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Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 1/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Die nächste Runde ist eingeläutet: Nach 2,4- und 4-fach, erblicken die ersten „8er“ das (Laser)licht der Welt. Das Plus-Format ist bei der Entwicklung und Verabschiedung neuer Standards traditionsgemäß etwas schneller, so beherrschen die hier getesteten Brenner 8-fache Geschwindigkeit nur beim Plus-Format - insofern Minus überhaupt unterstützt wird.
Nach dem Erscheinen der c't (Heft 5/2004, S. 132 ff.) und dem dort gefällten, vernichtenden Urteil über die Brennqualität der aktuellen 8-fach DVD Brenner, war unser erster Gedanke, dass uns jetzt dasselbe Trauerspiel bei den DVD-Brennern erwartet, wie schon seinerzeit bei der CD-R, als die Industrie die Angaben zu der vom Laufwerk unterstützten Brenngeschwindigkeit von den tatsächlichen Fähigkeiten zu Gunsten einer Förderung des Absatzes abgekoppelt hatte - angeblich erscheint dem Verbraucher nur der aktuell schnellste Brenner kaufenswert zu sein.
Doch hatten wir bei unseren eigenen, zu diesem Zeitpunkt gerade durchgeführten Testreihen – bis auf eine Ausnahme, doch dazu später mehr - keinen Hinweis auf derart gravierende Qualitätsmängel erhalten. Um die Brenngüte wenigstens indirekt zu prüfen, wurden die zuvor gebrannten Medien anschließend auf verschiedenen Laufwerken ausgelesen. Verantwortlich für Fehlermeldungen beim Auslesen wären dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Datenverluste beim Brennen gewesen; schließlich entstehen solche Verluste, wenn entsprechend hohe Fehlerraten beim Brennen nicht mehr korregiert werden können. Zusätzlich wurden alle gebrannten Medien mit DVDInfoPro sektorweise auf Lesefehler gescannt. Dieses Vorgehen hatte aber das in der c't beschriebene Desaster nicht zu Tage gefördert. Darum fragten wir uns, gerade weil doch der ältere Test der c't (Heft 1/2004, S.82 ff.) einigen Brennern bei der Verwendung von 4-fach Medien und 8-fachem Brenntempo sehr gute Ergebnisse bescheinigt hatte, ob das von der c't ermittelte Ergebnis tatsächlich so zutrifft und wenn nicht, weshalb?!
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 2/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Demzufolge mußten wir einen für den USER nachvollziehbaren Weg finden, die Brennqualität zu überprüfen. Schließlich zeichnet nicht nur der Brenner an sich für ein tadelloses Brennergebnis verantortlich: Die am Markt erhältlichen Medien müssen einerseits von den Herstellern exakt vermessen und die Ergebnisse in die Firmware integriert werde, andererseits stellen die erhältlichen Medien selbst einen Problembereich dar – die Medienhersteller haben gerade erst ihre Produktion angefahren und sind dabei, Erfahrungen zu sammeln. Bei unseren Qualitätstests ist uns der Teac-Brenner zustatten gekommen, der baugleich zum LiteOn LDW-8115 ist und somit die Verwendung des Tools "KProbe" in der Version 1.1.26 ermöglicht. Im Bewußtsein, dass die ermittelten Qualitätsergebnisse keine exakten Labormessungen darstellten, sondern, und genau in diesem Punkt sehen wir wiederum die Stärke der verwendeten Methodik, eine real-life-Momentaufnahme darstellt, haben wir uns daran gemacht, herauszufinden, welche Brennqualität die aktuelle DVD-8x-Brennergeneration bietet.
Betrachten wir im Folgenden zunächst das Testfeld, das sich aus dem MSI DR8-A, dem nuTech DDW-081, dem Philips DVDRW824K sowie dem Teac DV-W58G zusammensetzt:
| MSI DR8-A | nuTech DDW-081 | Philips DVDRW824K | TEAC DV-W58G | |
| Unterstützte Formate |
CD-Audio CD-ROM/XA CD-R CD-RW Photo-CD Video-CD CD-Extra DVD-ROM DVD-Video DVD-R DVD-RW DVD+R DVD+RW |
CD-Audio CD-ROM/XA CD-R CD-RW Photo-CD Video-CD CD-Extra CD-i Karaoke CD Enhanced CD i-trax CD DVD-ROM DVD-Video DVD-R DVD-RW DVD+R DVD+RW |
CD-Audio CD-ROM/XA CD-R CD-RW Photo-CD Video-CD CD-Extra CD-i CD-Bridge DVD-ROM DVD-Video DVD-R DVD-RW DVD+R DVD+RW |
CD-Audio CD-ROM/XA CD-R CD-RW Photo-CD Video-CD CD-Extra DVD-ROM DVD-Video DVD-R DVD-RW DVD+R DVD+RW |
| Maximale Geschwindigkeit: Lesen |
CD-ROM: 40x CD-R: 40x CD-RW: 40x DVD-ROM: 12x DVD-R: 12x DVD-RW: 12x DVD+R: 12x DVD+RW: 12x |
CD-ROM: 40x CD-R: 40x CD-RW: 40x DVD-ROM: 16x DVD-R: 16x DVD-RW: 16x DVD+R: 16x DVD+RW: 16x |
CD-ROM: 40x CD-R: 40x CD-RW: 40x DVD-ROM: 12x DVD-R: 12x DVD-RW: 12x DVD+R: 12x DVD+RW: 12x |
CD-ROM: 16-40x CD-R: 16-40x CD-RW: 13-32x DVD-ROM: 3,5-8x* DVD-ROM: 5,2-12x* DVD-R: 2,5-6x DVD-RW: 2,5-6x DVD+R: 2,5-6x DVD+RW: 2,5-6x |
| Maximale Geschwindigkeit: Schreiben |
CD-R: 40x CD-RW: 24x DVD-R: 4x DVD-RW: 2x DVD+R: 8x DVD+RW: 4x |
CD-R: 40x CD-RW: 10x DVD-R: 4x DVD-RW: 2x DVD+R: 8x DVD+RW: 4x |
