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EPoX 8RDA3+, nForce2 mit 400 MHz FSB - 1/12
25.05.2003 by holger
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Mit dem EPoX 8RDA3+ betritt erstmals ein FSB200-fähiges nForce2-Mainboard die heiligen Hallen unseres Testlabors. Zudem wartet es mit einem moderaten Preis von ca. 140 Euro und allerlei Features auf, die das Herz des Users erfreuen – zusätzliche Investitionen in Sound-, Netzwerk- und Raid-Controller-Kärtchen sollen daher ad acta gelegt werden können.

Auf der anderen Seite wird der User keinesfalls erfreut sein, dass nVidia die AMD-Gemeinde erneut mit einem neuen Stepping (A1 des Crush18D) des nForce2 beglückt, um die künftigen FSB200-Prozessoren (oder „Eigenproduktionen“) einzusetzen. Auch wir haben uns einen FSB200-Prozessor so zu Recht geclockt, indem wir unseren XP2700+ mit glatten 2GHz und einem Multiplikator von 10 betrieben haben, damit wir dem neuen nForce-Stepping auch in dieser Beziehung auf den Zahn fühlen konnten. Um Rückschlüsse auf den nochmals gesteigerten FSB zu erhalten, wurden ebenfalls Messungen bei 2GHz und einem FSB von 133 und 166 durchgeführt. Sei es drum, wir sind mittlerweile an die Stepping-Flut der Chipsatzhersteller gewohnt – leider ist auch diesmal die Sockel A-Plattform um einiges geplagter als ein Intel-Käufer (falls er sich an Intels eigene Chipsätze hält).

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Der Testkandidat im Detail

  EPoX 8RDA3+
DDR-RAM 3 (3GB: PC1600, PC2100, PC2700,PC3200)
AGP-Pro, PCI, ISA, ACR 1 (4x, 8x), 5, 0, 0
COM, LPT, USB 1, 1, 4
USB 2.0 4 (in der SB integriert)
IEEE1394 2, per Bracket zugänglich
NIC 10/100 MBit 2 (nVidia-NIC in der SB integriert,
Realtek RTL8101L)
ATA133/PATA/SATA-Raid 2 / 2 (Silicon Image Sil3112ACT144)
Sound Ja, per MCP
Hardwaremonitor Ja
Lüfteranschluss 3

Der Testkandidat lag uns in der Revision 1.1 vor und wurde mit dem Bios vom 07.05.2003 unter die Lupe genommen. Auch dieser nForce2-Vertreter zeigt sich hervorragend ausstaffiert, alleine die qualitative Umsetzung der Ausstattungsmerkmale verdient eine genauere Betrachtung. Erinnern wir uns an die Ausführungen zum Test des Asus A7N8X Deluxe. Asus setzt bei diesem Mainboard die MCP-T ein und nutzt gleichzeitig alle gebotenen Features: Firewire-Controller, zwei Netzwerkadapter (nVidia, 3Com) sowie die SoundStorm-Einheit mit integriertem Digitalen Signal Prozessor (DSP).

Die MCP bietet hingegen lediglich einen Netzwerkadapter sowie eine zweikanalige Soundlösung, daher muss der Hersteller, der die abgespeckte Southbridge einsetzt, entsprechenden Rüstungsaufwand betreiben, insofern die fehlenden Goodies nachgerüstet werden sollen. Und gerade diesen Weg beschreitet EPoX beim 8RDA3+: Der zweite fehlende Netzwerkadapter wird durch den Netgear RTL8101L per PCI-Bus nachgerüstet, der agere-Firewire-Controller hängt ebenfalls am PCI-Bus und stellt drei Anschlüsse bereit, von denen EPoX mittels beigelegtem Bracket zwei zugänglich macht. Die Soundeinheit gilt es durch den C-Media-Codec 9739A aufzuwerten, der ein 6-Kanal-Interface sowie SPDIF-In/Out-Anschlüsse bereitstellt. Bedauerlich finden wir jedoch die Tatsache, dass sich EPoX nicht dazu durchringen konnte, das benötigte Bracket beizulegen, die entsprechenden Anschlüsse sind jedenfalls auf dem Mainboard ausgeführt.

