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ASUS P8H77-I (Mini-ITX) - Sparpotential dank Intels H77?

Autor: doelf - veröffentlicht am 25.04.2013
s.1/24
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Wer ein kompaktes Mini-ITX-System aufbaut, wird dieses nur selten übertakten. Daher lohnt sich der Blick auf eine Hauptplatine mit Intels H77-Chipsatz, denn diese sind deutlich preiswerter als ihre Z77-Geschwister. Unser heutiger Testkandidat, das ASUS P8H77-I, wird zu Straßenpreisen um die 90 Euro angeboten und ist somit ein gutes Beispiel für bezahlbare Mini-ITX-Mainboards.
Dass man bei modernen Mini-ITX-Systemen keine Kompromisse in Bezug auf die Leistung eingehen muss, hatten wir in diesem Jahr bereits mehrfach gezeigt. Sowohl das ASUS P8Z77-I Deluxe als auch das MSI Z77IA-E53 konnten im Test überzeugen und lieferten auch beim Übertakten sehr gute Ergebnisse. Doch diese beiden Motherboards sind mit Straßenpreisen zwischen 130 und 170 Euro nicht gerade billig - sie zielen primär auf Enthusiasten und Übertakter.
Doch was ist mit jenen Kunden, die einen normalen Alltagsrechner, einen HTPC oder einen Fileserver aufbauen möchten? Benötigen diese den teuren Z77-Chipsatz oder reicht auch der preiswertere H77? Wir vertreten die Ansicht, dass der H77 - abseits des Übertaktens - die ideale Wahl für die Mini-ITX-Plattform ist. Selbst für Gamer können wir diesen Chipsatz empfehlen, da in Mini-ITX-Systemen nur eine einzelne Grafikkarte zum Einsatz kommt.
Intel H77 und Z77 im Vergleich
Betrachten wir den H77, so sehen wir nur wenige Unterschiede im Vergleich zum Z77: Beide Chipsätze unterstützen Prozessoren der Generationen "Sandy Bridge" und "Ivy Bridge", können die integrierte Grafikeinheit dieser CPUs nutzen und den Grafikkern übertakten. Doch während der Z77 auch das Übertakten der CPU-Kerne ermöglicht, gibt sich der H77 bezüglich des Tunings sehr restriktiv.
Die Southbridge-Funktionen sind hingegen identisch: Beide Chipsätze besitzen acht PCIe-Lanes der zweiten Generation, die mit der vollen Bandbreite von 500 MB/s pro Richtung arbeiten, sowie sechs SATA-Ports, von denen lediglich zwei SATA 6 Gb/s beherrschen. Dafür bietet Intel die RAID-Modi 0, 1, 5, 10 sowie SSD-Caching (Smart Response Technology). Weiterhin werden vier USB-Anschlüsse der dritten Generation und zehn USB-2.0-Ports geboten. Ärgerlich ist hierbei der Umstand, dass Intel die USB-3.0-Treiber ausschließlich für Windows 7 und 8 anbietet.
Chipsatzvergleich:
  Z68 Z77 H77
SATA Ports 6 Gb/s 2 2 2
SATA Ports 3 Gb/s 4 4 4
SATA RAID 0 / 1 / 5 / 10 0 / 1 / 5 / 10 0 / 1 / 5 / 10
PATA Kanäle keine keine keine
USB 3.0 Ports keine 4 4
USB 2.0 Ports 14 10 10
Grafikausgabe ja ja ja
PCIe 2.0 Lanes 8 8 8
PCIe Datenrate 5 GT/s 5 GT/s 5 GT/s
HD-Audio ja ja ja
GBit-LAN ja ja ja
CPU-Übertaktung ja ja nein
RAM-Übertaktung ja ja ja
Grafik-Übertaktung ja ja ja
Einen weiteren Unterschied gibt es in Bezug auf die 16 PCIe-Lanes des Prozessors. Nur der Z77 ermöglicht deren Verteilung auf zwei (8/8) oder drei Grafikkarten (8/4/4). Beim H77 werden die 16 Lanes grundsätzlich an eine Grafikkarte weitergereicht, so dass die Mainboard-Hersteller für den Betrieb mehrerer Grafikkarten auf die Lanes des Chipsatzes zurückgreifen müssen. Für das ASUS P8H77-I und seine Mini-ITX-Geschwister spielt diese Einschränkung natürlich keine Rolle.
Übrigens: Während die CPUs der "Ivy Bridge"-Familie PCI-Express 3.0 mit 1 GB/s pro Lane und Richtung unterstützen, bringen es die Modelle der "Sandy Bridge"-Generation nur auf PCI-Express 2.0 mit 500 MB/s pro Lane und Richtung. Zudem ist die Aufteilung der Lanes auf drei Grafikkarten nur in Verbindung mit "Ivy Bridge"-CPUs möglich.
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