CD-R: 24x CD-RW: 10x DVD+R: 8x DVD+RW: 4x |
CD-R: 40x CD-RW: 24x DVD-R: 4x DVD-RW: 2x DVD+R: 8x DVD+RW: 4x |
| CD-Text | Nein | Ja | Ja | Nein |
| Mount Rainier | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Überbrennen | Ja | k.A. | k.A. | Ja |
| Puffer | 2 MB | 2 MB | 8 MB | 2 MB |
| Pufferleerlaufschutz | Burn-Proof | Seamless Link | Seamless Link | Burn-Proof |
| Regionalcode | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Interface | IDE/ATAPI | IDE/ATAPI | IDE/ATAPI | IDE/ATAPI |
| Tray/Slot | Tray | Tray | Tray | Tray |
| Abmessungen (BxHxT) | 146 x 41,7 x 183,3 | 144.2 x 41.3 x 190 | 146 x 42 x 196 | 148,4 x 42,8 x 170 |
| Gewicht | < 1 kg | 965 g | 1 kg | 0,9 kg |
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06.03.2004 by holger und sebastian
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Die Testkandidaten im Detail
MSI DR8-A
Der MSI DR8-A trat mit der aktuellen Firmware 1.30d zum Test an. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem MSI DR4-A, brennt der Neuling die DVD+R mit 8-facher, die DVD+RW sowie die DVD-R mit 4-facher Geschwindigkeit. Auch die „CD-Brennersektion“ wurde gegenüber dem Vorgänger kräftig aufgewertet, so dass MSI die CD-R- mit 40-facher und die CD-RW-Schreibleistung mit 24-facher Geschwindigkeit spezifiziert.
Die Front kommt im gewohnten Beige daher, auf optischen Firlefanz hat MSI dankenswerter Weise auch beim aktuellen Brenner verzichtet! Statt dessen integriert man sinnvolle Features wie einen Kopfhöhreranschluss mitsamt Lautstärkeregler sowie eine Play-/Pause-Taste und einen separaten Eject-/Stop-Taster. Rückwärtig glänzt der mit einer bescheidenen Tiefe von 18,8 cm recht kurze DVD-Brenner – der Vorgänger war gar nur 18.3 cm tief - mit einem Digital-/Analog-Ausgang sowie den übrigen, konventionellen Anschlüssen; darüber hinaus verfügt der MSI über einen „Factory Only“-Anschluss zur Konfiguration während des Herstellungsprozesses. Den Cache hat man beim aktuellen Laufwerk auf 2 MB eingedampft, wobei der Vorgänger mit seinem 8 MB großen Cache keinerlei Vorteile für sich verbuchen könnte. Ebenfalls bereits vom MSI DR4-A bekannt, unterstützt auch der DR8-A das von Sanyo entwickelte HD-BURN Verfahren, mit dem das Datenvolumen einer handelsüblichen CD-R verdoppelt werden kann. Dies gelingt durch eine Verkleinerung der Pit-Längen auf dem Datenträger, was die Speicherkapazität um rund 34% erhöht. Durch eine verbesserte Fehlerkorrektur gewinnt man zusätzliche 15 Prozent. Leider können HD-BURN CDs nicht auf jedem CD-Laufwerk benutzt werden, nur Laufwerke, die HD-Burn unterstützen, sind in der Lage, solche CDs auszulesen. Eine normale CD-R beschrieben wir mit 24-facher Geschwindigkeit mit insgesamt 1,4 GB an Daten in rund 7:36 Minuten – kein schlechtes Ergebnis.
Lieferumfang des MSI DR8-A
Auch beim aktuellen 8-fach Brenner zeigt sich MSI beim Lieferumfang knausrig und legt keinerlei Medien in den Karton – schade!
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06.03.2004 by holger und sebastian
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nuTech DDW-081
nuTech - Wer?
Die Nu Technology Inc. („N“ steht für „New“, das „u“ für „Universe“ - also „New Universe“) wurde im Mai 2003 von der chinesischen Quanta Computer und Quanta Storage Inc. gegründet. Nu Technology (kurz: nuTech) entwickelt und baut ausschließlich optische Laufwerke; der Ableger muss sich also gegen die etablierte Konkurrenz durchsetzen und wird es entsprechend schwer haben, sich in diesem Segment einen ansehnlichen Marktanteil zu erarbeiten.
Gerätebeschreibung
Obwohl der DDW-081 am Markt als reiner Plus-Brenner gehandelt wird, hat sich nuTech inzwischen darauf verlagert, die nach wie vor als "experimentell" geführte Dual-Firmware vorrangig weiter zu entwickeln. Diese ermöglicht es dem Laufwerk auch DVD-R/-RW brennen zu können; mit der neuesten Version (B364) bei DVD-R Medien sogar mit 4-facher Geschwindigkeit.
Den Hinweis zum Upgrade auf die Dual-Frimware, dass man im Zweifel den Brenner einfach wieder von 'Dual' auf 'Plus' zurück flashen kann, sollte man kritisch sehen. Das Upgrade funtionierte bei uns zwar fehlerfrei, beim Downgrade hingegen wurde der Flashvorgang durch das Flash-Tool kein einziges Mal korrekt abgeschlossen. Nach dem Neustart meldet sich der Brenner korrekt („Gott sei Dank“) als „Plus-Brenner“ und hatte demzufolge die verunglückte Flashprozedur problemlos überstanden. Positiv sind die ausführlichen Informationen im Changelog zu jeder neuen Firmware zu bewerten, so beschreibt nuTech nicht nur die vorgenommenen Fixes, sondern listet darüber hinaus die neu eingemessenen Rohlinge auf – vorbildlich!
