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be quiet! Z1-650W - Auf Entdeckungsreise in der "Power Zone"

Autor: doelf - veröffentlicht am 22.11.2013
s.1/13
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Unsere heutige Expedition führt uns in unbekannte Gefilde: In die "Power Zone" von be quiet!. Diese neue Baureihe richtet sich an Spieler, Übertakter und Enthusiasten, die einerseits hohe Leistungsreserven suchen, andererseits aber nicht die Premium-Preise für Netzteile der höchsten Effizienzklassen zahlen wollen. Dazu hat be quiet! auch einige seiner seit Jahren gewohnten Spielregeln geändert.
Bei unserem heutigen Testkandidaten handelt es sich um das be quiet! Power Zone Z1-650W, das Einstiegsmodell der neuen Modellreihe. Darüber hinaus stehen die Leistungsklassen 750, 850 und 1.000 Watt zur Auswahl. Die Straßenpreise des Power Zone Z1-650W beginnen bei 90 Euro und bleiben damit knapp unter dem Einstiegspreis für das be quiet! Straight Power E9 600W ohne Kabelmanagement.

Wo liegt eigentlich diese "Power Zone"?

Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. Bisher hatte be quiet! drei Baureihen: "Pure Power" für preisbewusste Käufer, "Straight Power" für mittelpreisige Netzteile mit einer hohen Energieeffizienz und "Dark Power Pro" für hohe Leistungsklassen, die höchste Effizienzklasse und Vollausstattung. Betrachten wir nur die angebotenen Leistungsstufen, ordnet sich die "Power Zone" zwischen "Straight Power" und "Dark Power Pro" ein.
Die Ausstattung der "Power Zone" kann sich sehen lassen, denn hier gibt es sogar ein paar Merkmale, die man nicht einmal bei "Dark Power Pro" bekommt. Hierzu gehören eine Nachlaufregelung für die Lüfter ("Cool Off") und das vollmodulare Kabelmanagement. Den "Straight Power"-Netzteilen hat die "Power Zone" die temperaturabhängige Regelung von drei Gehäuselüftern voraus. Die Netzteile der "Power Zone" kommen, wie ihre Geschwister aus den Baureihen "Straight Power" und "Dark Power Pro" - mit einer fünfjährigen Herstellergarantie.
Ein SilentWings-Lüfter mit 135 mm Durchmesser sorgt in der "Power Zone" für Abkühlung. Wir kennen diese leisen und langlebigen Lüfter bereits aus den Baureihen "Straight Power" und "Dark Power Pro". Übertakter werden sich über den einzelnen +12V-Spannungskreis freuen, denn eine solch massive +12V-Leitung gab es von be quiet! bisher nur bei "Dark Power Pro" unter Verwendung des Overclocking-Key. Doch unter all den Power-Features leidet die Energieeffizienz, die mit "80 Plus Bronze" nur auf "Pure Power"-Niveau liegt.

Offizielle 80 Plus Resultate

Wobei sich be quiet! "80 Plus Bronze" zwar als Ziel gesetzt hatte, doch dieses hat das Power Zone Z1-650W glatt verfehlt - das Netzteil ist nämlich über die Vorgabe hinausgeschossen. Ganz gleich ob die Eingangsspannung nun 115 oder 240 Volt beträgt, das Power Zone Z1-650W erfüllt die Anforderungen von "80 Plus Silber". Dass der Hersteller dieses Netzteil nur mit "80 Plus Bronze" bewirbt, liegt offenbar daran, dass be quiet! die ganze Baureihe in einer gemeinsamen Effizienzklasse vermarkten will. Die folgende Tabelle enthält die offiziellen Messergebnisse für das be quiet! Power Zone Z1-650W und die in unserem Test eingesetzten Vergleichsgeräte:
Wirkungsgrad laut 80 Plus (115 Volt):
  10% 20% 50% 100% Einstufung
Antec EA-550 Platinum - 91,57 92,54 90,05 Platin
be quiet! Dark Power Pro P10-550W 82,30 87,70 90,53 88,98 Gold
be quiet! Power Zone Z1-650W 83,18 87,94 89,34 85,37 Silber
be quiet! Pure Power L8-600W 80,82 85,76 87,35 84,30 Bronze
Thermaltake Berlin 630W - 83,58 84,89 80,95 Standard
Unser Testfeld versetzt uns in den glücklichen Umstand, dass jedes Gerät in eine eigene Effizienzklasse fällt. Mit "80 Plus Silber" arbeitet das Power Zone Z1-650W bei 20-, 50- und 100-prozentiger Last mit Effizienzen von mindestens 85, 88 und 85 Prozent. Energieeffizienter sind das mit Gold zertifizierte be quiet! Dark Power Pro P10-550W (87%, 90%, 87%) und das Antec EA-550 Platinum aus der Platin-Kategorie (90%, 92%, 89%). Das be quiet! Pure Power L8-600W bietet immerhin "80 Plus Bronze" (82%, 85%, 82%) und das Thermaltake Berlin 630W lediglich "80 Plus Standard" (über 80%).
Übrigens: Dass wir die Ergebnisse der 115-Volt-Messung angeben, hat einen einfachen Grund: Die Daten, welche 80 Plus für 230 Volt liefert, sind leider immer noch sehr lückenhaft.
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