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GeForce 4 Ti Roundup Sommer 2002 - 1/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Den Auftakt unseres GeForce4 Roundups, das in mehreren Teilen erscheinen wird, um die einzelnen Testteilnehmer und Hersteller ausführlich vorstellen zu können, beginnt mit der GeForce Ti4600 von MSI. Unser Review soll dem Leser in erster Linie vermitteln, was er für sein Geld effektiv in die Hand bekommt. Soll heißen, dass wir neben der Ausstattung enormen Wert auf die Signalqualität der Karten als auch auf die Verarbeitung derselben legen. Neben diesen wichtigen Kriterien zählen insbesondere eine verständliche Dokumentation sowie der gebotene Support zu den Anforderungen. Als wir uns zu dem Test entschlossen, entschieden wir uns, gerade den Punkt „Support“ mit in die Wertung einfließen zu lassen: Die angebotenen Produkte zählen ohne Zweifel zu den Sahnehäubchen des Repertoires, für die nicht unerhebliche Summen aufgewendet werden müssen. Daher sollte auch der gebotene Support in die Wertung mit einbezogen werden.
In der obigen Aufzählung werden sicher einige unter euch den Punkt „Overclocking-Features“ vermissen. Die treuen Leser unserer Seite wissen natürlich, dass gerade dieses Feature, wenn man überhaupt von einem solchen sprechen kann, kaum testbar ist! Wir würden sogar soweit gehen, dass es überhaupt nicht testbar ist: Über das Gelingen eines Overclocking-Projektes entscheiden eine Vielzahl von Parametern, die in der noch so exaktesten Serien-Fertigung nicht hundertprozentig steuerbar sind. Ob ein Testsample gute Overclockingergebnisse liefert oder nicht, hängt einzig und alleine vom Einzelfall ab und ist in gewisser Hinsicht auch Glückssache. Doch keine Angst, wir werden bei der genauen Betrachtung des Designs immer wieder Hinweise geben, ob die Karte zum Overclocking geeignet ist oder nicht.
Doch zunächst ein Überblick über die GeForec4 Familie und deren technischen Daten:
| Ti4200 64 MB | Ti4200 128 MB | Ti4400 128 MB | Ti4600 128 MB | |
| Taktung GPU | 250 MHz | 250 MHz | 275 MHz | 300 MHz |
| Taktung Speicher | 250 MHz | 222 MHz | 275 MHz | 325 MHz |
| Speicherausbau | 64 MB | 128 MB | 128 MB | 128 MB |
| Resultierende Speicherbandbreite | 8,0 GB/s | 7,1 GB/s | 8,8 GB/s | 10,4 GB/s |
| Speicherinterface | 128 Bit DDR | 128 Bit DDR | 128 Bit DDR | 128 Bit DDR |
| Rendering Pipelines | 4 | 4 | 4 | 4 |
| Textureinheiten pro Pipeline | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Unterstützte DirectX Version | 8.1 | 8.1 | 8.1 | 8.1 |
| Pixel Shader Version | 1.3 | 1.3 | 1.3 | 1.3 |
| Vertex Shader | 2-fach | 2-fach | 2-fach | 2-fach |
| Fertigungstechnik | 0,15 Micron | 0,15 Micron | 0,15 Micron | 0,15 Micron |
| Maximale Füllrate | 1,8 GTexel/s | 1,8 GTexel/s | 2,2 GTexel/s | 2,4 GTexel/s |
| Dual Monitor Support | Ja | Ja | Ja | Ja |
Die obigen Spezifikationen geben bereits darüber Aufschluss, dass sich vor allem die Spitzenmodelle Ti4400 und Ti4600 im Grunde genommen lediglich durch unterschiedliche Speichertakt- und GPU-Spezifikationen unterscheiden. Dies trifft insofern auch auf die Ti4200-Karten zu, berücksichtigt man die kleine 4200er mit lediglich 64 MB Speicherausbau. Es liegt also an den Kartenherstellern, sich von den Mitbewerbern abzuheben, sei es durch nette Beigaben oder aber sinnvolle Ausstattungsmerkmale. Der gute Name des Herstellers stellt natürlich ein weiteres Kaufkriterium dar. Wir werden diesen Punkt allerdings ausschließlich bei dem bereitgestellten Support berücksichtigen.
GeForce 4 Ti Roundup Sommer 2002 - 2/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Doch nun zum Lieferumfang der MSI:
Macht der User den Karton auf, wird er sogleich positiv überrascht, solch einen Lieferumfang sieht man selten. Satte 9 (NEUN) CDs blitzen dem
geneigten Kunden da entgegen:

Üppige Software Beigaben
MSI hat verstanden, dass nur durch entsprechende Software die zahlreichen Features von heutigen Grafikkarten sinnvoll genutzt werden können. Es ist durchaus nicht einzusehen, dass der User eine teure Karte kaufen soll, ohne dass er Video-In/Out nutzen kann. Dass MSI solch hochwertige Software von interVideo beilegt, ist umso bemerkenswerter. Hinzu kommen die bereitgestellten Anschlüsse, die mittels beigelegte Adapter nach außen geführt werden. Sämtliche Anschlüsse sind vergoldet, ebenso wie die des beigelegten S-VHS-Kabels. Ob die Spielchen ein Kaufargument sind, muss jeder selbst entscheiden – schließlich sind die meisten Games bereits nach wenigen Wochen veraltet.
Kommen wir nun zum Layout der MSI
Die grasgrüne MSI lag uns in der Revision 2 vor; es fällt auf, dass ein 3-Pin-Anschluss, der zuvor auf der Karte bestückt war, nicht mehr nach außen geführt ist. Ob dieser Anschluss ursprünglich als Overclocking-Feature zur Montage leistungsstärkerer Lüfter gedacht war, kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Fakt ist, dass durch den verwendeten 2-Pin-Connector keine Monitoring-Funktion des Lüfters mehr
bereitgestellt wird – schade. MSI zeigt durch die Verwendung des DVI-Ports, dass man erkannt hat, dass selbst im Gamer-Bereich (für diese Sparte ist die Karte zweifellos avisiert) TFT-Displays genutzt werden können (Schaltzeiten von weniger als 40ms ermöglichen Zocker-Spielchen auf TFTs). Natürlich wird auch ein normaler 19-Pin VGA-Anschluss geboten, wer jedoch statt eines TFTs einen zweiten normalen CRT-Monitor anschließen
möchte, der kann einfach den beigelegten DVI-Adapter verwenden. Betrachtet man sich die Karte genauer, so fällt der Silk-Screen auf, der unmittelbar oberhalb des Bios-Chips unbestückt bleibt. Die Antwort ist schnell gefunden, denn das nVidia-Referenzdesign ermöglicht die Bestückung der Karte mit einem zweiten DVI-Port statt eines normalen Monitor-Anschlusses. Zu diesem Zweck müsste ein weiterer Chip von Silicon Image aufgelötet werden, was MSI allerdings unterlassen hat.

ungewohnt grün: die MSI 4600 VTD von oben...

...und von unten.
Um Video-In/Out-Funktionen anbieten zu können, wird der Philips SAA7108E auf der Karte verlötet, der allerdings nur eine maximale TV-Auflösung von 800x600 bietet. Der Conexant CX25871-13 Chip, der allerdings lediglich TV-Out bereitstellt, liefert bis zu 1024*768. Die Qualität der Ausgabe konnte voll und ganz überzeugen, was man in der Vergangenheit nicht immer von nVidia-Chips bestückten Karten behaupten konnte. Diese Kritik betrifft zum einen die Video-In/Out-Abteilung als auch die Ausgabequalität an CRT- und TFT-Monitoren. Um die Signale möglichst verlustfrei über die große Platine transportieren zu können und um eine saubere Masseführung zu realisieren, führt MSI die Leiterbahnen wie zu Goldgräberzeiten aus: sogar die Lötkontakte auf der Rückseite sind vergoldet. Um auf Nummer sicher zu gehen, wird außerdem eine 6-Layer-Platine eingesetzt – sicher kein ganz billiger Spaß. Um diesen Punkt zu untersuchen, zogen wir unseren Eizo 21-Zoll-Monitor T965 zu Rate, der eine schlechte Signalqualität postum mit einem vermatschten Bild quittieren würde. Bei der vorliegenden MSI können wir jedoch eine ausgezeichnete Darstellungsqualität konstatieren.
Die 4600VTD hebt sich durch den schönen Ventilator ab, der mit einem durchsichtigen Häubchen bestückt ist. Glücklicherweise handelt es sich bei dem Lüfter um keinen lauten Krachmacher, ein Leisetreter ist er allerdings auch nicht. Nun gut, bei der Karte handelt es sich eher um eine Zockerkarte denn um eine Karte, die in puren Office-Rechnern zum Einsatz kommt. Wie gesagt, überaus laut ist sie wirklich nicht, wird das Kerlchen in einem ordentlichen Gehäuse untergebracht, braucht man keine nervtötenden Wirbelstürme aus dem Rechner zu fürchten.

