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GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 1/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

Der König ist tot, lang lebe der König
Noch vor einem Jahr - zu DirectX 8-Zeiten - beherrschte NVIDIA den Grafikkartenmarkt mit den GeForce 4Ti-Modellen, doch dann kam ATis Radeon 9700Pro mit DirectX 9-Unterstützung und seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Während ATi mit der 9500/Pro GPU auch in der Mittelklasse punkten konnte und dann mit der 9800Pro GPU einen weiteren Überflieger präsentierte, brauchte die GeForce FX-Familie (ebenfalls DirectX 9) zu lange, um auf den Markt zu kommen, und als die Karten dann da waren, waren sie zu langsam, zu teuer und - im Fall der Modelle mit GeForce FX5800 Ultra (z.B. MSI GeForceFX 5800 Ultra) auch viel zu laut. Hätte NVIDIAs FX5800 Ultra die ATi Radeon 9700Pro GPU in Grund und Boden gerechnet, hätte man den irrsinnigen Kühlungsaufwand, die gewaltigen Abmessungen der Karten, deren hohes Gewicht und die extremen Preise noch irgendwie verschmerzen können. Doch dem war nicht so. FX5800 Ultra und Radeon 9700Pro lieferten sich zwar ein heißes Duell, doch am Ende gingen die ATi-Karten daraus als Sieger hervor: Sie waren preiswerter, leiser, kompakter und zumeist sogar schneller. Mit der 9800Pro schaufelte man endgültig das Grab für NVIDIAs Dinosaurier.

Von Staubsaugern und Schummelleien
Quo vadis? NVIDIA, jahrelang vom Erfolg verwöhnt, brauchte dringend einen Nachfolger für die FX5800 Ultra. Die als Staubsauger persiflierte Referenz-Karte war nicht nur ein gewaltiger Stromfresser, sie verbreitete zudem einen schlechten Ruf für die ganze FX-Familie. Wir erinnern uns an die ersten Intel Pentium 4 CPUs (Sockel 423), die zurecht als "langsam" verschrieen waren, da sie weder mit dem Intel Pentium III noch mit AMDs Athlon mithalten konnten. Auch der Wechsel auf den Sockel 478 und der Northwood-Core änderten lange Zeit nichts an diesem schlechten Ruf. Ähnlich erging es ATi in Bezug auf die Grafiktreiber. Sicherlich hatte man sich bei ATi anfangs erhebliche Bugs erlaubt, doch nun können sich die Treiber sehen lassen. Der schlechte Ruf verschwindet allerdings deutlich langsamer als Treiber-Bugs oder die mäßige Performance einer Chip-Revision. Wenn dann noch Treiber-Schummelleien (von PR-Leuten auch "Optimierungen" genannt) bekannt werden, steht man schnell mit dem Rücken zur Wand. NVIDIA brauchte also schnell etwas Schnelles: Die GeForce FX5900 Ultra!

Weiter: 2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra

1. Einleitung
2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 2/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

Das Duell Hirn gegen Muskel
Ließ NVIDIA Anfang dieses Jahres noch verlautbaren, daß ein 256 Bit-Speicherinterface nicht gebraucht werde, hatte ATi die NVIDIA-Techniker eines besseren belehrt. Die "alte" GeForce FX5800 Ultra arbeitet mit 500 MHz GPU-Takt sowie 500 MHz Speichertakt (DDR1000!). Um diese Taktrate erreichen zu können, mußte man zu teuren DDR II-Speicherbausteinen greifen. Zudem wird es bei solch hohen Taktraten schwer, eine optimale Signalqualität zu erreichen. Aus diesem Grund benutze NVIDIA eine aufwendige (und teure) 12-Layer-Platine, die man - um eine möglichst hohe Qualität zu garantieren - gleich selber fertigte. Diesen teuren Speicher und die teure Platine paarte man mit einem 128 Bit-Speicherinterface, welches "nur" 16.0 GB/s Speicherbandbreite erreicht. ATi hingegen taktet die Radeon 9700Pro-GPU lediglich mit 325 MHz, betreibt den Speicher mit 310 MHz (DDR620) und erreicht durch das 256 Bit-Speicherinterface eine maximale Bandbreite von satten 19.8 GB/s. Um eine vergleichbare Performance zu erreichen, spart ATi Geld bei der Platine, beim Speicher und bei der Stromversorgung der Grafikkarte. Genial!

