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Albatron KX18D Pro II (nForce2 Ultra 400) vs. Asus A7V600 (VIA KT600) - 1/16
17.09.2003 by doelf
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Unlängst hatten wir die VIA KT600 Mainboards von MSI und EPoX getestet, nun ist auch die Platine von Asus (A7V600) eingetroffen sowie ein Nachzügler aus der NVIDIA nForce2 Ultra 400 Familie: das Albatron KX18D Pro II. Im heutigen Test wollen wir noch einmal die beiden Sockel A Chipsätze miteinander vergleichen und ihre Performance mit FSB133/DDR266, FSB166/DDR333 sowie FSB200/DDR400 analysieren. Zwar steht der AMD Athlon 64 bereits vor der Tür, doch in Sachen Preis/Leistung wird der Sockel A für die nächste Zeit auch weiter noch den Ton angeben. Zudem hatte AMDs Sockel A eine lange Reifezeit und sollte besonders ausgereifte und stabile Mainboards bieten können. Wir werden dies anhand der beiden Probanten untersuchen.
Beginnen wir mit dem Albatron KX18D Pro II und NVIDIAs nForce2 Ultra 400-Chipsatz:

NVIDIAs nForce2 Ultra 400-Chipsatz
Der nForce2 Ultra 400-Chipsatz ist derzeit das Spitzenmodell von NVIDIA für AMDs Sockel A. Diese Version des nForce2 bietet keine integrierte Grafik, dafür jedoch DDR200, 266, 333 und 400 Unterstützung sowie die Möglichkeit FSB100, 133, 166 und 200 Prozessoren einzusetzen. Dank der Dual-Channel-Speicheranbindung glänzt der Chipsatz zudem mit einer hervorragenden Performance. VIA will mit dem Single-Channel-Interface des KT600 eine vergleichbare Leistung erzielen, die Benchmarks werden uns später zeigen, ob es sich hierbei nur um eine Marketing-Aussage handelt.

Im Gegensatz zur VT8237 Southbridge des VIA KT600 bietet NVIDIAs MCP-T keine Serial-ATA oder RAID-Fähigkeiten. Diverse Probleme mit dem IDE-Treiber, der von NVIDIA zurückgezogen wurde, hinterlassen einen faden Nachgeschmack. Mit Dolby Digital Sound sowie Firewire will uns die MCP-T versöhnen, wir werden diese Funktionen eingehend untersuchen.

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Der Lieferumfang des Albatron KX18D Pro II

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Das Layout des Albatron KX18D Pro II
Albatron war zunächst nur mit einem Micro-ATX Mainboard auf dem nForce2-Markt vertreten und auch die nForce2 Ultra 400-Variante in Form des KX18D Pro II kommt recht spät. Doch das Warten hat sich gelohnt: Unser Testboard macht einen sehr guten Eindruck und bietet ein durchdachtes Layout.

Das KX18D Pro II ist Albatrons Spitzenmodell für den Sockel A und bietet eine umfangreiche Ausstattung. Das ATX-Anschlußpanel weicht keinen Millimeter von der Norm ab und somit braucht Albatron auch kein passendes I/O-Shield beilegen. Wir finden PS/2-Anschlüsse für Tastatur und Mouse, 2x USB 2.0, 10/100 MBit-LAN, LPT 1 und COM 1, Gameport und drei analoge Audio-Anschlüsse. COM2 fehlt obwohl das KX18D Pro II ja keine onboard VGA-Funktionalität bietet.

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Drei Slotbleche mit weiteren Anschlüssen legt Albatron dem Mainboard bei: 4x USB 2.0, 2x Firewire sowie weitere Audio-Anschlüsse. Hierzu gehören auch digitale Audio-Ausgänge (koaxial und optisch) sowie ein koaxialer Audio-Eingang.

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Während Primary- und Secondary-IDE sowie der Floppy-Anschluß hinter den DIMM-Bänken liegen (wo sie nicht stören und kurze Kabellängen ermöglichen), finden wir den ATX-Stromanschluß links von der Northbridge. Wir müssen das Stromkabel also über die CPU führen, was nicht gerade ideal ist.

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Albatron bietet auf diesem Mainboard keine Bohrungen für verschraubbare CPU-Kühler und rückt Kühlern unten links recht dicht auf die Pelle. Mit unserem Thermalright SLK800 gab es jedoch keine Probleme. Die Northbridge wird aktiv gekühlt, wie beim nForce 2 üblich wurde die Northbridge um 45° gedreht. Der Lüfter auf dem KX18D Pro II leuchtet und blinkt übrigens nicht. Der große Abstand zum AGP-Steckplatz läßt auch ausladende Grafikkartenkühler auf der Oberseite zu.

