Benchmarks
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EPoX 8K3A+ AMD XP1800+ RAM 133 MHz |
MSI K7D Master-L 2xMP2000+ |
ASUS A7M266-D 2xMP2000+ |
Cinebench 4D XL Raytracing SingelCPU |
20,50 CB |
22,94 CB |
22,89 |
Cinebench 4D XL Raytracing Dual CPU |
- |
37,50 CB (MP-Factor: 1,63) |
38,24 (MP-Factor: 1,67) |
| TMPGEnc Single |
25,907 fps |
26,502 fps |
26,998 fps |
| TMPGEnc Dual |
- |
45,045 fps |
46,729 fps |
| Mainconcept |
- |
- |
1995 Sec. |
| CPUMark 99 |
140 |
140 |
140 |
| FPU WinMark 99 |
8280 |
9120 |
9060 |
| Sandra Dhrystone |
4245 |
9218 |
9206 |
| Sandra Whetstone |
2122 |
4596 |
4596 |
| Sandra INT/SSE |
8318 |
18.077 |
18.067 |
| Sandra FPU/SSE |
9731 |
21.207 |
21.200 |
| Sandra Mem/INT |
1994 |
1591 |
1526 |
| Sandra Mem/FPU |
1872 |
1450 |
1503 |
| PCMark2002/CPU |
4553 |
4763 |
4716 |
| Codecreatures Pro |
1171 |
1054 |
1098 (siehe Erläuterung!) |
| 3DMark2001SE |
7983 |
7584 |
7545 |
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MSI 860D Pro 2xXeon 2400 ohne HyperThreading |
MSI 860D Pro 2xXeon 2400 mit HyperThreading |
Cinebench 4D XL Raytracing Singel CPU |
23,96 CB |
24,02 |
Cinebench 4D XL Raytracing Dual CPU |
40,13 CB (MP-Factor: 1,67) |
46,21 (MP-Factor: 1,92) |
| TMPGEnc Single |
27,778 fps |
27,473 |
| TMPGEnc Dual |
44,379 fps |
42,472 |
| Mainconcept |
1943 Sec. |
2195 Sec. |
| CPUMark 99 |
142 |
143 |
| FPU WinMark 99 |
8280 |
8380 |
| Sandra Dhrystone |
8901 |
10.704 |
| Sandra Whetstone/iSSE2 |
2513/5734 |
3830/9120 |
| Sandra INT/SSE |
18.923 |
22.660 |
| Sandra FPU/SSE |
23.064 |
33.382 |
| Sandra Mem/INT |
2210 |
1790 |
| Sandra Mem/FPU |
2204 |
1797 |
| PCMark2002/CPU |
5654 |
5663 |
| Codecreatures Pro |
1254 |
1258 |
| 3DMark2001SE |
8087 |
8055 |
Das Benchmark-Kapitel offenbarte keine Schwächen oder Probleme mit speziellen Treibern: Es konnten keine Querelen mit dem verwendeten Detonator 28.32, wie dies beim A7M266-D der Fall war, festgestellt werden. Auch unsere gefürchtete MSI GeForce3 Ti500 brachte den Kandidaten nicht ins Wanken. Zwei Dinge zeigt die Benchmark-Wertung: Der Xeon kann global gesehen voll und ganz überzeugen, wird jedoch aus heutiger Sicht veraltete Software eingesetzt, so zeigt die Intel-Plattform leichte Schwächen in der FPU-Wertung des WinMark 99. Vergleicht man jedoch die FPU-Werte von Sandra, die zumindest SSE optimiert sind, dann schlägt das Herz des Xeon, und die Athlon-Plattform muss Feldern lassen.
Die zweite wichtige Erkenntnis stützt sich auf die unterschiedlichen Ergebnisse, die ermittelt wurden, falls HyperThreading aktiviert wurde: Bis auf die Memory-Wertung explodierten die SiSoft Sandra-Messungen regelrecht – da bleibt einem schon die Luft weg. Auch der Cinebench kann als Benchmark, dem eine real existierende Engine zugrunde liegt, von HyperThreading profitieren.
Aus heutiger Sicht lässt sich klar erkennen, dass HyperThreading eine große Zukunft haben kann, vorausgesetzt, die Software-Industrie optimiert ihre Applikationen auf diese (noch) neue Technik. Die Hardware-Branche, in diesem Fall Intel, stellt neue Technologien viel früher zur Verfügung, als dass die Software-Branche diese bereits jetzt nutzen könnte. Die Entwicklungs-Zyklen der Software-Industrie werden sich jedoch diesmal schneller drehen müssen, bedenkt man, dass Intel bald den Desktop Prozessoren HyperThreading beibringen will. Berücksicht man die im Gegensatz zum heimischen Rechner erheblich längere Einsatzzeit von Workstations und Servern in der Industrie, so muss man unumwunden zugeben, dass die Anschaffung einer Xeon-Plattform, im Hinblick auf eine zukunftsweisende Investition, als richtig und wirtschaftlich zugleich eingestuft werden kann. Diese Aussage lässt sich schon alleine dadurch untermauern, dass ein Trend zu iSSE2 optimierter Software zu erkennen ist. Sagen wir doch einfach einmal das, was sich offenbar kaum jemand zu sagen traut, da man die AMD-Gemeinde nicht verkraulen möchte: Wird iSSE2 optimierte Software eingesetzt, so rechnet der Xeon den AMD-Vertreter in Grund und Boden.
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Dipl.-Ing. Michael Doering
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