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CompactFlash Speicherkarten im Leistungsvergleich - 1/9
14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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Die CompactFlash Speicherkarte gehörte nicht nur zu den ersten ihrer Art, sie ist auch das Flash-Speichermedium, das seit Jahren seine Mitbewerber in Hinblick auf die Kompatibilität, die Geschwindigkeit und den Speicherplatz dominiert. Dabei wurden CF-Karten bereits vor Jahren von einigen Mitbewerbern aufgrund der vergleichsweise großen Abmessungen und des höheren Stromverbrauches für veraltet erklät. Insbesondere bei professionellen Digitalkameras und bei industriellen Lösungen lassen sich CF-Karten jedoch aus dem Alltag nicht mehr wegdenken. Wir werden uns heute sechs aktuelle Modelle zwischen 256 MByte und 4 GByte Speichervolumen und mit bis zu 266-facher Geschwindigkeit ansehen.
Flash basierende Speicherkarten und die Kompatibilität
Der Erfolg der CF-Karten lässt sich mit ihrer Robustheit, ihrer hohen Performance und ihrem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis erklären. Im professionellen Umfeld, in dem Fotokameras über viele Jahre zum Einsatz kommen, schätzt man zudem die hohe Kompatibilität von Geräten und Speicherkarten der unterschiedlichen Generationen. Denn im Gegensatz zu anderen Formaten, welche sich auf den Konsumentenmarkt konzentrieren, steht CompactFlash wie ein Fels in der Brandung. Ein paar Beispiele:
- Sonys Memory Stick fasst in seiner ersten Generation maximal 128 MByte. Der neuere Memory Stick Pro ist zwar bis zu 32 GByte spezifiziert, aber leider nicht kompatibel zu älteren Geräten. Die theoretische Transferrate beträgt laut Spezifikation maximal 20 MB/s.
- Auch die beliebte SD-Karte stößt bei 2 Gbyte auf eine Grenze. Wer mehr Speicherplatz benötigt, muss auf SDHC umsteigen. SDHC ermöglicht ebenfalls bis zu 32 GByte Speicherplatz, doch SD-Kameras und Kartenleser können mit den neuen SDHC-Karten leider nichts anfangen. Auch SDHC Speicherkarten erreichen laut Spezifikation maximal 20 MB/s.
- Die xD-Picture Card ist der Nachfolger der Smart Media Speicherkarte und kommt auschließlich bei Olympus und FujiFilm zum Einsatz. Ältere Geräte lesen nur Karten mit maximal 1 Gbyte Speicherplatz, erhältlich sind allerdings auch Karten mit 2 GByte, die Spezifikation sieht maximal 8 GByte vor.
- Smart Media Speicherkarten enthalten keinen Controller, so dass sich hier besonders große Kompatibilitätsprobleme beim Nachkauf von Speicherkarten ergeben. Zudem gibt es Geräte, welche die Karten mit 5 Volt ansteuern, während neuere Karten nur mit 3,3 Volt arbeiten. Die Abkürzung "SM" hat für viele Smart Media Nutzer eine doppelte Bedeutung und das Format wurde bei 256 MByte zu den Akten gelegt.
CompactFlash: 13 Jahre und kein bisschen veraltet
Ein großer Vorteil von CompactFlash besteht darin, dass die Karten neben dem Flashspeicher auch einen Controller samt Firmware beinhalten und sich nach außen wie eine IDE-Festplatte verhalten. Dies erleichtert den Herstellern die Implementierung der CF-Karte in ihre Geräte und führt dazu, dass selbst eine Digitalkamera aus dem Jahr 2000 - wie unsere Casio QV-3000EX/lr - mit aktuellen Speicherkarten problemlos zusammen arbeiten kann. Zur Zeit erreichen CF-Karten maximal 64 GByte Speicherkapazität sowie einen Datendurchsatz von bis zu 40 MB/s und sind anderen Speicherkarten nach wie vor einen guten Schritt vorraus.
