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EPoX 8RDA3+, nForce2 mit 400 MHz FSB - 5/12
25.05.2003 by holger
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Glücklicherweise zeigt sich EPoX bei der Verwendung einer passiven Northbridge-Kühlung von der konservativen Seite und verzichtet auf die nicht gerade langlebigen Mini-Propeller! Offensichtlich hat die Rosskur der SSP gut getan (man will bis zu 30% Chipfläche durch das Weglassen der deaktivierten IGP eingespart haben), denn das neue A1-Stepping gehört eindeutig zu den cooleren Typen – im Betrieb war selbst im FSB200-Mode allenfalls eine leichte Erwärmung zu verzeichnen.

Zwischen AGP und erstem PCI befindet sich der zusätzliche Lan-Controller von Realtek, der per PCI-Bus angebunden wird. Der PHY (Realtek RTL8201BL), der den nVidia-eigenen Adapter ausführt, lässt sich neben dem AGP-Steckplatz lokalisieren.

In Höhe des ersten PCI-Steckplatzes wurde die MCP verbaut, die EPoX vorsorglich passiv kühlt. Im Betrieb wurde die Southbridge lediglich handwarm – die MCP-T auf dem MSI K7N2G zeigte sich von der hitzigeren Seite und entwickelte Temperaturen von bis zu 62°C. Ob dieser Umstand auf die geringere Integrationsdichte oder das neue Stepping des nForce2 zurückzuführen ist, können wir jedoch nicht mit Sicherheit sagen.

Die beiden IDE-Anschlüsse sind anwenderfreundlich am rechten Platinenrand verbaut, sodass das Verlegen der parallelen Vertreter leicht von der Hand geht. Die Platzierung des Floppy-Konnektors hat uns hingegen weniger gut gefallen, insbesondere in Big-Towern dürfte dem Anwender rasch das Kabel ausgehen. Auf der anderen Seite gehören Floppy-Laufwerke zu einer aussterbenden Spezies, die so mancher (Lebensmittel-) Discounter gerne einspart.

Neben der Post80-Diagnose-Anzeige wurde der SATA-Controller von Silicon Image verbaut; dessen Positionierung geht aufgrund der dünnen Kabelchen, die die Luftzirkulation wohl kaum behindern, vollkommen in Ordnung.

Neben PCI-Slot vier und fünf wurde der agere-Firewire-Controller verlötet, dessen drei Anschlüsse am unteren Platinenrand zu finden sind – mittels des beigelegten Brackets sind jedoch lediglich zwei Anschlüsse nutzbar.

Am linken Platinenrand verbaut EPoX den C-Media-Codec 9739A – auf dessen audiophile Fähigkeiten kommen wir im „RightMark-Kapitel“ zu sprechen.

Weiter: 6. Ressourcen-Verteilung und IDE-Performance

1. Einleitung, Crush18D A1
2. Das EPoX 8RDA3+
3. Das Layout #1
4. Das Layout #2
5. Das Layout #3
6. Ressourcen-Verteilung und IDE-Performance
7. IRQ-Routing und Soundcheck
8. USB2.0 Performance und Setup
9. Stabilitätstest
10. Benchmarks
11. FSB 133/166/200
12. Fazit

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