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4 GByte DDR2-800 Dual-Channel Kits im Test - 1/16
03.12.2007 by doelf
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Die Preise für DDR2-Arbeitsspeicher sind seit Monaten im Keller. Jetzt, zur Hochsaison der Computerbranche, ziehen sie zwar wieder etwas an, doch noch kann man seinen Computer sehr preiswert aufrüsten. Es gibt keinen Grund, sich unter Windows XP mit 512 oder gar 256 MByte DDR2-Arbeitsspeicher herumzuärgern. Doch wieviel Arbeitsspeicher ist überhaupt sinnvoll? Wir haben zwei 4 GByte Speicher-Kits der Firmen G.Skill und Super Talent getestet und mit einer 2 GByte sowie einer 1 GByte Konfiguration verglichen.

Die sinnvolle Speichergröße hängt zunächst vom verwendeten Betriebssystem und in zweiter Linie vom Anwendungsprofil ab. Ein 32-Bit Betriebssystem wie Windows 2000 oder XP/Vista 32-Bit kann maximal 4 GByte Arbeitsspeicher adressieren, jedes weitere Byte wird schlicht und einfach ignoriert. Nur wer ein 64-Bit Betriebssystem verwendet, kann mehr als 4 GByte nutzen. Als Mindestkonfiguration für Windows XP 32-Bit empfehlen wir 1 GByte Arbeitsspeicher. Natürlich kann man auch mit 512 MByte arbeiten, doch angesichts der aktuellen Speicherpreise macht es keinen Sinn, das Auslagern von Arbeitsspeicher auf die Festplatte überhaupt in Erwägung zu ziehen. Wer Windows XP 64-Bit oder Windows Vista 32-Bit verwendet, sollte 2 GByte Arbeitsspeicher einsetzen, Windows Vista 64-Bit wird sich auch über 3 GByte oder mehr keinesfalls beklagen.

Windows XP 64-Bit: volle 4,00 GByte

Kommen wir nun zu den Anwendungen: Foto- und Videobearbeitung sowie Computerspiele sind typische Speicherfresser. Insbesondere Spiele, die meist unter enormen Zeitdruck und daher auch sehr unsauber programmiert werden, verschwenden unglaublich viel Arbeitsspeicher. Wer solche Anwendungen verwendet, sollte sich den Gefallen tun und ein weiteres GByte Arbeitsspeicher einplanen. Wird der Computer als professionelle Workstation genutzt, sind für komplexe Projekte zumindest 3 GByte notwendig. Hier macht dann auch der Umstieg auf ein 64-Bit Betriebssystem und 4 GByte oder mehr Sinn. Allerdings sollte man sich zuvor davon überzeugen, dass sowohl Hard- als auch Software mit dem 64-Bit Betriebssystem zurecht kommen. Hier gibt es auch Jahre nach der Einführung von Windows XP 64-Bit noch immer aktuten Nachholbedarf der Industrie.

Windows XP 32-Bit: nur 3,25 GByte statt 4,00 GByte

Wer ältere Geräte verwendet und viel spielt, sollte auch weiterhin ein 32-Bit Windows einsetzen. Wir hatten vorhin bereits erwähnt, dass 32-Bit Betriebssysteme lediglich 4 GByte Arbeitsspeicher adressieren können. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein 32-Bit Windows XP oder Vista dem Benutzer auch die vollen 4 GByte zur Verfügung stellt. Mehr als 3,25 GByte werden Betriebssystem und Anwendungen nicht nutzen können, da der Bereich bis 4 GByte für die Adressierung der Hardware, beispielsweise der Grafikkarten benötigt wird. Da halbwegs aktuelle Mainboards problemlos mit 4 GByte Arbeitsspeicher zurecht kommen und die Speicherpreise derzeit so niedrig sind, spricht allerdings kaum etwas dagegen, ein 32-Bit Windows mit 4 GByte Arbeitsspeicher zu nutzen.

Weiter: 2. Anmerkungen zum Testaufbau

1. Grundlagen
2. Anmerkungen zum Testaufbau
3. CPU-Leistung (synthetisch)
4. Multithreaded (synthetisch)
5. Datendurchsatz von Speicher und Cache
6. Primzahlen und Pi
7. Raytracing und Rendering
8. Kompression und mp3-Encoding
9. Video-Encoding
10. 3DMark06 und F.E.A.R.
11. Riddick und UT2004
12. Stabilität und Übertakten
13. Übertakten Benchmarks
14. G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ
15. Super Talent T800UX4GC5
16. Fazit

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