FAT16 und FAT32: Die 2 GByte Hürde
Ein Problem gibt es dennoch: Mit dem Überschreiten den 2 GByte Grenze musste die CF-Karte auch den Wechsel von FAT16 zu FAT32 vollziehen, doch viele ältere Geräte kommen mit FAT32 nicht zurecht und melden ein unformatiertes Medium. Wenn man eine FAT32 formatierte Karte mit FAT16 neu formatiert, funktioniert diese auch in älteren Geräten, es stehen allerdings maximal 2 GByte Speicherplatz zur Verfügung. Es macht übrigens keinen Sinn, Karten mit 2 Gbyte oder weniger mit FAT32 zu formatieren, da die Zugriffe bei diesem Dateisystem etwas langsamer werden.
Die Testkandidaten
Angesichts des aktuellen Preisgefüges macht es keinen Sinn, CF-Karten mit weniger als einem Gigabyte Speicherkapazität zu kaufen. Dennoch werden wir zwei kleinere Karten in diesen Test miteinbeziehen, die bei uns in der Redaktion seit einem Jahr zum Einsatz kommen. Es handelt sich um die Modelle TwinMOS Ultra-X 70x 512MB, welche weitgehend durch die schnellere 140x Variante ersetzt wurde, und FujiFilm High Performance 256 MB, welche sich im Lieferumfang unserer FujiFilm FinePix S9600 Digitalkamera befand. Die vier weiteren Karten stammen von Kingston und Pretec, zwei Firmen, bei denen wir uns ganz herzlich für die Teststellung bedanken möchten.
- Pretec CompactFlash Card 133x 4GB - ca. 75 Euro
- Kingston CompactFlash Ultimate 133X - High Performance 4GB - ca. 65 Euro
- Kingston CompactFlash Ultimate 133X - High Performance 2GB - ca. 35 Euro
- Kingston CompactFlash Ultimate 266X - High Performance 2GB - ca. 50 Euro
- Kingston CompactFlash - Standard 1GB - ca. 12,50 Euro
- TwinMOS Ultra-X 70x 512MB - ca. 7,50 Euro
- FujiFilm High Performance 70x 256 MB - ca. 12,50 Euro
Bereits für April und Mai hatte man uns Speicherkarten mit bis zu 266-facher Geschwindigkeit fest zugesichert, das erste Medium mit dieser Geschwindigkeit traf jedoch erst vor einigen Tagen bei uns ein. Es handelt sich hierbei um das Modell Kingston CompactFlash Ultimate 266X mit 2 GB Speicherkapazität, welches wir als Update in diesen Test mit eingearbeitet haben.
Die Datenträgergröße
An dieser Stelle müssen wir erwähnen, dass Flashspeicherkarten nicht exakt die Speicherkapazität bieten, welche auf der Verpackung steht. Aufgrund defekter Zellen im Flashchip kann diese Angabe nach der Formatierung vom tatsächlich verfügbaren Speicherplatz deutlich abweichen. Hier der tatsächlich verfügbare Speicherplatz unserer Testkandidaten:
Speicherplatz in MByte |
| Kingston 133X 4GB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| Kingston 266X 2GB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| FujiFilm 256 MB |
 | 247 |
|
Die meisten Speicherkarten bewegen sich in einem akzeptablen Bereich, insbesondere die CompactFlash Ultimate 133X Modellen von Kingston liegen dicht am Soll. Anders sieht dies bei der 266X Karte von Kinston aus, 1903 MByte sind für eine 2 GB Karte etwas mager.
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CompactFlash Speicherkarten im Leistungsvergleich - 2/9
14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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x-fache Geschwindigkeit?
Was bedeutet die Angabe "x-fach" eigentlich? Die Hersteller beziehen sich auf die 1x Übertragungsrate von CD-ROM Laufwerken bzw. die Datenrate einer Audio-CD. 1x bedeutet also: 1,1444 Mebibits/s (Megabinärbits pro Sekunde) bzw. 146,4888 Kibibyte/s (Kilobinärbyte pro Sekunde). 120x bedeutet somit 17,1666 Mebibyte/s und 266x ist mit 38,0527 Mebibyte/s gleichzusetzen. Doch die Hersteller geben zumeist nicht Mebibyte/s (1 Mebibyte = 1.048.576 Bytes) sondern Megabyte (1 Megabyte = 1.000.000 Bytes) an. Damit kommt man dann auf 18 Megabytes/s (120x) bzw. 40 Megabytes/s (266x).
