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ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 1/8
13.09.2002 by holger
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ASUS A7M266-D
Unser dritter Dual-Athlon-Test beschäftigte sich mit dem MSI K7D Master-L, das in Punkto Stabilität und Performance voll und ganz überzeugen
konnte. Einzig das INT-Request-Routing gefiel uns nicht ganz so gut, da der erste 64 Bit-PCI-Steckplatz neben der hitzigen GeForce4 Ti4600 belegt werden muss, um ein Sharing über den zweiten 64 Bit-PCI zu vermeiden. Aus den zahlreichen Mails zu unserem letzten Dual-Test lassen sich zwei Forderungen und Wünsche erkennen, die wir berücksichtigen wollen:

Ein Blick auf die Beilagen...
Die Ausstattung:
| MSI K7D Master L | |
| DDR-RAM | 4 (PC2100, ab 2 DIMMs Reg. vorgeschrieben) |
| AGP-Pro, PCI, ISA, ACR | 1 (4x), 3 x PCI 32 Bit/33 MHz, 2 x PCI 64 Bit/66 MHz |
| COM, LPT, USB | 2, 1, 3 (Adapter nicht beigelegt) |
| UDMA100/Raid | 2 / 0 |
| Sound | C-Media CMI-8738 |
| LAN | - |
| Hardwaremonitor | ja |
| Lüfteranschluß | 4 |
| Besonderheiten | USB 2.0-Karte mit 4 externen Anschlüssen |

Das Asus A7M266-D in Aktion...
ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 2/8
13.09.2002 by holger
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Auf den ersten Blick fällt das Fehlen einer onboard Lan-Lösung auf, die unserer Meinung nach auf ein Workstation-Board gehört, angesichts der 5 knappen PCI-Steckplätze ein echtes Defizit. Um Problemen mit zickigen Soundtreibern aus dem Wege zu gehen, die die Stabilität einer
Dual-Plattform gewaltig ins Wanken bringen können, wurde der bekannte C-Media CMI-8738 integriert. Leider waren gerade dessen Treiber in der Vergangenheit für Instabilitäten verantwortlich, mit dem neuesten Treiber treten dagegen keine Probleme mehr auf. Hinzu kommt, dass der C-Media aus unserer Sicht keine echten Vorteile gegenüber einer gut implementierten AC97-Lösung mitbringt, die Rechenleistung und die klanglichen
Fähigkeiten werden von einem Codec genauso wenig oder viel beeinflusst, wie dies durch den C-Media erfolgt. Hinzu kommt, dass ASUS die umfassenden Fähigkeiten des Chips überhaupt nicht nutzt, so fehlt ein Slotblech, über das die digitalen Ein- und Ausgänge ausgeführt sind – schade!
Auch bei der Dokumentation des Interrupt Request Routing auf Seite 25 des Handbuches verdient ASUS Kritik.
| INT-A | INT-B | INT-C | INT-D | |
| PCI 3 | - | Shared | - | - |
| PCI 4 | - | - | Used | - |
| PCI 5 | - | - | - | Shared |
| AGP Pro | Shared | Shared | - | - |
| Onboard PCI Audio | - | Shared | - | - |
| Onboard USB | - | - | - | Shared |
Schön, dass ASUS den sekundären PCI-Bus dokumentiert, den primären lässt man außen vor. Ein Routing über alle 4 Order fehlt
ebenfalls - wie verhält sich beispielsweise die beigelegte USB 2.0-Karte, die bekanntlich 3 IRQs belegt?! Hier sollte ASUS unbedingt nachbessern, MSI dahingegen bietet dem User eine vollständige Dokumentation des Routings. Unser Praxistest zeigte indessen eine freudige Überraschung: ASUS routet die INT A nicht über AGP Pro und PCI 2 (wie dies beim MSI der Fall ist), sondern über AGP Pro und PCI 1. Damit war es problemlos möglich,
unsere Promise TX2 im zweiten 64 Bit Steckplatz zu verstauen und nicht das Risiko der Überhitzung unserer geliebten ASUS Ultra Deluxe V8460 einzugehen.
