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Review: ASUS P4C800 Deluxe mit Intel Canterwood - 1/19
18.05.2003 by holger
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Am 14. April 2003 begrüßten wir den Canterwood mit Beifallsstürmen. Die Performance des Gespanns aus Chipsatz und FSB800-CPU wusste zu gefallen, beim genaueren Betrachten entpuppte sich das technische Konzept der gesamten Plattform als wahrer Leckerbissen: Mit PAT stellt Intel eine Technologie vor, die die Speicheradressierung um satte zwei Takte verkürzt. Dies erreicht man durch ein verbessertes logisches Design (oft wird von einem „Bypass“ in Verbindung mit einem „Faster Path“ gesprochen), gleichzeitig kommt ausschließlich für den i875P das schnellste zur Verfügung stehende Silizium zum Einsatz.

Durch die gigantische Bandbreite von sage und schreibe 6.4GB/s, die dem Speicher als auch dem Prozessor synchron zur Verfügung steht, können Diskussionen um Engpässe in diesem Bereich getrost ad acta gelegt werden. Insbesondere der Entlastung des PCI-Busses ließ Intel besondere Sorgfalt angedeihen. In Verbindung mit CSA können Gigabit-Ethernet-Controller mit einer Bandbreite von 266MB/s direkt an den MCH angedockt werden, wodurch Traffic-Bursts ihren Schrecken völlig verlieren. Gleichzeitig steht mit der ICH5R ein integrierter Raid-Controller zur Verfügung, der nunmehr keinen Traffic über den PCI-Bus schicken muss. Gleichzeitig wollen wir an das bereitgestellte SATA-Interface erinnern, das zumindest theoretisch bis zu 150MB/s, im Raid-Verbund sogar 300MB/s, bereitstellt.
Herrlich, dieser Innovations-Cocktail zeigt richtige und wichtige Ansätze, wie mit vertretbarem Mehraufwand Engpässe aufgelöst werden können.

In diesem Test lassen wir das Asus P4C800 gegen das Intel Referenzboard 875PBZ antreten und werden analysieren, was von Intels innovativem Gesamtkonzept übrig geblieben ist.

Weiter: 2. Ausstattung

1. Einleitung und Intel Canterwood
2. Ausstattung
3. AI-Funktionen
4. Overclocking Optionen
5. Layout: ATX-Panel und Stromversorgung
6. Layout: CPU-Sockel, DIMMs, Laufwerksanschlüsse
7. Layout: MCH und RAID
8. Layout: PCI, Audio, LAN
9. Ressourcen, PCI- und AGP-Takt
10. IRQ-Routing und USB 2.0 Performance
11. IDE-Performance, ICH5
12. IDE-Performance, Promise
13. RightMark Audio Analyzer
14. Stabilität
15. Benchmarks: BAPCO SYSmark2002
16. Benchmarks: MAGIX mp3 maker platinum, SiSoft Sandra
17. Benchmarks: PCMark2002, 3DMark2001SE, VulpineGL, CodeCreatures, Cinebench
18. Benchmarks: TMPEG und Mainconcept
19. Fazit und Empfehlungen

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