Da CF-Karten wie eine IDE-Festplatte arbeiten, beherrschen sie auch die entsprechenden Zugriffsprotokolle. 1994 wurde in der CompactFlash 1.0 Spezifikationen lediglich der PIO Mode 2 vorgesehen, die maximale Übertrangungsrate lag bei 8,3 MB/s. Mit der Version 2.0 der Spezifikation wurde der PIO Mode 4 (16,6 MB/s) integriert, später erweiterte man die Spezifikation um PIO 5 und 6 mit 20 bzw. 25 MB/s. Diese beiden Modi werden nur von CF-Karten unterstützt, Festplatten beherrschen maximal PIO 4. Aus diesem Grund werden PIO 5 und 6 von zahlreichen Controllern nicht erkannt. Seit CompactFlash 3.0 (2004) ist UDMA 66 (66,6 MB/s) möglich, 2006 folgte die Revision 4,0 inklusive UDMA 133 (133,3 MB/s).
Die folgende Tabelle dokumentiert, welches Protokoll eine CF-Karte beherrschen muss, um eine bestimmte Geschwindigkeit erreichen zu können:
Drei unserer Testkandidaten sind mit 133-facher Geschwindigkeit spezifiziert. Um diese erreichen zu können, muss UDMA unterstützt werden oder aber der PIO Mode 5 implementiert sein. Mit Hilfe eines CF-IDE-Adapter und der Software CTATBUS lesen wir die von den Karten unterstützten Modi aus:
| |
PIO |
UDMA |
Rating |
| Pretec 4GB 133x |
0-4 |
0-2 |
133x |
| Kingston Ultimate 4GB 133x |
0-4 |
- |
133x |
| Kingston Ultimate 2GB 133x |
0-4 |
- |
133x |
| Kingston Ultimate 2GB 266x |
? |
? |
266x |
| Kingston Standard 1GB |
0-4 |
- |
k.A. |
| TwinMOS Ultra-X 512MB |
0-4 |
0-4 |
70x |
| FujiFilm 256 MB |
0-4 |
0-4 |
70x |
Erstaunlich: Während Pretec, TwinMOS und FujiFilm die UDMA-Unterstützung implementieren, beschränkt sich Kingston auf den PIO-Modus. Mit PIO Mode 4 lassen sich allerdings lediglich 16,7 MB/s übertragen, während die Karten mit 133x gekennzeichnet sind und somit 20,0 MB/s schaffen sollten. Unklar bleibt, ob Kingston vielleicht den PIO Mode 5 nutzt, denn dieser wird von CTATBUS in der Version 4.7 nicht erkannt. Noch mehr Probleme bei der Erkennung hatten wir mit der CompactFlash Ultimate 266X 2GB von Kingston. Dieser Karte attestierte die Software nur PIO 0 und gar keine UDMA-Unterstützung, was aufgrund der gemessenen Leistung allerdings nicht stimmen kann.
Hardware für die Messungen
Eigentlich bietet sich ein solcher Adapter für die Durchführung der Performancemessungen an, doch unter Windows stand uns auf diversen Mainboards in Verbindung mit diesem Adapter lediglich der PIO Mode 0 zur Verfügung und die Speicherkarten arbeiteten durch die Bank mit 1,8 MByte/s. Also wechselten wir unsere Strategie und griffen zu Kartenlesern. Zunächst griffen wir zum Scythe Floppy - Card Reader Combo, der von der japanischen Firma YE-Data gebaut wird.
Mit diesem USB-basierendem Gerät erreichten wir 2,6 MByte/s, zu wenig für diesen Test. Seltsam, denn mit SD-Karten und Memory Sticks erzielt das Gerät durchaus überzeugende Werte. Aber auch andere USB-Kartenleser enttäuschten mit Transferraten um die 5 MByte/s. Mit bis zu 7,6 MByte/s erwies sich der Kartenleser des 3R Systems HT1100 HTPC-Gehäuses als vergleichsweise performant.