Mit 6 PCI-Steckplätzen gibt es viel Spielraum für Erweiterungen. Die MCP-T Southbridge bietet keine S-ATA Funktionalität, aus diesem Grund setzt Albatron einen Silicon Image Sil3112ACT144 Serial-ATA-RAID-Controller ein. Diesen finden wir rechts neben PCI #4; gleich unter dem Controller-Chip sind auch die beiden Anschlüsse zu finden.

Rechts neben PCI #5 befindet sich ein 35AT9HTC (Texas Instruments?) mit welchem die Firewire Funktionalität der MCP-T herausgeführt wird, den 5.1 Sound übernimmt ein Realtek ALC650 (links von PCI #1). Dieser AC97-Codec zeigte auf einigen Mainboards, welche wir in letzter Zeit getestet hatten, sehr gute Ergebnisse - wir erwarten von der Kombination ALC650/MCP-T folglich einen ordentlichen Sound. Albatron setzt auf seinen Pro II Mainboard auf ein Dual-BIOS - eine gute Wahl wenn mal ein BIOS-Update schief gehen sollte: Per DIP-Schalter gelangt man einfach auf das Ersatz-BIOS.

Links des ersten PCI-Slots befindet sich ein Winbond W83627HF-AW für das Hardware-Monitoring. Drei Lüfteranschlüsse wurden auf dem Mailboard verteilt:

  1. links oben neben den DIMM-Slots
  2. links oberhalb des AGP-Steckplatzes
  3. rechts unten am Boardrand
Da ein Anschluß für den CPU-Lüfter und ein zweiter für die Northbridgekühlung verwendet werden, hätten wir uns über einen vierten Anschluß sehr gefreut.

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Resourcen

  INT A INT B INT C INT D INT E INT F INT G INT H
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - - X - - - - -
PCI#2 - - - X - - - -
PCI#3 X - - - - - - -
PCI#4 - X - - - - - -
PCI#5 - - - X - - - -
PCI#6 X - - - - - - -
USB 2.0 - - - - X - - -
LAN - - - - X - - -
Audio - - - - X - - -
Dolby Digital - - - - X - - -
RAID - - X - - - - -
Firewire - - - - X - - -

Albatrons IRQ-Verteilung ist ein wenig seltsam. Dem ersten PCI-Steckplatz hätten wir INT A gegeben, da er zumeist nicht bestückt wird. Ansonsten ist die Verteilung bei den PCI-Slots brauchbar. Warum allerdings nur einer der internen INTs genutzt wird, ist mir unverständlich.

Stabilität
Unser Albatron KX18D Pro II wurde mit dem aktuelle BIOS 18d103 geliefert und bereitete keinerlei Probleme - von Anfang an lief die Platine stabil, schnell und sauber.
Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch das Albatron KX18D Pro II (BIOS 1.03) einen dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.

  1. Zunächst wurde Windows 2000 installiert und mit SP4 sowie DX9 versehen: keine Probleme
  2. Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB133, FSB166, FSB200 sowie FSB210: keine Probleme
  3. Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: keine Probleme
Dabei wurde der DDR400 Speicher mit 2,5-8-3-3 Timings betrieben und der AMD Athlon XP 1700+ auf 2000 MHz übertaktet. Hinsichtlich der Kompatibilität zum Arbeitsspeicher gibt es Folgendes zu berichten: Das Albatron KX18D Pro II legte ein absolut vorbildliches Verhalten an den Tag und zeigte keinerlei Schwächen. Perfekt!

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Der VIA KT600 Chipsatz
Das Asus A7V600 setzt auf VIAs KT600 Chipsatz und dessen moderne VT8237 Southbridge. Der VIA KT600 bietet DDR200, 266, 333 und 400 Unterstützung sowie FSB100, 133, 166 und 200. Dem Vorgänger - VIA KT400A - fehlte der FSB200 Support, DDR400 fand man zwar bereits als Option auf vielen VIA KT400-Mainboards, doch waren dort eher Probleme als Performancegewinne zu ernten. VIAs KT600 Northbridge bietet allerdings - wie der SiS 748 und der nForce2 400 - lediglich ein Single-Channel-Speicherinterface (FastStream64-Memory-Controller)! Wer den nForce2 Ultra 400 Chipsatz zusammen mit zwei gleichen Speicherriegeln betreibt, der kann durch dessen Dual-Channel-Speicheranbindung einen höheren Speicherdurchsatz und somit eine höhere Gesammtleistung erzielen - jedenfalls in der Theorie.

