MSI KT3 Ultra2 Premium Edition - 4/6
18.08.2002 by holger
Der komplette Artikel als Druckversion
Das Layout
Am KT3 Ultra2 gibt es wenig auszusetzen, alleine der Griff zu einer aktiven Northbridgekühlung verdient Kritik. Es ist nicht einzusehen,
warum eine zusätzliche Lärmquelle in den heutzutage sowieso schon lauten Rechnern für weitere Ungemach sorgen soll. Das Argument, dass aktive Kühlungen bessere Overclocking-Ergebnisse erzielen, konnte EPoX mit ihrem bescheidenen Northbridgekühler auf dem 8K3A+ ins Reich der Phantasien und Mythen verbannen – noch nie zuvor erreichte eine Platine derartige Overclocking-Resultate.

Das MSI KT3 Ultra2 Premium Edition
Die Platzierung des ATX-Anschlusses wurde ebenfalls nicht optimal gestaltet, da das ATX-Anschlusskabel den Luftstrom in unmittelbarer Prozessornähe
arg behindert.
Wie auch auf anderen Boards macht der Betrieb einer überlangen GeForce4 Probleme im Bezug auf die Platzierung der RAM-Banke. Um Speichermodule wechseln zu können, muss zuvor das Grafikmonster ausgebaut werden, da die meisten User nicht ständig die RAMs wechseln, ein vernachlässigbarer Umstand.

links: das BIOS ist gesockelt; Mitte: die Stromversorgung; rechts: AGP Steckplatz mit Arretierung
Auf dem älteren KT3 Ultra kam noch ein NEC 2.0-Chip zum Einsatz, beim Nachfolger konnte er wegrationalisiert werde – geblieben ist indessen der
Silksreen, der noch auf den NEC hindeutet. Unterm Strich lässt sich also sagen, dass der Einsatz der neuen SB den Herstellern wohl kaum Probleme oder Mühe bereitet hat, Designänderungen halten sich also in (nicht sichtbaren) Grenzen.
Lob verdient im Übrigen das weitgehende jumperlose Design, zum Glück wurde der Clear-CMOS nicht vergessen (der König der Jumper, Asus, vergisst gerade diesen gerne ;-)

IDE und Floppy Anschlüsse hat MSI ordentlich weggeräumt
Bemerkenswert ist die saubere Beschriftung der Anschlussleiste, ein Blick ins Handbuch erübrigt sich daher. In unmittelbarer Nähe befindet sich
der Piezo-Speaker, der dankbar zur Kenntnis genommen wird, da so manche Gehäusehersteller auf einen Mini-Speaker verzichten.
Auf Seite 1-15 beschreibt das Handbuch das Thermal Protection für Athlon XP-CPUs, indem das System beim Erreichen einer zu hohen Temperatur automatisch heruntergefahren wird. Wir vermuten, dass ein ähnliches Verfahren zum Einsatz kommt, das Asus unter der Bezeichnung C.O.P
bewirbt (siehe unseren Test). Die Effizienz des Überhitzungsschutzes wollten wir jedoch nicht testen…
Der interne Sensor des XPs wird unserer Meinung nach jedoch nicht zum Auslesen der Temperatur benutzt, zu träge reagieren die Messwerte auf
Belastungsänderungen.
Die Stabilität
Weiter: 5. Benchmarks
1. VIA KT333 mit VT8235 Southbridge
2. Ausstattung
3. Resourcen und PCI Performance
4. Layout und Stabilität
5. Benchmarks
6. Fazit

generated on 09.09.2010 09:57:36
by Jikji CMS 0.4.6