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Intel Core i7 Extreme 965, 940 und 920 im Test (Bloomfield) Autor: doelf - Veröffentlicht am 03.11.2008 - Letztes Update: 06.11.2008 |
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Windows Movie Maker: Video-Encoding
Als dritte und letzte Video-Software verwenden wir den Windows Movie Maker, welcher zum Lieferumfang von Windows Vista Ultimate gehört. Abermals konvertieren wir die 120 Sekunden lange Videosequenz - diesmal von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) in Windows Media HD1080p - und stoppen die Zeit. Da diese Software deutlich abweichende Ergebnisse zeigte, haben wir die Zahl der Messläufe von drei auf fünf erhöht.
Taktung und Architektur
Um die Leistungsmessungen etwas übersichtlicher aufzubreiten, haben wir sie in unterschiedliche Schwerpunkte gegliedert. Im ersten Diagramm stehen die verschiedenen Architekturen und Taktraten im Vordergrund. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, haben wir den Turbo Modus in allen Durchläufen des Core i7 deaktiviert.
Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser | ||
| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 940 2,93GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 920 2,66GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core 2 QX9770 3,20GHz fix/no HT DDR3-1333CL8/2Ch |
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| Core 2 QX6800 2,93GHz fix/no HT DDR3-1066CL7/2Ch |
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Beim Windows Movie Maker skaliert der Core i7 deutlich schlechter, so dass der Core i7 940 lediglich 2,8 Prozent und der Core i7 920 knapp 11 Prozent länger benötigen als das Top-Modell Core i7 Extreme 965.
Ausgehend vom Core 2 Extreme QX9770 stellt der Wechsel zum gleichschnell getakteten Nehalem eine Verkürzung der Bearbeitungszeit um 8,23 Prozent dar. Das Top-Modell der Penryn-Generation kann sich damit knapp am Core i7 920 vorbeischieben.
Turbo Modus
Der Turbo Modus hebt bei Core i7 Prozessoren den Takt der Kerne um maximal eine Stufe bzw. 133,33 MHz an. Wird nur ein Kern belastet, sind auch zwei Stufen bzw. 266,66 MHz möglich. Für den Core i7 920 bedeutet dies eine theoretische Leistungssteigerung um 5 bis 10 Prozent, für höher getaktete Modelle fällt der prozentuale Zuwachs entsprechend geringer aus. Beim Spitzenmodell Core i7 Extreme 965 wären es lediglich 4,17 bis 8,33 Prozent, weshalb wir dort manuell eine Steigerung um drei Stufen bzw. 400 MHz (12,5 Prozent) freigegeben haben. Diese manuelle Anhebung ist nur bei der Extreme-Version möglich.
Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser | ||
| Core i7 965 3,20GHz dyn/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 940 2,93GHz dyn/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 940 2,93GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 920 2,66GHz dyn/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 920 2,66GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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Mit dem Turbo Modus erzielen wir beim Core i7 Extreme 965 einen Zuwachs um magere 5,3 Prozent. Noch weniger macht sich die Taktanhebung bei Core i7 940 und 920 bemerkbar, der Leistungsgewinn liegt hier unter 2,5 Prozent.
Hyperthreading
Der dritte Schwerpunkt ist Hyperthreading, denn während diese Funktion für Anwendungen, welche mehr als vier Kerne nutzen können, ein Segen ist, kommen einige Programme, welche weniger Kerne auslasten, zuweilen ins Straucheln.
Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser | ||
| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/no HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core 2 QX9770 3,20GHz fix/no HT DDR3-1333CL8/2Ch |
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Wie schon bei DivX macht sich Hyperthreading auch beim Windows Movie Maker negativ bemerkbar, allerdings fällt der Unterschied diesmal noch deutlicher aus. Nach dem Ausschalten des Hyperthreading verkürzt sich die Rechenezeit um 12 Prozent. Ausgehend vom Core 2 Extreme QX9770 ist der Core i7 Extreme 965 ohne Hyperthreading beinahe 20 Prozent schneller.
Speicherbandbreite
Auch die Speicherbandbreite kann einen Einfluss auf die Leistungsmessungen haben. Intels Core i7 unterstützt maximal drei Speicherkanäle, welche wir jeweils mit 1 GByte DDR3-1066 CL7-7-7-21 Modulen von Qimonda bestückt haben. Für die Durchläufe mit zwei und einem Speicherkanal kommen je zwei dieser Speicherriegel zum Einsatz. Hinzu kommt eine 3-Kanal-Messung, bei der wir den Speicher auf DDR3-1333 CL8-8-8-24 übertaktet haben.
Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser | ||
| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1333CL8/3Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/3Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/2Ch |
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| Core i7 965 3,20GHz fix/HT DDR3-1066CL7/1Ch |
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Der Einfluss der Speicherbandbreite macht sich nur dann stark bemerkbar, wenn wir nur einen Kanal verwenden: Hier steigt die Bearbeitungszeit um gut 10 Prozent an. Der Dual-Channel-Durchlauf ist hingegen um 1,4 Prozent schneller als die Messung mit drei Speicherkanälen, DDR3-1333 CL8 verkürzt die Rechenzeit um knapp 3 Prozent.

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