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Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 1/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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UPDATE 16.05.2005
UPDATE 07.04.2005
Eine Woche nach dem Test des Asus A8V-E Deluxe präsentierten wir ein zweites Mainboard für AMDs Sockel 939, welches bereits für PCI-Express gerüstet ist. Kam auf dem Asus A8V-E Deluxe VIAs K8T890-Chipsatz zum Einsatz, so basiert das Asus A8N-SLI Deluxe auf dem nForce 4 SLI-Chipsatz von NVIDIA. Wie alle SLI-Platinen zielt auch das Asus A8N-SLI Deluxe auf das obere Preissegment und damit auf die Hardcore-Gamer und Power-User. Es gibt auch eine etwas abgespeckte Variante, die auf den Beinamen "Deluxe" verzichtet und etwas preiswerter gehandelt wird. Ein nForce 4 basierendes Mainboard mit nur einem PCI-Express-Steckplatz scheint Asus derzeit nicht zu planen, hier setzt man anscheinend ausschließlich auf VIAs K8T890 und das Asus A8V-E Deluxe.
In dieser zweiten Auflage des Testberichtes wollen wir prüfen, ob die damals festgestellten Probleme beseitigt und die Performance verbessert werden konnte. Es geht natürlich auch darum, ob wir für dieses Mainboard einen Award nachreichen können, da wir beim ersten Test von einer solchen Bewertung Abstand genommen hatten.
Wir werden das Asus A8N-SLI Deluxe gründlich auf seine Performance und Alltagstauglichkeit hin testen, dabei werden die Übertaktungsoptionen genauso ausprobiert, wie der SLI-Betrieb mit verschiedenen Treibern und Grafikkartenkombinationen. Macht SLI Sinn und wenn ja wann? Welche Haken und Ösen sind zu erwarten? Welche Anforderungen stellt ein solches System an das Netzteil? Darüber hinaus werden wir die zahlreichen onboard Komponenten des A8N-SLI Deluxe ausprobieren, Cool & Quiet sowie verschiedene Speicherkombinationen testen und die Kompatibilität zu unterschiedlichen Grafikkarten prüfen. Ein solch komplexes Mainboard wie das Asus A8N-SLI Deluxe ist ein zutiefst undankbares Testobjekt, da ein solches Projekt mindestens eine gute Woche verschlingt - und weit mehr, wenn man auf Probleme stößt.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 2/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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NVIDIAs nForce 4 Chipsatz
NVIDIA möchte auf der Athlon 64-Plattform die Nummer 1 sein, und der nForce 4-Chipsatz bietet definitiv die beste Ausstattung:
Im Vergleich zu VIAs K8T890 Chipsatz bekommt man somit nicht nur SLI als Bonus, sondern auch zwei weitere USB 2.0-Anschlüsse, zwei weitere S-ATA-Ports, die zudem Serial-ATA II unterstützen, und die Möglichkeit S-ATA und P-ATA Festplatten im RAID-Modus zu kombinieren. Als weiterer Bonus lockt die Hardware-Firewall - das Paket ist also nicht nur rund, sondern wahrlich komplett.
SLI: Der Ansatz und die Spaßbremsen
Wie VIAs K8T890 bieten auch die nForce 4 Chipsätze 20 PCI-Express-Lanes. VIA wollte sogar noch zwei weitere über die VT8251 Southbridge hinzufügen, doch diese ist ja bekanntlich noch nicht verfügbar. Der Unterschied zwischen VIA K8T890, NVIDIA nForce 4 und nForce 4 Ultra zu dem Vorzeigemodell nForce 4 SLI besteht nun darin, daß letzterer die 20 PCI-Express-Lanes flexibel verteilen kann. Während die anderen Chipsätze eine x16-Grafikkarte sowie vier weitere x1-Geräte unterstützen, kann der nForce 4 SLI alternativ zwei x16-Grafikkarten als x8-Geräte ansprechen. Da heutige Grafikkarten weder 8 noch 16 PCI-Express-Lanes auslasten, kann man auf diese Weise zwei Grafikkarten koppeln und die 3D-Leistung des Systems erhöhen. Bisher wendet nur NVIDIA diese Technik an, die dort SLI (Scalable Link Interface) getauft wurde. Einige Hersteller arbeiten bereits daran, auch den nForce 4 Ultra-Chipsatz SLI-fähig zu machen. Hier werden die vier freien (x1) Lanes zusammengefaßt und somit eine Grafikkarte mit 16 und die zweite mit 4 Lanes angesprochen. Selbst diese Kombination erreicht fast die Leistung einer echten SLI-Lösung (x8/x8).
Leider gibt es aber Einschränkungen im SLI-Betrieb, die den SLI-Spaß trüben können. Im ersten Test war die Forceware 66.93 aktuell, doch diese unterstütze nur wenige Programme im SLI-Betrieb. Gerade bei professionellen 3D-Programmen brach die Leistung zum Teil deutlich ein. Aus diesem Grund nahmen wir die Beta-Forceware 71.80 mit in den Test auf, die deutlich vielversprechendere Ergebnisse lieferte. In die Aktualisierung des Testberichtes haben wir nun auch die offizielle Forceware 71.84 aufgenommen, um den aktuellen Stand von BIOS und Treibern im Zusammenspiel feststellen zu können.
Ärgerlich finden wir den Umstand, daß sich Karten unterschiedlicher Hersteller bzw. mit unterschiedlicher Firmware nicht kombinieren lassen. So versuchten wir eine GeForce 6600GT von MSI mit einer 6600GT von Point of View zu kombinieren. Während die Forceware 66.93 nicht einmal die Option zum Aktivieren des SLI-Betriebes anbot, konnten wir mit der Beta-Forceware 71.80 SLI zumindest freischalten. Außer Abstürzen brachte dies jedoch keine neuen Erkenntnisse. Ließen wir zwei Point-Of-View 6600GTs zusammen laufen, so gelang dies problemlos. Es sei denn, wir spielten auf einer der Karten eine andere Firmware auf. Wer zwei Karten des gleichen Herstellers zum selben Zeitpunkt kauft, hat gute Chancen, daß SLI funktioniert. Wer erst eine Karte erwirbt und die zweite zu einem späteren Zeitpunkt nachkaufen möchte, wird - nach heutigem Stand der Dinge - wahrscheinlich ein Problem bekommen. Das BIOS einer solchen Grafikkarte wird weiterentwickelt, verbaut der Hersteller andere Speicherbausteine, so muß es angepaßt werden, möglicherweise wird gar das Platinenlayout überarbeitet oder eine neue Revision des Grafikchips eingesetzt. Und was passiert, wenn eine Karte ausfällt und vom Hersteller durch eine neuere Revision ersetzt wird? Adios, SLI!
