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MSI KT3 Ultra, VIA KT333 mit Bluetooth 1/6
24.04.2002 by doelf
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Mainboard, Speicher und CPUs sowie CPU Kühler stammen von HiQ Computer und können dort auch bezogen werden. Ich bedanke mich ganz herzlich beim HiQ Computer Team, für die gute Zusammenarbeit!

Der VIA KT333 Chipsatz...
...bringt uns auf dem MSI KT3 Ultra PC2700 (= DDR333) und ATA133, aber statt 6 USB 1.1 Anschlüssen erhalten wir nun 4 und weder PC2700 noch ATA133 bringen einen merklichen Geschwindigkeitszuwachs. Wir hatten diesen Chipsatz schon vor ein paar Tagen auf dem Asus A7V333 (RAID) betrachtet und es hat sich seitdem auch nichts geändert: ein asynchroner Betrieb von PC2700 Speicher macht kaum Sinn, ein synchroner ist nur für Overclocker von Interesse, denn AMD bietet keine passenden Prozessoren an (und wird dies wahrscheinlich auch nie tun). Warum sollte man dem VIA KT333 den Vorzug vor dem VIA KT266A geben? Beide haben die gleiche Architektur, beide haben Probleme mit der PCI-Performance - also warum? Schauen wir doch einmal, ob uns das MSI KT3 Ultra überzeugen kann.
Mehr zum Chipsatz gibt es bei VIA...


links: nur passive Northbridgekühlung / rechts: aktive Kühlung, USB 2.0, RAID als Extras

Das MSI KT3 Ultra V1.0
Die RAID-lose Variante mit passiver Northbridgekühlung traf bei uns vor dem Asus A7V333 und dem Asus A7N266 ein. Während die beiden Asus Mainboards keine Probleme mit unserer Testkonfiguration hatten, zeigte sich das MSI KT3 Ultra stur und verweigerte einen stabilen Betrieb mit unserem PC2700 Speicherbaustein von Apacer/Samsung. Auch ein übertakteter Crucial PC2100 lief mit 166/333 MHz nicht sauber auf dem MSI KT3 Ultra, auf den Asus Mainboards jedoch schon. Als dann die RAID-Variante des KT3 Ultra eintraf, war die Verwunderung komplett: die Crucial Riegel arbeiteten sauber mit 166/333 MHz Frontsidebus, der Apacer/Samsung Riegel aber nicht. Erst als wir mit dem Test des MSI K7N420 begannen, kam die Erleuchtung - die MSI Mainboards nahmen uns das Overclocking von Duron und RAM übel:

Während der AMD Duron 1000 beim Asus A7V333 bis über 190 MHz Frontsidebus stabil lief und auf dem A7N266 auch mit 150 MHz Frontsidebus keine Probleme machte, mochten ihn die MSI Mainboards nicht so recht außerhalb der Spezifikation betreiben. Sehr ärgerlich fand ich jedoch den Umstand, daß der Duron bei 100/200 MHz Frontsidebus und 166/333 MHz Speichertakt - also einer Einstellung, die innerhalb der Spezifikation von Chipsatz und CPU liegt - gar nicht laufen wollte. Hier kam ich bei Madonions 3DMark2000, 2001 und 2001SE nicht einmal bis zum Ende - der Rechner blieb stehen, Totalabsturz! Bei 133/266 MHz Frontsidebus hielt der Duron etwa 4,5 Stunden Stabilitätstest stand, bei 166/333 MHz sogar 7 Stunden! Mit einem AMD Athlon XP liefen beide MSI KT3 Platinen stabil, solange der Apacer/Samsung Speicher nicht mit 133/266 MHz bei CL2 betrieben wurde (auch etwas, das die Asus Mainboards beherrschten).
Unter dem Strich halten wir fest, daß die MSI KT3 Ultras Probleme hatte, wenn wir einen AMD Duron oder den Apacer/Samsung PC2700 Riegel außerhalb seiner Spezifikation betrieben haben. Das ist zwar ärgerlich, doch kann man es dem Mainboard und MSI kaum zum Vorwurf machen, wenn wir hier Unsinn treiben. Die Taktung von Duron 100/200 MHz und Speicher 166/333 MHz muß jedoch einfach funktionieren und das tat sie ganz und gar nicht. Hierfür bekommt das Mainboard Abzüge!


