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Lian Li PC-Q07: Mini-ITX trifft Desktop-Komponenten Autor: doelf - Veröffentlicht am 17.05.2009 |
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Einbau der Hardware #3
Die entscheidene Hürde ist das Netzteil - kein Wunder, denn dieses belegt ja fast ein Drittel des gesamten Gehäusevolumens! Zunächst entfernt man den Montagerahmen, der von vier Rändelschrauben gehalten wird.
Dann verschraubt man den Rahmen mit dem Netzteil und führt die Kabel in das Gehäuse. Noch bevor das Netzteil eingeschoben wird, müssen die Stromstecker verbunden und ihre Kabel halbwegs sauber verlegt werden. Während des Einschiebens muss man die Kabel immer im Blick haben und ihre Position gegebenenfalls korrigieren.
Die Aussparung auf der Gehäuserückseite ist leider recht eng und scharfkantig. Sollte das Markenlogo als Prägung hervorstehen, kann der Einbau hieran bereits scheitern. Das gilt natürlich ebenfalls für hervorstehende Lüftergitter im Netzteilboden.
Wer beim Anblick des obigen Fotos nun denkt, dies sei alles halb so wild, sollte sich in Erinnerung rufen, dass unser Netzteil, das X-Spice Kira 530 Watt, lediglich 125 mm tief ist, während normale ATX-Netzteile bereits 140 mm messen.
Somit bleibt uns zumindest ausreichend viel Platz, um die überzähligen Anschlusskabel wegbinden zu können. Bleibt nur eine Frage: Will man hier wirklich noch eine Grafikkarte einbauen?
Die Länge der Grafikkarte darf 180 mm nicht überschreiten, idealerweise ist sie kaum länger als ihr Steckplatz. Ihr Kühler ist nur einen Slot breit und sie wird aktiv gekühlt, um einen Hitzestau im Bereich der Festplatte zu vermeiden. Wir haben uns gegen den Einbau einer Grafikkarte entschieden.
Zum Abschluss noch ein Bild des fertigen Systems im Betrieb.
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