All diese Punkte zeigen, daß mit der derzeitigen SLI-Generation zwar ein Anfang gemacht wurde, diese Technik jedoch noch flexibler werden muß. Die Ansätze von Asus und Gigabyte, gleich zwei GPUs auf einer Karte zu verbauen, erscheinen uns recht plausibel. Diese Technik wurde nicht nur auf den Voodoo-Karten verwendet, sondern findet auch bei Profi-Karten Anwendung. Zudem würde dann nicht der komplette Rechner von Grafikkarten blockiert werden und beide GPUs könnten mit einem einzigen Kühler im Zaum gehalten werden.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 3/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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SLI in Betrieb nehmen
Um nun SLI überhaupt nutzen zu können, muß man auf dem Asus A8N-SLI Deluxe ein paar Vorbereitungen treffen:
Gab es im BIOS 1003 noch eine Option, um SLI auf "Auto" oder "Enabled" zu stellen, finden wir unter "SLI Configuration" im BIOS 1006 nur noch den Eintrag "EZ-Plug Warning". Dieser bezieht sich auf einen Molex-Anschluß oberhalb des ersten PEG-Steckplatzes; dort muß für den SLI-Betrieb ein Molex-Stecker als zusätzliche Stromversorgung angeschlossen werden.
Jetzt noch schnell einen SLI-tauglichen Treiber installieren (z.B. die Forceware 71.84), den PC neu starten, in die Treiberkonfiguration gehen, unter SLI ein Häkchen setzen, nochmal neu starten und - wenn nichts schiefgeht - hat man SLI.
SLI in der Praxis
Starten wir nun ein paar Benchmarks und betrachten die Ergebnisse unter Verwendung der Forceware 66.93, Beta 71.80 sowie der aktuellen Version 71.84:
| 3DMark03 (Build 3.6.0) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 13579 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 13554 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 13008 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 8171 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 8052 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 8006 | |
Die Kombination aus neuen BIOS 1006, neuen Chipsatztreibern (6.53 WHQL) und ForceWare 71.84 kann überzeugen, die Performance ist durchweg gestiegen.
| 3DMark05 (Build 1.2.0) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 6187 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 5956 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 5514 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 3541 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 3488 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 3244 | |
3DMark05 ist eine ganz klare Angelegenheit: Die neue Treiber/BIOS-Kombination setzt sich an die Spitze.
| Aquamark03: GFX | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 10508 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 10242 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 10147 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 7672 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 7530 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 7521 | |
Auch Aquamark03 bestätigt diesen Trend: Ein Update von BIOS und Treibern kitzelt aus unserer Plattform deutlich mehr Leistung heraus.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 4/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Betrachten wir nun die SLI-Leistung für 3D-Profianwendungen mit der Specviewperf 8.01-Suite:
| Specviewperf 8.01: 3ds max (3dsmax-03) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 16.39 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 16.33 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 16.23 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 15.96 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 15.43 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 12.74 | |
Während 3ds max sich mit der Forceware 71.80 so verhält, wie wir es auch erwarten - der SLI-Modus arbeitet schneller -, sehen wir im Zusammenspiel mit der Forceware 66.93 einen deutlichen Leistungseinbruch im SLI-Modus. Dieser trat auch mit der Forceware 67.66 auf, die wir ebenfalls geprüft haben und deren Ergebnisse weitgehend denen der Version 66.93 entsprachen.
Unbeeindruckt davon sehen wir das aktuelle Treiber/BIOS-Paket wieder an der Spitze der Wertungen.
| Specviewperf 8.01: CATIA (catia-01) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 13.05 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 12.93 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 12.35 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 12.00 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 11.74 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 11.34 | |
Auch CATIA weist dieses ungewöhnliche Verhalten auf: Während die Forceware 71.80 im SLI-Betrieb Leistung gewinnt, verliert die Version 66.93 deutlich. Auch hier liegt jedoch die Forceware 71.74 mit BIOS 1006 klar in Führung.
| Specviewperf 8.01: EnSight (ensight-01) | ||
| 1x GT6600 Forceware 66.93 | 9.96 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 9.58 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 9.58 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 9.28 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 9.27 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 8.70 | |
Noch viel deutlicher ist dieses Verhalten bei EnSight ausgeprägt, hier erzielt eine einzelne GeForce 6600GT im Zusammenspiel mit der Forceware 66.93 sogar die Bestmarke, während der SLI-Betrieb untergeht. Auch die Forceware 71.84 kann diesmal nicht gewinnen und liegt gleichauf mit der Forceware 71.80.
| Specviewperf 8.01: Lightscape (light-07) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 11.07 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 11.02 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 10.75 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 10.71 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 9.93 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 9.90 | |
Erst mit Lightscape normalisiert sich das Ergebnis, allerdings liegt die Abweichung zwischen SLI-Betrieb und Einzelbetrieb hier im Bereich der Messtoleranz. Wieder einmal erringt die Forceware 71.84 im Zusammenspiel mit dem BIOS 1006 vor der Forceware 71.80 die Spitze, deutlicher ist jedoch der Leistungsunterschied zur Version 66.93!
| Specviewperf 8.01: Maya (maya-01) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 21.62 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 21.61 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 19.67 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 19.65 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 19.27 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 18.81 | |
Bei Maya sehen wir endlich "logische" Ergebnisse - oder sagen wir besser: Ergebnisse, wie wir sie erwartet hatten. Die Forceware 71.84 liegt abermals klar in Front.
| Specviewperf 8.01: Pro/ENGINEER (proe-03) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 17.66 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 17.55 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 15.74 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 15.68 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 15.35 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 15.21 | |
Pro/ENGINEER zeigt Vorteile für den SLI-Betrieb, diese sind bei der Forceware 66.93 allerdings wiederum kaum messbar, bei der Forceware 71.80 und 71.84 aber überdeutlich. Im Betrieb mit nur einer Karte schwächelt die Forceware 71.84 zum ersten Mal.
| Specviewperf 8.01: SolidWorks (sw-01) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 13.83 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 13.82 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 13.33 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 13.04 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 12.87 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 10.96 | |
Bei SolidWorks erkennen wir allerdings wieder das Muster, welches bereits 3ds max und CATIA zeigten: Die Forceware 66.93 wird im SLI-Modus ausgebremst, erst ab der Version 71.xx sehen wir Zugewinne.
| Specviewperf 8.01: Unigraphics (ugs-04) | ||
| 2x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 6.39 | |
| 2x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 6.39 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.84 BIOS 1006 | 6.20 | |
| 1x GT6600 Forceware 71.80 BIOS 1003 | 6.20 | |
| 1x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 6.03 | |
| 2x GT6600 Forceware 66.93 BIOS 1003 | 4.62 | |
Auch Unigraphics schlägt in die gleiche Kerbe wie SolidWorks, 3ds max und CATIA.