RAID Extras: zusätzlich zum D-Bracket liegen hier Sound- und USB 2.0 Anschlüsse bei

MSI liefert das KT3 Ultra in einer schönen Verpackung aus, die - wie jede Verpackung - auf dem Müll, auf dem Speicher, im Keller oder der Rumpelkammer landen wird. In der Verpakung finden sich die üblichen Kabel, das Handbuch, Handbücher zum onboard Promise-RAID Controller in der Light Variante (nur RAID Version), die MSI Treiber CD und der MSI Software DVD-Player (nur RAID Version). Im Gegensatz zu Asus, die ein optionales Slotblech mit digitalem Ein- und Ausgang (jeweils coaxial) anbieten, bietet MSI nur digitale Ausgänge (optisch und coaxial) dafür aber zwei weitere analoge Ausgänge auf dem S-Bracket an. Der Vorteil liegt auf der Hand: bei Asus werden der Line-In sowie der Mikrofon-Eingang für den 5.1 Kanal Sound umgenutzt (man kann die Funktion im Treiber umstellen), beim MSI KT3 Ultra kann man die 5.1 Ausgänge und die beiden Eingänge parallel und ohne Umstöpseln nutzen. Das S-Bracket liegt allerdings nur der RAID-Variante bei. Ein zweites Bracket, das D-Bracket, liegt jedem MSI Mainboard bei. Neben zwei USB-Anschlüssen finden sich hier auch die 4 Diagnose LEDs für den Postvorgang. Bleibt das System beim Start stehen, kann man anhand der LEDs erkennen, wo das Problem liegt. Das dritte Bracket im Bunde bleibt wieder nur der RAID-Variante vorbehalten, hier finden sich die USB 2.0 Anschlüssen und ein Aufkleber mit der Aufschrift "Do not remove when using bluetooth". Sowohl Bluetooth als auch USB 2.0 bietet nur die RAID-Variante an!


schön überflüssig: der aktive Northbridgekühler

Wozu braucht der Mensch nun Bluetooth? Das MSI KT3 Ultra ist das erste Mainboard bei www.Au-Ja.de, das Bluetooth als Feature anbietet. Bluetooth ist derzeit a) drahtlos und b) wenig verbreitet. Mehr darüber gibt's bei bluetooth.com...
Lieber hätte ich hier natürlich etwas aus der Bluetooth Praxis berichtet, aber ohne passenden Adapter beim Mainboard und ohne die passende Gerätschaft zum Anschließen, fällt dies sehr schwer. Eventuell wird hier ein Update folgen...

Die Ausstattung

MSI KT3 Ultra RAID
DDR-RAM3 (3GB: PC1600, PC2100 oder PC2700)
AGP-Pro, PCI, ISA, ACR1 (4x), 5, 0, 0
COM, LPT, USB2, 1, 4 (ein Adapter beigelegt)
USB 2.04 (NEC, ein Adapter beigelegt)
BluetoothAdapter fehlt
ATA133/Raid2 / 2 (Promise ATA133 Lite)
Soundja, 6 Kanal (mit digital out)
Hardwaremonitorja
Lüfteranschluß3

Die Ausstattung ist komplett, ich finde Firewire (wegen der Schwemme an digitalen Videokameras) spannender als ein noch nicht nutzbares Bluetooth, aber MSI kann immerhin als einziger im Socket-A Bereich mit diesem Feature aufwarten. Auch wer RAID nicht nutzt, der Software DVD-Player, das S-Bracket mit zusätzlichen Audio-Anschlüssen sowie USB 2.0 machen das MSI KT3 Ultra RAID zu einer überdenkenswerten Alternative. Zudem wurde die passiv gekühlte Northbridge der RAID-losen Variante recht heiß - Asus setzt hier einen deutlich größeren Kühlkörper ein, was mir sehr gut gefällt. Die RAID-Variante liefert MSI mit einem schicken, aktiven Kühler, der außer Design nicht viel zu bieten hat. Der Kühlkörper hat kein Profil und wird - falls der Lüfter aussetzt - sehr schnell sehr heiß werden.
Bei einem Mainboard mit so vielen Extras wie das MSI KT3 Ultra ist natürlich auch die Resourcenverwaltung interessant:

