Nachtest: Intel D875PBZ mit Bios P06 - 5/5
22.06.2003 by holger
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Fazit
Eines zeigen die Ergebnisse deutlich: Das neue Bios P06 für das Intel D875PBZ entfaltet nun endlich die nötige Performance, um die alte Rambus-Plattform mit P4 3.06GHz/FSB533 vom Thron zu stoßen. Insbesondere die Ergebnisse der leistungszehrenden Encoding-Benchmarks bewältigt das neue Performance-Gespann mit seiner gigantischen Bandbreite von 6.4GB/s mit beeindruckender Geschwindigkeit. Demnach können wir festhalten, dass die Leistungsmessungen zum Launch lediglich mit angezogener „Handbremse“ erfolgten. Den damals verliehenen Editor’s Choice hat sich das
Intel-Board im Nachhinein also redlich verdient! Gleichzeitig zeigen sich jedoch die Probleme einer korrekten Leistungseinschätzung bei dem Release einer neuen Plattform: Unsere Vermutung, warum sich der alte Pentium4 mit 3.06GHz damals bei Encoding-Aufgaben besser in Szene setzen konnte, bezog sich auf den, wenn auch geringen, Taktunterschied von 60 MHz. Dieser Schluss war für uns beinahe zwangsläufig, da wir in der Vergangenheit zum Teil kräftige
Leistungssteigerungen bei entsprechendem Taktunterschied beobachten konnten. Nach den Benchmarks mit dem neuen Performance-Bios müssen wir unsere These revidieren: Die gesteigerte Bandbreite von FSB und Speicher von jeweils 6.4GB/s zeigt in jeder Hinsicht deutlich mehr Performance als dies die alte Rambus-Generation mit 4.2GB/s vermochte!
1. Einleitung und BAPCO SYSmark2002
2. MAGIX mp3 maker platinum und SiSoft Sandra
3. PCMark2002, 3DMark2001SE, CodeCreatures, VulpineGL und Cinebench
4. TMPEG und Mainconcept
5. Fazit

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