Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

Intel Core i7-3770K - Die schnellste "Ivy Bridge"-CPU im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 23.04.2012 - Letztes Update: 27.04.2012
s.1/23
zurück back

UPDATES:

Tick. Bereits am 8. April 2012 fiel der Startschuss für die Chipsätze Z77, Z75, H77, B75 (Desktop) und HM77, UM77, HM76, HM75 (Mobil), doch erst am heutigen Montag entlässt Intel auch die neuen Prozessoren der "Ivy Bridge"-Familie in den Markt. Zumindest offiziell, denn in den Regalen zahlreicher Händler fanden sich die CPUs bereits vor einer Woche.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Einige Leser, insbesondere diejenigen, die sich bereits mit den neuen Modellen eingedeckt haben, werden sich nun wundern, warum wir unseren Test erst heute veröffentlichen. Der Grund ist simpel: Wir arbeiten mit Intel zusammen und sind daher an eine Geheimhaltungsvereinbarung gebunden, die erst am heutigen Morgen abgelaufen ist. Dennoch muss sich Intel die Frage gefallen lassen, worin der Sinn einer Geheimhaltungsvereinbarung besteht, wenn man es als Hersteller nicht schafft, seine Produkte bis zum offiziellen Marktstart aus dem Handel zu halten.

Doch zurück zum "Tick": Intels Tick-Tock-Zyklus sieht vor, dass in einem Jahr eine neue Architektur eingeführt wird (Tock) und im folgenden Jahr eine Optimierung dieser Architektur, üblicherweise zusammen mit einer Verkleinerung der verwendeten Strukturgröße, folgt. Im Januar 2011 gab es zuletzt ein "Tock" in Form der "Sandy Bridge"-Architektur. Die seinerzeit vorgestellten Prozessoren nutzen Strukturgrößen von 32 nm und vereinen die Rechenkerne, den Grafikkern und den Uncore-Bereich in einem einzigen Chip.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Was ist neu?
Nun folgt mit "Ivy Bridge" die zweite Generation der "Sandy Bridge"-Architektur, die den aktuellen Sockel LGA1155 beibehält und auch auf älteren Mainboards lauffähig ist. Im Zweifelsfall sollte man vor dem CPU-Wechsel das BIOS der Hauptplatine aktualisieren. "Ivy Bridge" bringt uns die folgenden Neuerungen:

  • 22-nm-Fertigung mit verringertem Stromverbrauch
  • Ein leistungsstärkerer Grafikkern mit DirectX 11.0
  • PCI-Express 3.0 für bis zu drei Grafikkarten
  • Offizielle Unterstützung für DDR3-1600
  • Weitere Optimierungen für Übertakter

22 nm senkt die TDP um 19 Prozent
Als wesentliche Neuerung sticht der Wechsel zur 22-nm-Fertigung ins Auge, bei der Intel erstmals dreidimensionale Tri-gate-Transistoren verwendet. Die neue Fertigungstechnologie reduziert den Stromverbrauch deutlich, so dass Intel die dauerhafte TDP seiner Vierkern-CPUs von 95 auf 77 Watt reduzieren konnte. Kurzfristig sind nun 96 Watt erlaubt, bei den "Sandy Bridge"-Modellen waren es noch 118 Watt. Trotzdem ist die Verwandtschaft zur ersten "Sandy Bridge"-Generation deutlich erkennbar, wie die beiden folgenden Abbildungen belegen:


Ivy Bridge - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...


Sandy Bridge

Während beim "Sandy Bridge" 995 Millionen Transistoren eine Fläche von 216 mm2 belegen, packt der Ivy Bridge 1,4 Milliarden Transistoren auf 160 mm2. Dies bedeutet knapp 41 Prozent mehr Transistoren auf einer um 26 Prozent geschrumpften Grundfläche. In der Vergangenheit sorgten zumeist größere Cache-Speicher und mehr CPU-Kerne für einen deutlichen Zuwachs der Transistoren, doch diesmal ist es die Grafikeinheit. Was die Performance der Rechenkerne betrifft, erwarten wir allerdings nur einen moderaten Anstieg.

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2016 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
25.06.2016 09:04:25
by Jikji CMS 0.9.9c