Bereits die Forceware 71.80 zeigte gute Ansätze für Spiele und Profianwendungen, die offizielle Forceware 71.84 kann diese im Zusammenspiel mit dem BIOS 1006 zumeist sogar noch übertreffen. Wer eine SLI-Plattform mit der Forceware 66.93 betreibt, sollte unbedingt updaten!
DOWNLOAD: NVIDIA Forceware 71.84
SLI Treiber-Problem
Im Test war es mit der aktuellen ForceWare 71.84 zwar möglich, von einer Konfiguration mit nur einer Grafikkarte auf ein SLI Setup umzustellen, wenn man jedoch SLI deaktivierte und die zweite Karte wieder entfernte, kam es immer wieder zu Abstürzen. Erst eine Deinstallation der Forceware und eine anschließende Neuinstallation behoben diesen Fehler.
Braucht man SLI?
ABER: Braucht man SLI? Nein. Für aktuelle Spiele braucht man SLI genauso wenig wie eine einzelne GeForce 6800 Ultra oder eine Radeon X850XT-PE. Es ist zwar ein nettes Gefühl, hohe Leistungsreserven zu haben, doch wenn in zwei oder drei Jahren Spiele auf den Markt kommen, die diese Performance dann wirklich fordern, bekommt man die Leistung heutiger 3D-Boliden wahrscheinlich schon in der Einsteigerklasse zu einem Bruchteil der heutigen Preise. Wer sich zunächst nur eine Grafikkarte zulegen möchte, um eine zweite später nachrüsten zu können, sobald die Leistung wirklich gebraucht wird, handelt auf den ersten Blick zwar logisch, doch solange nicht jede beliebige Karte mit einem anderen Modell, welches die gleiche GPU verwendet, kombiniert werden kann, ist dieser Weg steinig und voller Unwägbarkeiten. Idealerweise würden wir uns sogar eine mögliche Kombination verschiedener GPUs eines Herstellers wünschen, z.B. einer GeForce 6600GT mit einer 6800GT.
SLI funktioniert und bringt teilweise sehr ordentliche Zugewinne. Aber SLI ist teuer, der PC wird durch die zweite Grafikkarte deutlich lauter und auch der Stromverbrauch sowie die Anforderungen an das Netzteil steigen deutlich an. Aus diesem Grund würde ich persönlich - so "cool" SLI auch ist - auf eine einzelne, leistungsfähige Grafikkarte setzen.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 5/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Asus A8N-SLI Deluxe: Preis und Lieferumfang
Unser Asus A8N-SLI Deluxe trägt die Revisionsnummer 1.02. Das Asus A8N-SLI Deluxe kostet 151,90 Euro, die abgespeckte Variante ohne den "Deluxe"-Zusatz im Namen spart sich den zusätzlichen S-ATA RAID-Controller sowie den zweiten Gigabit-LAN-Anschluß, dafür ist sie 15 Euro preiswerter und kostet etwa genauso viel wie das Asus A8V-E Deluxe, welches als Bonus W-LAN bietet, aber über nur 2 S-ATA-Ports verfügt. Asus macht einem die Wahl also nicht einfach.
Im Karton des Asus A8N-SLI Deluxe finden wir folgenden Lieferumfang:
Verbaut man alle mitgelieferten Zusatzbleche, so werden 6! Steckplätze blockiert! Da bleibt nicht einmal ausreichend Platz für die beiden SLI-Grafikkarten. Zudem gelingt es Asus nicht einmal bei diesem Wust aus Erweiterungen alle USB-Anschlüsse herauszuführen. Zumindest die vereinsamte serielle Schnittstelle und den Firewire-Port hätte man zusammenfassen können, ja: müssen.
Im ATX-Backpanel platziert Asus folgende Anschlüsse:
Von den möglichen zehn USB 2.0-Anschlüssen kann man "out of the box" nur acht nutzen, wer über ein Gehäuse mit Frontanschlüssen verfügt, schließt diese natürlich an den entsprechenden Headern des Mainboards an. Auffällig ist zudem, daß Asus die serielle Schnittstelle aus dem Backpanel verbannt und auf ein eigenes Slotblech auslagert. So können alte Modems und Mäuse, aber auch unterbrechungsfreie Stromversorgungen weitergenutzt werden, die Mehrzahl der Benutzer wird die serielle Schnittstelle jedoch nicht montieren und wohl auch nicht vermissen.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 6/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Asus A8N-SLI Deluxe: Layout
Wie das Asus A8V-E Deluxe, so kommt auch das A8N-SLI Deluxe nicht im üblichen gold-braun der Marke Asus daher, sondern setzt auf eine elegante, schwarze Platine. Das Layout wirkt durchdacht und übersichtlich, die Farbwahl ist angenehm zurückhaltend:
Rechts vom ATX-Anschlußpanel finden wir die Stromversorgung, deren drei MOSFETs von einem passiven Kühlkörper, welcher mit Pushpins befestigt wurde, gekühlt werden. Ob dies unbedingt nötig ist, wagen wir in Frage zu stellen, der passiven Kühler stört aber auch nicht. Oberhalb der Stromversorgung befindet sich der ATX 12V-Asnchluß, darunter ein Molex-Stecker, den Asus "EZ Plug" getauft hat und der im SLI-Betrieb den zusätzlichen Stromhunger der beiden Grafikkarten mitstillt.
Es folgt der CPU-Sockel, dahinter die vier DIMM-Slots für den Dual-Channel Speicherbetrieb und am rechten Rand der Platine der ATX-Stromanschluß (24-Pin), die Floppybuchse sowie die beiden ATA133-Anschlüsse. Das Asus A8N-SLI Deluxe erlaubt den Einsatz eines 20- oder eines 24-Pin Netzteils. Sehr clever finden wir die Idee, die Ausbuchtung für die Haltenase des ATX-Stromsteckers einfach über die gesamte Breite der Buchse zu ziehen. Auf diese Weise findet jeder Stecker den perfekten Halt. Wir haben das Mainboard im Test - auch im SLI-Betrieb mit zwei GeForce 6600GT-Karten - sowohl mit einem 420 Watt Netzteil von TSP (20-Pin) als auch mit einem 480 Watt Modell von Tagan (24-Pin) problemlos betreiben können.
