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16 Heatpipe-Kühler im Pentium 4 Extreme Edition Test - 9/25
05.03.2006 by doelf; UPDATE: 07.05.2007
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Scythe Mine Cooler
Kurz nach der CeBIT traf das neueste Modell des japanischen Kühlerspezialisten Scythe bei uns ein, welches wir im Rahmen eines Updates nun vorstellen wollen. "Mine" bedeutet im japanischen soviel wie "Gipfel", ob es dem Kühler gelingen wird, den Gipfel des Testfeldes zu erklimmen, muß sich aber erst noch zeigen. Scythe setzt abermals auf eine hybride Konstruktion mit einer dünnen Bodenplatte aus Kupfer. Auch die drei Heatpipes werden aus Kupfer gefertigt.


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Der Mine Cooler hat Abmessungen von 109 x 105 x 150 mm und ist damit für schmale Gehäuse etwas zu hoch. Das Gewicht liegt mit 560 Gramm im Mittelfeld, aufgrund der Bauhöhe entwickelt er jedoch einen deutlichen Hebel. Für eine große Oberfläche sorgen 46 dünne Aluminiumbleche, die auch für langsamdrehende Lüfter weit genug auseinanderliegen.


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Die berümte Frage, ob nun "blasen" oder "saugen" besser sei, löst Scythe bei seinem neuen Modell "Mine Cooler" sehr salomonisch: Der Lüfter sitzt in der Mitte des Kühlers und saugt die Zuluft durch eine Hälfte an, während er die Abluft zugleich durch die zweite Hälfte bläst. A.W.S.F ("Advanced Wave Stack Fin") nennt Scythe dieses Konzept, welches zugleich den Lüfter vor herabhängen Kabeln schützt. Da Scythe hier einen Turmkühler baut, steht dem Benutzer die Wahl des Lüfters weigehend frei, solange der Lüfter eine Dicke von 25 mm hat. Solche Modelle gibt es in den Größen 60, 70, 80, 92, 100, 120 sowie 140 mm. Befestigt wird der Lüfter mit Hilfe von zwei Schrauben, mit denen man den Lüfterrahmen in eine Art Schraubstock klemmt. Wir werden in unserem Test einen 92, 100, 120 sowie einen 140 mm Lüfter im Zusammenspiel mit dem Scythe Mine Cooler verwenden.


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Scythe selbst liefert einen 100 mm Lüfter mit, der laut Hersteller mit 1500 U/min rotiert und dabei einen Schalldruck von 22,0 dB(A) sowie einen Luftdurchsatz von 72,53 m3/h erzeugt. Es handelt sich dabei um das Modell "Kaze Jyu" mit Gleitlager.


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Die Befestigung erfolgt wie beim Samurai Z und Ninja PLUS über Klammern bzw. Pushpins, welche seitlich auf den Kühlkörper aufgesteckt werden. Dieses Konzept funktioniert ganz einfach, schnell und ohne Werkzeug. Während man auf Mainboards für Intels Pentium 4 (Sockel 478 sowie LGA775) auf keinerlei Probleme stoßen wird, zeigte sich zwischenzeitlich, daß die Befestigungsriegel auf einigen K8-Mainboards mit dem Chipsatzkühler kollidieren. Zu den betroffenen Mainboards zählen das Asus A8N-VM CSM und das Asrock K8NF4G-SATA2.


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Wie alle Turmkühler, kümmert sich auch der "Mine Cooler" in erster Linie um die CPU und nicht um Chipsatz, Arbeitsspeicher oder - viel wichtiger - die Stromversorgung des Mainboards. Je größer der gewählte Lüfter ausfällt, desto mehr Luftbewegung kommt auch an diese Bauteile des Mainboards, da der Lüfter dann seitlich aus dem Kühlkörper hervorsteht.


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Weiter: 10. Update: Aerocool Dominator

1. Einleitung und aktuelle Trends
2. Übersicht des Testfeldes
3. Scythe Samurai Z
4. Scythe Ninja PLUS
5. Spire DiamondCool SP507B7-U
6. Noctua NH-U9
7. Noctua NH-U12
8. Sharkoon Red Shock
9. Update: Scythe Mine Cooler
10. Update: Aerocool Dominator
11. Update: Silverstone Nitrogon NT06
12. Update: Scythe Mugen (vormals: Infinity)
13. Update: Aerocool X-Fire
14. Update: Zaward Sylphee
15. Update: Revoltec Freezer Tower
16. Update: Scythe Andy Samurai Master
17. Update: Xigmatek HDT-S963
18. Update: Scythe Katana II
19. Coolink Lüfter
20. Kühlleistung: IDLE
21. Kühlleistung: Volllast
22. Schallpegelmessung
23. Fazit #1
24. Fazit #2
25. Fazit #3

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