1. der schicke Kühler; 2. Version 200 & der nicht mehr ausgeführte 3-Pin Anschluß; 3. 2,8 ns Samsung Speicher

1. unbestückt: kein Silicon Image; 2. + 3. es ist alles Gold was glänzt!
Die sündhaft teuren Speicher in BGA(Ball Grid Array)-Bauform von Samsung mit sagenhaften 2,8 ns werden nicht passiv gekühlt. Wenn ihr mich fragt, so ist das auch nicht nötig, schließlich spezifiziert Samsung die Speicher bis 65 C°, die wohl bei heftigsten Overclocking-Projekten nicht erreicht werden. Ein interessantes Designschmankerl hält die Karte indes bereit: die Hitzegefährdeten Speicher, die im eingebauten Zustand nach unten zeigen, werden durch den raffinierten Kühlkörper mit gekühlt. Die Oberseite der Karte ist ohnehin nicht durch einen Hitzestau gefährdet, somit braucht man sich über die dort angebrachten Chips keine Gedanken zu machen.
Schauen wir uns noch die Karte im Alltagsbetrieb an: Aufgrund der wuchtigen Bauform muss der Anwender weiterhin mit Inkompatibilitäten mit so manchen (älteren) Mainboard rechnen. EPoX hatte auch so seine liebe Not auf dem EP-8KAH(+), auf dem EP-8K3A+ hatten wir jedoch keine Probleme. Will man die RAM-Bausteine wechseln, so muss die Grafikkarte ausgebaut werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass ihr nicht ständig eure RAM-Bestückung ändert.
GeForce 4 Ti Roundup Juni 2002 - 3/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Asus V8420
Dieser Teil unseres Roundups beschäftigt sich mit einer vergleichsweise günstigen GeForce4-Lösung: Der Ti4200 in Form der Asus V8420. Insbesondere der Preis dürfte ein triftiges Kaufargument für diese Version der relativ teuren GeForce4 sein. Wer jedoch meint, mit der Asus ein Schnäppchen zu machen, der irrt: Ein Preis von 300-320 Euro ist nicht von Pappe. Doch wir können Entwarnung geben: Solltet ihr die Karte für diesen Preis bei einem Händler sehen, dann lasst sie in den Regalen. Asus empfiehlt einen Preis von 250 Euro und der geht auch in Ordnung. Wie ihr aus unserer Spezifikationsübersicht entnehmen könnt, existieren zwei verschiedene 4200-Versionen, eine mit 64 MB- eine mit 128 MB-DDR-RAM. Dabei weisen beide einen GPU-Takt von 250 MHz auf, der RAM-Takt ist jedoch unterschiedlich: Sind es satte 250 MHz bei der 64 MB-Karte, so wird die 128 MB-Version lediglich mit 222 MHz getaktet. Dies schlägt sich in der resultierenden Speicherbandbreite von 8,0 GB/s bzw. 7,1 GB/s nieder.

Die Ausstattung: etwas dünn ist das Handbuch
Der Lieferumfang:
Zum Layout der Asus V8420
Die Karte lag uns in der Revision 1.01 vor. Das Platinenmaterial hebt sich nicht, wie dies die Mitbewerber tun, mit einer knalligen Platinenfarbe hervor.
Auffälliger zeigt sich da der goldige Kühlkörper, der mit einem durchsichtigen Lüfterchen ausgestattet ist. Leider ist ein Monitoring des Propellers nicht möglich, da lediglich ein 2-Pin-Anschluss verwendet wird. Über den Sinn oder Unsinn der seitlichen Kühlerlammelen kann man sich streiten, bedenkt man, dass die Bodenplatte hauchdünn ausfällt: Wie soll da ein effektiver Wärmeaustausch möglich sein? Überzeugender sind die akustischen Eigenschaften, da sich das Kerlchen vornehm zurückhält.

Die Asus V8420 von oben...
Die V8420 ist mit 128 MB in TSOP-Ausführung (Thin Small Outline Package) bestückt. Der verwendete Speicher stammt von Samsung und ist mit 4 ns spezifiziert, eine passive Speicherkühlung wird diesem leider verwehrt. Angesichts der enormen Hitzeentwicklung bei einer Taktrate von 222 MHz (DDR!) wären passive Kühler sicher gerne gesehen. Für den Alltagsbetrieb sind diese jedoch keinesfalls notwendig, lediglich bei Overclocking-Projekten haben sie ihre Existenzberechtigung.

... und die Asus V8420 von unten
Den TV-Out realisiert Asus mittels des Philips SAA7104E, ein Derivat des großen 7108E, der um seine Video-In-Funktionen beraubt wurde. Die gebotene TV-Qualität ist akzeptabel, der bei älteren GeForce-Karten unvermeidbare schwarze Trauerrand gehört der Vergangenheit an. Die Auflösung am TV erreicht eine Auflösung von 800x600, werden höhere Auflösungen am CRT eingestellt, so kann der entsprechende Bildschirmausschnitt am Fernseher angescrollt werden – eine überaus nützliche Funktion. Soll beispielsweise ein Film mit dicken schwarzen Rändern betrachtet werden, wählt man einfach eine höhere Auflösung (z.B. 1024x768) und visiert den zu betrachtenden Ausschnitt an! Auch die Ausgabequalität am Monitor bzw. TFT kann überzeugen, selbst bei einer Auflösung von 1600x1200 und 100Hz am Eizo T965 waren keine matschigen Schriften erkennbar. Der DVI-Port wird durch einen Silicon Image-Chip realisiert, der auch auf anderen Ti-Karten seinen Dienst verrichtet. Auf Spielereien wie eine Shutterbrillen-Ansteuerung hat Asus verzichtet – sicher kein großes Manko.

links oben: Samsung Speicher mit 4ns; darunter: der Kühler; rechts: TV-out per Philips Chip
Schauen wir uns noch die Karte im Alltagsbetrieb an:
Wer kennt sie nicht, die Einbau-Probleme mit den überlangen GeForce4-Biestern: Einmal geht einem Platz im Gehäuse aus, ein anderes Mal pocht ein Kondensator auf seine Berechtigung in unmittelbarer Nähe des AGP-Slots. Erfreulicherweise hält sich die V8420 in Sachen Platzbedarf zurück. Die Karte ist tatsächlich kürzer als manche Geforce3 Ti500, somit dürften keine Kompatibilitätsprobleme auftreten. Sogar unser EPoX 8K3A+ freundete sich gerne mit der Asus an, es waren sogar alle drei RAM-Bänke zugänglich.
GeForce 4 Ti Roundup Juni 2002 - 4/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Leadtek Winfast 250TD
Der dritte Kandidat unseres Grafikkarten-Roundups kommt von Leadtek. Die wuchtige Karte basiert auf dem nVidia GeForce4 Ti4400 und sollte daher von der
Performance zwischen der MSI G4Ti4600VTD und der Asus V8420 (Ti4200) liegen. Auch der Preis von ca. 300 Euro der Karte ist zwischen den obigen Kandidaten zu verorten. Die GPU und der Speicher werden synchron mit 275 MHz getaktet, die große Ti4600 dahingegen mit 300 MHz (GPU) bzw. 325 MHz (Speicher). Dies schlägt sich unmittelbar in der theoretischen Bandbreite von 8,8 GB/s (Ti4400) zu 10,4 GB/s (Ti4600) nieder, inwiefern diese Werte jedoch
praxisrelevant sind, wird unser Benchmark-Parcours klären.

Ausstattung: andere bieten mehr
Der Lieferumfang:

Die Leadtek Winfast 250TD von oben...

...und von unten.
Zum Layout der Leadtek Winfast 250TD
In welcher Revision uns die Karte vorliegt, kann ich euch nicht beantworten, da eine Kennung fehlt. Das Platinen-PCB ist in konventionellem Grün gehalten, alles andere als konventionell ist der schwere Kühlkörper: Ein Großteil der Platine wird auf Vorder- und Rückseite von dem Kühlerwulst überzogen. Lediglich zwei kleine Lüfterchen kühlen die Karte, dies ist überaus positiv gemeint, da die Kerlchen kaum zu hören sind – so soll es sein. Um unnötiges Verdrecken der Lüfter zu verhindern, sind Staubfilter vor dieselben gelegt. Mir ist es allerdings ein Rätsel wie man die Filter reinigen soll, was nach einer gewissen Betriebsdauer bestimmt notwendig ist. Die Lösung scheint allenfalls das Abschrauben der jeweiligen Lüftergitter zu sein, wodurch man auch den jeweiligen Lüfter in den Händen hält.
Das Verschrauben erfolgt nicht durch ein Gewinde, sondern durch bloßes Eindrehen der Schrauben zwischen den Kühlerlammelen. Bei einem CPU-Kühler lasse ich mir das noch gefallen, da montiert man den Lüfter in der Regel einmal. Wenn ich jedoch zur Reinigung der Lüfterfilter die Lüfter demontieren muss, finde ich das nicht mehr lustig. Fazit: Idee gut, Umsetzung schlecht.

links: der Conexant Chip liefert ein flaues TV-out; Mitte: MSI vergoldet die Leiterbahnen, Leadtek nicht; rechts: Lüfter mit Staubfilter
Bleiben wir bei dem überdimensionierten Kühler: Das Schwergewicht besteht auf der Vorder- sowie auf der Rückseite jeweils aus einem Alu-Block. Die GPUs der nVidia-Chips sind dafür bekannt, dass diese schön warm werden, durch den durchgängigen Kühlkörper werden also die Speicher eher erhitzt als abgekühlt. Dazu kommt noch, dass die beiden Lüfter nicht auf der Höhe des Cores sitzen, sonder nach links und rechts versetzt. Die Rückseite wird von einer wesentlich dünneren Platte bedeckt, um Konflikte mit Mainboardbauteilen zu verhindern. Bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass die Kühlervorderseite und Rückseite tatsächlich von zwei Plastikpins zusammengehalten werden! Betrachtet man die Anschlüsse der Lüfter, so fällt auf, dass ein Monitoring nicht möglich ist.