Links beginnend, finden sich an der Front der Kopfhöreranschluss, der Lautstärkeregler, darüber die Notauswurföffnung, die Status-LED (leuchtet grün beim Lesen, rot beim Schreiben, orange beim Firmware-Upgrade) sowie die Abspiel-/Vorspul- und die Auswurftaste.
Die üblichen Verdächtigen: Netzteilanschluß, IDE-Schnittstelle, die Steckbrücken für Master/Slave/Cable-Select, ein analoger und zusätzlich ein digitaler Audioausgang.
Lieferumfang
Im Karton finden sich eine DVD+R, die höchstens mit 4-facher Geschwindigkeit beschrieben werden kann, ein DVD+RW (4-fach) Rohling, ein analoges Audiokabel und Montageschrauben. An Software packt nuTech eine Software-Suite von Sonic (MyDVD Video Suite 4, CinePlayer 1.5, RecordNow! 6.5 und DLA 4.5) bei.
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06.03.2004 by holger und sebastian
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Philips DVDRW824K
Philips fokussiert mit dem DVDRW824K, welchen wir mit der Firmware P1.2 getestet haben, das DVD-Plus-Format, Minus-Medien können somit nicht gebrannt werden. Unserer Meinung nach stellt diese Beschränkung jedoch kaum eine Einschränkung des Users dar, schließlich steht nicht zu befürchten, dass das Plus- hinter das Minus-Format zurückfallen wird - die Notwendigkeit zu einem Multiformatbrenner können wir mithin nicht mehr erkennen! Demgegenüber konzentriert sich Philips auf die Entwicklung von Techniken, um die Brennqualiät auch bei steigenden Geschwindigkeiten zu gewährleisten: „Walking Optimal Power Calibration“ unterbricht den Brennvorgang kurzfristig und justiert die Laserstärke nach. Zusätzlich sorgt „Tilt Compensation“ dafür, dass der Laser – auch im Außenrandbereich des Mediums – immer senkrecht zur Medienoberfläche steht, was wiederum bei steigenden Brenngeschwindigkeiten immer wichtiger wird.

„Walking Optimal Power Calibration“ in Aktion
Die Front des Philips zeigt sich im Vergleich zu den übrigen Testkandidaten aufwändiger gestylt, darunter leidet jedoch das Bedienkonzept - die Bedienschnittstellen werden auf die Auswurftaste und die Notauswurföffnung beschränkt. Ob sich eine CD oder eine DVD im Laufwerk befindet, zeigen die beiden runden LEDs unter den Aufschriften "CD" und "DVD" an – je nach eingelegtem Medium leuchtet die entsprechende LED „blau“ auf. Doch die Illumination geht noch weiter: Beim Brennen strahlt der Schlitz in der Front "rot", beim lesenden Zugriff dahingegen "blau".
Auf der Rückseite finden sich: Netzteilanschluß, IDE-Schnittstelle, die Steckbrücken für Master/Slave/Cable-Select, ein analoger und zusätzlich ein digitaler Audioausgang.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Philips-Laufwerks fällt mit einer 4-fach DVD+R, einem Audiokabel, Schrauben sowie NERO 5.5 und Sonic MyDVD in der Trial-Version überaus mager aus.
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06.03.2004 by holger und sebastian
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Teac DV-W58G
Teac hat beim DV-W58G den Laufwerkszulieferer gewechselt: Stammte der DV-W50D noch von Pioneer, so ist der aktuelle 8-fach Brenner mit dem LiteOn LDW-811S baugleich - die Firmware programmiert jedoch Teac weiterhin selbst. Über die Gründe für den Zulieferwechsel kann nur spekuliert werden: Einerseits könnte Teac die Entwicklung des Pioneer 8-fach-Brenners zu lange gedauert haben – deren 8-fach Modell taucht erst seit Kurzem in den Regalen der Händler auf -, andererseits mag ein günstigerer Einkaufspreis für LiteOn gesprochen haben. Dass man auf der Front des aktuellen Laufwerks gar das eigene Firmenlogo eingespart hat, verwundert; alleine das Typenschild auf dem Laufwerksdeckel gibt den Brenner als Teac-Modell zu erkennen.
Im Vergleich zum Voränger fällt neben der 8-fachen Brenngeschwindigkeit bei DVD+Rs die Geschwindigkeitssteigerung auf 4-fache Geschwindigkeit bei DVD-R/DVD+RW sowie die Aufwertung der CD-Sektion auf 40-fache (CD-R) sowie 24-fache (CD-RW) Geschwindigkeit auf.
Insbesondere aufgrund dessen äußerst bescheidener Bautiefe von gerade einmal 17 (!) cm ist der Teac-Brenner für den Einsatz in engen Barebones geradezu prädestiniert. Die Front ist auch beim aktuellen Modell schlicht gestaltet, aufgrund der oben erwähnten Baugleichheit zum LiteOn konnte auf die bisherigen, pioneertypischen Lüftungsschlitze verzichtet werden, dafür erhält der User nunmehr einen regelbaren Kopfhöhreranschluss. Auf der Rückseite findet sich ein zusätzlicher, digitaler Ausgang – das alte Modell konnte lediglich mit einem analogen Ausgang aufwarten.
Während des Testzeitraums verwendeten wir die Firmware H4S2; ärgerlich fanden wir die magere Informationspolitik von Teac, so tappten wir bei der Suche nach einem Hinweis auf die aktuelle Firmware für den DV-W58G auf der deutschen Homepage im Dunkeln, auch eine Liste der freigegebenen Medien war nicht auffindbar. Das Sahnehäubchen in Sachen Medienkompatibiliät setzte der mitgelieferte Teac-Rohling auf: Dieser wurde von dem Brenner nur als 1-faches DVD-R-Medium erkannt, obwohl die Verpackung 4-fache-Brenngeschwindigkeit verheisst.
