel D850EMV2 und PC1066, bei PCMark2002 zeigt Hyperthreading keine Wirkung.
Betrachtet man die 3DMark-Werte, so zeigt sich deutlich, wie wichtig der Speicherdurchsatz ist. Mit 3150 MHz CPU-Takt, 700 MHz FSB und 350 MHz Speicher-Takt sind die Ergebnisse geringer als bei 3060 MHz CPU-Takt, 680 MHz FSB und 425 MHz Speicher-Takt - hier gleichen 75 MHz Speicher-Takt 90 MHz CPU-Takt und 20 MHz FSB aus!
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13.04.2003 by doelf
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Vertiefen wir den Blick auf die Grafik-Performance:
| DirectX/OpenGL | VulpineGL 1024x768x32 |
Codecreatures 1024x768x32 |
Cinebench Shading | Cinebench Raytrace |
| PX845PEV-800 CPU: 2400 MHz FSB: 533 MHz RAM: 2x 333 MHz |
66,4 | 25,9 fps 9,1 Mio. |
19,29 | 24,81 |
| P4-845PE-ProII CPU: 2400 MHz FSB: 533 MHz RAM: 2x 333 MHz |
66,4 | 25,9 fps 9,1 Mio. |
19,31 | 24,83 |
| PX845PEV-800 CPU: 2700 MHz FSB: 600 MHz RAM: 400 MHz |
67,8 | 26,4 fps 9,2 Mio |
22,06 | 27,94 |
| PX845PEV-800 CPU: 3060 MHz FSB: 680 MHz RAM: 425 MHz |
68,1 | 26,7 fps 9,4 Mio. |
24,50 | 31,45 |
| PX845PEV-800 CPU: 3060 MHz FSB: 680 MHz RAM: 2x 425 MHz |
80,6 | 26,7 fps 9,4 Mio. |
24,51 | 31,46 |
| PX845PEV-800 CPU: 3150 MHz FSB: 700 MHz RAM: 350 MHz |
67,6 | 26,6 fps 9,4 Mio. |
24,30 | 32,29 |
| Intel D850EMV2 PC1066 P4 3.06 GHz ohne HT |
- | - | 25,0 | 31,25 |
| Intel D850EMV2 PC1066 P4 3.06 GHz mit HT |
- | - | 25,22 | 34,71 |
Das gewohnte Bild: P4-845PE-ProII und PX845PEV-800 im Synchronflug, PX845PEV-800 und Intel D850EMV2/PC1066 kämpfen um die Vormachtstellung. Diesmal ist gegen Hyperthreading kein Kraut gewachsen.
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13.04.2003 by doelf
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Betrachten wir noch die Leistung beim TMPEG-Encoder. Hierbei wurde eine 2 Minuten lange Videosequenz (Huffyuv, 356x288 Pixel, 25 fps) in das VCD-Format transcoded. Die Qualität stand hierbei auf Maximum.
| Video | TMPEG 2.54 (Angaben in Sekunden) |
| PX845PEV-800 CPU: 2400 MHz FSB: 533 MHz RAM: 2x 333 MHz |
244 Sekunden |
| P4-845PE-ProII CPU: 2400 MHz FSB: 533 MHz RAM: 2x 333 MHz |
244 Sekunden |
| PX845PEV-800 CPU: 2700 MHz FSB: 600 MHz RAM: 400 MHz |
221 Sekunden |
| PX845PEV-800 CPU: 3060 MHz FSB: 680 MHz RAM: 425 MHz |
196 Sekunden |
| PX845PEV-800 CPU: 3060 MHz FSB: 680 MHz RAM: 2x 425 MHz |
195 Sekunden |
| PX845PEV-800 CPU: 3150 MHz FSB: 700 MHz RAM: 350 MHz |
194 Sekunden |
Auch hier geben sich P4-845PE-ProII und PX845PEV-800 nichts. Die Intel D850EMV2/PC1066 Kombination wurde mit einer anderen TMPEG-Version getestet, aus diesem Grund wurden diese Werte nicht aufgeführt.
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Fazit:
Das Albatron PX845PEV-800 macht Spaß aber es ist alles andere als ein vernünftiges Mainboard. Wer vernünftig sein will, wartet auf Intels neue Chipsätze, denn erst dann werden auch die passenden CPUs für das Albatron PX845PEV-800 verfügbar sein.
Auf der anderen Seite ist diese Platine ein Schätzchen für Overclocker (und die sind selten vernünftig). Derzeit benutze ich das Albatron P4-845PE-ProII in meinem Arbeitsrechner, der onboard Sound ist deaktiviert und wurde durch eine Philips Acoustic Edge ersetzt, der S-ATA/RAID Controller wird nicht genutzt - einzig der LAN-Chip ist in Betrieb. Ein paar PCI-Karten stecken in dem Rechner, aber es sind "nur" drei - fünf PCI-Slots würden für mich also auch vollkommen ausreichen. Warum setzte ich also nicht das Albatron PX845PEV-800 ein und ersetze den Kombi durch den neuen Sportwagen? Weil das Albatron PX845PEV-800 noch ein paar Testläufe vor sich hat?
Nein, das Albatron P4-845PE-ProII bietet für mich drei Vorteile:
Checkliste Albatron PX845PEV-800:
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