Mehr Schein als Sein? Das Kühlerkonzept der...

...Leadtek Winfast 250TD demontiert.
Waren die Leiterbahnen der MSI-G4Ti4600 allesamt vergoldet, um eine bessere Signal- und Massenführung über die riesige Platine zu gewährleisten, so ist dies bei der Leadtek nicht der Fall. Ein Praxistest der Karte am Eizo T965 21“-Monitor brachte schnell Aufklärung über die Signalqualität: war das Bild der MSI tadellos, so kann das der Leadtek als matschig bezeichnet werden, kleine Schriften verloren bereits bei einer Auflösung von 1200x1024 und 100 Hz jegliche Kontur. Um den TV-Out war es nicht besser bestellt, selten haben wir eine so unscharfe Bildausgabe durch den verbauten CONEXANT CX25871-13 gesehen. Selbst das TV-Bild trug einen Trauerrand, dahingegen ist dieses Problem auf GeForce4-Grafikkarten mit dem Philips SAA7108E behoben. Mittels nView und aktivierter Klon-Funktion lassen sich unterschiedliche Auflösungen auf CRT und Fernseher ansteuern, selbst bei einer Auflösung von 800x600 konnten wir auf den Philips-bestückten Karten keinen schwarzen Rand erkennen.
Schauen wir uns noch die Karte im Alltagsbetrieb an:
Aufgrund der Größe der Ti4400/4600 kommt es immer wieder zu Inkompatibilitäten mit (älteren) Mainboards, auch die Installation der Karte macht in manchen Gehäusen Probleme. Will man auf unserem EPoX 8K3A+ die RAM-Bausteine wechseln, so muss die Grafikkarte ausgebaut werden. Auf
unserem MSI K7D Master-L traten weitere Probleme auf: Da die Int #B über AGP und PCI 2 geroutet wird, muss, um den primären PCI-Bus des MPX nutzen zu können, der erste PCI-Steckplatz herhalten. Aufgrund des riesigen Kühlkörpers kamen sich jedoch die Winfast A250TD und die Promise TX2 ins Gehege! Die Folge wäre, die Promise im PCI 2 einzubauen, dies hat jedoch ein ungünstiges Sharing zur Folge.
GeForce 4 Ti Roundup Sommer 2002 - 5/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Asus V8460 Ultra Deluxe
Nachdem sich die kleine Asus in unserem letzten Test recht wacker geschlagen hatte, schauen wir uns nun das Asus-Flaggschiff an. Mit dieser Karte will Asus
zeigen, dass nur einer in der Lage ist die ultimative GeForce4 Ti4600 zu bauen. Ultimativ ist auch der Preis, der wirklich einer Kriegserklärung gleichkommt: satte 580 Euro muss der User auf den Tisch des Händlers blättern, um den Überflieger zu erwerben. Ob das 128 MB-Monster tatsächlich diese enorme Summe wert ist, wird dieser Test herausarbeiten. Dass eine „normale“ Ti4600 sündhaft teuer ist, wissen wir, werfen wir deshalb einen Blick auf den Lieferumfang – vielleicht bekommen wir dort eine Antwort auf den üppigen Preis.

Asus schnürt ein prallvolles Paket
Der Lieferumfang:
Zum Layout der Asus V8460 Ultra Deluxe
Die Asus lag uns in der Revision 1.0 vor. Die Platine ist lila eingefärbt, über die Wahl der Farbe kann man sich sicher streiten, ich fand sie jedenfalls nicht so schlecht. Insbesondere beim Anblick des riesigen Kupferkühlers zuckt der User unwillkürlich zusammen; das resultierende Gewicht der Karte ist enorm. Dem Tester kommen bereits beim Anblick dieser Karte Befürchtungen in Bezug auf Kompatibilitätsprobleme, da auch die Höhe des Kühlers ein wenig großzügiger ausfällt, als bei der Konkurrenz. Mehr dazu unter der Rubrik „Alltagstauglichkeit“. Selbst das Lüfterrädchen fällt bedeutend größer aus und gibt sich gleichermaßen kupferfarben. Das Anschlusskabel hat Asus dreiadrig ausgeführt, um ein Monitoring des Lüfters zu ermöglichen. Beim näheren Betrachten
des Kühlerdesigns fällt auf, dass sich Asus besonders auf die Kühlung der sündhaft teuren Samsung 2,8 ns BGA-Chips konzentriert hat. Dies ist eigentlich nicht nötig, da Samsung die Chips bis 65 C° spezifiziert – selbst bei härtesten Overclocking-Projekten sollten solch hohe Temperaturen nicht erreicht werden. Die einzelnen Kühlerfins erinnern stark an die Optik des Termalright SK6 (ein wirklich schöner Vollkupfer-Kühler). Die Rückseite gestaltet sich jedoch recht unauffällig: Die einfache Kupferplatte, die keine Oberflächenstruktur trägt, könnte vermuten lassen, dass Asus das Kupfer ausgegangen ist;-) Um die Umsetzung des Kühlerungetüms zu überprüfen,
musste derselbe natürlich von seinem angestammten Platz genommen werden. Erst jetzt fiel mir auf, dass das Kerlchen gerade einmal mit zwei Plastikklipsen gehalten wird: Bewegt man den Kühler ein wenig, so weist dieser eine deutliche Bewegungsfreiheit auf! Bereits ein weiterer Pin hätte das Ungetüm sicherer an Ort und Stelle gehalten. Insbesondere der Anpressdruck der Federn scheint ein wenig zu gering ausgelegt zu sein. Natürlich wird man im Normalbetrieb keine Probleme erwarten, beim Transport wollen wir Probleme über einen längeren Zeithorizont nicht
ausschließen. Als wir das Kärtchen von dem Ballast befreit hatten, rieben wir uns die Augen, da lediglich auf der GPU genügend
Wärmeleitpaste aufgetragen war, jedoch keine einziges Tröpfchen auf den Speicherchips. Was soll denn dann die aufwändige
Kühlung? Der Verdacht liegt nahe, dass das Ungetüm mehr Schein als Sein darstellt. Aus gegebenem Anlass konfrontierten wir Asus mit dem bisherigen Testresultat: Der Kühler liege plan auf, sodass ein Wärmeaustausch ohne weiteres möglich sei. Über die Alltagstauglichkeit erfahrt ihr in dem gleichnamigen Abschnitt.

Die Asus V8460 Ultra Deluxe von vorne...
Das übrige Design scheint sich vom Referenzdesign der nVidia-Kollegen deutlich zu unterscheiden. Asus realisiert auf der Karte zusätzlich eine Ansteuerung für die mitgelieferte Shutterbrille. Die Qualität der Platine kann als „sehr gut“ bezeichnet werden, da sämtliche Leiterbahnen und Lötkontakte vergoldet ausgeführt wurden. Dies soll gerade die Signalqualität und Masseführung über die riesige Karte positiv beeinflussen. Selbst ein von Asus heiß und innig geliebter Jumper finden sich auf der Karte wieder, der zur Einstellung der PAL- oder NTSC-Norm dient, obgleich der verantwortliche Philips diese Einstellungen per Treiber erlaubt.

... und von hinten.
Um Video-In/Out-Funktionen auf der Ti4600 zu integrieren, wurde der genannte Philips SAA7108E verbaut, der eine TV-Auflösung von 800x600 bietet. Über die qualitativen Eigenschaften waren sogar wir überrascht, denn das Fernsehbild kann sich durchaus sehen lassen, selbst Schriften und feine Konturen zeichnet die Karte ohne Verschmieren nach. Wird nView in Verbindung mit dem Menüpunkt „Klonen“ aktiviert, so wird das Bild bei einer Auflösung von 800x600 ganz ohne schwarze Trauerränder dargestellt. Wählt man eine höhere Bildschirmauflösung auf dem CRT, so scrollt man per Maus den auf dem Fernseher geklonten Bildausschnitt an – genial! So und nicht anders sollte nView aussehen.
Auch die Ausgabequalität am CRT lässt keinerlei Wünsche offen, die Asus kann locker mit unserer MSI 4600 mithalten, feinere Messmethoden würden wohl einen eindeutigen Sieger ermitteln können. Unser Darstellungstest mittels Testpattern auf dem Eizo T965 zeigte ein ausgewogenes und zugleich scharfes Bild. Möchte man einen TFT an die Karte anschließen, so tritt der verbaute Silicon Image-Chip in Aktion, der seine Arbeit hervorragend erledigt, das Bild war absolut stabil!

