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CPU-Kühler im Quad-Core Extremtest
Autor: doelf - Veröffentlicht am 21.08.2007 - Letztes Update: 29.02.2008
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seite 14/24

Scythe Orochi: Konstruktion
Die kleine Insel Japan pflegt gelegentlich einen Hang zur Gigantomanie. So ist Tokios Haus- und Hof-Monster Godzilla nicht nur eine Urzeit-Echse, sondern lässt neben sich jeden Saurier wie eine Eidechse erscheinen. Ähnlich ergeht es aktuellen High-End CPU-Kühlern im Angesicht des Orochi, dem Kühl-Godzilla aus dem Hause Scythe. Um an dieser Stelle erst gar keine Fragen aufkommen zu lassen, zeigen wir den Orochi im Vergleich zum Modell Andy Samurai Master des selben Herstellers. Der Andy Samurai Master ist ein leistungsstarker Hybrid-Kühler mit sechs Heatpipes und einem 120 mm Lüfter.


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Obwohl selbst alles andere als klein, lässt der Orochi den Andy Samurai Master wie einen Zwerg erscheinen. Der Orochi, dessen Namen von einem achtköpfigen Drachen aus der japanischen Fabelwelt stammt, ist wahrlich ein Riese. Mit allen Nachteilen, die dies mit sich bringt: 194 mm lang, 120 mm breit und 155 mm - mit Lüfter sogar 180 mm - hoch passt dieser Kühler nicht in jedes normale ATX-Gehäuse.


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Angesichts dieser Abmessungen kann man froh sein, dass Scythe den Orochi zum größten Teil aus leichtem Aluminium fertigt. Nur die vernickelte Bodenplatte und die Heatpipes bestehen aus Kupfer. Dennoch bringt der Kühler inklusive Lüfter 1285 Gramm auf die Waage und stellt für das Mainboard eine extreme Belastung dar. Von einem Transport des Computer mit installiertem Kühler können wir nur drigend abraten!


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Trotz seiner gewaltigen Größe verfügt der Orochi über lediglich 38 Kühlbleche, die je 0,4 mm stark sind. Der Grund hierfür ist der von Scythe gewählte Abstand von 4 mm zwischen den Blechen. Die Japaner haben diesen Kühler für den passiven Betrieb oder die Verwendung mit sehr langsam drehenden Lüftern ausgelegt. Somit bedarf es eines großen Abstandes, um den Staudruck zwischen den Blechen möglichst gering zu halten.


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Bei den Heatpipes verzichtet Scythe auf einen direkten Kontakt zum Heatspreader des Prozessors, stapelt dafür jedoch gleich zwei Reihen aus je fünf Heatpipes übereinander. Mit insgesamt zehn Heatpipes von je 6 mm Durchmesser stellt Scythe auch in diesem Bereich eine neue Bestmarke auf.


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Der im Lieferumfang befindliche Lüfter (SV1425SL12L) hat einen Durchmesser von 140 mm, die Bohrungen entsprechen jedoch denen eines handelsüblichen 120 mm Lüfters. Wer mit dem Originallüfter unzufrieden ist, kann diesen mit einem beliebigen 120 mm Modell ersetzen. Der Lüfter verfügt über elf Blätter und dreht mit lediglich 500 Umdrehungen in der Minute.


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Der Schalldruck liegt bei unhörbaren 10,80 dB(A) und der Luftdurchsatz bei mageren 49,93 m3/h. Scythe verzichtet auf die Beigabe einer Lüfterregelung oder einen 4-Pin Anschluss zur Steuerung via PWM (Pulsweitenmodulation).

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Inhalt:
  1. Einleitung und Testsystem
  2. Trends und Übersicht des Testfeldes
  3. Referenz: Noctua NH-U9 und Scythe Andy Samurai Master
  4. ASUS Arctic Square: Design
  5. ASUS Arctic Square: Montage
  6. Coolink Silenator: Design
  7. Coolink Silenator: Montage
  8. Scythe Kama Cross: Design
  9. Scythe Kama Cross: Montage
  10. Xigmatek HDT-S1283: Design
  11. Xigmatek HDT-S1283: Montage
  12. Zaward Vivo: Design
  13. Zaward Vivo: Montage
  14. Scythe Orochi: Design
  15. Scythe Orochi: Montage #1
  16. Scythe Orochi: Montage #2
  17. Kühlleistung: IDLE
  18. Kühlleistung: Volllast, 2 Kerne
  19. Kühlleistung: Volllast, 4 Kerne
  20. Schallpegelmessung
  21. Schallpegel vs. Kühlleistung
  22. Fazit: Scythe Orochi und TDP 65W Messungen
  23. Fazit: ASUS Arctic Square, Coolink Silenator, Scythe Kama Cross
  24. Fazit: Xigmatek HDT-S1283, Zaward Vivo
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