Hat VIAs KT600 Chipsatz aufgrund des Single-Channel-Speicherinterfaces einen Nachteil gegenüber NVIDIAs nForce2 Ultra 400-Chipsatz, so erweist sich die VT8237 Southbridge als echter Gewinn! VIA ist es nicht nur gelungen, Serial-ATA in die Southbridge zu integrieren, man hat dem Chip zusätzlich auch noch RAID-Funktionalität (Raid 0 und 1) spendiert. Dies erinnert an Intels ICH5-R, die wir von Springdale- und Canterwood-Platinen her kennen. Die neuen Southbridges von NVIDIA lassen hingegen noch auf sich warten und mit den zurückgezogenen IDE-Treibern hatte man eine peinliche Pleite zu verdauen. Hersteller, die auf nForce 2 Ultra 400 Mainboards S-ATA oder gar S-ATA RAID anbieten wollen, müssen also entsprechende Chips von Drittanbietern zukaufen und im Platinenlayout integrieren - das treibt die Kosten in die Höhe!

Der Lieferumfang des Asus A7V600

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Das Layout des Asus A7V600
Das ATX-Anschluß-Panel bietet PS/2 für Mouse und Tastatur, LPT1 sowie COM1, 4x USB 2.0, Gigabit-LAN, einen digitalen Audioausgang (Koaxial) sowie drei analoge Audio-Anschlüsse für 5.1-Sound oder Stereo-Ausgabe und Line-/Mikrofon-Eingang. Ein Slotblech mit weiteren Audio-Anschlüssen lag unserem Mainboard nicht bei, ebenso müssen wir auf COM2 und den Gameport verzichten, die jedoch beide nachgerüstet werden können.

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Asus verwendet für das A7V600 das Layout des A7V8X-X, dessen Schwachstelle vor allem die Nähe der DIMM-Steckplätze zum AGP-Slot war. Auch das A7V600 weist diese Schwäche auf und unsere Asus V9950 Ultra findet gerade eben genug Platz - der rückseitige Kühlkörper sitzt auf der Verriegelung der Speicherslots auf!

Asus platziert Primary- und Secondary-IDE Anschlüsse, den Floppy-Connector sowie den ATX-Stromanschluß hinter die DIMM-Slots - perfekt! Somit verhindern die Kabel den Einbau besonders langer Steckkarten nicht, die Kabellängen können kurz gehalten werden und ein aufgeräumter Aufbau ist möglich.

Die Serial-ATA Anschlüsse der VT8237 finden wir am rechten Platinenrand in Höhe des ersten PCI-Steckplatzes. Gleich darunter kann noch ein Promise S-ATA/P-ATA RAID-Controller verbaut werden, unser A7V600 war allerdings nicht mit einem solchen Chip bestückt. Oberhalb der farblich markierten Mainboardanschlüsse finden wir den gesockelten BIOS-Chip. Gibt es Probleme beim BIOS-Update, so kann man gesockelte Bausteine leicht austauschen. Wurde der BIOS-Chip verlötet, so ist das Problem ungleich größer!

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Asus läßt viel Platz um den CPU-Sockel herum, lediglich links oben wird es etwas eng. Die für verschraubbare CPU-Kühler erforderlichen Bohrungen sind vorhanden, und Asus läßt ausreichend Platz für die Verschraubung. Die Northbridge wird durch einen großen, aktiven Kühlkörper gut gekühlt, im Test wurde dieser nur handwarm.

Mit sechs PCI-Steckpläzen bietet das Asus A7V600 gute Möglichkeiten für den Ausbau, doch auch die onboard-Ausstattung ist nicht zu verachten! Links vor dem ersten PCI-Slot finden wir einen 3Com Marvell Gigabit-LAN-Controller, dieser ist per PCI angebunden.

Die AC97 5.1 Soundfunktion der VT8237-Southbridge verwirklicht Asus mit einem Analog Device AD1980, welchen wir links von PCI #4 verorten können. Rechts von PCI #5 verbaut man einen ITE IT8712F für das Hardware-Monitoring.

Zwischen PCI #4 und #5 finden wir die Buchse zum Anschluß des zweiten seriellen Porst, diese Platzierung wirkt ein wenig unglücklich. Die Slotblende mit COM 2 gehörte allerdings auch nicht zum Lieferumfang unseres A7V600. Auch der Gameport wurde aus dem ATX-Anschlußpanel gestrichen, seinen Header finden wir rechts von PCI #6.