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Das Layout
Starten wir bei unserem Platinenrundgang im Uhrzeigersinn beim Back Panel, über das EPoX vier der sechs möglichen USB-Anschlüsse verfügbar macht. Will der User auch die übrigen High-Speed-Verbindungen nutzen, muss er das optionale Bracket separat erwerben. Die beiden Com-Ports wurden am Back Panel ersatzlos gestrichen, ein Com- sowie der Game-Port werden per Bracket zugänglich gemacht. Weiterhin sind die RJ45- für die beiden Netzwerkadapter sowie die konventionellen Sound-Anschlüsse vorhanden.

Die dreikanalige Stromversorgung stammt von International Rectifier, die wir schon in der Vergangenheit auf EPoX-Mainboards antrafen. Somit verwundert uns die Verortung des ATX-Anschlusses kaum, der in unmittelbarer Nähe zur Stromversorgung platziert ist – auch dies ein typisches EPoX-Design-Merkmal, das wir für gewöhnungsbedürftig halten. Die Luftzirkulation im Inneren des Gehäuses kann aufgrund des ATX-Anschlusskabels empfindlich gestört werden. Wir empfehlen daher, selbiges Kabel unterhalb des CPU-Sockels zu führen, das Verlegen über den CPU-Sockel hinweg würde die Wärmeabfuhr über die hinteren Gehäuse- sowie den oberen Netzteillüfter blockieren.

Ein Novum auf Sockel A-Mainboards des Herstellers EPoX ist der zusätzliche 12-V-Anschluss, der bisher nahezu ausschließlich auf Pentium 4-Platinen zu finden war. In der Praxis konnten wir keine signifikanten Veränderungen feststellen, falls der 4-Pin-Stecker ebenfalls Anschluss fand – offenbar macht sich die International Rectifier-Stromversorgung bereits ohne zusätzliche Hilfestellung ausgesprochen gut.

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Der CPU-Sockel hat genügend Luft zum Atmen, soll heißen, dass selbst ausladende, ja sogar verschraubbare Kühlerungetüme verbaut werden können. Das Monitoring der CPU-Temperatur erfolgt per Messfühler – offensichtlich verspricht sich EPoX bessere Messergebnisse als solche mittels Heißleiter - , da der Überwachungs-IC Attansic ATTP1 kein Auslesen per Software-Tool erlaubt.

Die typische Anordnung der Speicherbänke kennen wir ebenfalls von anderen nForce-Mainboards: Nur wenn eine der folgenden Kombinationen gewählt wird, arbeitet der nVidia-Vertreter im Dual-Channel-Mode.

Ärgerlich fanden wir hingegen die Lage der Speicherbänke zum AGP-Steckplatz. Bereits auf dem 8RDA+ rückte eine überlange GeForce4 den Speicher-Verschlüssen sehr nahe auf die Pelle – jedoch mit der Begründung, dass man andernfalls nicht sechs PCI-Steckplätze unterbekommen hätte. Das brandneue 8RDA3+ verfügt hingegen lediglich über fünf PCIs – unterhalb des APGs wurde ein Steckplatz ausgespart -, sodass dieser Einwand diesmal nicht gelten kann.

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Glücklicherweise zeigt sich EPoX bei der Verwendung einer passiven Northbridge-Kühlung von der konservativen Seite und verzichtet auf die nicht gerade langlebigen Mini-Propeller! Offensichtlich hat die Rosskur der SSP gut getan (man will bis zu 30% Chipfläche durch das Weglassen der deaktivierten IGP eingespart haben), denn das neue A1-Stepping gehört eindeutig zu den cooleren Typen – im Betrieb war selbst im FSB200-Mode allenfalls eine leichte Erwärmung zu verzeichnen.