Lieferumfang des TEAC DV-W58G
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06.03.2004 by holger und sebastian
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Testsszenario
Das Einsatzfeld ist denkbar breit angelegt: CD-R und CD-R(W) müssen annehmbar schnell gebrannt und fehlerfrei eingelesen werden können. Der DVD-Brenner muß das Grabbing von Audio-CDs beherrschen (DAE, Digital Audio Extraction). Das Einlesen von Video-DVD sowie der beschreibbaren DVD-Formate und das Beschreiben von ein- und mehrfach beschreibbaren DVDs muß reibungslos funktionieren, darüber hinaus soll der Brenner als Wechselplatte und Backup-Lösung arbeiten.
Testplattform
Die Brenner werden als Master am 2. IDE Anschluß (Ultra ATA100 - 100 MB/s) des Intel D875PBZ betrieben, als Betriebssysteme verwenden wir Windows XP SP1.
Testmedien
Zum Einsatz kommen nur Rohlinge, die der jeweilige Hersteller für seinen Brenner empfiehlt oder die dem Brenner beigelegt wurden. Sind diese nicht zu beschaffen oder kein Rohling für das entsprechende Format beigelegt, greifen wir – auch um die Kompatibilität der Laufwerke zu testen - auf weit verbreitete Markenrohlinge von Verbatim (DVD+R, 1-8x; DVD-RW, 1-2x), Fuji (DVD+RW, 1-4x; DVD-R, 1-4x), EMTEC (DVD-R, 1x; DVD-RW, 1-2x), Maxell (DVD-R 1-4x) und Sony (DVD-R, 1x) zurück. Beim Einlesen von Video-DVDs haben wir eine zweischichtige DVD-9 verwendet, zum einen spielt die DVD-5 in der Praxis kaum eine Rolle, zum anderen wollen wir den Layerwechel mit in die Wertung der Auslesegeschwindigkeit einbeziehen.
Benchmarks
Das Brennen der Medien erledigte Nero CD-DVD Speed v2.11. Dabei wird der Rohling mit der maximalen Brenngeschwindigkeit mit Daten randvoll geschrieben; die DVD+R(W) also mit 4483 MB, die DVD-R(W) mit 4489 MB und die CD-R(W) Rohlinge mit 700 MB.
Die Unterschiede der Anfangs- zu den Endbrenngeschwindigkeiten erklären sich durch die verwendeten Schreibweise: Bei der CLV, der Constant Linear Velocity-Methode, wird zugunsten der immer gleichen Datendichte, eine niedrigere Geschwindigkeit in den äußeren Sektoren in Kauf genommen. Diese Methode erhöht zwar beim Auslesen der Daten die Zugriffszeiten, da Software aber regelmäßig auf der Festplatte installiert wird und die Daten sonst zumeist sequentiell ausgelesen werden, so daß der Lesekopf nicht zu verschiedenen Sektoren hin und her springen muß, ist dieser Nachteil in der Praxis nahezu bedeutungslos. Zudem erhöht sich die Gesamtkapazität bei CLV, weil bei dessen Pendant, der CAV-Methode, Constant Angular Velocity, die Datendichte zugunsten einer gleichmäßig hohen Brenngeschwindigkeit in den äußeren Sektoren geringer ausfällt.
| Schreibtest: DVD+R (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
4.03x 8.05x 6.88x | |
| nuTech DDW-081 | 5.96x 8.11x 7.64x | |
| Philips DVDRW824K | 5.37x 8.09x 7.46x | |
| Teac DV-W58G | 6.13x 8.11x 7.51x | |
| Schreibtest: DVD+RW (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
4.03x 4.05x 4.04x | |
| nuTech DDW-081 | 3.98x 4.03x 3.94x | |
| Philips DVDRW824K | 4.01x 4.03x 3.94x | |
| Teac DV-W58G | 3.96x 4.05x 4.02x | |
Im Schnitt liegen alle Kandidaten bei der durchschnittlichen Schreibgeschwindigkeit Kopf an Kopf; einzige Ausnahme ist der MSI DR8-A, der im Zusammenspiel mit DVD+R Medien lediglich auf eine 6.88-fache Geschwindigkeit kommt - dies ist auf den Umstand zurückzuführen, daß dieser mit 4.03-facher Geschwindigkeit startet.
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06.03.2004 by holger und sebastian
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| Schreibtest: DVD-R (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
4.05x 4.06x 4.05x | |
| nuTech DDW-081 | 3.98x 4.02x 3.99x | |
| Philips DVDRW824K | - - - | |
| Teac DV-W58G | 3.95x 3.98x 3.97x | |
| Schreibtest: DVD-RW (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
2.02x 2.03x 2.03x | |
| nuTech DDW-081 | 1.99x 2.01x 2.00x | |
| Philips DVDRW824K | - - - | |
| Teac DV-W58G | 1.98x 1.99x 1.99x | |
In dieser Runde spielt der Philips DVDRW824K nicht mit - er kann von Hause aus keine DVD-R/-RW Medien beschreiben. Während der MSI DR8-A die Spezifikationen leicht übertrifft, schrammt der Teac mit 3.98x (DVD-R) und 1.99x (DVD-RW) knapp an der spezifizierten Geschwindigkeit vorbei.