Unterhalb des sechsten PCI-Steckplatzes bietet Asus die Möglichkeit, das Mainboard um WiFi-Funktionalität zu erweitern. Einen passenden Adapter gibt es natürlich nur bei Asus. Rechts neben dem WiFi-Steckplatz finden wir die Anschlüsse für USB 5+6 sowie 7+8. Eine beigelegte Slotblende ermöglicht die Nutzung der Anschlüsse 5+6, 7+8 stehen für Gehäuse mit Front-USB zur Verfügung. Die Firewire-Anschlüsse waren auf unserem Mainboard nicht bestückt.

Bleiben noch die Lüfteranschlüsse zu erwähnen, Asus bietet derer drei:

  1. rechts oberhalb der CPU
  2. links unterhalb der Northbridge
  3. links unterhalb des BIOS-Chips

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Resourcen

  INT A INT B INT C INT D INT E INT F INT G INT H
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - - - X - - - -
PCI#2 X - - - - - - -
PCI#3 - X - - - - - -
PCI#4 - - X - - - - -
PCI#5 - - - X - - - -
PCI#6 X - - - - - - -
USB 2.0 - - - - - X - -
LAN - - X - - - - -
Audio - - - - - - X -
RAID - - - - X - - -

Asus verteilt die IRQs recht gut, allerdings hätten wir den ersten PCI-Steckplatz, der zumeist ungenutzt bleibt, mit dem AGP-Slot geshared. Die Geräte der Southbridge werden auf den vier internen INTs des VIA KT600 verteilt, nur INT H bleibt auf unserem Mainboard ungenutzt.

Stabilität
Wir erhielten das A7V600 mit dem BIOS 1003 und waren nur mit Mühe und Not in der Lage, Windows 2000 SP4 auf unserem Testrechner aufzuspielen. Doch es sollte noch schlimmer kommen! Die Asus V9950 Ultra mit NVIDIAs GeForce FX5900 Ultra GPU sollte unsere neue Referenzkarte werden, doch sie saß auf der Verriegelung der DIMM-Slots auf. Zwar schien alles gerade so zu passen, doch konnte der Detonator nicht installiert werden - Absturz, Reboot, Bluescreen! Auch ein zweiter Blick brachte keine neuen Erkenntnisse: Es war zwar sehr knapp, aber die Karte schien sauber im Slot zu stecken und die Speicherriegel steckten auch sicher in den DIMM-Bänken. Folglich stellten wir den Speicher ein wenig defensiver ein, doch auch dies brachte keine Abhilfe. GeIL Speicher gegen Module von MemorySolution getauscht, Bluescreen, Reboot - alles wie gehabt. Netzteil getauscht, keine Abhilfe. Schließlich stellte ich die Karte im BIOS von Hand auf AGP 4x und das Mainboard lief relativ stabil. Die nächste Überraschung lauerte im Gerätemanager: Obwohl das Mainboard im APIC-Modus laufen sollte, wurde ein normaler ACPI-PC installiert und alle Geräte fanden sich auf IRQ 9 wieder. Der S3-Modus endete mit einem schwarzen Bildschirm, PCMark2002 lief nicht stabil: Das Mainboard mußte defekt sein! War es aber nicht. Gerade als ich das Urteil - "Setzen: Sechs!" fällen wollte, brachte das BIOS 1005 die Rettung: Nach dem BIOS Update war endlich ein stabiler Betrieb sowie der APIC-Modus und sogar AGP 8x möglich! Zwar gab es immer noch die eine oder andere Seltsamkeit - Einstellungen wie etwa "Graphics Aperture Size" konnten im BIOS nicht ausgewählt werden - doch das A7V600 hatte sich eine zweite Chance verdient und nutze diese auch!
Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch das Asus A7V600 (BIOS 1005) einen dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.

  1. Zunächst wurde Windows 2000 installiert und mit SP4 sowie DX9 versehen: keine Probleme
  2. Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB133, FSB166 sowie FSB200: keine Probleme
  3. Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: keine Probleme
Dabei wurde der DDR400 Speicher mit 2,5-6-3-3 Timings betrieben und der AMD Athlon XP 1700+ auf 2000 MHz übertaktet. Hinsichtlich der Kompatibilität zum Arbeitsspeicher gibt es Folgendes zu berichten: Nach einem katastrophalen Fehlstart erweist sich das Asus A7V600 mit dem BIOS 1005 dann doch noch als sehr stabiles Mainboard. Es ist schon erstaunlich, was ein BIOS-Update so ausmacht!