ChipGPU TaktSpeicher TaktSpeicher-
bandbreite
Speicher-
interface
Rendering PipelinesAGPDirectX
GF FX5900 Ultra450 MHz425 MHz27.2 GB/s256 Bit48x9
GF FX5900400 MHz425 MHz27.2 GB/s256 Bit48x9
GF FX5800 Ultra500 MHz500 MHz16.0 GB/s128 Bit48x9
GF FX5800400 MHz400 MHz12.8 GB/s128 Bit48x9
Radeon 9800Pro380 MHz340 MHz21.8 GB/s256 Bit88x9
Radeon 9700Pro325 MHz310 MHz19.8 GB/s256 Bit88x9

Die erste Runde im Duell Hirn vs. Muskel hatte NVIDIA verloren, aber man ist ja lernfähig. Die Eckpunkte der GeForce FX5900 Ultra sehen somit folgendermaßen aus:

Mit 450 MHz GPU-Takt und 425 MHz Speicher-Takt erreicht die GeForce FX5900 Ultra nun satte 27.2 GB/s Speicherbandbreite, da wirken die 21.8 GB/s der ATi Radeon 9800Pro GPU (380 MHz GPU, 340 MHz Speicher) beinahe schon mickerig! Durch die niedrigere Taktung konnten die Grafikkartenhersteller nun leisere Kühler realisieren und einige Karten wieder auf das 1-Slot-Design schrumpfen - die FX5800 Ultra Boliden blockierten den kompletten ersten PCI-Steckplatz, viele FX5900/Ultra Modelle, u.a. jene, welche NVIDIAs Standard-kühler einsetzen, brauchen immer noch zwei Steckplätze.

Die Karten sind neu gemischt
Auf dem Papier siegt die GeForce FX5900 Ultra in Bezug auf GPU- und Speichertakt sowie bei der maximalen Speicherbandbreite. Wir wollen heute vier FX5900-Modelle - je zwei in der Ultra und zwei in der normalen Version - antreten lassen, um zu sehen, wer denn nun der aktuelle Herrscher auf dem Grafikkarten-Markt ist: ATi oder NVIDIA.

Weiter: 3. Asus V9950 Ultra: Kühlung

1. Einleitung
2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 3/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

Asus V9950 Ultra
Den Anfang macht die Asus V9950 Ultra, eine elegante 1-Slot Karte mit blauer Platine und schwerem Kupferkühler mit zwei Lüftern. Obwohl die Asus V9950 Ultra mit einem Steckplatz auskommt, sollte man den ersten PCI-Slot unbestückt lassen, da ansonsten die Luftzufuhr des Kühlers stark beeinträchtigt wird. Eine sehr niedrige PCI-Karte, z.B. eine Netzwerk- oder Soundkarte, die keinen der beiden Lüter verdeckt, kann aber durchaus eingesetzt werden. Im Handbuch der Karte fehlen leider Hinweise auf den Umgang mit dem angrenzenden PCI-Steckplatz.

Auf der Oberseite der V9950 Ultra arbeitet Asus mit einer Kupferplatte, die auf allen vier Seiten mit dünnen Kupferlamellen versehen wurde. Die beiden Lüfter, die weder blinken noch leuchten, blasen die Abluft durch diese Lamellen, so daß GPU und Speicherchips aktiv gekühlt werden. Zwischen den beiden Lüftern wurde einen "Trennwand" angebracht, die den Kühler in zwei Kammern unterteil und somit Luftverwirbelungen verhindert. Eine goldfarbene Abdeckung aus Aluminium deckt die Kühlerkonstruktion ab und sorgt für einen gerichteten Luftstrom.

Auf der Unterseite der Asus V9950 Ultra finden wir ebenfalls eine goldfarbene Aluminiumplatte. Diese wurde mit einigen Kühlrippen versehen und dient der passiven Kühlung der auf diese Platinenseite verbauten Speicherbausteine. Da dieser passive Kühler recht flach gehalten wurde, sind keine Inkompatibilitäten mit den Northbridgekühlungen aktueller Mainboards zu erwarten. Asus verschraubt die beiden Kühler miteinander, statt die schwere Konstruktion über Pushpins zu befestigen - keine schlechte Idee.