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06.03.2004 by holger und sebastian
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| Schreibtest: CD-R (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
18.26x 39.33x 30.18x | |
| nuTech DDW-081 | 18.30x 41.11x 31.19x | |
| Philips DVDRW824K | 14.71x 24.41x 22.86x | |
| Teac DV-W58G | 18.49x 40.02x 30.57x | |
Als einziges Gerät im Testfeld beschreibt der Philips DVDRW824K CD-Rs lediglich mit 24-facher Geschwindigkeit. Damit erfüllt er zwar seine Spezifikationen, kann aber mit den anderen Kandidaten, die allesamt 40-fach beherrschen, nicht mithalten.
| Schreibtest: CD-RW (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
18.28x 24.03x 23.42x | |
| nuTech DDW-081 | 9.98x 10.25x 10.05x | |
| Philips DVDRW824K | 9.95x 10.21x 9.95x | |
| Teac DV-W58G | 18.46x 23.95x 23.49x | |
Auch bei CD-RWs gibt es eine 2-Klassengesellschaft: Philips und NuTech können solche Medien lediglich mit 10-facher Geschwindigkeit brennen, MSI und Teac erreichen 24-fache Schreibgeschwindigkeit.
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06.03.2004 by holger und sebastian
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Die Brennqualität und KProbe v.1.1.26
Ein wichtiges Kennzeichen der Schreibgüte ist die Summe der Rohdatenfehler in acht aufeinander folgenden ECC-Sektoren, die "Parity Inner Sum 8" (PI Sum 8). Die Fehlerrate sollte dem Standard gemäß „280“ nicht übersteigen. Rohdatenfehler, die anschließend nach der ersten Korrekturebene übrig bleiben, werden "Parity Inner Fails" (PIF) genannt; hier sind maximal vier (4) zulässig. Sollten nach der zweiten und letzten Korrekturebene weitere Fehler vorhanden sein, handelt es sich um nicht korregierbare "Parity Outer Fails", im Ergebnis also um Datenverlust; dieser Wert muß bei Null liegen.
Im Reiter "Write Strategy" von KProbe finden sich zwei Diagramme: Das obere zeigt den Verlauf der PIs (Parity Inner), das untere das der PO (Parity Outer) Fails an, wobei auf der X-Achse die Sektoren der DVD und auf der Y-Achse die zugehörigen Fehlerraten abgetragen werden.
Man muß nun wissen, daß die PI-Werte bei KProbe den "PI Sum 8" Fehlerraten, also den Rohdatenfehlern entsprechen und die PO-Werte denen der PI nach der ersten Korrekturstufe.
Demgemäß muß der Wert bei "PI/PO Sum" auf acht (8) eingestellt werden, um die Fehlersumme der Rohdaten in acht aufeinander folgenden ECC-Sektoren in der Tabelle PI zu erhalten. Zu beachten ist jetzt bei den PI-Werten, die in der Tabelle darunter (PO) angezeigt werden, daß eine Summierung auf acht (8) normalerweise nicht erfolgt, so daß der Grenzwert folglich 32 und nicht 4 beträgt - das wird jedoch gerne übersehen.
Je höher die Fehlerraten ausfallen, desto wahrscheinlicher wird ein Datenverlust, daher interessieren uns in erster Linie die maximalen Werte von PI, dieser sollte „280“ nicht überschreiten sowie PO, der den Wert „32“ nicht überschreiten sollte.
In unserem Test zeigte sich, daß bei Verwendung der gleichen Rohlingtypen im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Laufwerken an bestimmten Stellen Fehlerspitzen auftraten. Wurden unterschiedliche Rohlinge verwendet, sah der Verlauf dieser prominenten Spitzen gänzlich anders aus. Solche Spitzen entstehen somit aller Wahrscheinlichkeit nach aufgrund von Jitter, Oberflächenreflektion und Tracking-Fehler. Ihr Einfluß auf die tatsächliche Qualität des gebrannten Rohlings kann als gering eingestuft werden. In den folgenden Diagrammen sollten also nicht einzelne Messspitzen den Ausschlag für die Bewertung geben, sondern zusammenhängende Fehlerbereiche.
Wie meistern unsere Testkandidaten die DVD+R Medien?
Das Maximum für PI und PO wird lediglich vom MSI DR8-A überschritten, das aber deutlich! Obwohl K-Probe die Analyse des Mediums abschließen konnte, war der MSI-Brenner selber nicht in der Lage, die von ihm gebrannte DVD+R auszulesen - auch andere Geräte scheiterten beim Auslesen derselben. Angesichts der hohen Fehlerrate, wundert uns das nicht.
Der nuTech-Brenner erreicht ebenso viele PIs wie POs, allerdings handelt es sich hierbei nur um lokale Spitzen, die keinerlei Gefährdung der Datenintegrität mit sich bringen. Auch die Geräte von Philips und Teac liegen in einem unbedenklichen Bereich, alle drei Geräte können im Zusammenspiel mit DVD+R Medien empfohlen werden.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 11/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Und wie sieht es bei DVD+RW Medien aus?
Abgesehen von den lokalen Spitzen, die für die Lesbarkeit der Rohlinge keinerlei Rolle spielten, erreichen alle Testkandidaten ein sehr niedriges Fehlerniveau. Selbst der MSI DR8-A zeigt sich in dieser Teildisziplin von seiner positiven Seite und kann für den Einsatz mit 4-fach DVD+RW Medien vorbehaltlos empfohlen werden.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 12/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Kommen wir nun zu den DVD-R Rohlingen:
Obwohl wir DVD-R Medien lediglich mit 4-facher Geschwindigkeit brennen konnten, zeigt sich in diesem Testabschnitt eine deutlich schlechtere Brennqualität als bei 8-fach bespielten DVD+R Rohlingen. Eine Ausnahme bildet in diesem Zusammenhang das MSI-Laufwerk, das bei DVD-R das beste Ergebnis im Testfeld zeigt, dahingegen bei DVD+Rs jedoch versagte.