#1#2#3#4
PCI 1ABCD
PCI 2BCDA
PCI 3CDAB
PCI 4DABC
PCI 5BCDA
AGP-ProAB--
OnBoard USB 2.0CDA-
Promise RAIDD---
Der Interrupt Request Table des MSI KT3 Ultra

Wird eine AGP Grafikarte genutzt, so teilen sich AGP und PCI #1 einen IRQ. Das macht Sinn, denn PCI #1 wird man bei Verwendung einer modernen, sehr viel Abwärme produzierenden Grafikkarte am ehesten frei lassen. Weiterhin teilen sich PCI #2 und PCI #5 einen IRQ, der PCI Slot #3 shared mit dem NEC USB 2.0 Controller und der Promise RAID Controller mit PCI #4. Über onboard Sound und USB 1.1 schweigt sich MSI jedoch aus, Bluetooth wird über den USB Controller realisiert. Kritische Karten sollte man in PCI #2 setzen und PCI #5 frei lassen. Auch MSI unterstützt den APIC Modus (und bietet sogar die Wahl des Tables an: 1.1 oder 1.4) wodurch unter Windows 2000 und XP die Resourcenproblematik entschärft wird. Da APIC aus dem Multiprozessor-Bereich kommt, wird diese Option von Windows 9x und ME nicht unterstützt.
Der Suspend-To-RAM (S3) Modus funktioniert auf dem MSI KT3 Ultra wunderbar (beim Asus A7V333/A7N266 sah dies anders aus) und auch sonst habe ich am BIOS 5.2 nichts auszusetzen. Wir hatten auch die BIOS Versionen 5.1 und 5.15 (Beta) im Test gehabt, doch 5.2 arbeitete zuverlässiger. Besonders die auf Performance optimierte Beta-Version 5.15 lief mit unserem ohnehin problematischen Duron-Setup mehr schlecht als recht. Frontsidebus, Multiplikator, CPU VCore, DDR Voltage und AGP Voltage lassen sich auf dem MSI KT3 Ultra einstellen, für Overclocker ist - von der Ausstattung her - gut gesorgt.
Die letzte Frage: was ist mit der internen Thermaldiode das AMD Athlon XP? Kann das MSI KT3 Ultra sie auslesen? Nun: vielleicht. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen und werde für diesen Test keinen Prozessor verheizen.

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MSI KT3 Ultra, VIA KT333 mit Bluetooth 2/6
24.04.2002 by doelf
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Das Testsystem
Für die Kompatibilitätstests wurden zusätzliche PCI-Karten herangezogen.

Stabilität
Wir testeten das System mit einem AMD Duron 1 GHz und einem Athlon XP 1800+. Dabei lief der AMD Duron außerhalb seiner Spezifikationen auf dem MSI KT3 Ultra nicht immer stabil. Um die Vergleichbarkeit mit den vorangegangenen Tests zu wahren, haben wir die Benchmarks dennoch mit dieser CPU ausgeführt. Oberhalb von 182 MHz Frontsidebus wurde das MSI KT3 Ultra sehr instabil (das Asus A7V333 kam bis 197 MHz). Außer Acht lassen darf man jedoch nicht, daß Asus deutlich mehr Spannung an den Speicher anlegt (ca. 2.85 Volt), als die Spezifikation vorschreibt (2.5 Volt). Aber nun zurück zum MSI KT3 Ultra:

Das MSI KT3 Ultra kommt recht gut durch den Test, es hat aber - bedingt durch VIA's KT333 Chipsatz - mit der gleichen, niedrigen PCI-Burst-Rate zu kämpfen wie zuvor schon das Asus A7V333. Im Stabilitätstest haben wir den AMD Athlon XP eingesetzt, da der AMD Duron auf dem MSI KT3 Ultra zu viele Probleme machte, wenn er außerhalb seiner Spezifikation betrieben wurde.