Da es sich bei NVIDIAs nForce 4 SLI-Chipsatz um ein 1-Chip-Design handelt, befindet sich dieser hinter den PCI-Express-Steckplätzen. Damit der Kühler nicht mit ausladenden Grafikkarten kollidiert, setzt Asus einen aktiven Lüfter mit ca. 25 mm Durchmesser und bis zu 8500 Umdrehungen/Minute ein. In der Nachbarschaft zu zwei lärmenden Grafikkarten fällt dieser kleine Krachmacher nur minimal auf, setzt man jedoch nur eine Karte mittlerer oder niedriger Lautstärke ein, so hört man das helle Summen deutlich. Zudem sind derart kleine Lüfter Verschleißteile! Aufgrund seiner Lage wird es für Silent-Freunde schwer, diesen Kühler zu ersetzen.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 7/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Asus ordnet die Steckplätze für Erweiterungskarten wie folgt an:
Zwischen den beiden PCIe x16-Steckplätzen verbaut Asus die EZ Selector Card, mit der man das Mainboard für den Einzelkarten- oder SLI-Betrieb konfiguriert. Da gleich zwei PCIe x16-Grafikkarten untergebracht werden müssen, kommt es zwischen der oberen Grafikkarte und den Verriegelungen der DIMM-Slots zu einer Engstelle. Somit ist es zwar möglich die Speicherriegel zu entfernen, ohne zuvor die obere Grafikkarte ausbauen zu müssen, es ist aber eine ziemliche Fummelei.
Unterhalb des Chipsatzes sehen wir den zusätzlichen RAID-Controller von Silicon Image (Sil 3114CT176, angebunden via 32-Bit PCI) mit seinen 4 S-ATA-Ports (rot), gleich daneben schließen sich die vier S-ATA Ports des Chipsatzes an (schwarz). Darunter befinden sich die CMOS-Batterie, der Monitoring-Chip von ITE (IT8712F-A) und das gesockelte BIOS. Am unteren Rand des A8N-SLI Deluxe reihen sich drei Header für je zwei USB 2.0-Anschlüsse, der Header für die serielle Schnittstelle sowie der Header für den Gameport auf.
Über dem oberen PCIe x16-Steckplatz sehen wir einen Marvell Alaska Single-Port-Transceiver (88E1111), der die Gigabit-LAN Funktionalität des Chipsatzes ausführt. Vor dem ersten PCIe x1-Slot befindet sich der Realtek ALC850 AC97 Audio-Codec, vor dem zweiten PCIe x16-Steckplatz entdecken wir den Marvell Yukon 88E8001 32-Bit Gigabit-Ethernet-Controller, welcher via 32-Bit PCI angebunden ist. In der unteren, linken Ecke ist zudem der TSB43AB22A Firewire-Controller von Texas Instruments, ebenfalls ein 32-Bit PCI-Chip, zu verorten. Eine Sache gibt uns noch zu denken, denn zu PCI-Express schreibt Asus dies:
Der neue PCIe Standard erleichtert den vielfältigen neuen Datenübertragungsstandards, wie Gigabit LAN, IEEE1394b oder Highspeed RAID ein zukunftssicheres, schnelles und effizientes Zusammenarbeiten.
Wäre es denn da nicht sinnvoll gewesen, den zweiten Gigabit-LAN Controller, den RAID-Controller und den Firewire-Controller mit onboard PCIe-Geräten zu verwirklichen, statt herkömmliche 32-Bit PCI-Chips einzusetzen? Sicher, aber es wäre auch teurer gewesen und passende Chips sind ebenfalls noch Mangelware. Halten wir also fest: Das Design des A8N-SLI Deluxe ist gut gelungen, alle Komponenten wurden sinnvoll gewählt und geschickt platziert. Gut, Asus hätte auch einen passiven Kühlkörper auf dem Chipsatz montieren können, der entweder ein flaches Design verwendet und in die Breite geht, oder aber zwischen den beiden Grafikkarten in die Höhe ragt. Aber man kann auch zu kleinlich sein ;-)
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 8/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Asus A8N-SLI Deluxe: BIOS und Overclocking
Zunächst betrachten wir einige wichtige BIOS-Optionen, danach werden wir die Tuning und Übertaktungsmöglichkeiten ausprobieren. Im Test verwendeten wir das BIOS 1003, im Nachtest die Version 1006. Werfen wir einen Blick auf die Speicher-Timings:
Die Auswahl ist umfassend, allerdings verwirren und die Speichertaktraten oberhalb von DDR400 doch sehr. Was passiert, wenn man z.B. DDR500 auswählt, die Konfiguration für die CPU jedoch auf Standard - also nicht übertaktet - läßt?
Im BIOS 1003 bewirkte diese Auswahl einen "CPU-Frequency" von 250 MHz gepaart mit dem Default-Multiplikator unserer CPU (x 11). Bei 2750 MHz produzierte das System dann einen Bluescreen:
Das BIOS 1006 macht seine Sache besser: Es setzt die "CPU-Frequency" von 250 MHz, senkt den Multiplikator jedoch so weit, daß die CPU nicht übertaktet wird. In unserem Fall ergibt sich daraus 8 x 250 MHz = 2000 MHz, die CPU arbeitet also 200 MHz unter ihrem Standard-Takt. Bei 9 x 250 MHz = 2250 MHz wäre die CPU zwar nur minimal übertaktet wurden. Wir versuchen dies manuell umzustellen, doch wenn wir den Multiplikator auf "9x" festlegen, springt der Speicher auf "Auto" und taktet in der Parxis nur mit DDR266! Stellen wir zuerst den Speicher auf "DDR500", so springt der Multiplikator auf "Auto" und wir landen wieder bei 8 x 250 = 2000 MHz.
Wir finden es gut, daß Asus die unfreiwillige Übertaktung durch Anwahl von DDR500 behoben hat, wüschen würden wir uns allerdings die Kombination aus freier Wahl des Multiplikators und des Speichertaktes. Denn DDR500 bringt vielversprechende Resultate:
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Mem/INT; Mem/FPU | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI 8x250 MHz | 5697 5650 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI 11x200 MHz | 4895 4872 | |
Da wir gerade schon übertakten: Welche Übertaktungsoptionen bietet der Hersteller an?
Die Übertaktungsoptionen des Asus A8N-SLI Deluxe fallen gewohnt großzügig aus. Probieren wir sie aus!