Während der nuTech-Brenner das Ziel mit über 300 PIs knapp verfehlt, bleibt der Teac mit maximal 180 PIs im grünen Bereich.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 13/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Und zu guter Letzt die DVD-RW Rohlinge:
Obwohl die vom MSI DR8-A beschriebene DVD-RW abspielbar war, konnte K-Probe sie nicht analysieren. Dieses Problem ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß das Teac-Laufwerk mit dem MSI-gebrannten Rohling nicht richtig umzugehen weiß. Wo der Schuldige liegt, ist nur schwer auszumachen, wir wollen diesen Umstand somit nicht überbewerten, schließlich lief der DVD-RW Rohling in anderen Laufwerken einwandfrei.
Da der Philips-Brenner Minus-Medien nicht unterstützt, bleiben die Brenner von nuTech und Teac zur Begutachtung. Beide erzielen sehr niedrige Werte: der Teac etwas mehr als 50 PIs bei 4-facher Brenngeschwindigkeit, der nuTech weniger als 20 PIs bei 2-facher (das Maximum der aktuellen Firmware). Damit sind beide Geräte für den Einsatz mit DVD-RW Rohlingen zu empfehlen.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 14/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Benchmarks - Lesen
Auch hier kommt Neros CD-DVD Speed 2.11 zum Einsatz. Die zuvor gebrannten Medien werden jetzt im Lesetest verwendet, zusätzlich wurden alle gebrannten Medien mit DVDInfoPro v.2.28 sektorweise auf Lesefehler gescannt.
| Lesetest: DVD+R (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
3.48x Abbruch Abbruch | |
| nuTech DDW-081 | 3.41x 8.36x 6.25x | |
| Philips DVDRW824K | 3.43x 8.37x 6.26x | |
| Teac DV-W58G | 2.61x 6.30x 4.72x | |
Arbeitsverweigerung beim MSI DR8-A: Dieser war nicht in der Lage den mit 8-facher Geschwindigkeit selbst gebrannten DVD+R Rohling auszulesen.
Hinter den Laufwerken von nuTech und Philips bleibt der Teac mit durchschnittlich 4,72-facher Geschwindigkeit zurück.
| Lesetest: DVD+RW (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
3.49x 8.51x 6.37x | |
| nuTech DDW-081 | 3.45x 8.36x 6.25x | |
| Philips DVDRW824K | 3.40x 8.35x 6.25x | |
| Teac DV-W58G | 2.60x 6.25x 4.68x | |
Beim Auslesen von DVD+RW Medien fällt der Teac-Brenner erneut hinter den Rest des Feldes zurück.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 15/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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| Lesetest: DVD-R (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
3.45x 8.51x 6.36x | |
| nuTech DDW-081 | 3.42x 8.37x 6.25x | |
| Philips DVDRW824K | 3.41x 8.39x 6.25x | |
| Teac DV-W58G | 2.60x 6.27x 4.69x | |
Bei den DVD-R Rohlingen bestätigen sich unsere bisherigen Lese-Benchmarks...
| Lesetest: DVD-RW (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
3.46x 8.50x 6.36x | |
| nuTech DDW-081 | 3.41x 8.35x 6.26x | |
| Philips DVDRW824K | 3.43x 8.37x 6.25x | |
| Teac DV-W58G | 1.98x 1.99x 1.99x | |
... dahingegen bricht bei DVD-RW Rohlingen die Leistung des Teac-Brenners unter 2-fache Lesegeschwindigkeit ein - hier hat Teac noch Feinarbeit an der Firmware zu leisten.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 16/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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| Lesetest: Video DVD-9 (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
3.57x 8.50x 6.38x | |
| nuTech DDW-081 | 2.37x 5.64x 4.23x | |
| Philips DVDRW824K | 3.15x 7.43x 5.60x | |
| Teac DV-W58G | 3.53x 8.25x 6.12x | |
Während sich die Geräte von MSI und Teac besonders gut zum Auslesen von nicht kopiergeschützten DVD-9 Videos eignen, fällt der Philips-Brenner leicht zurück, der nuTech DDW-081 zeigt mit durchschnittlich 4.23x eine noch schwächere Leistung.
| Lesetest: CD-ROM (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
17.75x 40.54x 30.67x | |
| nuTech DDW-081 | 18.49x 43.23x 32.16x | |
| Philips DVDRW824K | 18.44x 43.53x 32.85x | |
| Teac DV-W58G | 17.79x 40.98x 31.01x | |
Beim Auslesen von CD-ROMs erzielen nuTech und Philips leichte Vorteile vor MSI und Teac.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 17/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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| Lesetest: CD-R (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
18.15x 42.37x 31.91x | |
| nuTech DDW-081 | 18.58x 44.47x 33.00x | |
| Philips DVDRW824K | 18.41x 43.98x 32.98x | |
| Teac DV-W58G | 18.03x 41.77x 31.43x | |
Das Auslesen von CD-R Medien bestätigt das Ergebnis des CD-ROM Durchlaufes: nuTech und Philips liegen weiterhin knapp vorne.
| Lesetest: CD-RW (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
18.16x 42.36x 31.91x | |
| nuTech DDW-081 | 18.56x 44.17x 33.26x | |
| Philips DVDRW824K | 18.58x 44.37x 33.25x | |
| Teac DV-W58G | 14.55x 33.72x 25.41x | |
Der Brenner von Teac zeigt mit mehrfach beschreibbaren Rohlingen abermals eine schwache Lese-Performance.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 18/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Auslesegeschwindigkeit bei Audio CDs
Um die durchschnittliche Auslesegeschwindigkeit der Laufwerke bei Audio-CDs zu messen, wurde Exact Audio Copy v0.95 prebeta 4 verwendet; ausgelesen wurde im Burst Modus. Dabei werden die Musikstücke schnellst möglich, ohne jegliche Fehlererkennung oder Fehlerkorrektur eingelesen.