Auf dem MSI zeigte sich gerade der sekundäre PCI-Bus nicht in Höchstform, sondern erreichte einen bescheidenen Read-Burst von 72 MB/s, ährend am primären Bus immerhin 84 MB/s gemessen wurden. Umso gespannter waren wir auf die Ergebnisse des ASUS, konnte das ASUS eher
überzeugen? Mitnichten! Der sekundäre Bus lieferte nicht mehr als äußerst bescheidene 65,1 MB/s, der primäre Bus immerhin gute 84,6 MB/s. An dieser Stelle soll ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es uns auf gar keinen Fall um die Read-Burst unserer WD1200JB (8 MB Cache) geht, sondern vielmehr indirekt auf die Leistungsfähigkeit des PCI-Busses geschlossen werden kann. HD-Tach liefert valide, reliable und robuste Werte, d.h., die Tests können zuverlässig wiederholt werden, gleichzeitig erscheint das Tool geeignet, den zu testenden Sachverhalt äußerst feinschrittig und detailliert zu dokumentieren.

links: die USB 2.0 Karte; rechts: für 8cm Lüfter wird es sehr eng!
Wer also bandbreitenhungrige Karten (SCSI- und Raid-Controller) einsetzen will und muss, der sollte diese auf dem primären Bus betreiben. Auf
vielen VIA-Chipsätzen traten bereits bei Burst-Werten von immerhin 75 MB/s Probleme auf, gerade deshalb erscheinen die gemessenen 65,1 MB/s nicht besonders überzeugend. Hier sollte ASUS unbedingt noch einmal ansetzen, da es möglich ist, auf dem sekundären Bus bessere Werte zu erreichen – dies bewies das MSI K7D Master-L. Unser Test zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es bereits heute ist (gerade auf Workstation-Boards), einen schnellen 64 Bit/66 MHz-Bus einzusetzen, anders kann der Bandbreitenhunger vieler PCI-Karten nicht mehr gestillt werden – hoffen wir darauf, dass
der PCI-X-Zug bald abfährt!
Der System-Takt wurde von ASUS auf 133,35 MHz eingestellt – man verzichtet also auf die schon oft beobachtete Übertaktung von 1 MHz, um sich in
Benchmarks besser in Szene zu setzen.
ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 3/8
13.09.2002 by holger
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Das Layout des A7M266-D
Uns lag das Mainboard in der aktuellen Revision 1.04 vor – wahrscheinlich handelt sich auch um die letzte Revision dieses Boards. Leider hat ASUS darauf verzichtet, die Montagelöcher für ausladende Kühler oder Wasserkühlungen zu öffnen, stattdessen sind diese mit Silberlot verschlossen – offenbar befindet sich jedoch unter diesem Platinenmaterial, so dass ein Durchbohren, wie es in vielen Foren diskutiert wird, auf gar keinen Fall empfohlen werden kann. Positiv fällt sofort die wuchtige passive Northbridgekühlung auf, sodass das Lärmniveau in einem ohnehin recht lauten Dual-Rechner nicht unnötig in die Höhe getrieben wird - außerdem geht man nicht das Risiko eines Lüfterausfalls ein.
