MiniLogo
Au-Ja
MSI Banner
werbung
werbung
Menu
NesteQ
werbung
Meldungen Testberichte Downloads    Forum    Style 1024 1280    feed  feed  feed
English FranÇaise Español Nederlands Russian Chinese

16 Heatpipe-Kühler im Pentium 4 Extreme Edition Test - 3/25
05.03.2006 by doelf; UPDATE: 07.05.2007
Der komplette Artikel als Druckversion

Scythe Samurai Z
Leicht sollte er sein, das war die Vorgabe beim japanischen Kühlerspezialisten Scythe (zu deutsch: "Sense"), als der Samurai Z entwickelt wurde. Dabei hatten die Entwickler aber nicht nur das Gewicht, sondern auch die Montage im Auge - dazu später mehr. Bleiben wir erst einmal beim Gewicht: Moderne Kühler setzten vor ein paar Jahren zunächst auf Kupfer, danach auf groß dimensionierte Lüfter. Doch große Kühler aus Kupfer zu fertigen, bringt ein Problem mit sich: Diese Kühler sind schwer, weit schwerer als die CPU-Hersteller es erlauben.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Einen Ausweg aus dieser Situation brachten die aus Notebooks schon länger bekannten Heatpipes. Die Heatpipes führen - einem Rohrsystem gleich - die Hitze von ihrem Entstehungspunkt weg und übergeben sie an einen Radiator. Beim Notebookbau hat das den Vorteil, daß man die CPU an einem beliebigen Platz auf der Platine anordnen kann, die Abwärme über Heatpipes zum Gehäuserand führt und sie dort an Metallbleche abgibt, duch die ein Lüfter bläßt. Bei den Desktop-CPUs funktioniert das Prinzip ganz ähnlich: Eine Kupferplatte nimmt die Abwärme auf und gibt sie an die Heatpipes weiter, diese führen die Wärme von der CPU weg und leiten sie in dünne Metall-Bleche, die "Fins" ab. Durch diese bläst der Lüfter. Mit diesem Konzept umgeht man auch das Problem des lufttoten Punktes in der Mitte des Lüfters, der normalerweise genau dort, wo die Wärme entsteht, also oberhalb der CPU, zu finden ist. Da es keinen großen Unterschied macht, ob die Fins aus Kupfer oder dem leichteren Aluminium bestehen, konnte man das Gewicht der Kühler in Grenzen halten.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Scythe Samurai Z entpuppt sich als echtes Leichtgewicht: Gerade einmal 360 g bringt der Kühler auf die Waage! Auch die Abmessungen - 128 x 85 x 98 mm - sind kompakt und da der untere Teil des Kühlers sehr klein gehalten wurde, wird es kaum zu Kompatibilitätsproblemen mit Mainboards kommen. Die kupferne Bodenplatte ist recht dünn geraten und war bei unserem Testmuster zwar eben, aber nicht gerade auf Hochglanz poliert. Die beiden Heatpipes bestehen aus Kupfer und übergeben die Wärme an 46 Aluminium-Bleche. Im Gegensatz zu Turmkühlern knickt Scythe die Heatpipes gleich zweimal um 90° ab. Das Ergebnis ist eine Auflagefläche für den Lüfter, die parallel zum PCB des Mainboards liegt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Scythe kühlt nicht nur die CPU, sondern auch die Stromversorgung, den Chipsatz und den Speicher. Beim Einsatz aktueller Hochleistungsprozessoren wird die Stromversorgung stark gefordert. Sorgt der CPU-Kühler hier nicht für einen stetigen Luftstrom, müssen Gehäuse und Netzteillüfter diese Aufgabe übernehmen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Als Lüfter liefert Scythe ein 92 mm Modell mit Gleitlager mit, welches mit 2000 Umdrehungen pro Minute rotiert. Auf eine Lüftersteuerung hat Scythe verzichtet. Angesichts von 23,5 dB(A), welche wir noch nachmessen werden, ist eine Drehzahlminderung auch nicht unbedingt notwendig. Leider hat der Lüfter keinen 4-Pin Anschluß, so daß eine Drehzahlsteuerung durch PWM (Pulsweitenmodulation) nicht möglich ist.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Montage
Der Einbau ist ein Kinderspiel und geht ohne jedes Werkzeug vonstatten: Einfach seitlich die Befestigung für den jeweiligen Sockel einklippsen, dann:

  • beim Sockel LGA775 vier Pushpins festdrücken
  • beim Sockel 754, 939 und 940 die Klammern über die Sockelnasen schieben
  • beim Sockel 478 die beiden Klammern im Befestigungsrahmen einhaken


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Weiter: 4. Scythe Ninja PLUS

1. Einleitung und aktuelle Trends
2. Übersicht des Testfeldes
3. Scythe Samurai Z
4. Scythe Ninja PLUS
5. Spire DiamondCool SP507B7-U
6. Noctua NH-U9
7. Noctua NH-U12
8. Sharkoon Red Shock
9. Update: Scythe Mine Cooler
10. Update: Aerocool Dominator
11. Update: Silverstone Nitrogon NT06
12. Update: Scythe Mugen (vormals: Infinity)
13. Update: Aerocool X-Fire
14. Update: Zaward Sylphee
15. Update: Revoltec Freezer Tower
16. Update: Scythe Andy Samurai Master
17. Update: Xigmatek HDT-S963
18. Update: Scythe Katana II
19. Coolink Lüfter
20. Kühlleistung: IDLE
21. Kühlleistung: Volllast
22. Schallpegelmessung
23. Fazit #1
24. Fazit #2
25. Fazit #3

Diesen Testbericht diskutieren...

werbung
© copyright 1998-2010 by Dipl.-Ing. Michael Doering
www.Au-Ja.de / www.Au-Ja.org / www.Au-Ja.com / www.Au-Ja.net ist eine Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Michael Doering.
Alle Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Inhalte spiegeln die subjektive Meinung der jeweiligen Autoren wieder und sind geistiges Eigentum dieser Autoren. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Wir setzen bei Nutzung unserer Publikation ausdrücklich die Verwendung des gesunden Menschenverstandes voraus. Sollten Sie mit dieser Voraussetzung nicht einverstanden sein, verstoßen sie gegen unsere Nutzungsbedingungen! Die Veröffentlichung aller Inhalte - auch auszugsweise - ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung erlaubt. Die Verwendung kurzer Ausschnitte für Nachrichten-Ticker und Ähnliches ist hiervon ausdrücklich ausgenommen!
Sollten Ihnen über Hyperlink verknüpfte externe Inhalte auffallen, welche mit der deutschen oder europäischen Rechtssprechung in Widerspruch stehen, bitten wir um eine kurze Meldung. Kommentare und Hinweise zu rechtswidrigen Inhalte unseres lokalen Angebotes sind natürlich ebenfalls erwünscht. Weitere Informationen finden Sie im Impressum!
Suche
werbung

generated on 31.07.2010 15:26:00
by Jikji CMS 0.4.4

   

zum Seitenanfang
zum Seitenanfang