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Icy Dock SSD Xpander - Die Streckbank für Solid-State-Drives

Autor: doelf - veröffentlicht am 01.09.2011
s.1/7
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Nach wie vor sind Solid-State-Drives viel teurer als Festplatten und für zahlreiche Käufer ist die Schmerzgrenze bereits bei Datenträgern mit 60 oder 80 GB Speicherplatz erreicht. Doch reicht so wenig Speicherplatz für das primäre Laufwerk überhaupt aus? Genau hier will Icy Dock mit seinem SSD Xpander MB882HX-1SB für Abhilfe sorgen und die Speicherkapazität verdoppeln.


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Doppelter Speicherplatz?
Doch woher nimmt der Icy Dock SSD Xpander MB882HX-1SB den zusätzlichen Speicherplatz? Statt auf Zauberei vertraut Icy Dock auf eine Festplatte, welche in den meisten Systemen sowieso ergänzend zum Solid-State-Drive verbaut wird. Während das Solid-State-Drive das Betriebssystem und die wichtigsten Programme beherbergt, dient die Festplatte üblicherweise als Datenlager. Mit seinem SSD Xpander greift Icy Dock dieses Konzept auf und versucht es zu verbessern. Dazu vereint der Hersteller die beiden Datenträger zu einem Team und zwackt der Festplatte dabei soviel Speicherplatz ab, dass die Kapazität des Solid-State-Drives in etwa verdoppelt wird.


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Für die notwendige Logik des Hybrid-Laufwerks verwendet Icy Dock den Controller WareMax SATALink WM5080A, WareMax hat mit maxHybrid und maxRAID zudem passende Komplettlösungen inklusive Referenzplatinen im Angebot. Das Hybrid-Laufwerk bietet in etwa die Speicherkapazität der Festplatte, wobei zwei Partitionen von fester Größe entstehen. Die "Hybrid-Partition" ist knapp doppelt so groß wie das Solid-State-Drive und soll auch annähernd dessen Datendurchsatz erreichen. Die "Storage-Partition" ist so groß wie die Festplatte abzüglich der "Hybrid-Partition", sie arbeitet laut Icy Dock genau so schnell wie die verwendete Festplatte im Einzelbetrieb.


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Icy Dock SSD Xpander vs Silverstone HDDBOOST
Ganz neu ist die Idee einer Teamarbeit von Festplatte und Solid-State-Drive allerdings nicht: Zuletzt hatte Intels Smart Response Technologie für Aufmerksamkeit gesorgt und Anfang 2010 hatte Silverstone einen Adapter namens HDDBOOST angekündigt und im weiteren Jahresverlauf dann auch auf den Markt gebracht. Doch während Intel und Silverstone das Solid-State-Drive parallel zur Festplatte als Lesecache benutzen, vereint Icy Dock die beiden Datenträger zu einem Hybrid-Laufwerk. Hieraus resultieren gravierende Unterschiede für den Einsatz der Adapter:

  • Bei der Initialisierung des HDDBOOST kopiert Silverstone einen Teil der auf der Festplatte bereits vorhandenen Daten auf das Solid-State-Drive, das Betriebssystem muss daher nicht neu installiert werden. Bei Icy Dock werden hingegen alle Daten auf beiden Laufwerken gelöscht und man muss das System komplett neu aufsetzen.
  • Silverstones HDDBOOST beschleunigt nur einen Festplattenbereich von der Größe des Solid-State-Drives, bei Icy Docks SSD Xpander ist die schnelle Partition in etwa doppelt so groß wie das Solid-State-Drive selbst.
  • Sollte das Solid-State-Drive ausfallen, gibt es bei Silverstone keinen Datenverlust, denn hier finden sich alle Daten auch auf der Festplatte. Bei Icy Dock bedeutet ein Ausfall des Solid-State-Drives hingegen einen kompletten Datenverlust.
  • Geht die Festplatte kaputt, sind die Daten auf beiden Systemen verloren.
  • Tritt ein Defekt des Adapters auf, kann man die Festplatte bei Silverstone entnehmen und einzeln betreiben. Daten gehen hierbei normalerweise nicht verloren. Auch bei Icy Dock ist kein Datenverlust zu befürchten, hier wird allerdings ein neuer Adapter benötigt, um an die Daten zu kommen.

Im Prinzip arbeitet Silverstones HDDBOOST folglich als RAID-1-Spiegelung, die sich die schnellere Leseleistung des Solid-State-Drives zunutze macht, während Icy Docks SSD Xpander ein RAID-0-Array aus Festplatte und Solid-State-Drive generiert. Im Vergleich zur einzelnen Festplatte ist Silverstones HDDBOOST weder sicherer noch unsicherer, bei Icy Docks SSD Xpander steigt hingegen das Risiko eines Datenverlustes.

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Inhaltsverzeichnis:
  1. Einleitung und Grundkonzept
  2. Lieferumfang und Äußerlichkeiten
  3. Innere Werte und Einbau
  4. Die Testkonfiguration

    Messungen und Bewertung:
  5. Benchmarks: SATA II
  6. Benchmarks: SATA III
  7. Fazit

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