1 - der Jumper für die TV-Norm; 2 - vergoldete Leiterbahnen und Lötkontakte, 3 - Philips am TV-Ausgang; 4- Silicon Image-Chip am DVI; 5 - Fan Anschluß mit Monitoring
Schauen wir uns noch die Karte im Alltagsbetrieb an:
Wie üblich sind die 4600er-Karten länger als gewöhnliche Grafikkarten, so muss man sich nicht wundern, wenn insbesondere auf (älteren)
Mainboards Einbauprobleme auftreten. Auf unserem EPoX 8K3A+ lassen sich beispielsweise die RAMs nicht ohne vorheriges Entfernen der Grafikkarte ausbauen.

links: der gewichtige Kupferkühler; rechts: Endlich! Eine ordentliche 3D-Brille!
Positiv überraschte uns die Asus auf unserem MSI K7D Master-L, einem MPX-Dual-Board. Will man einen Promise TX2 am primären PCI-Bus betreiben und gleichzeitiges Sharing mit dem AGP-Bus verhindern, so muss der IDE-Controller in Slot 1 verbaut werden. Was dies bedeutet, kann sich jeder vorstellen: Die Grafikkarte wird so heiß, dass man sie sogleich als Kochplatte einsetzen könnte. An dieser Stelle kommt das ungewöhnliche Kühlerdesign der Asus V8460 ins Spiel: Obwohl der Kühler ein wenig höher ausgeführt ist, ergeben sich keinerlei Berührungen mit der benachbarten Promise TX2. Überraschenderweise heizt sich die Platine weitaus weniger stark auf, als dies andere Grafikkarten mit konventionellem Kühler/Lüfterdesign tun. Hinzu kommt ein überaus angenehmes Laufgeräusch des Lüfters, der unbeeindruckt von den widrigen Umständen ruhig seine Arbeit verrichtet. Auch die auf der Oberseite angebrachte Kupferplatte verrichtete zuverlässig ihre Arbeit, obgleich diese ohne Oberflächenprofil auskommen muss.
GeForce 4 Ti Roundup Juni 2002 - 6/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Gainward 700XP Golden Sample
Die nächste Karte in unserem Review ist die Gainward 700XP GS. Sie ist mit dem nVidia GeForce4 Ti 4400 GPU bestückt. Mit zurzeit 379€ befindet sich der Preis am oberen Ende der Preisskala. Ob der hohe Preis gerechtfertigt ist, muss sie noch beweisen, dazu später mehr.

Die Ausstattung ist gut!
Der Lieferumfang:
Und nun zum Layout der Gainward
Die Revision der Karte konnte nicht festgestellt werden, ein Aufdruck war leider nicht vorhanden. Mit ihrem knallroten Design fällt die Karte sofort ins Auge, die Kühlkörper für GPU und Speicher sind ebenfalls in Rot gehalten. Die acht Speicherbausteine sind in der für GeForce4 Ti4400/4600-Modelle üblichen BGA-Bauform gefertigt, Hersteller und Zugriffszeit konnte ich leider nicht ermitteln, da die Speicherkühler aufgeklebt sind und währen ohne Zerstörung der Karte nicht zu entfernen gewesen. Qualitativ macht die Karte nur einen durchschnittlichen
Eindruck: Die Lötkontakte sind unterschiedlich stark mit Lötzinn bedeckt. Vergoldete Leiterbahnen sucht man vergebens, diese Maßnahme soll insbesondere eine bessere Signalqualität zur Folge haben. Die Bildqualität gibt keinen Grund zum Tadel, beim direkten Vergleich mit der MSI GeForce4 Ti4400 war jedoch bei hohen Auflösungen einen leichte Unschärfe erkennbar.

Die Gainward 700XP Golden Sample von vorne...

... und von hinten.
Der (schöne) Firmenaufdruck am GPU-Kühlkörper wies nach dem Auspacken schon einige Kratzer auf, eine zweite GeForce4 Ti4400 von Gainward war ebenfalls an der gleichen Stelle verkratzt. Das Laufgeräusch des Lüfters war bei geschlossenem Gehäuse leicht hörbar, das ist bei Spielen zwar nicht sonderlich störend, fällt jedoch bei Office-Anwendungen deutlich auf. Angeschlossen wird der Lüfter über einen 2-Pin Stecker, welcher ein Überwachen der Drehzahl nicht erlaubt. Der Kühlkörper ist massiv und schwer, die Bodenplatte ist knapp 3mm dick und wird mit zwei Kunststoffpins an der Platine befestigt. Um die GPU möglichst kühl zu halten, ist sie komplett und gleichmäßig mit Wärmeleitpaste bestrichen. Die Lamellen vom Kühler pusten den Luftstrom zusätzlich über die Speicherkühler. Auf diese einfache Art wird ein Hitzestau an der kritischen Unterseite vermieden. Die Speicherkühler sind, wie schon oben erwähnt, aufgeklebt, sie sorgen für eine Vergrößerung der Oberfläche und somit für eine bessere Wärmeabgabe. In Verbindung mit dem kräftigen Lüfter sollte ein Übertakten der Grafikkarte sicher möglich sein. Eine Rüge kassiert Gainward allerdings für die irreführende Bezeichnung der Karte „700 XP“ – in der Vergangenheit konnte der User auf den (durch Übertaktung erreichbaren) Speichertakt schließen, in diesem Fall wird die Karte allerdings mit dem für GeForce4 Ti4400-Modelle üblichen Standardtakt von 275 MHz betrieben –bei Overclocking-Projekten werden magere 290 MHz Speichertakt und 280 MHz GPU-Takt garantiert. Diese Taktung kann jedoch von den meisten GeForce4 Ti4400 erreicht werden. Von einer darüber hinausgehenden zugesicherten Übertaktungsfähigkeit kann keine Rede sein, es findet sich nirgends ein entsprechender Hinweis. So verkommt die Bezeichnung „700 XP Golden Sample“ zum Marketing-Gag!

Eine schickte, rote Grafikkarte; aber vergoldet ist hier nix!
Video IN und TV-Out wird von einem Philips 7108E Chip bereitgestellt, welcher schon auf der MSI eine gute Figur machte. Am Slotblech sind drei Anschlüsse vorhanden: ein DVI, ein VGA und ein Universalanschluss für die erwähnten Video-IN/Out-Funktionen. Mit dem beigelegten VGA-Adapter kann der Anwender dann zwei Monitore betreiben und mittels nView im Treiber aktivieren. Das gleichzeitige Arbeiten mit zwei Flachbildschirmen ist leider nicht möglich, es ist nur ein Konverterchip von Silicon Image vorhanden. Die Qualität des Supports haben wir in diesem Review ebenfalls berücksichtigt: Wir testen mehrfach die Erreichbarkeit sowie die Qualität der gegebenen Antworten. Erfreulicherweise war der Support immer auf Anhieb erreichbar, die Auskünfte waren kompetent und einwandfrei - man konnte alle unsere Fragen beantworten. Das ist ein Support, auf den man sich im Notfall verlassen kann. Die Telefonnummer lautet : 089-898990.
Schauen wir uns noch die Karte im Alltagsbetrieb an:
Durch die Größe der Platine gibt es die schon länger bekannten Probleme beim Einbau in engen Gehäusen und dicht bestückten Mainboards. Der Anwender sollte also vor dem Kauf auf Einbauprobleme achten.
GeForce 4 Ti Roundup Juni 2002 - 7/13
01.09.2002 by holger und staedler
Zur HTML-Ansicht
MSI G4Ti4400-VTD
Kommen wir nun zur MSI G4Ti4400-VTD. Wie anhand der Produktbezeichnung zu erkennen ist, arbeitet die Karte mit der GeForce4 Ti 4400 GPU von nVidia. Die Karte wird zurzeit für ca. 300 € verkauft und ist somit eine der günstigsten Karten mit der TI4400 GPU auf dem Markt. Ob sie günstig oder nur billig ist, muss sie in unserem nachfolgenden Review noch beweisen.

Das Paket ist prallvoll!
Der Lieferumfang:
Und nun zum Layout der MSI G4Ti4400-VTD
Die grüne MSI lag uns in der Revision 1.00 vor. Der Lüfter wird über einen 2-Pin Stecker angeschlossen, welcher eine drehzahlüberwachung nicht erlaubt. Ein 3-Pin Stecker ist auf der Karte ebenfalls vorhanden, wir konnten jedoch nicht klären, ob dieser für
leistungsstärkere Kühler genutzt werden kann und somit für Overclocking-Projekte gedacht ist, auch MSI selbst konnte diesbezüglich keine Auskunft geben. Der Lüfter selbst arbeitet sehr leise, damit ist die Grafikkarte auch für einen Silent-PC gut geeignet. Die 8 Speicherbausteine stammen von Samsung und haben eine Zugriffszeit von 3,6 ns. Sie sind in dem zurzeit modernsten Herstellungsverfahren gefertigt, der BGA-Bauform (Ball Grid Array), ein eindeutiges Erkennungsmerkmal sind ihre quadratischen Abmessungen. Weitere Vorteile sind: geringere Verlustleistung und weniger Hitzeentwicklung. Das Fehlen der Speicherkühler fällt aufgrund der hochwertigen Speicherbausteine, welche von Samsung bis 65°C spezifiziert sind, nicht ins Gewicht.
Der GPU-Kühlkörper selbst ist intelligent aufgebaut, seine Luftaustrittsöffnungen pusten den Luftstrom direkt über die Speicherchips und verhindern einen Temperaturstau an der Unterseite der Grafikkarte. Die durchsichtige Kunststoffabdeckung des Kühlkörpers sieht zwar gut aus, ist aber der Wärmereduzierung der GPU nicht förderlich. Ein komplett aus Metall gefertigter Kühlkörper wäre hier effektiver.

Die MSI G4Ti4400-VTD von vorne...