| Lesetest: CD-Audio (Start/Ende/Durchschnitt) | ||
| MSI DR8-A |
17.74x 40.65x 30.44x | |
| nuTech DDW-081 | 13.31x 31.00x 23.41x | |
| Philips DVDRW824K | 15.97x 37.52x 28.29x | |
| Teac DV-W58G | 17.75x 41.09x 31.08x | |
| Lesetest: CD-Audio mit EAC | ||
| MSI DR8-A | 28.8x | |
| nuTech DDW-081 | 25.8x | |
| Philips DVDRW824K | 26.7x | |
| Teac DV-W58G | 28.3x | |
Zum Grabben von Audio-CDs (natürlich nur Exemplare ohne Kopierschutz :-) eignen sich die Brenner von MSI und Teac etwas besser als die Geräte von nuTech und Philips.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 19/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Exact Audio Copy ermittelt darüber hinaus zuverlässig Puffer, Accurate Stream und die C2Fehlerkorrektur der Laufwerke.
Kann das Laufwerk Daten puffern, geschieht das Auslesen schneller. Der Puffer kann aber auch eine Fehlerkorrektur auf Softwareebene durchkreuzen: beim zweiten Auslesen würden die Pufferdaten erneut verglichen, so daß ein Fehler unentdeckt bliebe.
Wenn das Laufwerk einen Accurate Stream bietet, tritt kein Jitter (Phasenschwankungen, die zu Datenverlust führen können) auf, folglich ist eine Jitter-Korrektur überflüssig.
Einige Laufwerke sind in der Lage C2-Fehlerinformationen neben den eigentlichen Audiodaten auszulesen. Das bringt immer dann Geschwindigkeitsvorteile, wenn die Daten beim Grabben mit C2 Fehlererkennung nur noch einmal ausgelesen werden müssen, anstatt - wie sonst aus Sicherheitsgründen - zweimal.
Das Programm CD Bremse v1.31 macht es möglich, sofern vom Laufwerk unterstützt, die Drehzahlen variabel ein- und festzustellen. So können Vibrationen und Lärm beim Auslesen oder Abspielen einer CD oder DVD erheblich vermindert werden.
| MSI DR8-A | nuTech DDW-081 | Philips DVDRW824K | Teac DV-W58G | |
| Cache | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Accurate Stream | Ja | Ja | Ja | Ja |
| C2 Error Info | Nein | Nein | Nein | Ja |
| CD-Bremse | Ja | Ja | Ja | Ja |
| DVD-Bremse | Nein | Ja | Ja | Nein |
Kopierschutz-Verträglichkeit
Audio-CDs werden teilweise mit einem Kopierschutz versehen, damit das Auslesen am PC ohne Zusatzsoftware unmöglich ist. Damit kommt der Lesefähigkeit der Laufwerke eine besondere Bedeutung zu: Was das Laufwerk selbst fehlerfrei auslesen kann, darf man auch auf den Rechner übertragen, denn ein aktives Umgehen eines Kopierschutzes findet hierbei nicht statt! Da es etliche Kopierschutzverfahren gibt und laufend neue auf den Markt kommen, ist diese Vertäglichkeitsprüfung nur eine Momentaufnahme. Wir haben uns die CD "Mensch" von Herbert Grönemeyer ausgesucht, da der auf dieser anzutreffende Kopierschutz CDS (Cactus-Data-Shield) 200 vom israelischen Hersteller Midbar weit verbreitet ist und als besonders harte Nuß gilt.
Beim Einlegen der kopiergeschützten Audio-CD halten wir die SHIFT-Taste gedrückt und verhindern somit einen Autostart (dies ist eine übliche Windows-Funktion und hat nichts mit dem Kopierschutz oder dessen Umgehung zu tun). Danach rufen wir den Windows CD-Player auf und starten die Wiedergabe der CD. Abschließend versuchen wir mittels Exact Audio Copy v0.95 die CD auszulesen. Die Ergebnisse:
| MSI DR8-A | nuTech DDW-081 | Philips DVDRW824K | Teac DV-W58G | |
| Abspielen | Nein | Ja | Nein | Nein |
| Auslesen | Nein | Nein | Nein | Nein |
Wie wir anhand der Ergebnisse sehen, verhindert die Musikindustrie nicht nur das Kopieren, sondern auch auf fast allen Testgeräten das Abspielen der Musik-CD. Einzige Ausnahme ist das Gerät von nuTech, welches die Grönemeyer CD ohne Timing-Fehler abspielen konnte.
Fast but Furious? - 8-fach DVD Brenner im Test - 20/20
06.03.2004 by holger und sebastian
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Fazit
Obwohl in unseren Messungen einzelne Fehlerspitzen bis weit über die erlaubten Spezifikationsgrenzen hinausschossen, können wir uns dem vernichtenden Urteil der c't (Heft 5/2004) bezüglich der 8-fach DVD-Brenner nicht anschließen. Nur ein Gerät, der MSI DR8-A, war nicht in der Lage, eine spezifikationskonforme DVD+R mit 8-facher Geschwindigkeit zu brennen. Bei den Geräten von nuTech, Philips und Teac stellten wir beim 8-fachen Brennen der DVD+R Medien eine geringe Fehlerrate fest, ungleich höher fiel diese bei der Erstellung von DVD-Rs mit 4-fachem Brenntempo aus. Insbesondere das schlechte Abschneiden des nuTech bei DVD-Rs kann als Apell aufgefasst werden, sich auf ein Format zu konzetrieren und den Ausflug in die Multiformatwelt mit der zum Download angebotenen Multiformat-Firmware zu beenden.
