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Im Test: EPoX MiniMe – Der intelligentere PC?! - 6/16
11.02.2004 by holger
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Zwei temperaturgesteuerte 55 mm-Winzlinge mit einer Bauhöhe von gerade einmal 10 mm erledigen die aktive Ventilation, wobei der erste die kühle Luft ansaugt und der hintere die erhitzte aus dem Gehäuse über einen Ablufttunnel befördert; so kann die aufgeheizte Abluft überhaupt nicht erst in den Innenraum zurückströmen. Auch die Befestigung des Kühlers ist hervorragend umgesetzt: Die Retention-Module erinnern an umfunktionierte Xeon-Retention-Module, in die proprietären Klammern greifen. Obwohl die Raumverhältnisse derart eingeschränkt sind, geht die Monatage der Kühlerkonstruktion völlig unkompliziert von der Hand.

Über die zahlreichen Lüftungsöffunungen an den Seitenwänden sowie über den Gehäuseboden kann beständig Frischluft nachströmen, diese Öffnungen sollte der User auf keinen Fall zustellen oder anderweitig verschließen.

Das resultierende Kühlergebnis kann sich in der Tat sehen lassen: Selbst ein Pentium4 mit 3.2 GHz kann unter Volllast unter 58 °C gehalten werden. „Ultra Silent“ – so die Werbebotschaft von EPoX – ist das Betriebsverhalten des Zwerges unter solchen Bedingungen jedoch nicht mehr: Sehr deutlich sind die beiden Propeller hörbar, sodass wir, trotz der guten Temperaturwerte, vom Einsatz einer solch potenten CPU abraten müssen. Werden dahingegen weniger hitzige Prozessoren eingesetzt, kann man mit der moderaten Geräuschkulisse äußerst zufrieden sein: „Silent“ wäre das von uns gewählte Attribut. Mit dem „Ultra Silent“ kann es aufgrund der Auspuffkonstruktion nichts werden, da der entstehende Schall ungedämmt nach außen gelangt.

Weiter: 7. Netzteil und Card-Reader

1. Einleitung
2. Ausstattung
3. Musikoptionen
4. Gehäusefront
5. Thermisches Design
6. CPU-Kühler
7. Netzteil und Card-Reader
8. Laufwerke und Grafikkarten
9. BIOS, Overclocking und Resourcen
10. PCI-Performance, Stabilität und Setup
11. Benchmarks: USB 2.0, Audio und IDE
12. Benchmarks: SiSoft Sandra
13. Benchmarks: Futuremark
14. Benchmarks: Codecreatures und Cinebench
15. Benchmarks: MAGIX mp3 maker platinum, TMPEG und Mainconcept
16. Fazit

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