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Neu von MSI

AMDs Kraftzwerge - 7 APUs unter 50 Euro im Leistungsvergleich

Autor: doelf - veröffentlicht am 23.06.2014
s.4/16

AMD A4-4000 (Richland)

Üblicherweise beginnt die Modellnummer der Trinitys mit einer 5 und die der Richlands mit einer 6. Dass AMD dem A4-4000 die Zahl 4 verpasst hat, deutet bereits an, dass diese APU als absolutes Einstiegsmodell gedacht ist. Bei den meisten Anbietern findet man den A4-4000 schon für um die 30 Euro, dafür bekommt man zwei Kerne aus der Piledriver-Generation der Bulldozer-Architektur und eine Grafikeinheit mit 128 Stream-Prozessoren.
Die Piledriver-Kerne beherrschen AVX (Advanced Vector Extensions), CLMUL (Carry-less Multiplication), FMA4 (Fused Multiply-Add), AES-Beschleunigung, Virtualisierung, AMD64 und SSE 4a, 4.1 und 4.2. Im Gegensatz zur ersten Bulldozer-Generation werden zudem BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), F16C (Gleitkommazahlen mit halber Genauigkeit) und FMA3 (nach Art des Haswells) geboten. Der Funktionsumfang der Kabinis sieht ganz ähnlich aus, den SoCs fehlen lediglich FMA3 und 4.
Es gibt 1 MByte L2-Cache für die beiden Rechenkerne und die integrierte GPU. AMD hat beide Cache-Ebenen und die Scheduler beim Piledriver überarbeitet und beschleunigt. Das ändert natürlich nichts daran, dass zwei Rechenkerne heutzutage immer einen Kompromiss darstellen. Und leider fällt der Standardtakt des A4-4000 mit 3,0 GHz vergleichsweise gering aus. Auch Turbo-Core ist hierbei keine große Hilfe, da AMD dieser APU nur eine Steigerung um 200 MHz zugesteht.
Die nächste Einschränkung betrifft den Arbeitsspeicher, welcher auf DDR3-1333 limitiert ist. Andere Richlands hat AMD für DDR3-1600, DDR3-1866 und sogar DDR3-2133 freigegeben. Zumindest gibt es zwei Speicherkanäle, doch der geringe Takt dürfte auch die integrierte Grafikeinheit ausbremsen. Diese nennt sich Radeon HD 7480D, umfasst - wie bereits erwähnt - 128 Stream-Prozessoren und läuft mit 720 MHz. Es kommt das 4D-VLIW-Shader-Design zum Einsatz, welches AMD mit seiner Baureihe Radeon HD 6000 eingeführt hatte. Die iGPU beherrscht DirectX 11.0, OpenGL 4.3, OpenCL 1.2 und umfasst AMDs Unified-Video-Decoder in der dritten Generation sowie die Video Codec Engine (VCE).
Das Thema Übertakten können wir zügig abhandeln: Die Multiplikatoren sind gesperrt und bereits das Anheben des Basistaktes von 100 auf 104 MHz (maximal erlaubt unser Mainboard 105 MHz) sorgt für ein instabiles Betriebsverhalten. Beim A4-4000 winkt somit keine Leistungssteigerung, sondern nur Frust und Stress, weshalb wir ausdrücklich zum Standardtakt raten und auf OC-Ergebnisse verzichten.
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