...und von hinten
Schauen wir uns noch die Karte im Alltagsbetrieb an:
Die Platine ist in einem einwandfreien Zustand, die Lötpunkte sind gleichmäßig dick verzinnt, die Leiterbahnen sind sogar vergoldet. Aufgrund dieser Materialschlacht verwundert es nicht, dass die Karte im Test ein scharfes und verzeichnungsfreies Bild auf den Monitor zauberte. Verschmierte Texte oder Schattenbildung waren selbst in die Monitorecken nicht vorhanden.
Am Slotblech sind 3 Anschlüsse vorhanden, DVI, 9-Pin-VGA und Video-In/Out. Mit dem beigelegten DVI-I-Adapter kann der Anwender zwei CRT-Monitore betreiben. Das gleichzeitige Arbeiten mit zwei Flachbildschirmen ist leider nicht möglich, da nur ein Konverterchip von Silicon Image vorhanden ist. Mit dem SAA7108E Chip von Philips, welcher schon auf der großen G4Ti4600 von MSI überzeugen konnte, werden die Video IN/OUT und TV-OUT Funktionen realisiert.

links: an den mittleren Anschluß kommt die Video-Peitsche; rechts: vergoldete Leiterbahnen und hochwertige Verarbeitung zeichnen die MSI 4400VTD aus
Zum Abschluss haben wir noch den Support von MSI getestet. Wie schon bei der Karte selbst gab es auch hier keinen Anlass zur Kritik. Der Support war auf Anhieb erreichbar und konnte kompetente Auskünfte geben. Die Telefonnummer lautet: 069-40893191.
GeForce 4 Ti Roundup Juni 2002 - 8/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Gainward GeForce4 Ultra/750XP GS PowerPack!
Der nächste Testkandidat trägt die Königsklasse der nVidia-Chips, die GeForce4 Ti4600-GPU. Ein wenig Rückendeckung während des
Testzeitraums erfuhr der Kandidat aufgrund der überaus wünschenswerten Preissenkung: Die Karte schlug vor wenigen Tagen noch mit satten 599 Euro zu Buche, jetzt sind es immerhin noch 489 Euro. Falls der geneigte Käufer die Karte noch zum alten Preis in den Regalen sieht, sollte er den Händler freundlich auf den weniger schmerzhaften Preis hinweisen.

Extra viel Extras: mit Firewire Karte!
Der Lieferumfang:

Vorderansicht: Gainward GeForce4 Ultra/750XP GS PowerPack!

Rückansicht: Gainward GeForce4 Ultra/750XP GS PowerPack!
Zum Layout der Gainward 750XP GS
Eine Revisionskennung suchten wir auf der feuerroten Gainward vergeblich. Augenfällig ist, dass die Karte über zwei DVI-Anschlüsse verfügt, wer einen normalen CRT-Monitor anschließen will, muss also zu den beigelegten Adaptern greifen. Um zwei DVI-Anschlüsse zu
realisieren, musste Gainward zu einem zweiten Silicon-Image-Chip greifen, alleine dadurch werden die Kosten der Karte in die Höhe getrieben, hinzu kommt der zweite DVI auf 19-Pin VGA-Adapter. Damit wären wir beim ersten Kritikpunkt: Gainward packt verschiedene Versionen des erwähnten Adapters zu ihren Karten, unsere Karte wurde mit zwei in grauem Kunststoff ausgeführten Adaptern geliefert. Diese zeigten nicht gerade positive Qualitäten, da sich auf unserem EIZO T965 eine matschige Darstellung breit machte, Fenster wurden zusätzlich mit einem Schatten versehen. Von der
schlechten Bildqualität erstaunt, wurden sämtliche Kabel ausgetauscht, doch es wollte sich keine Besserung einstellen. Nach langem vergeblichem Ausprobieren entschloss ich mich, einen anderen DVI-Adapter zu Rate zu ziehen. Der hochwertige Adapter der Asus V8460 zeigte prompt, was er konnte, das Bild war absolut frei von jeglicher Schattenbildung und gestochen scharf. Unser Testergebnis wollten wir selbstverständlich so nicht stehen lassen und konfrontierten Gainward Deutschland mit dem Resultat. Dort wurde uns mitgeteilt, dass es weitere Ausführungen des Adapters gebe, der uns sogleich
zugesandt wurde. Tatsächlich erreichte uns wenige Tage später ein feuerroter Adapter, dessen Pins voll beschaltet und vergoldet waren. Mit diesem Adapter stellt sich ein ebenso tadelloses Bild wie mit dem Asus-Adapter ein. Wer also einen grauen Adapter besitzt und mit der Bildqualität nicht zufrieden ist, der sollte sich an den Support von Gainward wenden. Mehr zum Support im Fazit.

links: auch Gainward vergoldet die Leiterbahnen; rechts: zwei Silicon-Image-Chips
Die Qualität der Grafikkarte selbst kann voll und ganz überzeugen, die Leiterbahnen sind vergoldet ausgeführt, wodurch die Signal- und
Masseführung über die große Platine verbessert werden soll.
Etwas ausladender als auf der „kleinen“ Gainward 700XP GS fallen die passiven Kühlkörper aus, diese Maßnahme kommt tendenziell der Optik zugute, da die hochwertigen 2,8ns-Speicherbausteine von Samsung in BGA-Bauform bis 65 C° spezifiziert sind und somit keiner zusätzlichen Kühlung bedürfen.

DVI-Adapter: nur der rote konnte überzeugen
Auch der GPU-Kühlkörper konnte überzeugen, dieser trat zwar vernehmlich in Aktion, das Geräuschniveau blieb jedoch für eine Zockerkarte auf erträglichem Niveau. Selbst die Abdeckung des Kühlers wurde verwendet, um sich von der Konkurrenz abzusetzen – die
Abdeckung ziert das Gainward-Logo, eine nette Idee, wie wir finden.
Alles in allem sollte aufgrund der konstruktiven Eigenschaften der Karte genug Spielraum für Overclocker-Pojekte sein. Verwirrung stiftet indessen die
Bezeichnung „750 XP“, konnte der Übertakter bei älteren Gainward-Karten (GeForce2 Ti/500 XP GS) auf den möglichen (durch Übertaktung erreichbaren) Speichertakt schließen, so kann davon keine Rede mehr sein. Garantiert werden jedoch lediglich 310 MHz GPU- bzw. 340 MHz-Speichertakt (680 MHz DDR), also mitnichten 750 MHz Speichertakt. Wurden die ersten Exemplare der Gainward Ti-Serie mit höherem GPU- und
Speichertakt ausgeliefert, so hält sich Gainward nun an die Spezifikationen von nVidia, unser Testkandidat wurde mit 300 MHz GPU- bzw. 325 MHz Speichertakt ausgeliefert.
Die Qualität der Video-In/Out-Anschlüsse war auf dem Niveau der übrigen Vertreter mit Philips SAA7108E-Bestückung. Mittels nView und
aktivierter Klon-Funktion lassen sich unterschiedliche Auflösungen auf CRT und Fernseher ansteuern, selbst bei einer Auflösung von 800x600 konnten wir auf den Philips-bestückten Karten keinen schwarzen Rand erkennen.
GeForce 4 Ti Roundup Juni 2002 - 9/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Albatron Ti4200P 128MB
Die nächste Karte unserer Testreihe ist die Albatron GeForce 4. Wie in der Produktbezeichnung schon zu erkennen ist, arbeitet die Karte mit der
GeForce4 Ti 4200 GPU von nVidia. Die Karte ist mit 128 MB DDR RAM ausgestattet, wird zurzeit für ca. 150 Euro verkauft und ist im Moment eine der günstigsten Karten mit der TI4200 GPU auf dem Markt. Der Hersteller „Albatron“ ist in Europa noch recht unbekannt und möchte auch hier Fuß fassen. Ob dieser neue Grafikkartenhersteller das Zeug hat, der sehr starken, etablierten Konkurrenz (ASUS, MSI, Gainward usw.) Paroli zu bieten, muss sie in dem nachfolgenden Test beweisen.

Die Ausstattung ist nicht schlecht
Der Lieferumfang:
Und nun zum Layout der Albatron:
Die blaue Karte (mal sehen, ob blau glücklich macht ;-) lag uns in der Revision 1.0 vor, man muss schon genau hinsehen, um den winzigen Aufdruck neben
dem Kühler zu finden. Das silberne Kühlorgan der Karte ist mit einem transparenten Lüfter bestückt - kommt euch die Konstruktion nicht bekannt vor? Richtig, auf der kleinen ASUS findet man den gleichen Kühler in goldener Farbgebung. Warum im Zentrum des Lüfters ein schwarzer Punkt prangte und nicht das Firmen-Embleme, können wir uns nicht erklären – auf der ASUS sah das jedenfalls besser aus. Eine Drehzahlüberwachung des Lüfters ist leider nicht möglich, da er nur über einen 2-Pin Anschluss verfügt. Von der Lautstärke des
Lüfters gibt es nichts Negatives zu berichten: Der Propeller hält sich vornehm zurück, daher kann die Albatron durchaus in einem Silent-PC eingesetzt werden.

Die Karte von oben...