Die Lüfter auf der Asus V9950 Ultra verrichten ihre Arbeit deutlich vernehmlich und mit konstanter Drehzahl, doch wird man sich kaum über die Lautstärke beklagen können. Zwar ist die Standard-Kühlung der ATi Radeon 9800Pro etwas leiser, doch im Vergleich zur FX5800 Ultra-Kühlung arbeitet Asus hier im Flüstermodus. Allerdings waren die MSI-Karten in diesem Test noch etwas leiser als die Asus V9950 Ultra.

Bei 26° Raumtemperatur erreichte die Karte im 3D-Betrieb maximal 61°, im 2D-Betrieb arbeitete sie mit 42° GPU-Temperatur. Die maximale Temperatur der GPU vor dem Heruntertakten liegt bei 140° - da besteht also noch viel Spielraum!

Weiter: 4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang

1. Einleitung
2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 4/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

Der Stromanschluß der Asus V9950 Ultra wird nicht mehr parellel zur Platine verbaut sondern steht in einem 90 Grafik Winkel auf derselben - somit wird die Karte durch den eingesteckten Stromstecker nicht nochmals verlängert. Allerdings ist die Platine schon jetzt lang genug, um in einigen Gehäusen für Probleme zu sorgen, vor allem im Bereich der Festplattenkäfige.

Die goldfarbene Blende der Karte vermag nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir gerne Video In/Out-Funktionen gesehen hätten, so aber bleibt der Platz für den Video-Chip leer und die GPU übernimmt die Versorgung des TV-Ausganges. Weiterhin stehen ein VGA- sowie ein DVI-Anschluß zur Verfügung.

In Sachen Bildqualität braucht sich die Asus V9950 Ultra nicht zu verstecken. VGA- und DVI-Ausgang liefern ein gutes Bild auf unserem Albatron TFT (1280x1024 Pixel) und auch der TV-Ausgang eignet sich gut zum DVD gucken.

Mit einem Preis von 499 Euro ist die Asus V9950 Ultra nicht gerade billig. Im Lieferumfang finden wir:

Wir vermissen die Videokabel, die angesichts der Preisklasse nicht im Lieferumfang fehlen sollten!
Der Grafiktreiber von Asus bietet ein Feature namens GameFace: Wenn zwei Spieler im Netzwerk zocken und beide eine Webcam haben, dann können die Webcam-Aufnahmen als Overlay im Spiel angezeigt werden, man sieht also das Bild von der Webcam des Gegners auf seinem Bildschirm (Schweiß auf der Strin? Angst in den Augen? Eine Pizza neben der Tastatur?!?!!).

Weiter: 5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang

1. Einleitung
2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 5/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

MSI FX5900-TD128 und MSI FX5900Ultra-VTD256
Die MSI FX5900-TD128 und die MSI FX5900Ultra-VTD256 kommen beide mit einer leuchtend roten Platine daher und lassen uns im Vergleich zur ultralauten FX5800Ultra tief durchatmen: Endlich kann der User eine Grafikkarte sein Eigen nenn, die zwar den ersten PCI-Slot blockiert, jedoch keinen Hörschaden hervorruft. Im Gegenteil, die Lüfter der MSI FX5900-TD128 sowie der FX5900Ultra-VTD256 entpuppen sich als angenehm leise. Und auch der Lieferumfang, der u.a. 11 CDs umfasst, weiß zu beeindrucken:

Die MSI FX5900-TD128 kommt mit folgenden Extras:

Die MSI FX5900-VTD256 legt mit Video-In-Funktionalität noch eins drauf:

Aus der Namensbezeichnung „TD“ erkennt der User, dass die MSI-5900-TD nicht über Video-In-Funktionen verfügt – der Silk-Screen auf der Vorderseite des PCB zeugt von der Abwesenheit des Philips SAA7114AE, den wir auf der großen Schwester FX5900Ultra vorfinden. Die TV-Out-Funktionen wurde, wie dies ATi mit der Radeon 9700Pro vormachte, in die GPU integriert.
Die große Ultra-Variante verfügt über 256 MB der kostbaren 2.2 ns-Chips von Hynix, die „kleine“ 5900 muss sich mit 128 MB begnügen – der Speichertakt liegt sowohl bei der FX5900 als auch bei der FX5900Ultra mit 425 MHz an. Den GPU-Takt stellt MSI bei der FX5900 nach nVidia-Vorgaben mit 400 MHz, bei der FX5900Ultra wurde dieser um 50 auf 450 MHz angehoben.

