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Gigabyte F2A88XM-HD3 - Sockel FM2+ mit AMD A88X zum Kampfpreis

Autor: doelf - veröffentlicht am 27.03.2015
s.4/13

Das BIOS

Kommen wir nun zum UEFI-BIOS des Gigabyte F2A88XM-HD3. Das Mainboard erreichte uns mit dem BIOS F5, welches wir für unseren Test auf die Version F7 aktualisiert haben. Gigabyte hat auf diesem Mainboard zwei BIOS-Chips verbaut, damit man die Hauptplatine bei einem fehlgeschlagenen Flash-Vorgang mit dem zweiten BIOS wiederbeleben kann. Zudem soll das Backup-BIOS einen Schutz gegen BIOS-Trojaner darstellen, doch das dem nicht so ist, wurde erst kürzlich auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest demonstriert.
Verglichen mit dem ASUS A88XM-E bietet Gigabytes BIOS mehr Funktionen, wirkt zuweilen aber auch etwas unübersichtlich. Beispielsweise sind die Einstellungen zum Übertakten arg verschachtelt und tauchen teilweise doppelt auf. Einige Unterpunkte werden zudem unzureichend oder gar nicht erklärt. Die erweiterten Profile unserer Speicherriegel hat das F2A88XM-HD3 richtig erkannt, aber nicht vollständig umgesetzt.
So stand die Command Rate auf 1 statt auf 2 und die geforderte Spannung von 1,60 Volt wurde zwar angezeigt, aber nicht angelegt. Wie bei ASUS können wir den Multiplikator und den Basistakt der APU ändern, aber auch die Einstellungen für die maximale Turbo-Stufe und den Geschwindigkeit der integrierten Grafikeinheit hat Gigabyte freigeschaltet - das hatten wir beim ASUS A88XM-E vermisst.
Zur Regelung der Lüfter gibt es drei vordefinierte Profile: Normal, Silent und Full Speed. Nur wenn "Full Speed" ausgewählt und die Regelung abgeschaltet wird, rotiert der Lüfter mit seiner maximalen Drehzahl. Es gibt auch einen manuellen Modus, bei dem wir Werte zwischen "0.75 PWM value /°C" und "2.50 PWM value /°C" einstellen können. Und genau solche Optionen sind es, die Gigabytes BIOS im Vergleich zu ASUS und MSI weniger benutzerfreundlich erscheinen lassen.
Unser Eindruck vom BIOS des Gigabyte F2A88XM-HD3 ist durchwachsen. Mit den automatisch gewählten Einstellungen lief unser Testsystem zwar stabil, doch beim Speicher hat sich das Motherboard zwei Patzer erlaubt, die durchaus zu Problemen hätten führen können. Zumindest hat die Übernahme der erweiterten Speicherprofile besser funktioniert als beim ASUS A88XM-E, wo abgesehen von der Taktrate rein gar nichts gestimmt hatte.
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