Auf dem A8N-SLI Deluxe gibt es die Möglicheit entweder manuell, per AI-Profil oder dynamisch zu übertakten. Die AI-Profile bieten für das fixe wie das dynamische Übertakten vier Stufen an: 3, 5, 8 und 10%. Asus betont, daß das hauseigene dynamische Übertakten die Mitbewerber von Neid erblassen läßt, da NOS (No-delay Overclocking System) sofort den Mehrtakt aktiviert, wenn dieser benötigt wird, und nicht erst nanosekundenlang analysiert, ob denn nun mehr Power gebraucht wird oder nicht. Als wir NOS auf dem Asus A8V-E Deluxe ausprobierten, mußten wir zu unserer Überraschung feststellen, daß sich nichts, aber auch gar nichts tat. Beim Asus A8N-SLI liegt die Sache anders, hier funktioniert NOS. Betrachten wir die Ergebnisse mit dem BIOS 1003:
| TMPEG 2.512.52.161: VCD PAL, Highest Quality (niedrigere Werte sind besser) | ||
| 5% OC manuell | 137 sec. | |
| 5% AI Overclock | 137 sec. | |
| 5% AI N.O.S. | 137 sec. | |
| 0% OC Standard | 141 sec. | |
Eindeutiger kann ein Ergebnis nicht sein. Und wie sieht es mit dem BIOS 1006 aus?
| TMPEG 2.512.52.161: VCD PAL, Highest Quality (niedrigere Werte sind besser) | ||
| 5% OC manuell | 145 sec. | |
| 5% AI Overclock | 143 sec. | |
| 5% AI N.O.S. | 146 sec. | |
| 0% OC Standard | 151 sec. | |
Das Encoding wurde nicht nur langsamer, es schwankt auch von Durchgang zu Durchgang. Auch wenn wir nicht übertakten, zeigt ein Durchlauf 150 Sekunden, ein zweiter 147 Sekunden und ein dritter 152 Sekunden an. Da wir beim BIOS 1003 im Zusammenspiel mit NVIDIAs IDE-Treiber starke Schwankungen bei der IDE-Burstrate feststellen mußten, vermuten wir einen Zusammenhang und werden dieser Unstimmigkeit im Rahmen der IDE-Tests auf die Pelle rücken. Bis dahin greifen wir auf SiSoft Sandra 2005 SR1 für die Übertaktungsmessungen zurück:
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Dhrystone | ||
| 5% AI N.O.S. | 10642 | |
| 5% OC manuell | 10642 | |
| 5% AI Overclock | 10638 | |
| 0% OC Standard | 10114 | |
Egal für welche Übertaktungsoption man sich entscheidet, das Ergebnis ist identisch. AI NOS erfüllt somit das, was es verspricht:
"Der Turbo für Ihr System – aber nur wenn Sie Ihn wirklich brauchen! AI NOS überprüft die Auslastung Ihres Systems. Erreicht diese einen Schwellenwert, wird Ihr System in Echtzeit in kleinen Schritten übertaktet, um eine optimale Arbeitsgeschwindigkeit zu gewährleisten. Nur mit ASUS nutzen Sie diese dynamische Übertaktung in Echtzeit. Selbstverständlich haben Sie die Wahl, ob Sie AI NOS nutzen oder nicht. Vergleichbar mit dem Turbo in einem Rennwagen startet AI NOS das Übertakten Ihres Systems."
Eine weitere, von Asus laut gepriesene Tuningmaßnahme, verbirgt sich hinter dem "PEG Link Mode". Diese beschreibt Asus wie folgt:
"Ein einzigartiges Feature welches es dem User ermöglicht, die Leistung seiner Grafikkarte zu steigern, um beste Videoqualität erreichen."
So, so - eine bessere Videoqualität? Es handelt sich natürlich nicht um eine Maßnahme, die Videoqualität zu verbessern, sondern um eine Möglichkeit, eine höhere 3D-Leistung zu erzielen. So erklärte eine Pressemitteilung von Asus im August 2004:
"This feature... allows users to raise GPU and VGA memory throughput via the motherboard BIOS the same way system bus and memory bus are tweaked."
Für den PEG Link Mode stehen 5 Optionen zur Auswahl: Auto, Disabled, Normal, Fast und Faster. Wir haben sie mit unserer Point of View GeForce 6600GT ausprobiert und kamen mit dem BIOS 1003 zu folgendem Ergbenis:
| Aquamark03: GFX | ||
| PEG=Faster | 7849 | |
| PEG=Normal | 7765 | |
| PEG=Fast | 7750 | |
| PEG=Disabled | 7530 | |
| PEG=Auto | 7515 | |
Wir sind ein wenig verwirrt: Bereits auf dem Asus A8V-E Deluxe erschienen uns die Bezeichnungen der Leistungsstufen für PEG im BIOS fragwürdig, und auch das Asus A8N-SLI Deluxe bringt nicht mehr Klarheit. Im Prinzip gibt es nur zwei Leistungsstufen: DISABLED/AUTO sowie NORMAL/FAST/FASTER. Laut Asus soll "Auto"-matisch die beste Konfiguration vom Mainboard gewählt werden, diese ist auch im dritten Durchlauf erstaunlicherweise ein wenig langsamer als als "Disabled" - seltsam.
Wir wiederholen den Test mit dem BIOS 1006:
| Aquamark03: GFX | ||
| PEG=Faster | 7983 | |
| PEG=Normal | 7905 | |
| PEG=Fast | 7894 | |
| PEG=Auto | 7672 | |
| PEG=Disabled | 7661 | |
"Auto" entspricht in etwa "Disabled", "Fast" entspricht "Normal" und "Faster" ist noch etwas schneller, da hat sich in der Rangfolge nicht viel verändert.
Was sich jedoch verändert hat, ist das Verhalten des A8N-SLI Deluxe nach der Auswahl diverser Übertaktungsfunktionen: Schlug mit dem BIOS 1003 nach der Umstellung des PEG-Modus oder des Übertaktungsprofiles mit großer Sicherheit der nächste Reboot fehl, so daß ein Druck auf den Reset-Knopf nötig wurde, so verhält sich das Mainboard mit dem BIOS 1006 nun vorbildlich.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 9/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Asus A8N-SLI Deluxe: Resourcen, Stabilität und Auffälligkeiten
Wir bestücken das Asus A8N-SLI Deluxe und betrachten die IRQ-Vergabe:
| IRQ | Gerät |
| 16 | Firewire, PCI #1 |
| 17 | Gigabit-LAN, PCI #2 |
| 18 | PCIe x16 Grafik, PCI #3 |
| 19 | Silicon Image RAID |
| 20 | NVIDIA Advanced DMA Storage Controller, USB |
| 21 | NVIDIA Advanced DMA Storage Controller, Realtek Audio |
| 23 | NVIDIA-LAN, USB |
BIOS-Bugs
An dieser Stelle möchten wir kurz die Probleme zusammenfassen, die wir im Zusammenspiel mit dem BIOS 1003 feststellen mußten:
Cool & Quiet
In Zeiten steigender Strompreise ist Cool & Quiet ein sehr sinnvolles Feature, welches viele Kunden von der AMD Plattform überzeugen konnte. Wir installierten den AMD Athlon 64 Processor Driver 1.1.0.18 und stellten in der Systemsteuerung von Windows XP unter "Energieoptionen" das Profil "Tragbar/Laptop" ein. Cool & Quiet funktionierte auf Anhieb und in allen Speicherkonfigurationen problemlos und taktete die CPU auf 1005 MHz (5 x 201 MHz) herunter. Hier eine Übersicht der verwendeten Speicherkonfigurationen:
Speicherkompatibilität
Folgende Speicher-Kombinationen kamen bei unserem Test zum Einsatz (es wurde jeweils die automatische Speichererkennung des Mainboards verwendet):
24-Stunden-Volllasttest
Leider war es uns nicht möglich, das Asus A8N-SLI Deluxe mit vier doppelseitig bestückten Speicherriegeln durch unseren Stabilitätstest zu bekommen, auch das BIOS 1006 brachte hier keine Abhilfe. Nach 2 bis 4 Stunden Vollast durch 3DMark2001SE und Prime95 sahen wir einen eingefrorenen Bildschirm oder einen Bluescreen. Kein Wunder, daß das BIOS automatisch einen Gang zurückschaltet und nur DDR316 (!) anlegen will:
Richtiger wäre allerdings ein Takt von 166 MHz (DDR333) gewesen!