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MSI KT3 Ultra, VIA KT333 mit Bluetooth 3/6
24.04.2002 by doelf
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Die Benchmarks
Zunächst testen wir den asynchronen Betrieb des MSI KT3 Ultra. Leider lief unser Testsystem überhaupt nicht stabil, wenn der AMD Duron auf 100/200 MHz Frontsidebus getaktet wurde während der Speicher mit 166/333 MHz angesprochen wurde. Somit vergleichen wir hier das MSI KT3 Ultra bei 100/200 MHz Frontsidebus und 133/266 MHz Speichertakt mit Mainboards auf VIA KT333, nForce 420 und VIA KT266A Basis.
Als Benchmarks kamen zum Einsatz:

MSI KT3 Ultra
CPU 10x100MHz
RAM 133MHz CL2
Asus A7V333
CPU 10x100MHz
RAM 133MHz CL2
Asus A7N266
CPU 10x100MHz
RAM 133MHz CL2
DH266A
CPU 10x100MHz
RAM 133MHz CL2
CPUMark 9981,183,779,382,3
FPU WinMark 995480553055005480
Sandra Dhrystone2760278927732758
Sandra Whetstone1382139413891381
Sandra INT/SSE5485553355105481
Sandra FPU/SSE6373642964056368
Sandra Mem/INT1494152613681533
Sandra Mem/FPU1385142112981429
PCMark2002/CPU291229602961-
PCMark2002/MEM223222662241-
AMD nBench 21084109210671100
3DMark20003229332832823392
3DMark2001SE1813191719001940

Das MSI KT3 Ultra kann sich weder vom DH266A mit VIA KT266A noch vom Asus A7N266 mit nVidia nForce 420 absetzen, für das Asus A7V333, das ebenfalls den VIA KT333 verwendet, sieht der Vergleich deutlich besser aus. Ganz übel fallen die 3DMark Werte für das MSI KT3 Ultra aus, hier fällt es auf den letzten Platz zurück.

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MSI KT3 Ultra, VIA KT333 mit Bluetooth 4/6
24.04.2002 by doelf
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Das Asus A7V333 hatte uns gezeigt, daß ein Frontsidebus von 166/333 MHz und mehr auf dem VIA KT333 leicht zur Realität werden kann. Mit diesem hohen Frontsidebus lief das MSI KT3 Ultra im Zusammenspiel mit dem Duron zwar nicht perfekt, aber doch ganz ordentlich. Es sei nochmals betont: wenn wir hier einen Duron außerhalb seiner Spezifikation betreiben und das Mainboard nicht 100% stabil arbeitet, dann können wir dies dem Mainboard nicht anlasten!

MSI KT3 Ultra
CPU 6x166MHz
RAM 166MHz CL2
Asus A7V333
CPU 6x166MHz
RAM 166MHz CL2
Asus A7V333
CPU 5,5x182MHz
RAM 182MHz CL2.5
MSI KT3 Ultra
CPU 5,5x182MHz
RAM 182MHz CL2.5
CPUMark 9989,590,391,591,2
FPU WinMark 995500546054805510
Sandra Dhrystone2778275027652782
Sandra Whetstone1389137513821391
Sandra INT/SSE5510545654835520
Sandra FPU/SSE6404634163736415
Sandra Mem/INT2076208021842192
Sandra Mem/FPU1828182219051918
PCMark2002/CPU3048303230563071
PCMark2002/MEM2791277329082951
AMD nBench 21149114211521155
3DMark20003411346934853452
3DMark2001SE2007208121032058

Nachdem die Leistung des MSI KT3 Ultra beim asynchronen Betrieb doch etwas enttäuschend ausfiel, kann es bei synchroner Taktung von Speicher und Frontsidebus überzeugen! In fast allen Benchmarks schieb sich das MSI KT3 Ultra vor das Asus A7V333, nur 3DMark ist wieder ein Kapitel für sich und hier kann MSI gegen das A7V333 einfach nicht punkten.