Weiter: 6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1

1. Einleitung
2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 6/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

Das Layout
Insbesondere aufgrund des unnachahmlichen „Sounds“ der FX5800Ultra scheinen viele Hersteller zu kreativen Leisetreter-Lösungen zu greifen. MSI setzt bei beiden Karten gleich zwei Lüfter ein – MSI nennt diese Ventilationsart „TWIN-FLOW“: Einen auf der Vorderseite und einen kleineren auf der Rückseite! Wer Probleme mit dem auf rücklings montierten Propeller befürchtet, liegt voll uns ganz richtig: Auf dem ASUS P4C800 und dem Intel D865PERL kam es mit den beiden Karten zu Inkompatibilitäten, auf den MSI-eigenen Mainboards kam es hingegen zu keinerlei Kollisionen.

Nach kurzer Rücksprache mit MSI Deutschland versicherte man uns jedoch, dass der rückseitige Störenfried problemlos demontiert werden kann – das sei sogar im Handbuch ausführlich beschrieben. Auf Seite 3-6 bis 3-7 des Handbuchs findet sich eine umfangreiche, bebilderte Anleitung:


Rückseite: MSI FX5900-TD128


Rückseite: MSI FX5900Ultra-VTD256

Auszug, Zitat S. 3-6:

„ When you unpack your new purchased VGA card, you should notice that two fan sinks are attached on the both sides of the FX5900 series in order to achieve better cooling result. However, if you find that the free-bundled fan sink which is attached on the back side of the card may be stuck while inserting the VGA card into the AGP slot on your mainboard, you may remove this fan sink without consulting anyone.”

Weiter: 7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2

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2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 7/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

Tatsächlich war eine Demontage äußerst einfach zu bewerkstelligen und sollte jedem User problemlos gelingen.

Im Umkehrschluss müssen wir uns die Frage stellen, welchen Sinn der besagte Kühler überhaupt erfüllt. Aufgrund des dicken Compound-Materials zwischen Kühlergrundplatte sowie Karten-PCB – dies ist nötig, um Kurzschlüsse mit den winzigen SMD-Bauteilen auf der Platine zu vermeiden – kann von einer effektiven Kühlung durch den Propeller nicht ausgegangen werden. Unsere These wurde durch eigene Tests bestätigt: Die GPU-Temperatur stieg bei demontiertem Huckepack-Kühler um kein einziges Grad an.

Lasst es uns einmal diplomatisch ausdrücken: Der rückwärtige Kühler dient eher der optischen Verschönerung, denn der effektiven Kühlung. Insbesondere die Hardcore-Gamer sollen ja angeblich der Guckloch-Fraktion angehören, sodass dieser Zielgruppe der optische Zierrat gut gefallen wird. Wenn man diesen jedoch gefahrlos entfernen kann, können wir keinerlei Punktabzüge vergeben; wem das Kerlchen gefällt und falls keine Inkompatibilitäten auftreten, der kann diesen auf der Karte belassen. Der Silent-Freak wird zwangsläufig die zwei oder drei Handgriffe ausführen, um den Kühler zu entfernen – eine signifikante Geräuschminimierung erzielt man jedoch nicht, so leise läuft der kleine 40 mm-Propeller.

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2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 8/12
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Wie bereits angedeutet, leistet die fächerartige Kühlerkonstruktion mitsamt 55 mm-Lüfter auf der Vorderseite hervorragende Dienste – MSI gibt an, dass selbst bei 3D-Applikationen moderate 28 dB/A nicht überschritten werden. Im 2D-Betrieb schaltet die Karte den Lüfter zwar nicht ab, lässt ihn jedoch mit geminderter Drehzahl rotieren; bei der FX5800/Ultra war das Abschalten der Lüfter im 2D-Betrieb möglich, da hier zusätzlich drei Heatpipes zur Wärmeabfuhr zum Einsatz kamen

Auf das Monitoring der Drehzahl muss der User verzichten, zum einen fehlt ein entsprechender Logik-Baustein, zum anderen kommt kein Tacho-Signal-Abgriff zur Anwendung – die Temperatur der GPU sowie der Umgebung lässt sich, wie bereits bei der FX5800/Ultra über den Treiber überwachen – zusätzlich kann der User die zulässige Höchsttemperatur einstellen. nVidia sieht hier 145°C vor, die wir jedoch nicht annähernd erreichen konnten: Meist wurden im 2D-Betrieb Temperaturen unter 40°C gemessen, im 3D-Betrieb lagen diese bei rund 60°C.