Anders sah es bei aktuellen Digitalkameras von Canon, FujiFilm und Nikon aus: Die Transferraten lagen zwischen 2,8 und 5,4 MByte/s, angesichts von 8 bis 10 Megapixel ein recht bescheidener Wert. Selbst der Griff zum hochwertigen SanDisk Extreme 2.0 USB Reader macht für diesen Test keinen Sinn, da dieses Gerät maximal 18 MByte/s erreicht. Damit wir auch für zukünftige CF-Karten gewappnet sind - bereits zu diesem Test waren von einigen Herstellern 266x Modelle angekündigt - muss der sündhaft teure SanDisk Extreme FireWire Reader (SDDRX4-CF) her:
Der SanDisk Extreme FireWire Reader kostet 59,90 Euro und kann ausschließlich CompactFlash-Karten lesen. Das Gerät wird nicht über USB 2.0 sondern über FireWire angeschlossen. Was den SanDisk Extreme FireWire Reader für unsere Ansprüche so attraktiv macht, ist die maximale Datentransferrate von 40 MByte/s bei sequentiellen Lese- oder Schreibzugriffen. Sobald wir entsprechend schnelle CF-Karten vorliegen haben, werden wir einen Test dieses Gerätes nachreichen. Als Mainboard kam Intels D975XBX in der Revision 304 zum Einsatz.
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14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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Daten können zwar byte- oder wordweise in den Flashspeicher geschrieben werden, allerdings nur in zuvor gelöschte Blöcke. Wurde die Schreiboperation beendet, können die einzelnen Bytes des Blockes nicht mehr verändert werden, hierzu muß zunächst der komplette Block gelöscht und wieder neu geschrieben werden. Dies bremst die Schreibleistung insbesondere bei kleinen Dateien deutlich herunter. Für unseren Test verwenden wir den Kartenleser SanDisk Extreme FireWire Reader (SDDRX4-CF), welcher bis zu 40 MByte/s schreiben und lesen kann. Als Betriebssysteme kommt Windows XP SP2 zum Einsatz.
SiSoft Sandra 2007.1098: 512 Byte, lesen in kByte/s |
| Kingston 266X 2GB |
|
| Kingston 133X 4GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
| FujiFilm 256 MB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
Bereits beim Lesetest sehr kleiner Datenblöcke (512 Byte) lesen die 133-fach CF-Karten aus Kingstons Ultimate Baureihe mit 70-facher Geschwindigkeit, auf dem dritten Platz sehen wir Kingstons Standard Modell mit 39-facher Geschwindigkeit. Ähnlich performant sind die Karten von FujiFilm und TwinMOS. Pretecs 133x Speicherkarte startet mit 22-facher Geschwindigkeit und muss sich noch deutlich steigern.
Update 03.09.2007: Die 2 GByte-Karte aus Kingstons 266x-Serie erreicht bereits bei 512 Byte kleinen Blöcken eine 133-fache Leserate und ist damit knapp doppelt so schnell wie ihre Vorgängergeneration.
Die Schreibzugriffe sind bei solch kleinen Datenblöcken sehr langsam, Kingstons Ultimate 2GB führt das Feld mit 24-facher Geschwindigkeit an, es folgt Kingstons Standard 1GB (4x) und Pretecs 4GB Karte (1x). Erstaunlich sind die Leistungsunterschiede zwischen den beiden Kingston CompactFlash Ultimate 133X Speicherkarten, denn das Modell mit 4 GB fällt deutlich zurück. Dieser Leistungsunterschied lässt sich nicht mit dem FAT32 Dateisystem erklären, da die 4 GB Karte von Pretec trotz FAT32 deutlich schneller schreiben kann.
Update 03.09.2007: Mit einer 22-fachen Schreibrate erreicht die 266x-Karte von Kingston den zweiten Platz und liegt nur knapp hinter ihrem Vorgängermodell.
Bevor Daten auf Flashspeicher geschrieben werden können, muss der zu beschreibende Block zunächst gelöscht werden. Und dies mag auch erklären, warum die Kingstons Ultimate 2GB deutlich schneller schreibt als die 4GB Variante: Das 2GB Modell löscht die Daten sehr viel schneller.