Per Hand können wir zwar auf DDR400 umstellen, doch das Mainboard arbeitet dann nicht mehr stabil. Das tat es allerdings auch nicht mit DDR333. Schade, das Asus A8V-E Deluxe hatte sich in dieser Disziplin eindeutig besser geschlagen.
Allerdings müssen wir noch etwas festhalten: Der Speichercontroller des AMD Athlon 64 kann zwar vier doppelseitige Speicherriegel mit DDR400 ansprechen, dies aber nur, wenn sich Speicher, Chipsatz und Mainboard-Layout perfekt ergänzen. Wer AMDs Spezifikationen gelesen hat, wird bemerkt haben, daß diese Thematik recht schwammig behandelt wird. Wenn ein Hersteller die Speicherbestückung auf zwei doppelseitige und zwei einseitige Speicherriegel beschränkt, hat dies nichts mit der Qualität des Mainboards zu tun, sondern ist eine logische Konsequenz aus dem Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Was in der Theorie möglich ist, wird in der Praxis oft nicht funktionieren. Asus geht einen anderen Weg und druckt im Handbuch eine Tabelle mit kompatiblen Speicherriegeln ab, darunter sind auch doppelseitige Modelle, von denen vier eingesetzt werden können. Diese stehen uns jedoch leider nicht zur Verfügung. Somit können wir nicht endgültig beurteilen, ob der stabile Betrieb mit vier doppelseitigen DDR400-Modulen auf dem A8N-SLI Deluxe nun möglich ist oder nicht.
Eine weitere Ungereimtheit betrifft die 1T Command Rate: Verwendet man zwei DDR400 Riegel, so sollte das BIOS die Einstellung "1T" automatisch auswählen. Das A8N-SLI Deluxe stellte bei uns jedoch "2T" ein. Ändert man dies manuell, so bleibt das Mainboard stabil und erzielt einen deutlich besseren Speicherdurchsatz.
Grafikkartenkompatibilität
Wir haben das Mainboard mit folgenden Grafikkarten getestet:
Hier glänzt das Asus A8N-SLI Deluxe mit einer guten Kompatibilität. Lediglich die Kombination von baugleichen Karten verschiedener Hersteller im SLI-Betrieb funktioniert nicht, dieses Problem betrifft derzeit jedoch alle SLI-fähigen Mainboards.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 10/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Testsetup
Die mit fetter Schrift hervorgehobenen Komponenten wurden für die Benchmarks verwendet:
Soundcheck
Das Asus A8N-SLI Deluxe verwendet die gleiche Soundlösung wie das Asus A8V-E Deluxe: Realteks ALC850 8-Kanal Audio-Codec. Wir vergleichen dessen Ergebnisse mit denen des Realtek ALC880 High Definition 8-Kanal Audio-Codec, welchen wir auf Albatrons PX915G4PRO vorgefunden haben:
| RightMarkt 5.0 | Asus A8N-SLI |
Asus A8V-E |
Albatron PX915G4PRO |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (geringere=besser) |
+0.19;-0.83 | +0.19;-0.84 | +0.26;-0.31 |
| Noise level, dBA Eigen-Rauschpegel (niedriger=besser) |
-74.2 | -76.4 | -84.9 |
| Dynamic range, dBA Dynamik-Bereich (größer=besser) |
74.7 | 76.7 | 81.6 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedriger=besser) |
0.054 | 0.055 | 0.017 |
| Intermodulation distortion, % (niedriger=besser) |
0.065 | 0.062 | 0.047 |
| Stereo crosstalk, dB Übersprechen (niedriger=besser) |
-78.1 | -78.2 | -83.3 |
In der Vergangenheit mußten wir bei unseren Audiotests immer wieder feststellen, daß gerade Mainboards der Marke Asus bei den Disziplinen Frequency Response und Intermodulationsverzerrung voll und ganz versagten. Zuletzt betraf diese Unsitte das Asus K8V SE sowie das Asus P4P800 Deluxe 2.00A. Wir sind froh, daß sich sowohl das Asus A8V-E Deluxe als auch das hier getestete Asus A8N-SLI Deluxe deutlich besser schlagen - auch wenn sie nicht ganz die Qualität der High-Definition-Lösung auf dem Albatrons PX915G4PRO erreichen.
USB 2.0-Performance
Mit SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50) nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen Firewire-/USB 2.0-Case (Avance iFire2) befindet sich eine 2,5" Notebookfestplatte mit 40 GB und 4200 U/Min von IBM (IC25N040AT), wir schließen diese via USB 2.0 an die Testkandidaten an und messen die Performance:
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): USB 2.0 Sequential Read; Sequential Write | ||
| Asus A8N-SLI nForce4 SLI BIOS 1006 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Chaintech VNF4 nForce4Ultra BIOS 3.0 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| MSI K8N-SLI nForce4 SLI BIOS 3.1 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Albatron PX915G4 Intel i915G | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asrock K8-Combo ULi 1689 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asrock K8S8X SiS 755 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus K8V SE VIA K8T800 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| EPoX 8KDA3+ nForce3 250GB | 20 MB/s 20 MB/s | |
| EPoX 8RDA6+ nForce 2 GB | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8N-SLI nForce4 SLI BIOS 1003 | 19 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 18 MB/s 19 MB/s | |
Der kleine Rückstand des Asus A8N-SLI Deluxe bei der USB 2.0-Performance wurde mit dem BIOS 1006 ausgebügelt.
Firewire-Performance
Auch diese Messung führen wir mit SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50) durch. Abermals setzen wir das externe Firewire-/USB 2.0-Case (Avance iFire2) mit der 2,5" Notebookfestplatte mit 40 GB und 4200 U/Min von IBM (IC25N040AT) ein:
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Firewire Sequential Read; Sequential Write | ||
| Asus A8N-SLI nForce4 SLI BIOS 1006 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8N-SLI nForce4 SLI BIOS 1003 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| Albatron KX18DS nForce 2 | 20 MB/s 20 MB/s | |
| EPoX 8RDA6+ nForce 2 GB | 20 MB/s 20 MB/s | |
Auch der Firewire-Controller von Texas Instruments zeigt das zu erwartende Ergebnis.
