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Albatron KX18D Pro II (nForce2 Ultra 400) vs. Asus A7V600 (VIA KT600) - 9/16
17.09.2003 by doelf
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Resourcen

  INT A INT B INT C INT D INT E INT F INT G INT H
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - - - X - - - -
PCI#2 X - - - - - - -
PCI#3 - X - - - - - -
PCI#4 - - X - - - - -
PCI#5 - - - X - - - -
PCI#6 X - - - - - - -
USB 2.0 - - - - - X - -
LAN - - X - - - - -
Audio - - - - - - X -
RAID - - - - X - - -

Asus verteilt die IRQs recht gut, allerdings hätten wir den ersten PCI-Steckplatz, der zumeist ungenutzt bleibt, mit dem AGP-Slot geshared. Die Geräte der Southbridge werden auf den vier internen INTs des VIA KT600 verteilt, nur INT H bleibt auf unserem Mainboard ungenutzt.

Stabilität
Wir erhielten das A7V600 mit dem BIOS 1003 und waren nur mit Mühe und Not in der Lage, Windows 2000 SP4 auf unserem Testrechner aufzuspielen. Doch es sollte noch schlimmer kommen! Die Asus V9950 Ultra mit NVIDIAs GeForce FX5900 Ultra GPU sollte unsere neue Referenzkarte werden, doch sie saß auf der Verriegelung der DIMM-Slots auf. Zwar schien alles gerade so zu passen, doch konnte der Detonator nicht installiert werden - Absturz, Reboot, Bluescreen! Auch ein zweiter Blick brachte keine neuen Erkenntnisse: Es war zwar sehr knapp, aber die Karte schien sauber im Slot zu stecken und die Speicherriegel steckten auch sicher in den DIMM-Bänken. Folglich stellten wir den Speicher ein wenig defensiver ein, doch auch dies brachte keine Abhilfe. GeIL Speicher gegen Module von MemorySolution getauscht, Bluescreen, Reboot - alles wie gehabt. Netzteil getauscht, keine Abhilfe. Schließlich stellte ich die Karte im BIOS von Hand auf AGP 4x und das Mainboard lief relativ stabil. Die nächste Überraschung lauerte im Gerätemanager: Obwohl das Mainboard im APIC-Modus laufen sollte, wurde ein normaler ACPI-PC installiert und alle Geräte fanden sich auf IRQ 9 wieder. Der S3-Modus endete mit einem schwarzen Bildschirm, PCMark2002 lief nicht stabil: Das Mainboard mußte defekt sein! War es aber nicht. Gerade als ich das Urteil - "Setzen: Sechs!" fällen wollte, brachte das BIOS 1005 die Rettung: Nach dem BIOS Update war endlich ein stabiler Betrieb sowie der APIC-Modus und sogar AGP 8x möglich! Zwar gab es immer noch die eine oder andere Seltsamkeit - Einstellungen wie etwa "Graphics Aperture Size" konnten im BIOS nicht ausgewählt werden - doch das A7V600 hatte sich eine zweite Chance verdient und nutze diese auch!
Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch das Asus A7V600 (BIOS 1005) einen dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.

  1. Zunächst wurde Windows 2000 installiert und mit SP4 sowie DX9 versehen: keine Probleme
  2. Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB133, FSB166 sowie FSB200: keine Probleme
  3. Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: keine Probleme
Dabei wurde der DDR400 Speicher mit 2,5-6-3-3 Timings betrieben und der AMD Athlon XP 1700+ auf 2000 MHz übertaktet. Hinsichtlich der Kompatibilität zum Arbeitsspeicher gibt es Folgendes zu berichten:
  • 2x GeIL DDR433@400, 256 MB, einseitig, 2,5-6-3-3: keine Probleme
  • 2x MemorySolution DDR400, 256 MB, einseitig, 2,5-6-3-3: keine Probleme
Nach einem katastrophalen Fehlstart erweist sich das Asus A7V600 mit dem BIOS 1005 dann doch noch als sehr stabiles Mainboard. Es ist schon erstaunlich, was ein BIOS-Update so ausmacht!

Weiter: 10. Benchmarks: Audio und USB 2.0

1. Albatron KX18D Pro II: Chipsatz
2. Albatron KX18D Pro II: Lieferumfang und Layout
3. Albatron KX18D Pro II: Layout #2
4. Albatron KX18D Pro II: Layout #3
5. Albatron KX18D Pro II: Resourcen und Stabilität
6. Asus A7V600: Chipsatz, Lieferumfang, Layout
7. Asus A7V600: Layout #2
8. Asus A7V600: Layout #3
9. Asus A7V600: Resourcen und Stabilität
10. Benchmarks: Audio und USB 2.0
11. Benchmarks: SiSoft Sandra
12. Benchmarks: Futuremark
13. Benchmarks: Vulpine GL, CodeCreatures, TMPEG, Cinebench
14. Benchmarks: Overclocking
15. Benchmarks: Overclocking #2
16. Fazit

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