Update 03.09.2007: Auch die 10989 Lösch-Operationen pro Sekunde können sich sehen lassen. Die 2 GByte große Karte aus Kingstons 266x-Serie muss sich ihrem direkten Vorgänger allerdings abermals geschlagen geben.
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CompactFlash Speicherkarten im Leistungsvergleich - 4/9
14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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Erhöhen wir nun die Dateigröße auf 32 kByte:
SiSoft Sandra 2007.1098: 32 KByte, lesen in kByte/s |
| Kingston 266X 2GB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
| Kingston 133X 4GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| FujiFilm 256 MB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
Arbeiten wir mit 32 kByte großen Dateiblöcken, kann sich die 133x Speicherkarte von Pretec mit 77-facher Leserate an die Spitze des Feldes setzen. Ebenfalls gut im Rennen sind die beiden Kingston CompactFlash Ultimate 133X Modelle, die auf 68- bzw. 67-fache Geschwindigkeit kommen. Es folgen Fuji (60x), TwinMOS (57x) und das Standardmodell von Kingston (46x).
Update 03.09.2007: Die 32 kByte Blöcke bremsen die Leserate der 2 GByte-Karte aus Kingstons 266x-Serie etwas herunter, mit 128-facher Leserate dominiert sie allerdings auch weiterhin das Feld.
Den Schreibtest dominiert Kingstons Ultimate 2GB mit 23-facher Geschwindigkeit vor der 1GB Standardkarte des selben Herstellers sowie Pretecs 4GB CF-Karte mit jeweils 9-facher Schreibrate. Das 4GB Modell von Kingston kommt hingegen noch nicht auf Touren.
Update 03.09.2007: Auch die Schreibrate der 266x-Karte von Kingston fällt bei dieser Blockgröße etwas ab, sie bleibt auf Rang zwei hinter ihrem Vorgängermodell.
Beim Löschen liegen abermals die 2 und 1 GByte Modelle von Kingston in Front, es folgt Pretecs 4GB Modell. Auf dem letzten Platz landet Kingstons Ultimate 4GB CF-Karte.
Update 03.09.2007: Bei den Lösch-Operationen kann die 2 GByte große Karte aus Kingstons 266x-Serie leicht zulegen, dennoch muss sie sich weiterhin mit dem zweiten Platz hinter ihrem direkten Vorgänger begnügen.
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CompactFlash Speicherkarten im Leistungsvergleich - 5/9
14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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Der dritte Durchgang verwendet 256 kByte große Dateien:
SiSoft Sandra 2007.1098: 256 KByte, lesen in kByte/s |
| Kingston 266X 2GB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| Kingston 133X 4GB |
|
| FujiFilm 256 MB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
Mit steigender Größe der Datenblöcke nimmt auch die Geschwindigkeit der Speicherkarten zu. Das Modell von Pretec erreicht mit 128-facher Leserate schon fast die vom Hersteller angegebene Leistung, die 133x-Karten von Kingston liegen bei 92-facher Geschwindigkeit und müssen noch etwas zulegen. Die CF-Karten von FujiFilm und TwinMOS liegen um die 70x und haben ihr Soll ebenfalls bereits erreicht. Kingstons Standardmodell mit 1GB Speicherplatz bringt es auf 55-fache Lesegeschwindigkeit.
Update 03.09.2007: Steigt die Blockgröße auf 256 KByte, nähert sich die Leserate der 2 GByte-Karte aus Kingstons 266x-Serie so langsam der versprochenen Übertragungsrate an. Mit 242-facher Leserate dominiert sie ihre Mitbewerber deutlich.
SiSoft Sandra 2007.1098: 256 KByte, schreiben in kByte/s |
| Kingston 266X 2GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| FujiFilm 256 MB |
 | 1297 |
|
| Kingston 133X 4GB |
 | 375 |
|
Die Schreibrate der einzelnen Karten liegt deutlich weiter auseinander als die Leserate. Kingstons Ultimate 2GB führt weiterhin mit 56-facher Schreibrate, auf Platz 2 liegt jetzt Pretecs 4GB Modell mit 23-facher Geschwindigkeit, Platz drei hält das Standardmodell von Kingston (21x). Kingstons Ultimate 4GB entwickelt sich langsam zu unserem Sorgenkind und belegt weiterhin den letzten Platz.
