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Neu von MSI

Projekt & Test: Zwei moderne Komplett-PCs unter 250 Euro

Autor: doelf - veröffentlicht am 04.06.2014
s.9/9
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Soundcheck
Bevor wir unser Fazit ziehen, wollen wir uns noch anhören, was der HD-Audio-Codec Realtek ALC887-VD auf dem ASUS AM1M-A zu leisten im Stande ist. Zum Vergleich ziehen wir das MSI Z77A-GD65 heran, welches uns im Zusammenspiel mit dem Intel Celeron G1620 bereits einige Vergleichswerte geliefert hat.
Soundcheck: RMAA 6.2.3 @ 24-Bit/192kHz
  ASUS AM1M-A MSI Z77A-GD65
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,03 dB
-0,06 dB
+0,19 dB
-0,08 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-92,9 dBA -100,0 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
92,9 dBA 100,2 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,0049 % 0,070 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,012 % 0,052 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-87,7 dB -82,5 dB
Der Realtek ALC898 auf dem MSI Z77A-GD65 bietet zwar einen größeren Signal-Rauschabstand und Dynamikbereich, doch die übrigen Messwerte kann das preiswerte ASUS AM1M-A für sich entscheiden. Insbesondere die Kanaltrennung und der Klirrfaktor sind ASUS überdurchschnittlich gut gelungen.

Fazit

Mit den gesockelten Kabinis hat uns AMD eine spannende Möglichkeit eröffnet, sehr preiswerte und energieeffiziente Desktop-PCs zu bauen, ohne dabei auf moderne Schnittstellen oder aktuelle Befehlssatzerweiterungen verzichten zu müssen. Das SoC-Konzept der kleinen Prozessoren überzeugt und liefert eine alltagstaugliche Rechen- und Grafikleistung für Büroaufgaben, das Surfen im Internet und typische Multimedia-Anwendungen. Insbesondere moderne Software, die mehrere Kerne nutzt, läuft überraschend flott. Ist ein Programm hingegen auf einen einzelnen Thread limitiert, macht sich die geringe Rechenleistung der einzelnen Kerne schon mal bemerkbar. Dies gilt insbesondere für den Sempron 3850. Der Athlon 5350 bietet im Schnitt eine um 55 Prozent höhere Rechen- und eine um knapp 16 Prozent höhere Grafikleistung bei einem moderaten Aufpreis von 20 Euro. Dennoch: Für die meisten Einsatzgebiete reichen beide Kabinis aus und sind mit einem Systemverbrauch von 22 Watt im Leerlauf und 38 bzw. 44 Watt unter Volllast deutlich sparsamer als andere Desktop-PCs.
Mit einem Mini-ITX-Konzept inklusive Steckernetzteil lässt sich der Stromverbrauch noch weiter reduzieren, doch wir wollten in diesem Projekt einen klassischen Mikro-Tower zusammenstellen, der sich später auch noch erweitern lässt. Bei HiQs System 900 (Basic) und System 950 (Basic) gibt es Platz für drei Steckkarten und vier zusätzliche Laufwerke - drei im 2,5-Zoll-Format sowie eine weitere 3,5-Zoll-Festplatte. Da die Kabinis nur über zwei SATA-Anschlüsse verfügen, wird für weitere interne Datenträger allerdings ein zusätzlicher SATA-Controller benötigt. Auch aus diesem Grund bitten wir, die beiden Laufwerke nur als Vorschlag zu betrachten, der ein möglichst großes Einsatzgebiet abdecken soll. Jeder Benutzer hat andere Ansprüche und sollte die Systeme entsprechend anpassen. Das Nachrüsten einer Grafikkarte kann ebenfalls Sinn machen, man sollte dabei allerdings zu einem Modell auf AMD-Basis greifen und nicht mehr als 60 Euro investieren.
Da wir an der Zusammenstellung von HiQs System 900 (Basic) und System 950 (Basic) aktiv beteiligt waren, werden wir auf eine Bewertung verzichten. Dass wir diese beiden PC-Systeme als empfehlenswert erachten, dürfte sich von selbst verstehen, denn sonst hätten wir uns diese Arbeit gar nicht gemacht. Wir hoffen, dass wir mit diesem Testbericht zumindest bei einigen Lesern das Interesse für AMDs unterschätzte Kabini-Plattform wecken konnten.
In einem Satz: Günstig, energieeffizient und ausreichend flott - zwei PCs für Sparfüchse.
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