Zwischen AGP und erstem PCI befindet sich der zusätzliche Lan-Controller von Realtek, der per PCI-Bus angebunden wird. Der PHY (Realtek RTL8201BL), der den nVidia-eigenen Adapter ausführt, lässt sich neben dem AGP-Steckplatz lokalisieren.

In Höhe des ersten PCI-Steckplatzes wurde die MCP verbaut, die EPoX vorsorglich passiv kühlt. Im Betrieb wurde die Southbridge lediglich handwarm – die MCP-T auf dem MSI K7N2G zeigte sich von der hitzigeren Seite und entwickelte Temperaturen von bis zu 62°C. Ob dieser Umstand auf die geringere Integrationsdichte oder das neue Stepping des nForce2 zurückzuführen ist, können wir jedoch nicht mit Sicherheit sagen.

Die beiden IDE-Anschlüsse sind anwenderfreundlich am rechten Platinenrand verbaut, sodass das Verlegen der parallelen Vertreter leicht von der Hand geht. Die Platzierung des Floppy-Konnektors hat uns hingegen weniger gut gefallen, insbesondere in Big-Towern dürfte dem Anwender rasch das Kabel ausgehen. Auf der anderen Seite gehören Floppy-Laufwerke zu einer aussterbenden Spezies, die so mancher (Lebensmittel-) Discounter gerne einspart.

Neben der Post80-Diagnose-Anzeige wurde der SATA-Controller von Silicon Image verbaut; dessen Positionierung geht aufgrund der dünnen Kabelchen, die die Luftzirkulation wohl kaum behindern, vollkommen in Ordnung.

Neben PCI-Slot vier und fünf wurde der agere-Firewire-Controller verlötet, dessen drei Anschlüsse am unteren Platinenrand zu finden sind – mittels des beigelegten Brackets sind jedoch lediglich zwei Anschlüsse nutzbar.

Am linken Platinenrand verbaut EPoX den C-Media-Codec 9739A – auf dessen audiophile Fähigkeiten kommen wir im „RightMark-Kapitel“ zu sprechen.

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Ressourcen-Verteilung und IDE-Performance
Den FSB hat EPoX mit exakt 167 MHz innerhalb der Spezifikationen eingestellt, daraus resultiert ein CPU-Takt unseres XP2700+ von 2171.6 MHz.

Unsere WD800JB lieferte an der MCP bei einer CPU-Auslastung von 10.6% einen Read-Burst von sehr guten 88.6 MB/s. Erwähnenswert ist der kontinuierliche Messverlauf, der frei von jeglichen Einbrüchen ist.

Am Silicon Image liefert die SATA-Platte von Seagate mit 120GB und 7200U/min bei einer CPU-Auslastung von 7.7% einen Burst von 86.1MB/s. Auch hier fällt die Messkurve kontinuierlich ab und zeigt lediglich am Kurvenanfang einige kleine Einbrüche.

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IRQ-Routing

  Int A Int B Int C Int D Int E Int F Int G Int H
PCI 1 - - shared - - - - -
PCI 2 - - - shared - - - -
PCI 3 shared - - - - - - -
PCI 4 - shared - - - - - -
PCI 5 - - shared - - - - -
AGP - - - shared - - - -
USB Controller HC0 - - - - - shared - -
USB Controller HC1 - - - - - - shared -
USB 2.0 Controller - - - - used - - -
NIC Realtek - - - shared - - - -
NIC nForce MCP - - - - - - shared -
nForce IDE Controller - - - - - - shared -
SATA Controller Silicon Image shared - - - - - -
Onboard Sound - - - - - shared - -
Firewire agere - shared - - - - - -

Aufgrund der Tatsache, dass EPoX die fehlenden Features der MCP (Firewire-, zweiter Netzwerk-Controller) durch zusätzliche PCI-Geräte auszugleichen versucht, geht es insbesondere auf den INT A-D enger zu, als dies bei Verwendung der MCP-T der Fall gewesen wäre – dann hätten ja die erweiterten INT E-H genutzt werden können. Sollen besonders störrische Karten eingesetzt werden, die keine anderen Mitstreiter neben sich dulden, dann muss der User entweder PCI 1 oder PCI 5 nutzen!