...und von unten
Die Karte ist mit 128MB DDR RAM von Samsung bestückt. Die acht in TSOP-Ausführung (Thin Small Outline Package) hergestellten Speicherbausteine sind mit einer Zugriffszeit von 4,0 ns spezifiziert. Eine passive Speicherkühlung sucht man hier vergebens, diese ist angesichts der von nVidia vorgegebenen Speichertaktung von 222 MHz auch nicht nötig – wenn überhaupt, dann erscheint eine passive Kühlung bei Overclockingprojekten vertretbar. Die Qualität der Platine ist sehr gut, die Bauteile sind sauber verarbeitet, die Lötpunkte sind gleichmäßig verzinnt. Die Leiterbahnen sind im Gegensatz zu denen qualitativ hochwertiger Ti4600/4400-Karten nicht vergoldet, was aber bei den kurzen Signalwegen über das kleine Kärtchen keinen Nachteil darstellt. Positiv überrascht waren wir über die gekapselten und vergossenen Spulen, wodurch Schwingungen erst gar nicht entstehen können – eine solch hochwertige Ausführung sucht man bei der von uns getesteten Konkurrenz vergeblich.
Video In-Funktionen sind nicht vorhanden, der verbaute CONEXANT CX25871-14 ist nur für die TV-Widergabe zuständig und trägt daher zu Recht die Bezeichnung „VIDEO Encoder“. Die technischen Daten des Chips lesen sich auf dem Papier gut, da eine Auflösung von immerhin 1024*768 bei 60 Hz auf dem Fernseher möglich ist. Zunächst muss der User allerdings eine kleine Hürde überwinden, da das blaue Kärtchen nicht auf den PAL-Standard eingestellt wurde – man sollte sich daher nicht wundern, dass der Fernseher nur ein Schwarz-Weiß-Bild liefert. Die entsprechende Option findet ihr im Treiber unter den „erweiterten Einstellungen, nView“, dort muss der zweite Bildschirm ausgewählt werden, um dessen Einstellungen bearbeiten zu können. Die Darstellungsqualität des CONEXANT konnte indessen nicht überzeugen. Das ausgegebene
Bild trägt einen schwarzen Trauerrand – das können die Karten mit Philips-Chip wesentlich besser. Abhilfe schaffen hier Freeware-Tools wie zum Beispiel TV-Tool. Zudem macht die matschige Ausgabequalität keinen Spaß: Kleine Schriften waren kaum zu entziffern.

Im Detail...
Dem steht die ausgesprochen gute Qualität am CRT gegenüber, die selbst bei hohen Auflösungen (ab 1280*1024 bei 100 Hz) voll und ganz
überzeugen konnte. Bei diversen Spielen liefert die Karte ein schönes Bild mit kräftigen Farben.
Am Slotblech sind 3 Anschlüsse herausgeführt: DVI-I, 9-Pin-VGA und S-VHS-Out. Einen VGA-Adapter, mit dem der Anwender zwei CRT’s
betreiben könnte, wurde nicht beigelegt. Das gleichzeitige Arbeiten mit zwei DVI-Flachbildschirmen ist ebenfalls nicht möglich, da nur ein Konverterchip von Silicon Image aufgelötet wurde.
Kommen wir nun zum größten Minuspunkt, dem Support. Ein deutschsprachiges Service-Center befindet sich erst im Aufbau (wahrscheinlich in den Niederlanden;-) Support erhält der User über die Site www.albatron.nl, leider handelt es sich lediglich um eine englischsprachige Kopie der internationalen Site www.albatron.com.tw – wohl aus diesem Grund existieren momentan eine Reihe von toten Links, hoffen wir auf Besserung.
Schauen wir uns noch die Karte im Alltagsbetrieb an:
Aufgrund der kurzen Bauform der Karte sollte es auch in engen Gehäusen keine Einbauprobleme geben. Sogar mein EPoX 8K3A+ freundete sich gerne mit
der Albatron an, es waren alle drei RAM-Bänke zugänglich, ohne die Grafikkarte ausbauen zu müssen.
GeForce 4 Ti Roundup Juni 2002 - 10/13
19.09.2002 by holger und staedler
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MSI G4Ti4200 64MB
Bei diesem Review gehen wir insbesondere der Frage nach, ob eine 64 MB-Karte gegen die 128 MB-Konkurrenz bestehen kann oder ob sie sich dieser geschlagen geben muss. Das knallrote Kärtchen wartet jedoch mit einem schnelleren Speichertakt auf: Sind es bei den 128 MB-Kollegen 222 MHz, so liegen
bei der MSI immerhin 250 MHz am Speicher an.

MSI spart auch bei der kleinen Ti nicht an der Ausstattung!
Die Ausstattung
MSI lässt sich bei den Packungsbeilagen wahrlich nicht lumpen, satte neun (9!) CDs legt der Hersteller in den randvoll gefüllten Karton – es
handelt sich also um die gleichen Beilagen wie bei den großen Ti-Modellen.
Die Karte im Detail
Die hübsche rote Karte lag uns in der Revision 10A vor – schön, dass MSI die Karten in der feurigen Farbe einfärbt, ein wenig enttäuscht waren wir schon, dass die roten MSI-Mainboards farblich nicht mehr mit den grasgrünen Ti4600-/4400-Modellen harmonieren. Zur
optischen Aufwertung trägt auch auf diesem Modell der schöne Kühlkörper mit durchsichtiger Abdeckung bei. Der Propeller scheint sich jedoch nicht ganz so schnell zu drehen, dadurch tritt die Karte akustisch wesentlich zurückhaltender auf! Aufgrund des 2-Pin-Anschlusses ist ein Monitoring des Lüfters leider ausgeschlossen. Schade, wir können uns kaum vorstellen, dass ein 3-Pin-Anschluss die Kosten signifikant erhöhen würde – ASUS setzt auf der V8420 jedenfalls einen solchen Lüfter ein. Gerade in Verbindung mit den TSOP-Speicherchips von Hynix, die mit 3.6 ns spezifiziert sind und damit höhere Frequenzen vertragen als die langsameren 4.0 ns der 128-MB-Boliden, macht die
Kühlerkonstruktion Sinn: Aufgrund des höheren Speichertaktes von immerhin 28 MHz (56 MHz DDR) werden die RAMs deutlich wärmer, durch den kühlenden Luftzug des GPU-Kühlers werden die Speicher effektiv gekühlt. Dies trifft leider nur auf die Vorderseite der Karte zu, die Rückseite, die ebenfalls mit vier Speicherbausteinen bestückt ist, muss ohne Kühlung auskommen. Unserer Meinung nach kann darauf jedoch
verzichtet werden, da ein Hitzestau auf der Rückseite unmöglich ist. Man könnte allenfalls über eine passive Speicherkühlung nachdenken, die wohl aber ausschließlich beim Overclocking Sinn machen dürfte.

Die MSI G4Ti4200 64MB von vorne...

...und von hinten
Überaus positiv fällt der nagelneue Philips SAA7108AE auf, der sich von seinem älteren Bruder, dem 7108E, durch den Support von Auflösungen bis 1024*768 am S-VHS-Out unterscheidet! In Verbindung mit nView funktionierte der Philips-Chip hervorragend, der Trauerrand auf dem
Ferneseher gehört der Vergangenheit an – da kann die Konkurrenz von Chrontel und CONEXANT nicht mithalten. Die Ausgabequalität des Neulings war ohne Fehl und Tadel, sogar kleine Schriften waren gut lesbar, zudem mutiert der Rechner durch diesen Winzling zur echten Infotainment-Zentrale, um Filme in qualitativ ansprechender Qualität zu genießen.
Um den DVI-I-Port kümmert sich der verbaute Konverterchip von Silicon Image. Einen zweiten CRT kann der User dank des beigelegten DVI-Adapters an das Kärtchen anschließen. Auch die Ausgabequalität am CRT kann voll und ganz überzeugen – auch bei sehr hohen Auflösungen von
1280*1024 bei 100 Hz und höher.