Update 03.09.2007: Die 266x-Karte von Kingston übernimmt nun auch bei der Schreibrate die Spitze des Feldes und setzt sich mit 88-facher Geschwindigkeit deutlich von der Vorgängergeneration ab.
Bei der Anzahl der Löschoperationen führen weiterhin die 1 und 2 GByte CF-Karten von Kingston vor dem 4 GByte Modell von Pretec.
Update 03.09.2007: Die gestiegene Schreibleistung der 2 GByte großen Karte aus Kingstons 266x-Serie lässt sich nicht mit der Anzahl der Löschoperationen erklären, denn diese bleibt in etwa konstant.
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CompactFlash Speicherkarten im Leistungsvergleich - 6/9
14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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Die Testdatei ist nun 2 MByte groß, die blockweise Schreibweise verliert damit zunehmend an Bedeutung.
SiSoft Sandra 2007.1098: 2 MByte, lesen in kByte/s |
| Kingston 266X 2GB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| Kingston 133X 4GB |
|
| FujiFilm 256 MB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
Mit 139-facher Geschwindigkeit hat Pretec sein Leistungsziel sogar knapp übertroffen, FujiFilm (73x) und TwinMOS (72x) haben ebenfalls ihr Soll erfüllt. Anders sieht es bei den CompactFlash Ultimate 133X Speicherkarten von Kingston aus, die bisher nur auf eine 95-fache Leserate kommen. Damit sind sie allerdings deutlich schneller als Kingstons Standardmodell mit 56-facher Geschwindigkeit.
Update 03.09.2007: Bereits bei 2 MByte großen Datenblöcken löst Kinston die auf der Verpackung versprochene Leseleistung ein und erzielt mit seiner 2 GByte 266x-Karte eine 269-fache Leserate. Allerdings verspricht Kingston in den technischen Daten auf seiner Homepage eine Leserate von bis zu 45 MB/s, da fehlt somit noch etwas.
SiSoft Sandra 2007.1098: 2 MByte, schreiben in kByte/s |
| Kingston 266X 2GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
| FujiFilm 256 MB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| Kingston 133X 4GB |
 | 1502 |
|
Mit 66-facher Schreibrate erreicht die Ultimate 2GB von Kingston den Bestwert, es folgt Pretecs 4GB Modell mit 29-facher Geschwindigkeit. Kingstons Standardkarte liegt mit 23-facher Schreibrate auf dem Niveau der 70x-Karten von TwinMOS und FujiFilm. Endlich zeigt auch die 4GB Variante der Kingston Ultimate eine Leistungsteigerung und erreicht immerhin die 10-fache Schreibrate.
Update 03.09.2007: Bei der Schreibrate dominiert das 266x-Modell von Kingston das Feld mit 137-facher Geschwindigkeit. Laut Herstellerseite sollen bis zu 40 MB/s möglich sein, um dies zu erreichen bedarf es einer deutlichen Steigerung.
In Bezug auf die Löschoperationen ist nicht viel passiert, die Reihenfolge bleibt konstant.
Update 03.09.2007: Die Zahl der Lösch-Operationen ist zwar hoch, doch die 2 GByte große Karte aus Kingstons 266x-Serie setzt hier keine neuen Maßstäbe.
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CompactFlash Speicherkarten im Leistungsvergleich - 7/9
14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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Die letzte Testdatei ist 64 MByte groß, sie sollte die maximale Performance aus den Testkandidaten herauskitzeln:
SiSoft Sandra 2007.1098: 64 MByte, lesen in kByte/s |
| Kingston 266X 2GB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
| Kingston 133X 4GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| FujiFilm 256 MB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
Mit Datenblöcken von 64 MByte erreichen wir die maximale Performance der Karten. Pretecs 133x 4GB Karte erzielt eine 138-facher Leserate, die beiden 133x Speicherkarten von Kingston verfehlen die Herstellerangabe hingegen deutlich und kommen über eine 94-fache Geschwindigkeit nicht hinaus. Die Karten von TwinMOS und FujiFilm liegen bei 72-facher Lesegeschwindigkeit, Kingstons Standardmodell bei 58-facher Leserate.