RightMark Audio Analyzer

RightMarkt 5.0 ASUS P4C800 EPoX 8RDA3+
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere Abweichungen sind besser)
+0.15;-0.84 +0.17;-2.43
Noise level, Eigen-Rauschpegel, dBA
(niedrigere Werte sind besser)
-78.7 -70.0
Dynamic range, Dynamik-Bereich, dBA
(größere Werte sind besser)
78.4 66.3
Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedrigere Werte besser) 0.015 0.296
Intermodulation distortion, %
(kleinere Werte sind besser)
0.067 3.393
Stereo crosstalk (Übersprechen), dB
(niedrigere Werte besser)
-77.3 -70.7

Die RightMark-Wertung absolviert das 8RDA3+ nur mit durchschnittlichen Werten; insbesondere der kräftige Höhenabfall stört beim Hören von Musik, ebenso wie die kräftigen Intermodulationsverzerrungen. Das Übersprech-Verhalten kann gerade noch als gut bezeichnet werden.

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USB2.0 Performance

SiSoft Sandra 8.59 Punktzahl Sequential Read Sequential Write
Intel D875PBZ 15414 21 MB/s 25 MB/s
Asus A7N8X Deluxe 15226 20 MB/s 27 MB/s
SOYO SY-KT400 10799 16 MB/s 16 MB/s
MSI KT3 Ultra2 8007 11 MB/s 18 MB/s
ASUS A7V8X 9216 13 MB/s 14 MB/s
ASUS P4C800 6159 3,2 MB/s 25 MB/s
EPoX 8RDA3+ 15330 20 MB/s 26 MB/s

Das MSI K7N2G liefert in den Disziplinen „Sequential-Read/Write“ 20 bzw. 26 MB/s und liegt damit auf dem Niveau der übrigen nForce2-bestückten Kollegen. Auch diesmal konnten wir keinerlei Probleme feststellen, wenn ein USB2.0-Gerät beim Start des Rechners aktiv war.

Test-Setup

Hardware:

OS und Treiber:

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Stabilitätstest

Auch dieser nForce2-Vertreter verhielt sich während des Stabilitätstests lammfromm. Selbst der Dual-Channel-Betrieb mit drei Speicherriegeln verursachte keinerlei Instabilitäten oder Abstürze.

Nach aktiviertem S3-Mode wachte das Mainboard problemlos wieder aus dem Tiefschlaf aus. Auch der APIC-Mode wurde sauber implementiert und verursachte keinerlei Probleme.

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Benchmarks

  A7N8X
XP2700+
RAM 166MHZ
Dual Channel
MSI K7N2G
XP 2700+
RAM 166 MHz
Dual Channel
EPoX 8RDA3+
XP 2700+
RAM 166 MHz
Dual Channel
CPUMark 99 196 194 194
FPU WinMark 99 11800 11700 11900
Sandra Dhrystone 5980 5977 5994
Sandra Whetstone 2995 2993 3008
Sandra INT/SSE 11878 11869 11927
Sandra FPU/SSE 13743 13804 13875
Sandra Mem/INT 2485 2427 2449
Sandra Mem/FPU 2392 2338 2329
PCMark2002/CPU 6558 6546 6521
PCMark2002/MEM 4886 4831 4720
Codecreatures Pro 2482 2473 2505
AMD nBench 2 2830 2799 2804
3DMark2000 14493 14351 14564
3DMark2001SE 13274 13052 13202

Beim Vergleich mit den übrigen nForce2-Vertretern kann sich das EPoX sehr gut in Szene setzen, insbesondere CPU-lastige Benchmarks kann es meist für sich entscheiden. Bei speicherintensiven Applikationen muss es sich den Konkurrenten geschlagen geben.