Wie üblich muss der Hersteller eines Dual-Boards relativ viele konstruktive Kompromisse eingehen. Gut gelöst wurde die Auslegung der Stromversorgung, sodass jede CPU über eine getrennte 3-phasige Stromaufbereitung verfügt. Auch die Platzierung kann überzeugen, die vielen
Spulen und Leistungstransistoren wurden mitsamt den Stromanschlüssen in die obere linke Ecke des Mainboards verbannt. Wenn wir schon bei den Stromanschlüssen sind, sei gesagt, dass ASUS gleich 3 (drei!) auf dem A7M266-D unterbringt: Neben dem ATX Power-Connector findet sich der mittlerweile von Pentium4-Systemen bekannte 4-Pin ATX 12 V-Anschluss sowie der weniger bekannte 6-Pin EAUX-Power-Connector, der für eine zusätzliche Stabilisierung der +3,3- und +5 Volt-Leitungen sorgt. Unser Enermax 550 Watt-Netzteil verfügt über alle drei Stromanschlüsse, mit dem zusätzlichen EAUX-Anschluss trat tatsächlich eine Stabilisierung der Spannungen ein – diese waren jedoch marginal, sie belegen
jedoch, dass dieser zusätzliche Anschluss durchaus Sinn macht. Um es jedoch deutlich zu sagen: Bereits mit einem Enermax 431 Watt-Netzteil konnte kein instabiles Verhalten beobachtet werden, die +3,3 und +5 Volt-Leitungen waren jedoch nur bei Verwendung des Enermax-Flaggschiffes bei sehr guten +3,39 bzw. +5.03 Volt.

Die Stromversorgung wurde gut gelöst...
Die Platzierung der CPU-Sockel hätte aus unserer Sicht etwas weiter auseinander erfolgen sollen – genügend Platz ist auf dem Mainboard vorhanden. Dennoch war es möglich, die beiden Thermalright SLK800 auf dem ASUS zu montieren, dazu mussten jedoch die beiden regelbaren 80 mm Y.S.-Tech-Lüfter ein wenig versetzt werden, was aufgrund der Befestigung mittels zwei Stahlspangen kein Problem war. Für die Freunde von leisen 80 mm-Lüftern bedeutet dies im Umkehrschluss, dass andere Kühler keine Verwendung finden können, da diese keine solch flexible Montage der Lüfter ermöglichen!

Eng wirds bei den DIMMs...
Auch die Verortung der Speicherbänke verdient Kritik, da unter Verwendung von überlangen GeForce4 Ti4400/4600 kein Wechsel der Speichermodule möglich ist – ein Ausbau der Grafikkarte ist also unumgänglich. Kürzere Karten, wie die GeForce3 oder GeForce4 Ti4200 verursachen dahingegen nicht das genannte Problem der Speicherbestückung. Ärgerlich ist dieser Umstand gerade aus zwei Gründen:

Die Northbridge wird passiv gekühlt, die Southbridge AMD768 bietet "nur" ATA100 und USB 1.1
ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 4/8
13.09.2002 by holger
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Viel Platz kann eine Dual Socket-A Platine leider nicht bieten...
Jetzt kommen wir zum Lieblingsbauteil der Firma ASUS: Richtig, den Jumpern! ASUS hat es mal wieder geschafft, satte 11 dieser niedlichen kleinen Vertreter
auf dem Board unterzubringen. Ärgerlich ist es nur, dass der wichtigste fehlt: der Clear-CEMOS, der Anwender muss im Falle eines Falles die entsprechenden Kontakte auf der Platine kurzschließen – so gefällt uns das auf gar keinen Fall! Außerdem befindet sich ein DIP-Switch-Block auf dem MB, über den der FSB manipuliert werden kann – ein solches Feature hat unserer Meinung nach nichts auf einem Workstation-Board verloren, uns ist jedoch klar, dass der Markt nach solch unsinnigen Optionen verlangt. Dieser kann jedoch nur dann genutzt werden (sowie die Möglichkeit der Manipulation der VCore per Jumper), wenn das Board im default Auslieferungszustand „Jumper Mode“ betrieben wird.
Das Board sollte unbedingt im Jumper Mode verbleiben und keinesfalls im JumperFree-Mode betrieben werden, da bei Vollbestückung aller PCI-Steckplätze oder bei Vollbestückung der 64 Bit-Slots (die 32 Bit-Slots wurden nicht bestückt) ein Booten im JumperFree-Modus nicht mehr möglich war!
Im Handbuch findet sich folgender Hinweis:
Zitat, S. 56:
„To achieve more stable performance and precise frequencies, JumperFree Mode should not be selected with this version of the A7M266-D.“Uns ist es absolut unverständlich, warum ASUS unbedingt Overclocking-Features ins Bios packen musste, um sich damit potentielle Probleme einzuhandeln. Im Jumper Mode zeigte das Board keine Auffälligkeiten oder sonstige Probleme, das Board verhielt sich ganz so, wie man sich eine Dual-Plattform vorstellt: Stabil und schnell!