Dahingegen hat MSI bei der Optimierung seines Brenners noch einiges an Arbeit vor sich: das katastrophale Brennergebnis bei 8-facher Brenngeschwindigkeit (DVD+R) lassen Zweifel aufkommen, ob der Brenner als 8-fach-Gerät deklariert werden sollte. Dahingegen sprechen die Brennergebnisse mit niedrigerer Brenngeschwindigkeit eine optimistischere Sprache, aber auch bei diesem Laufwerk trüben die punktuellen Ausreißer erneut das ansonsten akzeptable Ergebnis ein. Wer den MSI DR8-A momentan einsetzt, sollte das Gerät zugunsten der Datensicherheit mit höchstens 4-facher Brenngeschwindigkeit betreiben. Trotzdem sehen wir – aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit -, selbst beim MSI-Laufwerk noch erhebliches Verbesserungspotenital: Durch eine engagierte Firmwarepflege sollten sich die Ergebnisse drastisch verbessern lassen.
Aus unserer Sicht sind vor allem zwei Gründe für die ermittelten Brennergebnisse mit verantwortlich: Einerseits wollen die Hersteller möglichst jedes Format unterstützen, um die Verunsicherung des Kunden auf breiter Front abzufangen. Unserer Meinung nach gibt es für die Hersteller keinen Grund mehr jedes Format unterstützen zu MÜSSEN, wer sich heute für einen reinen Plus-Brenner entscheidet, rennt garantiert nicht in eine Format-Sackgasse. Andererseits verkürzen sich die Entwicklungszyklen bei gleichzeitiger Erhöhung der Brenngeschwindigkeit. Da scheint die Frage angebracht, wie die Hersteller auf der einen Seite neue Techniken entwickeln wollen, gleichzeitig neu am Markt auftauchende Medien in die jeweilige Firmware einpflegen und außerdem den bestehenden Geräten eine angemessene Produktpflege zukommen lassen wollen?
MSI DR8-A (ca. 129,- Euro)
Schade, wäre da nicht das Problem mit der gebotenen Brennqualität – dies trift gerade auf die Messergebnisse bei 8-facher Geschwindigkeit zu -, könnte man mit dem Gebotenen mehr als zufrieden sein. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt nur die Hoffnung auf rasche Abhilfe durch eine neue Firmware, die die Fehlerraten in erträgliche Grenzen senkt. Dass der Brenner es auch besser kann, zeigen die 4-fach Brennergebnisse. Sollte es grundlegende Verbesserungen durch nachfolgende Firmwares geben, werden wir das Gerät einem Nachtest unterziehen.
nuTech DDW-081 (ca. 99,- Euro)
Der nuTech ist ein überaus flotter Brenner, der während des Testzeitraums erstaunliche Fortschritte durch beständige Firmwarepflege machte: Beinahe wöchentlich trudelten neue Firmwares mit ellenlange Fixinglisten ein. So verursachte die Firmware B362 gelegentliche Brennabbrüche, die durch die aktuelle Dual-Firmware 364 vollständig gefixt wurden. Da es von der reinen DVD+R/+RW Firmware keine derart fortgeschrittene Version (das letzte Update ist BX31) gibt und somit noch immer die oben genannten Bugs enthalten sind, haben wir das Gerät mit der Dual-Firmware bewertet, so daß die Minus-Ergebnisse in die Wertung mit einfließen mußten. Zudem finden sich beide Firmware-Varianten gleichberechtigt im Downloadbereich bei nuTech. Welcher User würde da nicht zur Dual-Firmware greifen? Unserer Meinung nach sollte sich nuTech – wie anfangs wohl durch das Unternehmen auch angedacht – auf das Plus-Format beschränken; das Brennen von DVD-Rs mit 4-facher Geschwindigkeit macht aufgrund des überhöhten Fehlerniveaus jedenfalls keinen Sinn.
Philips DVDRW824K (ca. 119,- Euro)
Der DVDRW824K beschränkt sich auf das Plus-Format und kann daraus Vorteile schlagen: Dies belegen die niedrigen Fehlerwerte sowie die flotten Ergebnisse der DVD-Brennersektion eindrucksvoll. Alleine die Werte der CD-Brennersektion fallen hinter die der Konkurrenz zurück; einen vollwertigen CD-Brenner kann der Philips mithin nicht ersetzen. Insbesondere Philips „Walking Optimal Power“ Calibration“ scheint für die guten Brennergebnisse verantwortlich zu sein. Dabei unterbricht der Brenner den Brennvorgang kurzfristig und justiert die Laserstärke nach. Darüber hinaus zeichnet die Tilt Compensation dafür verantwortlich, dass der Laser – auch im Außenrandbereich des Mediums – immer senkrecht zur Medienoberfläche steht. Mit rund 119 Euro ist die Retailversion – auch aufgrund des mageren Lieferumfangs – sicher kein Schnäppchen, in Anbetracht der gebotenen Brennqualität sowie der flotten DVD-Brennergebnisse geht der Preis jedoch in Ordnung.
Teac DV-W58G (ca. 129,- Euro)
Insbesondere die Plus-Fraktion des Teac kann überzeugen, die Minus-Sektion fällt hingegen etwas schlechter aus - dennoch bleibt das Gerät immer im grünen Bereich. Während die Brenn-Ergebnisse sehr stimmig ausfielen, verstimmte uns die Leseleistung des Laufwerkes im Zusammenspiel mit wiederbeschreibbaren Medien. Hier muß Teac noch an der Firmware nachbessern.
Ärgerlich finden wir hingegen Teacs Informationspolitik im Bezug auf freigegebene Medien, denn gerade mit den verwendeten Medien steht und fällt das Brennergebnis und mithin die maximal erzielbare Datensicherheit, die immer im Vordergund stehen muss!
Dennoch: Als Multiformat-Brenner kann der Teac DV-W58G als einziges Laufwerk im Testfeld beim Brennen aller Medientypen überzeugen.
www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-dvd8x-print.phtml