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24.04.2002 by doelf
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Da unser AMD Duron wohl nicht der perfekte Partner für das MSI KT3 Ultra ist, stellen wir dem Mainboard einen AMD Athlon XP 1800+ zur Seite. Das Ergebnis:

MSI KT3 Ultra
XP 1800+
RAM 133MHz CL2
Asus A7V333
XP 1800+
RAM 133MHz CL2
Asus A7V333
XP 1800+
RAM 166MHz CL2,5
MSI KT3 Ultra
XP 1800+
RAM 166MHz CL2,5
CPUMark 99136141144139
FPU WinMark 998410841084108410
Sandra Dhrystone4241424942494274
Sandra Whetstone2120212421242120
Sandra INT/SSE8413842884298414
Sandra FPU/SSE9779979797979778
Sandra Mem/INT1938196020251993
Sandra Mem/FPU1788185719301853
PCMark2002/CPU4560461646474588
PCMark2002/MEM2826291531203014
AMD nBench 21599161316241606
3DMark20003646371337273693
3DMark2001SE2185232523612279

Das Asus A7V333 liegt in fast allen Werten vor dem MSI KT3 Ultra, besonders deutlich wird der Rückstand bei 3DMark. Aber egal ob wir jetzt das Asus A7V333 oder das MSI KT3 Ultra betrachten: der Unterschied zwischen DDR2100 und DDR2700 ist minimal und rechtfertigt den Aufpreis bei Mainboard und Speicher nicht.

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MSI KT3 Ultra, VIA KT333 mit Bluetooth 6/6
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Fazit
Beim Layout des MSI KT3 Ultra stört die Lage von Floppy und RAID Anschlüssen, die in vielen Gehäusen überlange Kabel erforderlich macht. Die Ausstattung ist sehr gut, auch wenn Bluetooth derzeit noch zahn(bzw nutz-)los ist. Die Installation verlief problemlos. Die Performance ist nicht schlecht, aber weder gegen des Asus A7V333 mit VIA KT333 noch gegen die VIA KT266A und nVidia nForce Konkurrenz kann sich das MSI KT3 Ultra so richtig durchsetzen. Dazu kommen die VIA-typischen IDE/PCI-Burstraten, die doch etwas mager ausfallen. Die Stabilität war hoch sobald der AMD Athlon XP zum Einsatz kam. Sie war nicht vorhanden, wenn der Duron (FSB 100/200 MHz) mit 166/333 MHz Speicher eingesetzt wurde (3DMark lief kein einziges mal durch). Diese Variante mag in der Praxis zwar selten vorkommen, funktionieren sollte sie dennoch. Vermutlich hilft ein BIOS Update seitens MSI, somit will ich diesem Umstand nicht überbewerten. Beim Übertakten sieht es ähnlich aus: das MSI bietet zwar alle Optionen an, die glücklich machen, aber der Duron lief außerhalb seiner Spezifikation einfach nicht sauber. Wenn Asus das kann, warum kann MSI es nicht? Hierfür gibt es wieder leichte Abzüge. Der Preis ist für die Ausstattung gut.
Wer also eine Platine als Heimat für einen AMD Athlon XP sucht, Interesse an Bluetooth hat und auf den S3-Mode wert legt, der liegt mit dem MSI KT3 Ultra richtig. Wer jedoch auf Firewire braucht oder seine Hardware bis ans äußerste übertakten will, der findet im Asus A7V333 eine bessere Alternative.

Die Bewertung im Überblick:

MSI KT3
VIA KT333
Asus A7V333
VIA KT333
DH266A
VIA KT266A
Layout (max 5)4.04.53.0
Ausstattung (max 5)5.05.03.5
Installation (max 5)5.05.05.0
Performance (max 25)20.521.521.5
Stabilität(max 40)36.039.039.0
Übertakten (max 5)4.05.04.5
Preis (max 15)11.511.014.0
Summe (max 100) 86.0 91.0 90.5
ACHTUNG: neues Bewertungsschema!

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