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Intels Core i7 980X - Der Gulftown mit sechs Kernen

Autor: doelf - veröffentlicht am 11.03.2010 - UPDATE: 16.06.2010
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UPDATES:

  • 16.06.2010: Wir konnten einen Fehler mit dem im Test verwendeten Mainboard beheben. Dieses Problem hatte die Nutzung der zweiten Turbo-Stufe verhindert. Im Rahmen des Updates wurden alle Benchmarks der Prozessoren Core i7 980X, 965X und 870 aktualisiert, zudem wurden die Ergebnisse des Core i7 920 hinzugefügt.

Ende 2008 machte es bei Intel "Tock" und der Hersteller stellte seine Nehalem-Architektur in Form des Core i7 9xx (Codename: Bloomfield) vor. Heute folgt nun ein "Tick", was in Intels Produktzyklus ein Schrumpfen der Strukturgröße sowie Detailverbesserungen bedeutet. Herausgekommen ist der Core i7 980X (Codename: Gulftown), ein Rechenmonster mit sechs Kernen und HyperThreading. Und wir haben Intels neues Top-Modell bereits ausführlich getestet.


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Mehr Kerne, neue Befehle, alte Plattform
"Westmere" nennt Intel seine aktuelle CPU-Architektur, zu der auch der Anfang Januar präsentierte Clarkdale gehört. Doch während der Clarkdale die unteren und mittleren Preissegmente bedient und nur zwei Rechenkerne mit einem Grafikkern vereint, spielt der Gulftown in einer ganz anderen Liga. Dieser Prozessor wird zwar ebenfalls im 32nm-Prozess gefertigt, besitzt aber sechs Kerne sowie einen integrierten Speicher-Controller für drei Kanäle.


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Den sechs Kernen steht ein gemeinsamer, 12 MByte großer L3-Cache zur Verfügung. Zudem besitzt jeder Kern einen 32+32 KByte fassenden L1-Cache für Daten und Befehle sowie einen 256 KByte großen L2-Cache. Für die Anbindung an den Chipsatz verwendet Intel Quick Path Interconnect (QPI) mit der vollen Bandbreite von 6,4 GT/s bzw. 25,6 GB/s im Duplex-Betrieb. Insgesamt kommen auf diese Weise 1,17 Milliarden Transistoren zusammen, was für einen x86-Prozessor sehr komplex ist. Die Grundfläche des DIEs misst 248 mm2.


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Wie der Bloomfield beherrscht auch der Gulftown die Befehlssatzerweiterung SSE in der Version 4.2, welche uns neue Instruktionen zum Parsen von XML-Strukturen, zur Berechnung von Checksummen sowie zum Auffinden von Werten die ungleich Null sind brachte. In der Westmere-Architektur sind nun zwölf neue Instruktionen hinzugekommen, welche Intel unter "Advanced Encryption Standard New Instructions" (AES-NI) zusammenfasst. Mit diesen lassen sich gängige Verschlüsselungsoperationen deutlich beschleunigen, was wir im Test des Clarkdale bereits feststellen konnten.


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Im Bereich der Speicheranbindung nimmt Intel keine Veränderung vor, offiziell werden nach wie vor nur Module mit bis zu 533 MHz Taktrate (DDR3-1066) unterstützt. Dies ist für uns unverständlich, denn in allen Tests konnten wir die Bloomfield und Gulftown Prozessoren auch problemlos mit DDR3-1333 betreiben. Was die Plattform betrifft, bleibt ebenfalls alles beim Alten bzw. beim X58 Chipsatz und der Southbridge ICH10R, welche bereits mit dem P45 Chipsatz ausgeliefert wurde.

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