IDE-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir die IDE-Burstrate getestet. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:
Die nun folgende Tabelle ergibt auf den ersten Blick keinen Sinn:
| HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen) | ||
| Asus A8N-SLI S-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 133.2 MB/s | |
| Asus A8N-SLI P-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 108.1 MB/s | |
| Asus A8N-SLI S-ATA/SI RAID | 100.0 MB/s | |
| Asus A8N-SLI S-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 71.2 MB/s | |
| Asus A8N-SLI P-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 70.9 MB/s | |
Bei 5 Durchläufen schwankte die ATA133 Burstrate beim Asus A8N-SLI Deluxe (BIOS 1006) zwischen 70,9 und 108,1 MByte/s, die Serial-ATA Burstrate lag zwischen 71,2 und 133,2 MByte/s. Dieses Phänomen trat auch schon mit den alten Chipsatz-Treibern (5.10) und dem BIOS 1003 auf und bereitet uns ein paar Kopfschmerzen. Nun sind auch die Schwankungen bei TMPEG geklärt, die wir bei den Übertaktungsmessungen festgestellt hatten!
Doch worin liegen diese extremen Schwankungen begründet? Wir entfernen NVIDIAs IDE-Treiber und messen erneut:
| HDTach 3.0.1.0: Burstraten (Lesen) | ||
| Chaintech VNF4 S-ATA/nForce4Ultra BIOS 3.0 | 134.4 MB/s | |
| MSI K8N-SLI S-ATA/nForce4 BIOS 3.1 | 134.3 MB/s | |
| Asus A8N-SLI S-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 134.2 MB/s | |
| EPoX 8KDA3+ S-ATA/nForce3 | 124.3 MB/s | |
| Chaintech VNF4 P-ATA/nForce4Ultra BIOS 3.0 | 123.5 MB/s | |
| Asus A8N-SLI S-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 124.1 MB/s | |
| Asus A8N-SLI P-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 123.5 MB/s | |
| MSI K8N-SLI P-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 123.4 MB/s | |
| Albatron PX875P S-ATA/ICH5 | 122.9 MB/s | |
| Asus A8V-E S-ATA/VT8237R | 121.8 MB/s | |
| Albatron PX915G4 S-ATA/ICH6 | 120.8 MB/s | |
| Asus A8N-SLI P-ATA/nForce4 BIOS 1006 | 120.7 MB/s | |
| Asus A8V-E P-ATA/VT8237R | 119.8 MB/s | |
| EPoX 8KDA3+ P-ATA/nForce3 | 117.1 MB/s | |
| Albatron PX915G4 P-ATA/ITE | 105.9 MB/s | |
| Asus A8N-SLI S-ATA/SI RAID | 100.0 MB/s | |
| Albatron PX875P P-ATA/ICH5 | 92.0 MB/s | |
| Albatron PX915G4 P-ATA/ICH6 | 91.4 MB/s | |
Wieder machen wir 5 Durchläufe und diesmal sieht das schon viel, viel besser aus: Die Schwankungen bei ATA133 sind nur minimal, bei Serial-ATA sehen wir zwar stärkere Abweichungen, jedoch auf einem sehr hohen Leistungsniveau. Fazit: Finger weg von den NVIDIA IDE-Treibern! Wir werden sie für den Rest dieses Testes entfernen.
CPU-, Bus- und Speichertakt
Nicht immer treffen die Mainboardhersteller die Taktraten genau, recht häufig verrechnet man sich ein wenig nach oben, wodurch derart übertaktete Mainboards in Benchmarks einen Vorteil haben. Wie sieht es bei unserem Testkandidaten aus?
Wir wählen im BIOS des Asus A8N-SLI Deluxe die Option "Standard" aus:
| Taktraten | Asus A8V-E Deluxe |
Asus A8N-SLI Deluxe |
| CPU-Takt Soll: 2200 MHz |
2200.1 | 2211.35 |
| Speicher-Takt Soll: 200 MHz |
200.00 | 201.03 |
| Übertaktung | 0.00% | 0.52% |
Einen Bonus von 11,35 MHz wollen wir nicht so einfach durchgehen lassen, denn damit erschummelt sich das A8N-SLI Deluxe eine Mehrleistung von einem guten, halben Prozent. Wir werden die Ergebnisse des A8N-SLI Deluxe um diesen Faktor korrigieren müssen.
Fassen wir zusammen: Das Asus A8N-SLI Deluxe ist erwachsen geworden und die vor zwei Monaten gefundenen Bugs wurden in der Zwischenzeit beseitigt. Während der Betrieb von vier doppelseitigen Speicherriegeln auf Sockel 939 Mainboards ein reines Glücksspiel ist und von vorne herein vermieden werden sollte, ärgerten uns vor allem die Schwankungen der IDE-Burstrate. Diese kann man zwar umgehen, indem man auf NVIDIAs IDE-Treiber verzichtet, doch wir sind der Meinung, daß NVIDIA die IDE-Probleme endlich in den Griff bekommen sollte. Wie sich beim Übertakten gezeigt hat, wirken sich diese Schwankungen auch auf die Performance (z.B. bei TMPEG) aus. Im Großen und ganzen sind wir jedoch deutlich zufriedener, das A8N-SLI Deluxe ist mit dem BIOS 1006 und den aktuellen Treibern voll und ganz alltagstauglich.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 11/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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CPU- und Speicher-Performance
Untersuchen wir zunächst die CPU-Leistung mit SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50):
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Dhrystone; Whetstone; Whetstone SSE | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 10182 3478 4500 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 10147 3464 4485 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 10114 3454 4468 | |
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): INT/SSE; FPU/SSE | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 20998 22585 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 20923 22501 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 20858 22434 | |
Überraschung! VIAs K8T890 ist schneller als der nForce4 SLI? Wieder einmal bestätigt sich die Tendenz, daß höhere BIOS-Versionen zumeist langsamer sind.
| SiSoft Sandra 2005.SR1 (10.50): Mem/INT; Mem/FPU | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006; 1T | 5898 5817 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003; 2T | 4875 4888 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006; 2T | 4870 4847 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002; 2T | 4854 4853 | |
Auch beim Speicherdurchsatz fällt das BIOS 1006 hinter die Version 1003 zurück. Beide BIOS Versionen stellten auch bei der Verwendung von nur zwei DDR400 Speicherriegeln automatisch auf 2T Command Rate. Richtiger wäre in diesem Fall eine Command Rate von 1T gewesen, diese bringt einen deutlich höheren Speicherdurchsatz und kann manuell im BIOS aktiviert werden.