Zitat, S. 26: „NOTE! With multi-processor system, do not use more than 2 USB 2.0 devices if operating with the Windows 2000 OS.“Um die Performance mit einem angeschlossenen USB 2.0-Case war es mit den beigelegten Treibern nicht sonderlich gut bestellt. Da HD-Tach Festplatten nicht über eine USB-Schnittstelle benchen kann, mussten wir auf SiSandra zurückgreifen. Dabei muss eindeutig darauf hingewiesen werden, dass die ermittelten Werte vielmehr als Performance-Gradmesser angesehen werden müssen, denn als genaues Analyse-Ergebnis.
| Sandra 2002.1.8.59 |
ASUS-Treiber |
NEC-Treiber |
| 32 Bit PCI-Bus | 7509 | 8350 |
| 64 Bit PCI-Bus | 10760 | 10763 |
ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 5/8
13.09.2002 by holger
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Das Bios des A7M266-D
Auch das Bios des ASUS zeigte sich nicht ganz ausgereift: Es ließ sich beispielsweise der COM1-Port nicht abschalten, obwohl der Port im Bios auf
„disabled“ eingestellt war. Einen weitaus heftigeren Schnitzer erlaubt sich ASUS jedoch bei der Einstellung „System Performance“. Wird diese Option auf „Turbo Mode“ gesetzt, so werden die Parameter „Delayed Transaction“, „PCI to DRAM Prefetch“ sowie „AGP to DRAM Prefetch“ auf „enabled“ gesetzt. Mittlerweile dürfte jedem klar sein, dass „Delayed Transaction“ berühmt und berüchtigt dafür ist, Probleme zu verursachen (auf dem KT133A führte diese Option unter anderem zu Datenverlusten, die
wir jedoch auf unserem Testkandidaten nicht reproduzieren konnten), sogar ASUS Deutschland wünscht sich diese Option nicht mehr im Bios;-)

Still under construction?
Weitere Ungereimtheiten traten im Zusammenhang mit der Option „CPU Overheat Throttle“ auf, die standardmäßig auf „disabled“ gesetzt ist. Einen Throttle-Modus der durch die CPU-Logik gesteuert wird, beherrscht nämlich nur der P4, der aber nicht auf das A7M266-D passt;-). ASUS versicherte uns jedoch, dass damit nicht C.O.P. gemeint sei, das per default deaktiviert sei – doch wie und was „CPU Overheat Throttle“ ist, konnte man uns nicht erklären. Im Bios wird folgende Erklärung angeboten:
Zitat: „If this option was enabled, CPU would begin throttling while the CPU temperatures were higher than 85 °C”.Also machten wir uns auf die Suche nach dem ominösen Feature und wurden in den „AMD Athlon XP Tech Docs“ http://www.amd.com/us-en/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/25175.pdf fündig. Dort findet sich in Kapitel 4 auf den Seiten 10-11 folgende Erklärung. Zitat:
“Power Management Chapter 4Auf die Betrachtung des softwareseitigen Verfahrens wollen wir an dieser Stelle verzichten. Zusammenfassen lässt sich sagen, dass die Southbridge Throttling beim Erreichen eines definierten Temperaturniveaus aktivieren kann! Laut dem Hinweis im Bios liegt die maximale Temperatur bei 85 °C. Nun stellte sich die Frage, ob nicht 85 °C ein wenig hoch gegriffen sind, denn laut AMD-Pager liegt die maximal zulässige Temperatur für den MP 2000+ bei 90 °C. Anders gefragt: Bei welcher Temperatur greift dann der Overheat-Protection-Mechanismus, der von AMD propagiert wird? Dazu findet man im selben Paper folgende Erklärung:
Stop Grant States
The processor enters the Stop Grant state upon recognition of assertion of STPCLK# input. After entering the Stop Grant state, the processor issues a Stop Grant special bus cycle on the AMD Athlon system bus. The processor is not in a low-power state at this time, because the AMD Athlon system bus is still connected. After the Northbridge disconnects the AMD Athlon system bus in response to the Stop Grant special bus cycle, the processor enters a low-power state dictated by the CLK_Ctl MSR. If the Northbridge needs to probe the processor during the Stop Grant state while the system bus is disconnected, it must first connect the system bus places the processor into the higher power probe state. After the Northbridge has completed all probes of the processor, the Northbridge must disconnect the AMD Athlon system bus again so that the processor can return to the low-power state. During the Stop Grant states, the processor latches INIT#, INTR, NMI, SMI#, or a local APIC interrupt message, if they are asserted.