Philips SAA7108AE, 5 Kontrollsiegel und Hynix-Speicher mit 3.6 ns
Überhaupt scheinen bei MSI Qualitäts-Fanatiker am Werke gewesen sein: Satte fünf (5!) Kontrollsiegel prangen auf der Platine, ein „death on arrival“ scheint völlig abwegig. Alle Bauteile sind penibel bestückt, alle Lötkontakte gleichmäßig verzinnt, lediglich auf vergoldete Leiterbahnen hat man in anbetracht der kurzen Signalwege über die Karte verzichtet. Aufgrund der kurzen Baulänge kann es kaum zu Konflikten auf Mainboards oder in Gehäusen kommen, wer also eine solch störrische Infrastruktur besitzt, der sollte sich die MSI genauer ansehen.
GeForce 4 Ti Roundup Sommer 2002 - 11/13
01.09.2002 by holger und staedler
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Testumgebung und Benchmarks
1. OpenGL Benchmarks
| Quake III Arena | 640x480x32 | 800x600x32 | 1024x768x32 | 1280x1024x32 | 1600x1200x32 |
| Asus V8460 UD GeForce4 Ti4600 |
198,1 | 197,7 | 194,9 | 181,3 | 155,1 |
| Gainward Ultra/750XP GS GeForce4 Ti4600 |
198,0 | 196,8 | 195,1 | 181,4 | 154,7 |
| MSI 4600VTD GeForce4 Ti4600 |
197,3 | 196,8 | 192,5 | 180,5 | 154,7 |
| Leadtek A250TD GeForce 4 Ti4400 |
197,9 | 197,7 | 193,9 | 176,2 | 146,1 |
| MSI 4400VTD GeForce4 Ti4400 |
196,4 | 195,6 | 191,9 | 174,4 | 140,5 |
| Gainward 700XP GS GeForce4 Ti4400 |
195,5 | 194,3 | 190,4 | 172,2 | 138,8 |
| Asus V8420 GeForce4 Ti4200 |
196 | 189,8 | 188,7 | 166,0 | 131,7 |
| MSI Ti4200 64MB GeForce4 Ti4200 |
195,1 | 195,0 | 188,5 | 166,5 | 131,2 |
| Albatron Ti4200 GeForce4 Ti4200 |
193,8 | 193,5 | 188,2 | 165,1 | 130,5 |
| MSI GeForce3 Ti500 | 192,8 | 191,0 | 188,1 | 160,6 | 126,8 |
| VulpineGL (fullscreen) | 640x480x32 | 1024x768x32 | 1600x1200x32 |
| Asus V8460 UD GeForce4 Ti4600 |
92,3 | 76,5 | 48,8 |
| MSI 4600VTD GeForce4 Ti4600 |
92,3 | 76,4 | 48,9 |
| Gainward Ultra/750XP GS GeForce4 Ti4600 |
92,3 | 76,4 | 48,8 |
| Leadtek A250TD GeForce 4 Ti4400 |
91,2 | 74,4 | 46,7 |
| MSI 4400VTD GeForce4 Ti4400 |
91,4 | 74,3 | 46,5 |
| Gainward 700XP GS GeForce4 Ti4400 |
90,2 | 73,7 | 45,9 |
| Asus V8420 GeForce4 Ti4200 |
88,0 | 68,8 | 40,6 |
| MSI Ti4200 64MB GeForce4 Ti4200 |
87,7 | 68,3 | 41,9 |
| Albatron Ti4200 GeForce4 Ti4200 |
87,9 | 68,2 | 41,8 |
| MSI GeForce3 Ti500 | 79,8 | 61,7 | 40,9 |
GeForce 4 Ti Roundup Sommer 2002 - 12/13
01.09.2002 by holger und staedler
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2. DirectX 7
| 3DMark2000 | 640x480x32 | 1024x768x16 | 1600x1200x32 |
| Gainward Ultra/750XP GS GeForce4 Ti4600 |
11893 | 12141 | 7954 |
| Asus V8460 UD GeForce4 Ti4600 |
11831 | 12015 | 8022 |
| MSI 4600VTD GeForce4 Ti4600 |
11788 | 12102 | 8021 |
| Leadtek A250TD GeForce 4 Ti4400 |
11944 | 11982 | 7334 |
| Gainward 700XP GS GeForce4 Ti4400 |
12031 | 11871 | 7321 |
| MSI 4400VTD GeForce4 Ti4400 |
11930 | 11810 | 7311 |
| Albatron Ti4200 GeForce4 Ti4200 |
11892 | 11798 | 6708 |
| Asus V8420 GeForce4 Ti4200 |
11830 | 11827 | 6386 |
| MSI Ti4200 64MB GeForce4 Ti4200 |
11798 | 11752 | 6719 |
| MSI GeForce3 Ti500 | 11756 | 11072 | 6105 |
| 3DMark2001 | 640x480x32 | 1024x768x32 | 1600x1200x32 |
| MSI 4600VTD GeForce4 Ti4600 |
11562 | 10060 | 6880 |
| Gainward Ultra/750XP GS GeForce4 Ti4600 |
11680 | 10046 | 6830 |
| Asus V8460 UD GeForce4 Ti4600 |
11517 | 10014 | 6869 |
| Leadtek A250TD GeForce 4 Ti4400 |
11323 | 9643 | 6321 |
| Gainward 700XP GS GeForce4 Ti4400 |
11313 | 9620 | 6311 |
| MSI 4400VTD GeForce4 Ti4400 |
11296 | 9588 | 6289 |
| Asus V8420 GeForce4 Ti4200 |
10783 | 8970 | 5518 |
| MSI Ti4200 64MB GeForce4 Ti4200 |
10654 | 8841 | 5935 |
| Albatron Ti4200 GeForce4 Ti4200 |
10620 | 8898 | 5885 |
| MSI GeForce3 Ti500 | 9206 | 8107 | 5329 |
| 3DMark2001SE | 640x480x32 | 1024x768x32 | 1600x1200x32 |
| MSI 4600VTD GeForce4 Ti4600 |
11620 | 10139 | 6934 |
| Asus V8460 UD GeForce4 Ti4600 |
11596 | 10108 | 6937 |
| Gainward Ultra/750XP GS GeForce4 Ti4600 |
11585 | 10056 | 6883 |
| Leadtek A250TD GeForce 4 Ti4400 |
11401 | 9718 | 6390 |
| Gainward 700XP GS GeForce4 Ti4400 |
11427 | 9678 | 6388 |
| MSI 4400VTD GeForce4 Ti4400 |
11439 | 9665 | 6379 |
| Asus V8420 GeForce4 Ti4200 |
10856 | 9081 | 5585 |
| MSI Ti4200 64MB GeForce4 Ti4200 |
10659 | 9015 | 6047 |
| Albatron Ti4200 GeForce4 Ti4200 |
10653 | 8963 | 5971 |
| MSI GeForce3 Ti500 | 9250 | 8188 | 5462 |
| Codecreatures Pro | avg fps 1600x1200 |
avg fps 1280x1024 |
avg fps 1024x768 |
Total Score |
| Asus V8460 UD GeForce4 Ti4600 |
18,9 | 23,8 | 30,3 | 2388 |
| Gainward Ultra/750XP GS GeForce4 Ti4600 |
18,7 | 23,6 | 30,2 | 2370 |
| MSI 4600VTD GeForce4 Ti4600 |
18,8 | 23,1 | 28,2 | 2304 |
| Leadtek A250TD GeForce 4 Ti4400 |
17,1 | 21,7 | 28,0 | 2182 |
| MSI 4400VTD GeForce4 Ti4400 |
17,0 | 21,4 | 27,8 | 2162 |
| Gainward 700XP GS GeForce4 Ti4400 |
16,6 | 20,8 | 27,4 | 2114 |
| Asus V8420 GeForce4 Ti4200 |
14,6 | 18,7 | 24,4 | 1881 |
| Albatron Ti4200 GeForce4 Ti4200 |
14,5 | 18,2 | 23,3 | 1812 |
| MSI Ti4200 64MB GeForce4 Ti4200 |
12,2 | 15,9 | 18,8 | 1537 |
| MSI GeForce3 Ti500 | 9,7 | 12,4 | 14,4 | 1200 |
GeForce 4 Ti Roundup Sommer 2002 - 13/13
01.09.2002 by holger und staedler
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4. AMD nBench2
| nBench 2 | default |
| Gainward Ultra/750XP GS GeForce4 Ti4600 | 2120 |
| Leadtek A250TD GeForce 4 Ti4400 | 2119 |
| Asus V8460 UD GeForce4 Ti4600 | 2117 |
| MSI 4600VTD GeForce4 Ti4600 | 2111 |
| MSI GeForce3 Ti500 | 2109 |
| Asus V8420 GeForce4 Ti4200 | 2100 |
| Gainward 700XP GS GeForce4 Ti4400 | 2097 |
| MSI 4400VTD GeForce4 Ti4400 | 2083 |
| MSI 4200 64MB GeForce4 Ti4200 | 2079 |
| Albatron Ti4200 GeForce4 Ti4200 | 2069 |
Fazit MSI 4600 VTD
Wir hätten es nicht anders erwartet, die GeForce3 Ti500 zieht zum Teil recht eindeutig den Kürzeren. Das Ergebnis ist schon bitter, bedenkt man, dass eine Ti500 vor ein paar Wochen noch ca. 450 Euro kostete und nun zum alten Eisen gehört. Die Leistung der Ti4600 ist tatsächlich atemberaubend: Unglaublich, wie wieselflink der brutale Codecreatures Pro-Benchmark abgearbeitet wird – ja fast durchrannt wird. Eine Ti500 produziert da eine schöne Slide-Show. Kommen wir zum Abschluss noch zum Kapitel Preis-/Leistung. Wie schon zu GeForce3 Ti500 und GeForce2-Ultra Zeiten handelt es sich um ein zweischneidiges Kapitel: Die Karte ist einfach sündhaft teuer und bringt gleichzeitig eine geniale Leistung. Tatsächlich
handelt es sich bei der MSI im Vergleich zu anderen Ti4600 um ein echtes Schnäppchen, das sich keinesfalls hinter der Konkurrenz verstecken muss: Mit einem durchschnittlichen Preis von 429 Euro liegt die Karte am unteren Ende der 4600er-Preisskala. Hinzu kommen die zahlreichen Packungsbeigaben sowie die fürstliche Ausstattung der Karte selbst. In der Einleitung sprachen wir davon, dass wir auch den Punkt „Support“ mit in die Wertung
einbeziehen wollen. Der Grund, warum wir im Test gar nicht auf diesen Punkt eingegangen sind, ist, dass der Support voll und ganz überzeugen konnte! Die Hotline ist zwar nicht immer sofort erreichbar, jedoch kommt der User relativ schnell durch und wird freundlich beraten. MSI kann in Frankfurt über die Hotline-Nr. 069/40893191 erreicht werden. Ich weiß wirklich nicht, was man sich noch wünschen könnte. Doch: Noch mehr SPEED!

