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Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 10/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Die Brennqualität und KProbe v.1.1.26
Ein wichtiges Kennzeichen der Schreibgüte ist die Summe der Rohdatenfehler in acht aufeinander folgenden ECC-Sektoren, die "Parity Inner Sum 8" (PI Sum 8). Die Fehlerrate sollte dem Standard gemäß „280“ nicht übersteigen. Rohdatenfehler, die anschließend nach der ersten Korrekturebene übrig bleiben, werden "Parity Inner Fails" (PIF) genannt; hier sind maximal vier (4) zulässig. Sollten nach der zweiten und letzten Korrekturebene weitere Fehler vorhanden sein, handelt es sich um nicht korregierbare "Parity Outer Fails", im Ergebnis also um Datenverlust; dieser Wert muß bei Null liegen.

Im Reiter "Write Strategy" von KProbe finden sich zwei Diagramme: Das obere zeigt den Verlauf der PIs (Parity Inner), das untere das der PO (Parity Outer) Fails an, wobei auf der X-Achse die Sektoren der DVD und auf der Y-Achse die zugehörigen Fehlerraten abgetragen werden.

Man muß nun wissen, daß die PI-Werte bei KProbe den "PI Sum 8" Fehlerraten, also den Rohdatenfehlern entsprechen und die PO-Werte denen der PI nach der ersten Korrekturstufe.

Demgemäß muß der Wert bei "PI/PO Sum" auf acht (8) eingestellt werden, um die Fehlersumme der Rohdaten in acht aufeinander folgenden ECC-Sektoren in der Tabelle PI zu erhalten. Zu beachten ist jetzt bei den PI-Werten, die in der Tabelle darunter (PO) angezeigt werden, daß eine Summierung auf acht (8) normalerweise nicht erfolgt, so daß der Grenzwert folglich 32 und nicht 4 beträgt - das wird jedoch gerne übersehen.

Je höher die Fehlerraten ausfallen, desto wahrscheinlicher wird ein Datenverlust, daher interessieren uns in erster Linie die maximalen Werte von PI, dieser sollte „280“ nicht überschreiten sowie PO, der den Wert „32“ nicht überschreiten sollte.

In unserem Test zeigte sich, daß bei Verwendung der gleichen Rohlingtypen im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Laufwerken an bestimmten Stellen Fehlerspitzen auftraten. Wurden unterschiedliche Rohlinge verwendet, sah der Verlauf dieser prominenten Spitzen gänzlich anders aus. Solche Spitzen entstehen somit aller Wahrscheinlichkeit nach aufgrund von Jitter, Oberflächenreflektion und Tracking-Fehler. Ihr Einfluß auf die tatsächliche Qualität des gebrannten Rohlings kann als gering eingestuft werden. In den folgenden Diagrammen sollten also nicht einzelne Messspitzen den Ausschlag für die Bewertung geben, sondern zusammenhängende Fehlerbereiche.

Wie meistern unsere Testkandidaten die DVD+R Medien?

Das Maximum für PI und PO wird lediglich vom MSI DR8-A überschritten, das aber deutlich! Obwohl K-Probe die Analyse des Mediums abschließen konnte, war der MSI-Brenner selber nicht in der Lage, die von ihm gebrannte DVD+R auszulesen - auch andere Geräte scheiterten beim Auslesen derselben. Angesichts der hohen Fehlerrate, wundert uns das nicht.
Der nuTech-Brenner erreicht ebenso viele PIs wie POs, allerdings handelt es sich hierbei nur um lokale Spitzen, die keinerlei Gefährdung der Datenintegrität mit sich bringen. Auch die Geräte von Philips und Teac liegen in einem unbedenklichen Bereich, alle drei Geräte können im Zusammenspiel mit DVD+R Medien empfohlen werden.

Weiter: 11. Brennqualität: DVD+RW

1. 8-fach DVD-Brenner: Ein heiße Eisen!
2. Übersicht des Testfeldes
3. Der MSI DR8-A im Detail
4. Der nuTech DDW-081 im Detail
5. Der Philips DVDRW824K im Detail
6. Der Teac DV-W58G im Detail
7. Setup und Benchmarks: DVD+R, DVD+RW schreiben
8. Benchmarks: DVD-R, DVD-RW schreiben
9. Benchmarks: CD-R, CD-RW schreiben
10. Brennqualität: DVD+R
11. Brennqualität: DVD+RW
12. Brennqualität: DVD-R
13. Brennqualität: DVD-RW
14. Benchmarks: DVD+R, DVD+RW lesen
15. Benchmarks: DVD-R, DVD-RW lesen
16. Benchmarks: Video DVD-9, CD-ROM lesen
17. Benchmarks: CD-R, CD-RW lesen
18. Benchmarks: Audio-CD lesen
19. Laufwerksfunktionen und Kopierschutzkompatibilität
20. Fazit und Empfehlung

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