The Stop Grant state is exited upon the deassertion of STPCLK# or the assertion of RESET#. When STPCLK# is deasserted, the processor initiates a connect of the AMD Athlon system bus if it is disconnected. After the processor enters the Working state, any pending interrupts are recognized and serviced and the processor resumes execution at the instruction boundary where STPCLK# was initially recognized. If RESET# is sampled asserted during the Stop Grant state, the processor exits the Stop Grant state and the reset process begins.
There are two mechanisms for asserting STPCLK#—hardware and software.
The Southbridge can force STPCLK# assertion for throttling to protect the processor from exceeding its maximum case temperature. This is accomplished by asserting the THERM# input to the Southbridge. Throttling asserts STPCLK# for a percentage of a predefined throttling period: STPCLK# is repetitively asserted and deasserted until THERM# is deasserted.”
“Table 15. Guidelines for Platform Thermal Protection of the ProcessorASUS’ Overheat-Protection “C.O.P.” basiert auf dem von AMD empfohlenen Verfahren, im Umkehrschluss kann davon ausgegangen werden, dass der Schutzmechanismus bei maximal 125 °C greift, wobei die maximale Zeit zwischen dem Erkennen und dem Shutdown höchstens 500 ms beträgt.
Symbol Parameter Description Max Units Notes T SHUTDOWN Thermal diode shutdown temperature for processor protection 125 °C 1, 2, 3 SD_DELAY Maximum allowed time from T SHUTDOWN detection to processor shutdown 500 ms 1, 3
Notes:
1. The thermal diode is not 100% tested, it is specified by design and limited characterization.
2. The thermal diode is capable of responding to thermal events of 40°C/s or faster.
3. The AMD Athlon™ XP processor model 8 provides a thermal diode for measuring die temperature of the processor. The processor relies on thermal circuitry on the motherboard to turn off the regulated core voltage to the processor in response to a thermal shutdown event. Refer to AMD Athlon™ Processor-Based Motherboard Design Guide, order# 24363, for thermal protection circuitry designs.”
ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 6/8
13.09.2002 by holger
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Stabilität und Kompatibilität Derzeit haben wir wohl den extremsten Lasttest aller Hardware-Sites im Programm. Die Hürden sind hoch, schauen wir doch einmal, wie sich das ASUS A7M266-D benimmt. Die Stabilitätstests wurden mit zwei AMD Athlon MP 2000+ und 1 GB reg. ECC DDR-RAM durchgeführt.
ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 7/8
13.09.2002 by holger
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Benchmarks
| EPoX 8K3A+ AMD XP1800+ RAM 133 MHz |
MSI K7D Master-L 2xMP2000+ |
ASUS A7M266-D 2xMP2000+ |
|
| Cinebench 4D XL Raytracing Singel CPU |
20,50 CB | 22,94 CB | 22,89 |
| Cinebench 4D XL Raytracing Dual CPU |
- | 37,50 CB (MP-Factor: 1,63) | 38,24 (MP-Factor: 1,67) |
| TMPGEnc Single | 25,907 fps | 26,502 fps | 26,998 |
| TMPGEnc Dual | - | 45,045 fps | 46,729 |
| CPUMark 99 | 140 | 140 | 140 |
| FPU WinMark 99 | 8280 | 9120 | 9060 |
| Sandra Dhrystone | 4245 | 9218 | 9206 |
| Sandra Whetstone | 2122 | 4596 | 4596 |
| Sandra INT/SSE | 8318 | 18.077 | 18.067 |
| Sandra FPU/SSE | 9731 | 21.207 | 21.200 |
| Sandra Mem/INT | 1994 | 1591 | 1526 |
| Sandra Mem/FPU | 1872 | 1450 | 1503 |
| PCMark2002/CPU | 4553 | 4763 | 4716 |
| Codecreatures Pro | 1171 | 1054 | 1098 (siehe Erläuterung!) |
| AMD nBench 2 | 2074 | 2054 | 2058 |
| 3DMark2000 | 10815 | 10272 | 10243 |
| 3DMark2001SE | 7983 | 7584 | 7545 |
ASUS A7M266-D (AMD 760MPX, Dual Socket A) Review - 8/8
13.09.2002 by holger
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Fazit
Die Bewertung dieses Boards fällt überaus schwer, einerseits bietet das Board im Jumper Mode eine solide, stabile und schnelle Basis für ein
Dualsystem. Der Northbridgekühler wurde passiv ausgeführt (ein Radaubruder weniger!), außerdem kann das A7M266-D mit einem hervorragenden INT-Request-Routing glänzen. Auf der anderen Seite stehen eine Reihe von Ungereimtheiten und Problemchen. So sucht man den S3-Mode vergeblich, der sekundäre PCI-Bus hinkt in der Leistung ebenfalls dem erwarteten Niveau hinterher, das Mainboard-Design weist offensichtlich Schwächen auf, und die interne Diode des MP wird nicht zum Monitoring der Temperaturanzeige genutzt. Hinzu kommt, dass ASUS zwar die gefixte SB B2 verbaut, jedoch keinen USB 1.1-Bracket beilegt, um zwei zusätzliche Anschlüsse zu realisieren.
Das Bios hat man trotz der mittlerweile langen Reifephase immer noch nicht ganz im Griff: Der COM1 lässt sich nicht deaktivieren, außerdem aktiviert sich die Option „Delayed Transaction“, sobald das Board im „Turbo Mode“ betrieben wird – hoffentlich bremst
sich da ASUS nicht selbst aus. Dass das A7M266-D offensichtlich den „Throttle Mode“ beherrscht, kann man nicht hoch genug anrechnen, spekuliert werden darf indessen, warum dieses wichtige Feature gerade auf einem AMD MPX-basierenden Mainboard zum Einsatz kommt?! Den Beweis , dass das Feature reibungslos funktioniert, bleiben wir indessen schuldig, da uns unsere MPs doch ein wenig zu schade waren.
Unterlässt der User jedoch jegliche Overclocking-Mätzchen und betreibt es im Jumper Mode, kann von einer absolut zufrieden stellenden, stabilen und schnellen Basis für ein Dual-System gesprochen werden. ASUS muss sich aus unserer Sicht fragen lassen, warum der problematische
JumperFree Mode überhaupt implementiert wurde, wenn man genau weiß, dass es zu Problemen kommen kann. Die meisten aufgezeigten Problemfelder gehen auf eine unausgereifte Bios-Version und Treiber-Zimperlein zurück, sodass es durchaus berechtigte Hoffnung auf Abhilfe gibt!

Die Bewertung im Überblick:
| ASUS A7M266-D (Bios Beta 1007d.01b) |
MSI K7D Master.L (Bios Final 1.3) |
|
| Layout (max 5) | 3,5 | 4,0 |
| Ausstattung (max 5) | 3,0 | 4,0 |
| Installation (max 5) | 4.0 | 5,0 |
| Performance (max 25) | 24,5 | 24.5 |
| Stabilität(max 40) | 35,0 | 39.5 |
| Übertakten (max 5) | 2 | 3,5 |
| Preis (max 15) | 11 | 12,5 |
| Summe (max 100) | 83,0 | 93.0 |
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