Update 03.09.2007: Kingstons 2 GByte 266x-Karte bleibt auch mit 64 MByte großen Blöcken bei einer 269-fachen Leserate. Damit ist das Ziel der 266-fachen Geschwindigkeit zwar erreicht, doch auf die 45 MB/s, welche Kingston auf seiner Webseite verspricht, fehlen noch 5 MB/s. Nun stellt sich die Frage: Liegt dies an der Speicherkarte oder am Kartenleser?
SiSoft Sandra 2007.1098: 64 MByte, schreiben in kByte/s |
| Kingston 266X 2GB |
|
| Kingston 133X 2GB |
|
| Pretec 133x 4GB |
|
| FujiFilm 256 MB |
|
| TwinMOS 70x 512MB |
|
| Kingston 133X 4GB |
|
| Kingston Standard 1GB |
|
Mit 72-facher Schreibgeschwindigkeit dominiert Kingstons Ultimate 2GB das Feld, es folgt die 4GB CF-Karte von Pretec mit 58-facher Schreibrate. Dahinter sehen wir FujiFilm (43x), TwinMOS (36x) und die Ultimate 4GB von Kingston (29x). Auf den letzten Platz rutscht Kingstons Standardmodell im 21-facher Schreibrate ab.
Update 03.09.2007: Es hatte uns gewaltig überrascht, dass Kingston die Schreibrate seiner 2 GByte 266x-Karte mit beachtlichen 40 MB/s angibt. Hierzu wäre folglich eine 226-fache Geschwindigkeit von Nöten, wir messen aber "nur" eine 160-fache Schreibgeschwindigkeit. Das ist allerdings bereits 2,2-mal schneller als die Vorgängergeneration.
Da es beim Löschen keine Veränderungen gibt, kommen wir nun unverzüglich zur abschließenden Bewertung der Speicherkarten.
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CompactFlash Speicherkarten im Leistungsvergleich - 8/9
14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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Fazit
Moderne CF-Karten können sehr schnell sein, sogar deutlich schneller als USB 2.0-Anschlüsse und Kameras. So ergab ein Praxistest mit Kameras der 8 und 10 Megapixel Klasse keine wesentlichen Vorteile durch die Verwendung der schnellen Karten. Lediglich wenn die Bilder im RAW-Format aufgenommen werden, reagieren die Kameras mit den schnellen Karten ein wenig fixer. Verzögerungen beim Schreiben stellten wir ausgerechnet mit der Kingston Ultimate 133X 4GB fest, mit der die Kamera bei Serienbildern träger reagierte. Wer keine digitale Spiegelreflexkamera verwendet und den RAW-Modus nicht nutzt, braucht sich über schnelle Speicherkarten kaum Gedanken zu machen. Zumal auch der Transfer der Daten zum PC nur selten schneller als mit 5 bis 8 MByte/s von statten geht.
Kingston CompactFlash Ultimate 266X - High Performance 2GB
Auf seiner Webseite verspricht Kingston eine Leserate von 45 MB/s sowie eine Schreibrate von 40 MB/s. Solche Geschwindigkeiten sind zwar beachtlich, doch kaum ein Gerät kann diese tatsächlich ausnutzen. Fast alle Kartenleser sind bereits durch ihren USB 2.0-Anschluss nicht in der Lage, solche Übertragungsraten zu erzielen. Der im Test verwendete SanDisk Extreme FireWire Reader, welcher der schnellste uns bekannte CF-Kartenleser ist, erbrachte zwar eine hervorragende Leserate von 40 MB/s sowie eine sehr gute Schreibrate von 23,5 MB/s, aber eben nicht die von Kingston versprochenen Werte. Ob dies eine Limitierung der Speicherkarte oder des Kartenlesers ist, können wir nicht abschätzen - wie gesagt gibt es keinen vergleichbar schnellen Kartenleser am Markt.
