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Intel Core i7 Extreme 965, 940 und 920 im Test (Bloomfield) Autor: doelf - Veröffentlicht am 03.11.2008 - Letztes Update: 06.11.2008 |
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Cinebench 10 64-Bit: Rendering
Mit dem Benchmark Cinebench 10 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance.
Taktung und Architektur
Um die Leistungsmessungen etwas übersichtlicher aufzubreiten, haben wir sie in unterschiedliche Schwerpunkte gegliedert. Im ersten Diagramm stehen die verschiedenen Architekturen und Taktraten im Vordergrund. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir den Turbo Modus in allen Durchläufen des Core i7 deaktiviert.
Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB | |||
| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 940 2,93GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 920 2,66GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core 2 QX9770 3,20GHz fix/no HT DDR3-1333CL8/2Ch |
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| Core 2 QX6800 2,93GHz fix/no HT DDR3-1066CL7/2Ch |
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Erstaunlich, auch beim Rendering setzt sich die perfekte Skalierung des Core i7 fort: Nehmen wir die Leistung des Core i7 Extreme 965 als 100 Prozent, so kommt der Core i7 940 auf gut 91 und der Core i7 920 auf gut 83 Prozent dieser Leistung.
Ausgehend von dem Ergebnis des Core 2 Extreme QX9770 bringt der Core i7 Extreme 965 einen Leistungszuwachs um 30 Prozent, der Penryn kann im Multi-Thread-Duchlauf nicht einmal den Core i7 920 bezwingen. Doch der Core i7 zieht seine Leistung nicht nur aus dem Hyperthreading, denn bei unserer Messung mit einem einzelnen Thread liegt der Core 2 Extreme QX9770 nur knapp vor dem Core i7 940, welcher immerhin 266 MHz langsamer taktet.
Turbo Modus
Der Turbo Modus hebt bei Core i7 Prozessoren den Takt der Kerne um maximal eine Stufe bzw. 133,33 MHz an. Wird nur ein Kern belastet, sind auch zwei Stufen bzw. 266,66 MHz möglich. Für den Core i7 920 bedeutet dies eine theoretische Leistungssteigerung um 5 bis 10 Prozent, für höher getaktete Modelle fällt der prozentuale Zuwachs entsprechend geringer aus. Beim Spitzenmodell Core i7 Extreme 965 wären es lediglich 4,17 bis 8,33 Prozent, weshalb wir dort manuell eine Steigerung um drei Stufen bzw. 400 MHz (12,5 Prozent) freigegeben haben. Diese manuelle Anhebung ist nur bei der Extreme-Version möglich.
Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB | |||
| Core i7 965 3,20GHz dyn/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 940 2,93GHz dyn/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 940 2,93GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 920 2,66GHz dyn/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 920 2,66GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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Im Multithread-Durchlauf erzielt der Core i7 Extreme 965 dank Turbo Modus eine Steigerung um 8,5 Prozent. Wird nur ein Thread verwendet, sind es sogar 13 Prozent. Der Core i7 940 legt mit acht Threads um 5,2 Prozent und mit einem Thread um 6,33 Prozent zu, beim Core i7 920 sind es 4,1 bzw. 7,8 Prozent. Die deutlichere Steigerung bei Verwendung eines Threads liegt daran, dass der Turbo Modus den Takt in diesem Fall um zwei Stufen anhebt.
Hyperthreading
Der dritte Schwerpunkt ist Hyperthreading, denn während diese Funktion für Anwendungen, welche mehr als vier Kerne nutzen können, ein Segen ist, kommen einige Programme, welche weniger Kerne auslasten, zuweilen ins Straucheln.
Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB | |||
| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/no HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core 2 QX9770 3,20GHz fix/no HT DDR3-1333CL8/2Ch |
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Das Abschalten des Hyperthreading wirkt sich natürlich nur dann aus, wenn von der Software auch mehrere Kerne angesprochen werden. Cinebench 10 64-Bit gehört zu den wenigen Programmen, die mehr als vier Threads verwenden. Ohne Hyperthreading fällt das Ergebnis um 13 Prozent. Ausgehend vom Resultat des Core 2 Extreme QX9770 ist der Core i7 Extreme 965 auch ohne Hyperthreading noch 9 bis 13 Prozent performanter.
Speicherbandbreite
Auch die Speicherbandbreite kann einen Einfluss auf die Leistungsmessungen haben. Intels Core i7 unterstützt maximal drei Speicherkanäle, welche wir jeweils mit 1 GByte DDR3-1066 CL7-7-7-21 Modulen von Qimonda bestückt haben. Für die Durchläufe mit zwei und einem Speicherkanal kommen je zwei dieser Speicherriegel zum Einsatz. Hinzu kommt eine 3-Kanal-Messung, bei der wir den Speicher auf DDR3-1333 CL8-8-8-24 übertaktet haben.
Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB | |||
| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1333CL8/3Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/2Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/1Ch |
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Auf die Mehrkern-Messung hat die Speicherbandbreite nur einen minimalen Einfluss, die Werte geben um 0,5 bis 0,65 Porzent nach. Etwas deutlicher sind die Auswirkungen, wenn nur ein Kern genutzt wird. Doch auch hier halten sich die Einbrüche mit 2,0 bis 2,4 Prozent in Grenzen. Die Übertaktung des Speichers bringt allerdings keine weiteren Vorteile.

generated on 20.03.2010 10:11:03
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