Weiter: 9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout

1. Einleitung
2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 9/12
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Insbesondere auf der Kartenrückseite erkennt der User die Anordnung der Speicherchips: Bei der FX5900TD-128 sind zwar keine Bausteine bestückt, dort findet man die unbestückten Silk-Screens – die Ultra-Variante kommt dahingegen mit zusätzlichen, auf der Rückseite verbauten, passiv gekühlten 128 MB daher. Um möglichst kurze Leitungswege zu realisieren, werden sämtliche Speicherchips rund um die GPU angeordnet.

Dass die geballte Power mit Strom versorgt werden will, dürfte jedem klar sein. Daher setzt man bei nVidia erneut einen Zusatzstromanschluss ein – der AGP-Slot würde solchen Belastungen nicht standhalten und der AGP-Pro-Slot scheint so gut wie „tot“ zu sein…

Den DVI-Support realisiert MSI über den bekannten Sil164CT64 von Silicon Image, der seine Arbeit hervorragend erledigte. Die Bildqualität fällt auf allen drei Anschlüssen sehr gut aus und kann sogar mit der Ausgabequalität der Tyan 9600Pro mithalten. Bei Verwendung des Sub-D-Anschlusses an unserem 19“-TFT fiel die sehr gute Konturenschärfe und die äußerst geringe Schattenbildung positiv auf.

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3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

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Pixelview FX5900 mit 128 MB
Kommen wir zuletzt zur Pixelview FX5900: Diese goldfarbene Karte wurde mit einem Kühler auf der Oberseite bestückt, die Unterseite bleibt ungekühlt. Da unsere Karte lediglich 128 MB Speicher einsetzt, befinden sich keine Speicherchips auf der Unterseite und eine Kühlung wäre völlig überfüssig.

Auf der Oberseite verbaut Pixelview einen massigen Kühlkörper, der ein gutes Stück in den zweiten PCI-Steckplatz hinein ragt und von Pushpins gehalten wird. Obwohl die Karte nur einen Slotblende belegt, werden also zwei Steckplätze für das gute Stück benötigt.

Zahlreihe Kupferlamellen sorgen für eine gute Kühlung, der Radiallüfter kann allerdings die oberen Lamellen nicht mit Luft versorgen, da sich diese nicht zum Lüfter hin öffnen. Abgesehen von der GPU wird durch diese Konstruktion auch der Speicher aktiv gekühlt. Die Lautstärke ist zwar deutlich geringer als bei der FX5800 Ultra Referenzkühlung, die Karten von Asus und MSI arbeiten jedoch hörbar leiser.

Weiter: 11. Pixelview FX5900: Layout

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3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 11/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

Auch die Pixelview FX5900 verfügt über ein goldfarbenes Slotblech. Dort befinden sich VGA- und DVI-Anschluß sowie die Buchse für die Videopeitsche mit Cinch In/Out sowie S-Video In/Out. Die Videofunktionen werden durch einen Philips SAA7108AE realisiert. Alle Anschlüsse lieferten eine gute Bildqualität und boten keinen Grund zur Klage.

Der Stromanschluß wird parallel zur Platine geführt, wodruch sich die Karte um den Stromstecker verlängert und zu groß für einige Gehäuse werden könnte.

Im Lieferumfang finden wir:

In Sachen Lieferumfang und Ausstattung bietet die Pixelview FX5900 alles, was das Herz begehrt. Allerdings zeigte unser Exemplar deutliche Pixelfehler und sorgte gegen Testende auch für den einen oder anderen Absturz. Der Grund hierfür wird bei unserem Exemplar zu suchen sein, wir werden folglich die Wertung für diese Karte aussetzen.

Weiter: 12. Benchmarks und Fazit

1. Einleitung
2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

GeForce FX5900 und FX5900 Ultra - 12/12
04.09.2003 by doelf, holger und trebar

Benchmarks
Die Benchmarks für die vier FX5900/Ultra-Boliden befinden sich in unserem großen Benchmark-Vergleich mit 33 Grafikkarten. Dort zeigen die Karten auf zwei Systemen (Dual Athlon sowie Pentium 4), was sie zu leisten vermögen. Zumeist liegen GeForce FX5900 und FX5900 Ultra dicht beisammen, ihr schärfster Herausforderer sind Karten mit ATis Radeon 9800Pro GPU. Am Ende geht das Duell mit 28 Siegen für ATis Radeon 9800Pro sowie 30 Siegen für die GeForce FX5900 Ultra denkbar knapp an NVIDIA.