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  EPoX 8RDA3+
2000 MHz
RAM 133 MHz
Dual Channel
EPoX 8RDA3+
2000 MHz
RAM 166 MHz
Dual Channel
EPoX 8RDA3+
2000 MHz
RAM 200 MHz
Dual Channel
CPUMark 99 177 183 188
FPU WinMark 99 10900 11000 11000
Sandra Dhrystone 5527 5537 5536
Sandra Whetstone 2774 2774 2774
Sandra INT/SSE 11007 11001 11002
Sandra FPU/SSE 12730 12796 12735
Sandra Mem/INT 2080 2454 2888
Sandra Mem/FPU 2003 2325 2681
PCMark2002/CPU 5962 6073 6140
PCMark2002/MEM 4101 4684 5177
Codecreatures Pro 2448 2471 2477
AMD nBench 2 2533 2626 2720
3DMark2000 13339 14026 14491
3DMark2001SE 12290 12914 13512

Der FSB200-Betrieb bereitete auf dem EPoX überhaupt keine Probleme. Anhand unserer Messungen, die jeweils bei einem CPU-Takt von 2000MHz durchgeführt wurden, erkennt man deutlich die Einflüsse der gesteigerten Bandbreite von FSB und Speicherinterface. Insbesondere speicherintensive Benchmarks profitieren enorm von dem Zugewinn, CPU-lastige Anwendungen zeigen sich hingegen weitgehend unbeeindruckt.

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Fazit und Empfehlung
EPoX liefert mit dem 8RDA3+ eine runde Vorstellung ab, wobei wir nicht verhehlen wollen, dass uns der Einsatz der MCP-T im Gegensatz zur MCP besser gefallen hätte. Zum einen hätte man die INTA-D weniger strapazieren müssen, zum anderen würde der PCI-Bus weitaus weniger belastet werden, außerdem ist der in der MCP-T integrierte DSP nicht zu verachten.

Das Layout des Boards hätte indessen ein wenig sorgfältiger durchdacht werden können. Wir verstehen jedenfalls nicht, warum man unterhalb des AGP-Slots einen PCI-Steckplatz einspart, den AGP jedoch weiterhin so positioniert, dass sich die Speicherbänke mit überlangen GeForce4/5 ins Gehege kommen.

Trotzdem müssen wir konstatieren, dass EPoX mit dem 8RDA3+ ein sehr schnelles und stabiles Board zu einem fairen Preis von ca. 140 Euro vorstellt, das den FSB200-Betrieb ohne Murren absolviert. Aufgrund der zusätzlichen Packungsbeigaben, wie den zwei beigelegten, gerundeten IDE-, zwei SATA-Kabeln sowie passender Stromadapter, verbessert sich das Preis-Leistungsverhältnis. Konkurrenz hat das EPoX vor allem aus dem eigenen Hause durch das 8RDA+ (in der neuen Revision auch FSB200 tauglich) mit MCP-T zu einem verdammt günstigen Preis von 120 Euro zu fürchten.

Ein Schmankerl dürfte das Board gerade für Overclocker sein, diese können den Multiplikatoren-Bereich ihrer CPU nach Herzenslust umstellen – EpoX hat die entsprechenden Pins im CPU-Sockel bereits verdrahtet.

Selten bekommen wir eine so junge Platine in unser Testlabor geliefert, die vom Start weg so viel Spaß macht und überhaupt keine Problemchen verursacht.

EPoX 8RDA3+:

Vielen Dank an EPoX Deutschland für die Bereitstellung des EPoX 8RDA3+!
 
Vielen Dank an Corsair für den Arbeitsspeicher!

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