| Cinebench 2003: CPU-Test (Rendering) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 308 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 305 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 302 | |
| Super PI: 1M (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 40 sec. | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 41 sec. | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 41 sec. | |
Die Tendenz erhärtet sich: Asus A8N-SLI und A8V-E rücken näher zusammen. Das BIOS 1003 hatte etliche Macken, war aber schneller. Das BIOS 1006 hingegen ist unproblematischer, arbeitet aber etwas langsamer. Und sogleich ist von der Dominanz gegenüber dem VIA K8T890 nicht mehr viel zu sehen.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 12/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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3D-Spiele
Für diese reinen Performancevergleiche greifen wir auf bekannte 3D-Benchmarksuiten zurück, mit denen jeder Benutzer zu Hause unsere Ergebnisse einfach nachstellen kann. Auch wenn diese rein synthetischen Benchmarks mit der tatsächlichen Performance einzelner Spiele wenig gemein haben, läßt sich anhand ihrer hohen Anforderungen die Leistungsfähigkeit eines Mainboards bzw. Chipsatzes gut einschätzen. Da das Vergleichsboard Asus A8V-E Deluxe mit den beiden GeForce 6600GT-Karten nicht stabil arbeitete, haben wir auf unsere Asus AX600XT zurückgegriffen.
| 3DMark03 (Build 3.6.0) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 4477 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 4198 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 4179 | |
| 3DMark05 (Build 1.2.0) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 1891 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 1554 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 1531 | |
Diese Leistungssteigerung dürfte den neuen Treibern (ATi Catalyst 5.3, NVIDIA Chipsatztreiber 6.53) zuzuschrieben sein.
| Aquamark03: GFX, CPU, Gesamt | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 4136 9291 33845 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 4134 9197 33746 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 4115 9308 33711 | |
Aquamark zeigt uns recht gut die Stärken und Schwächen: Mit den neuen Treibern und dem BIOS 1006 sinkt beim Asus A8N-SLI die CPU-Performance, die Grafikleistung steigt jedoch leicht an.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 13/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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3D-Anwendungen
Da sich sowohl der VIA K8T890 Chipsatz als auch der NVIDIA nForce 4 SLI neben dem reinen Desktop-Sektor auch in Richtung Budget-Workstation orientieren, möchten wir die Leistung für 3D-Profianwendungen mit der Specviewperf 8.01-Suite prüfen:
| Specviewperf 8.01: 3ds max (3dsmax-03) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 12.29 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 12.24 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 12.21 | |
| Specviewperf 8.01: CATIA (catia-01) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 11.90 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 11.87 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 11.10 | |
| Specviewperf 8.01: EnSight (ensight-01) | ||
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 10.34 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 10.30 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 10.08 | |
| Specviewperf 8.01: Lightscape (light-07) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 11.05 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 11.03 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 10.85 | |
| Specviewperf 8.01: Maya (maya-01) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 15.97 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 15.72 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 15.48 | |
| Specviewperf 8.01: Pro/ENGINEER (proe-03) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 14.39 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 14.13 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 11.13 | |
| Specviewperf 8.01: SolidWorks (sw-01) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 10.83 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 10.64 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 8.340 | |
| Specviewperf 8.01: Unigraphics (ugs-04) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 13.45 | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 13.42 | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 13.22 | |
Auch wenn die Leistung mit dem BIOS 1006 zumeist unter der mit der Version 1003 liegt, kann sich der nForce4 SLI dennoch recht deutlich gegenüber VIAs K8T890 behaupten.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 14/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Encoding
Zuletzt lassen wir noch zwei Video-Encoder über ein AVI-Capture laufen und messen die benötigte Zeit:
| TMPEG 2.512.52.161: VCD PAL, Highest Quality (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 141 sec. | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 144 sec. | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 147 sec. | |
| Windows Media Encoder 9: 5384 kbit/s (niedrigere Werte sind besser) | ||
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1003 | 1484 sec. | |
| Asus A8V-E VIA K8T890 BIOS 1002 | 1492 sec. | |
| Asus A8N-SLI nForce4SLI BIOS 1006 | 1496 sec. | |
Auch bei den Encoding Benchmarks rutscht das A8N-SLI Deluxe mit dem BIOS 1006 hinter das A8V-E zurück. Wir können somit zusammenfassen: Die neuen Grafiktreiber von ATi und NVIDIA bringen bei 3D-Benchmarks einen Zugewinn, ansonsten bremst das BIOS 1006 die Platine eher etwas aus, sorgt dafür aber für einen deutlich problemloseren Betrieb.
Asus A8N-SLI Deluxe: nForce 4 SLI im Test und Praxiseinsatz - 15/15
5.02.2005 by doelf; UPDATE 16.05.2005
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Fazit
Der zweite Blick auf das Asus A8N-SLI Deluxe hat vor allem zwei Dinge gezeigt:
Hatte das Asus A8N-SLI Deluxe das Asus A8V-E Deluxe zuvor noch klar dominiert, ist der Abstand mit dem BIOS 1006 und den aktuellen Treibern deutlich geschrumpft. Die Vermutung liegt nahe, daß die ersten BIOS-Versionen durch maximale Leistung Benchmarks gewinnen sollten. Das taten 1002 und 1003 auch, doch viele kleinere und größere Probleme sorgten für Frust bei der täglichen Arbeit. Mit dem BIOS 1006 ist das Asus A8N-SLI Deluxe zwar etwas langsamer geworden, die Alltagstauglichkeit wurde jedoch erheblich verbessert.
Natürlich stört es uns, daß der Takt des A8N-SLI Deluxe um 0,52 Prozent zu hoch liegt, und sich das Mainboard in unserer Konfiguration 11,35 MHz Bonustakt erschleicht, doch da wir diesen bei den Benchmarkergebnissen wieder abgezogen haben, läßt sich die Leistung zumindest objektiv beurteilen. Das einzige Problem, das uns noch immer im Magen liegt, ist die unstete IDE-Performance. Schwankungen der Burstrate um 50 bis 60 MByte/s im Zusammenspiel mit NVIDIAs IDE-Treiber finden wir ein wenig happig! Man kann (und sollte) das Problem dadurch beheben, daß man NVIDIAs IDE-Treiber nicht installiert, dennoch würden wir es begrüßen, wenn NVIDIA die ewigen Probleme mit den IDE-Treibern endlich aus der Welt schaffen würde.
Die Ausstattung ist üppig, der Preis ist fair, Cool & Quiet sowie SLI funktionieren problemlos. Auf vier doppelseitige Speichermodule sollte man lieber verzichten, dieses Problem betrifft jedoch die Mehrzahl der Sockel 939 Platinen. Nachdem Asus bei den BIOS Updates gute Arbeit geleistet hat, können wir das Mainboard bedenkenlos empfehlen: Sehr Gut!
Unser Dank gilt:
www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-asusa8nsli-print.phtml