Im Lieferumfang befindet sich auch die Datenrettungs-Software MediaRECOVER 4.0, allerdings packt Kingston diese nicht mehr wie früher auf die Speicherkarte, sondern bietet die Software zum nachträglichen Download an. Dies erfährt der Benutzer allerdings erst, nachdem er die Pappe der Verpackung aufgerissen hat, denn hier druckt Kingston die beiden Schlüssel für die Windows- und Mac-Version der Software ab. Im Gegensatz zu OnTrack EasyRecovery Pro lässt sich MediaRECOVER 4.0 problemlos aufspielen und funktioniert. Der Preis von ca. 50 Euro ist in Anbetracht der Leistung und der mitgelieferten Software sehr fair kalkuliert, lediglich der Speicherplatz fällt mit 1903 MByte kleiner aus, als wir es uns gewünscht hätten.
Kingston CompactFlash Ultimate 133X - High Performance 2GB
Mit einer Leserate von knapp 13,9 MByte/s (94x) bleibt die 133X CF-Karte von Kingston deutlich hinter unseren Erwartungen zurück. Es scheint, als würde tatsächlich nur der PIO Mode 4 genutzt werden, so dass die Karte aufgrund der fehlenden UDMA-Unterstützung ihre volle Performance nicht entfalten kann. Bei der Schreibrate erreicht sei maximal 10,7 MByte/s (72x) und somit den Bestwert in diesem Testfeld. Auf der Karte befindet sich im Auslieferungszustand die Software OnTrack EasyRecovery Pro, als wir jedoch versuchten, dieses Datenrettungsprogramm aufzuspielen, kam es zu einer Fehlermeldung:
Angesichts eines Ladenpreises ab 35 Euro und der überzeugenden Schreibrate kann man jedoch auch bei dieser CF-Karte durchaus zugreifen.
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CompactFlash Speicherkarten im Leistungsvergleich - 9/9
14.06.2007 by doelf; UPDATE: 03.09.2007
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Kingston CompactFlash Ultimate 133X - High Performance 4GB
Die 4GB Variante erreicht ebenfalls eine Leserate von knapp 13,9 MByte/s (94x), die Schreibrate fällt mit 4,3 MByte/s (29x) allerdings sehr gering aus. Es ist uns ein Rätsel, warum die Löschoperationen auf dieser Karte so viel langsamer ablaufen als auf dem 2GB Modell. Auch auf dieser Karte finden wir OnTrack EasyRecovery Pro und abermals bricht die Software die Installation ab. Für einen Ladenpreis von 65 Euro erwarten wir etwas mehr.
Kingston CompactFlash - Standard 1GB
Zugegeben, beim Lesen ist die Kingston CompactFlash Standard 1GB mit 8,5 MByte/s nicht die schnellste Karte, doch die Schreibrate ist mit 3,5 MByte/s ganz ordentlich und reicht für die Mehrzahl der aktuellen Kartenleser und Digitalkameras voll und ganz aus. Kingston gönnt dieser CF-Karte keine Geschwindigkeitsangabe, eine realistische Einstufung wäre 50x. Für 12,50 Euro kann man hier nicht viel falsch machen, daher unser Preistipp.
Pretec CompactFlash Card 133x 4GB
Mit einem Straßenpreis von 75 Euro ist Pretecs CF-Karte die teuerste im Test, erreicht dafür mit bis zu 20,4 MByte/s (139x) aber auch die beste Leserate. Beim Schreiben messen wir ordentliche 8,5 MByte/s (58x), dennoch kann die Karte nicht ganz an die Schreibleistung der Ultimate 133X 2GB von Kingston heranreichen. Das Gehäuse der Pretec CompactFlash Card 133x 4GB besteht im Gegensatz zu den anderen Modellen vollständig aus Metall, so dass diese Karte sehr robust und für den professionellen Einsatz geeignet ist: Sehr Gut.
TwinMOS Ultra-X 70x 512MB und FujiFilm High Performance 70x 256 MB
Bei diesen beiden CF-Karten möchten wir auf eine Wertung verzichten, da sie sich preislich im selben Rahmen wie Karten mit einem Gigabyte Speichervolumen bewegen. Dennoch handelt es sich um empfehlenswerte Speicherkarten, welche die vom Hersteller versprochene Leistung erreichen.
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