Fazit Asus V8420
Die Benchmark-Ergebnisse fallen erfreulich positiv aus. Es ist zwar ein Leistungsunterschied zur großen Ti4600 erkennbar, doch der fällt erst bei hohen Auflösungen ins Gewicht. Erstaunlich gut kann sich die V8420 beim brutalen Codecreatures Pro in Szene setzen, eine GeForce3 Ti500 hat hier klar das Nachsehen. Wer also nicht zur teuren 4600 greifen kann oder will, der macht bei der Wahl der Ti4200 sicher keinen Fehler: die Ausgabequalität ist gut, der Lieferumfang und die Ausstattung bis auf den fehlenden Video-In vollständig.
Zu Beginn unseres Roundups wiesen wir darauf hin, dass auch der Punkt Support berücksichtigt werden soll. Wer das Online-Angebot von Asus kennt, der wird zugeben müssen, dass es in dieser Disziplin keine Mängel gibt. Wer jedoch versucht, den Support per Mail oder Telefon (02102/95990) zu
erreichen, der wird seine wahre Freunde haben, uns gelang es jedenfalls nicht, am Testtag einen Support-Mitarbeiter zu kontaktieren. Die Wertung fällt daher gemischt aus: Der von Asus empfohlene Preis liegt bei ca. 250 Euro, die Karte bietet eine hervorragende Leistung, doch der schlecht erreichbare Support trübt das ansonsten positive Bild.

Fazit Leadtek Winfast 250TD
Die Benchmarkergebnisse liegen annähernd auf Ti4600-Niveau, es muss also keineswegs eine Ti4600 sein, eine Ti4400 reicht vollkommen aus. Gegenüber der kleinen Ti4200 bleibt ein messbarer Abstand gewahrt, der jedoch nicht allzu groß ausfällt. Eine Empfehlung für die Leadtek können wir allerdings nicht aussprechen, zwar liegt sie mit 300 Euro an der Schmerzgrenze, schließlich ist sie deutlich günstiger als die Ti4600er-Modelle. Indes ist die Ausgabequalität einfach unzureichend, die Konstruktion des Kühlers entpuppt sich ebenfalls als unausgegoren, auch wenn er noch so gut aussieht. Die gebotene Support-Qualität kann die Wertung nicht verbessern: Leadtek ist lediglich per Web-Formular oder telefonisch in den Niederlanden unter der +31 (0)36-536 55 78 erreichbar, da wäre eine günstige Weiterleitung aus Deutschland wünschenswert.
Fazit Asus V8460 Ultra Deluxe
Unser Test hat gezeigt, dass es Asus zweifellos gelungen ist, die ultimative GeForce4 Ti4600 zu bauen. Neben der hervorragenden Ausgabequalität am CRT, TFT und TV, kann eine gute Verarbeitungsqualität attestiert werden. Lediglich die Befestigung und das Fehlen der Wärmeleitpaste auf den Speichern führen zu leichten Punktabzügen. Wir gehen jedoch davon aus, dass gerade die Kühlung der GPU im Vordergrund stand und
die Speicherkühlung eher zur optischen Gestaltung beiträgt (die Spezifikationen der Speicher lassen 65 C° zu). In diesem Punkt kann Asus Recht gegeben werden, denn die Karte heizte sich keinesfalls so stark wie andere GeForce4 Ti4400/4600 auf. Selbst auf unserem MSI K7D Master-L traten beim gleichzeitigen Einsatz einer Promise TX2 im ersten PCI-Slot keine Überhitzungsprobleme auf. Hinzu kommt das angenehm ruhige und leise Laufgeräusch des kupferfarbenen Lüfters.
Zu Beginn unseres Roundups wiesen wir darauf hin, dass auch der Punkt Support berücksichtigt werden soll. Wer das Online-Angebot von Asus kennt, der wird zugeben müssen, dass es in dieser Disziplin keine Mängel gibt. Wer jedoch versucht, den Support per Mail oder Telefon (02102/95990) zu erreichen, der wird seine wahre Freunde haben, uns gelang es jedenfalls nicht am Testtag einen Support-Mitarbeiter zu kontaktieren.
Bewertung dieser Karte fällt uns außerordentlich schwer: Die Karte ist mit 580 Euro sehr teuer, verfügt jedoch über einen sehr guten, qualitativ hochwertigen Lieferumfang, liefert eine exzellente Darstellungsqualität, ein innovatives Kühlerdesign (mit leichten Schwächen!) und ein angenehm leises Arbeitsgeräusch. Jeder sollte selbst entscheiden, ob er die genante Summe für eine Grafikkarte ausgibt, dafür bekommt der User dann wahrscheinlich die beste Ti4600, die es für Geld zu kaufen gibt.

Fazit Gainward 700XP Golden Sample
Mit dem Kauf der Gainward macht der Anwender mit Sicherheit keinen Fehler. Die obengenannten kleineren Fehler fallen kaum ins Gewicht. Der etwas lautere Lüfter wird in Zockerrechnern kaum auffallen. Die Bildqualität bei Spielen ist tadellos, bei Officeanwendungen könnte sie etwas
besser sein, bleibt aber noch im akzeptablen Bereich. Auch die Performance beim Spielen geht in Ordnung, der Abstand zur Ti4600 ist marginal und fällt nur beim Benchmarking auf. Der größte Minuspunkt der Gainward ist der Preis, für die gebotenen Leistungen muss der Anwender einen überdurchschnittlichen Preis bezahlen. Dafür stellt Gainward einen ausgezeichneten Support bereit, der bei Problemen mit Rat und Tat bereitsteht und tatsächlich erreichbar ist.

Fazit MSI 4400 VTD
Auch diese Grafikkarte hat eine deutliche Überlänge im Vergleich zu anderen Karten. Es könnte zu Einbauproblemen in älteren Gehäusen kommen. Der Käufer sollte vorher die Platzverhältnisse prüfen, um eventuelle unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Die
Benchmarkergebnisse liegen auf dem erwarteten Niveau der übrigen GeForce4 Ti4400-Kandidaten, der Abstand zur Ti4600 bleibt in Benchmarks gewahrt, in Real-life-Anwendungen dürften jedoch niemandem die marginalen Unterschiede auffallen. Die Karte selbst gehört mit zum Besten, was der Markt derzeit hergibt. Der Lüfter ist im laufenden Rechner kaum hörbar, die Bildqualität bei Spielen und Officeanwendungen einwandfrei, qualitativ ist die Karte über jeden Zweifel erhaben, und in Verbindung mit dem günstigen Preis kann man sie uneingeschränkt empfehlen.

Fazit Gainward GeForce4 Ultra/750XP GS PowerPack!
Die „große“ Gainward ist wirklich eine hervorragende Grafikkarte mit allen Features, die sich der User nur wünschen kann. Selbst ein zweiter DVI-I-Anschluss wurde realisiert, den semiprofessionellen Anspruch unterstreicht die Karte mit der beigelegten Firewire-Karte. Nach der deutlichen Preissenkung von 599 Euro auf 489 Euro fällt das Preisniveau angesichts des prallen Ausstattungspaketes und der hervorragenden Qualität erfreulich positiv aus. Falls der Käufer die grauen DVI-I-Adapter in seinem Karton vorfindet, so sollte er diese umgehend beim kompetenten und freundlichen Support (Tel. 089-898990) reklamieren, ein schneller und reibungsloser Austausch wurde uns von Gainward zugesichert.

Fazit: Albatron GeForce 4 Ti4200
Die Leistung der Albatron liegt im erwarteten Leistungsbereich einer Ti4200-GPU. Die Bildqualität am CRT ist gut, der Lüfter äußerst
leise, zudem lässt die Fertigungsqualität keine Wünsche offen. Wer Video In-Funktionen nicht braucht und bei der gebotenen S-VHS-Funktion Abstriche in Kauf nimmt, der kann mit ruhigen Gewissen die Karte kaufen. Aufgrund der gebotenen Leistung und des günstigen Kaufpreises von ca. 165 Euro kann man der Karte eine Empfehlung mit auf den Weg geben – in diesem Fall macht blau also doch glücklich.

Fazit: MSI GeForce 4 Ti4200 64MB
Die Benchmarks illustrieren eindrucksvoll, dass 64 MB Speicher in Verbindung mit höherer Taktung durchaus Sinn manchen. Die MSI schlägt die
128 MB-Konkurrenten in vielen Einzelwertungen, sogar bei hohen Auflösungen lässt sich der rote Renner nicht abschütteln. Gerade bei hohen Auflösungen erwarteten wir einen klaren Vorteil der 128 MB-Karten, von diesem war jedoch nichts zu sehen. Eine Ausnahme stellt das Polygon-Monster „Codecreatures Pro“ dar, das den 128 MB-Karten einen überdurchschnittlichen Leistungsvorteil attestiert. Offen bleibt indessen die Frage, wie sich die Performancewertung in der Zukunft entwickelt, schließlich muss davon ausgegangen werden, dass zukünftige Spiele immer
realistischere 3D-Welten zaubern und daher an die aberwitzigen Anforderungen von Cordecreatures heranreichen. Bei den meisten heute aktuellen Anwendungen und Benchmarks scheint die MSI mit ihrer satten Bandbreite von 8 GB/s gegenüber 7,1 GB/s der 128 MB-Karten Vorteile zu haben.
Zu einem Preis von gerade einmal 199 Euro bekommt der Anwender eine sehr sauber verarbeitete Platine, die mächtig Dampf unter der Haube hat, hinzu kommt der fantastische Philips SAA7108AE, der Auflösungen von 1024*768 am heimischen Fernseher ermöglicht, abgerundet wird das ganze mit
einem bunten Ausstattungsfeuerwerk!
Bezieht man den ausgezeichneten Support von MSI, der relativ unproblematisch unter der Telefon-Nr. 069/40893191 erreichbar ist, in die Wertung ein, so
kommt man nicht umhin, der Karte unsere volle Empfehlung mit auf den Weg zu geben.

Danksagung
Wir möchten uns herzlichst bei allen Firmen bedanken, die diesen Test möglich gemacht haben:
www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-msi4600vtd-print.phtml