Fazit und Empfehlung




Asus V9950 Ultra
Die Asus V9950 Ultra ist eine gelungene Grafikkarte für Powergamer. Das Design ist gut gelungen, schön anzusehen aber auch durchdacht. Die Kühlung arbeitet leise genug, um nicht störend zu wirken, die Performance ist sehr gut, die Ausgabequalität der Anschlüsse ebenfalls. Der Lieferumfang umfaßt einen Software DVD-Player sowie drei Spiele in der Vollversion sowie einen DVI-VGA-Adapter und einen S-Video-Cinch-Adapter. Da hätte man in Anbetracht des Preises von 499 Euro durchaus auch noch zwei Videokabel beilegen können. Sei's drum: Wir sind hier in der Luxusklasse! In Sachen Prei/Leistung können diese Karten nicht gut abschneiden, denn das letzte Quäntchen Leistung ist immer das teuerste. Im Vergleich zu ATi Radeon 9800Pro Grafikkarten mit 256 MB Grafikspeicher erscheint uns der Preis der Asus V9950 Ultra jedenfalls gerechtfertigt. Wer auf Video-In verzichten kann und 500 Euro in eine Grafikkarte investieren möchte, kann bei der Asus V9950 Ultra bedenkenlos zugreifen!




MSI FX5900-TD
Die MSI FX5900-TD ist eine wirklich tolle Karte: Sie bietet Leistung in Hülle und Fülle bei gleichzeitig äußerst geringer Lärmbelastung – wer hätte das in Anbetracht des FX5800Ultra-Brüllers gedacht. Der Lieferumfang platzt aus allen Nähten, so dass MSI gut daran getan hat, den vorgefundenen, riesigen Karton zu verwende; sogar an einen MSI-Notizblock hat man gedacht (was fällt den Herstellern eigentlich noch ein?).

Aufgrund des im Vergleich zur Konkurrenz moderaten Preisniveaus von 375 Euro für die Variante ohne Video-In – wer diesen Anschluss vermisst, greift zu 25 Euro teureren „VTD-Variante“ - sowie des prallen Ausstattungspakets kann die Wertung nur „Sehr gut“ lauten:




MSI FX5900Ultra-VTD
Die MSI FX5900Ultra-VTD kann alles noch ein bisschen besser als die kleine Schwester: Der um 50 MHz höhere GPU-Takt sowie die zusätzlichen 128 MB-Speicher, die vor allem beim Anti-Aliasing in Verbindung mit hohen Auflösungen und anisotropen Filtern benötigt werden, lässt die Ultra vor der FX5900 die Ziellinie passieren. Die Frage ist jedoch, ob man für das Gebotene 530 Euro auszugeben bereit ist?! Den finanziellen Rahmen vieler User wird die Ultra sicherlich sprengen, in Anbetracht der Tatsache, dass zusätzliche 128 MB DDR-Ram mit 2.2 ns auf der Karte verbaut sind, erscheint die monetäre Forderung jedoch keinesfalls überzogen. Aber war es nicht schon immer so, dass man für das entscheidende Quäntchen Mehrleistung überproportionalen Aufwand und damit überproportional an klingender Münze bezahlen musste?
Objektiv gesehen hat die Karte den „Editor’s Choice“ jedenfalls verdient!




Pixelview FX5900
Die Pixelview FX5900 erscheint vielversprechend: Leistung und Lieferumfang sind vorbildlich! Die Kühlung ist effektiv, könnte aber etwas leiser arbeiten. Da unsere Karte einen Defekt hatte, möchten wir jedoch auf eine Wertung zu diesem Zeitpunkt verzichten.




Unser Dank gilt:

1. Einleitung
2. Der lange Weg zur FX5900 Ultra
3. Asus V9950 Ultra: Kühlung
4. Asus V9950 Ultra: Layout, Anschlüsse und Lieferumfang
5. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Lieferumfang
6. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #1
7. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #2
8. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Kühlung #3
9. MSI FX5900-TD128 & MSI FX5900Ultra-VTD256: Layout
10. Pixelview FX5900: Kühlung
11. Pixelview FX5900: Layout
12. Benchmarks und Fazit

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