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Das Testsetup:

RightMark Audio Analyzer
Zuletzt hatten wir uns Mainboards unter 70 Euro angehört und mit dem Shuttle AK39N 1.1 eine erfreuliche Überraschung erlebt. Mal hören, ob sich einer der Kontraheten in den Vordergrund spielen kann:

RightMarkt 5.0 Shuttle
AK39N 1.1
Albatron
KX18D Pro II
Asus
A7V600
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringere Abweichungen sind besser)
+0.29;-0.30 +0.27;-0.89 +9.38;-13.15
Noise level, Eigen-Rauschpegel, dBA
(niedrigere Werte sind besser)
-86.4 -71.7 -73.7
Dynamic range, Dynamik-Bereich, dBA
(größere Werte sind besser)
86.1 71.6 73.6
Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) %
(niedrigere Werte besser)
0.0061 0.0068 0.014
Intermodulation distortion, %
(kleinere Werte sind besser)
0.624 5.553 0.097
Stereo crosstalk (Übersprechen), dB
(niedrigere Werte besser)
-84.6 -72.2 -73.2

In Sachen "Frequency response" zeigt das Asus A7V600 eine ebenso desolate Leistung wie das A7V8X-X. Der AC97 Audio-Codec AD1980 scheint hier an seine Grenzen zu stoßen und arbeitet mit viel zu starken Abweichungen: Ungenügend! Das Albatron KX18D Pro II erreicht bei der "Frequency response" das Niveau des Shuttle AK39N 1.1, welches ebenfalls den Realtek ALC650 einsetzt. Shuttle liefert allerdings ALC650-Sound in Perfektion, hier kann die Realtek ALC650/nVidia MCP-T Kombination auf dem Albatron nicht mithalten. Die Werte sind durchschnittlich und einen groben Ausrutscher erlaubt sich die nForce 2 Ultra 400-Platine in Bezug auf die Intermodulationsverzerrung: Dieser Disziplin wird mit "mangelhaft" bewertet!
Das Asus A7V600 kann bei der Intermodulationsverzerrung glänzen, die anderen Werte sind durchschnittlich. Beide Mainboards leisten sich folglich einen groben Ausrutscher und können ansonsten mit durchschnittlichen Klang aufwarten. Wir hatten von den Kontrahenten ein wenig mehr erwartet! Das Albatron KX18D Pro II sammelt dank zusätzlicher Anschlüsse (u.a. Digital In/Out) Pluspunkte.

USB 2.0- und Firewire-Performance
Betrachten wir nun die USB 2.0 Performance, hierbei dienen die Probanten aus den Roundups Mainboards unter 40 Euro sowie Mainboards unter 70 Euro und das Albatron PX865PE Pro II mit Intels i865PE Chipsatz als Vergleichswert. Es wurde wieder das Advance 2,5"-Case mit einer IBM 40 GB Notebook-Festplatte benutzt:

SiSoft Sandra 8.59 Punktzahl Sequential Read Sequential Write
Albatron KX18D Pro II, Firewire 13099 19 MB/s 18 MB/s
Asrock K7S8XE, USB 2.0 13086 19 MB/s 18 MB/s
Shuttle AK39N 1.1, USB 2.0 13085 19 MB/s 18 MB/s
Asus A7V600, USB 2.0 13069 19 MB/s 18 MB/s
Albatron PX865PE Pro II, Firewire 13055 19 MB/s 18 MB/s
Albatron PX865PE Pro II, USB 2.0 13041 19 MB/s 18 MB/s
Albatron KX18D Pro II, USB 2.0 13028 19 MB/s 18 MB/s
Syntax SV-266A, USB 2.0 11027 15 MB/s 18 MB/s
Asus A7V8X-X, USB 2.0 10818 15 MB/s 17 MB/s
ECS K7S5A Pro 5.0, USB 2.0 10766 15 MB/s 15 MB/s

Leistete sich das Asus A7V8X-X in Sachen USB 2.0-Performance noch einen Ausrutscher, so kann das Asus A7V600 in dieser Disziplin voll und ganz überzeugen. Die aktuellen Chipsätze liegen Kopf an Kopf und reizen unsere Festplatte optimal aus.
In Sachen Firewire glänzt das Albatron KX18D Pro II, das die Funktionalität der MCP-T Southbridge superb ausnutzt, mit einer neuen Bestleistung. Für den USB-Betrieb benötigte unsere stromhungrige Festplatte auf dem KX18D Pro II ein Netzteil, das Asus A7V600 liefert mehr Power über die USB-Anschlüsse und konnte die Festplatte auch ohne Netzteil betreiben.

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Die Benchmarks

Sandra
2002.1.8.59
Dhrystone Whetstone INT/SSE FPU/SSE Mem/INT Mem/FPU
Albatron KX18D Pro II
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
5523 2742 10931 12641 3049 2838
Albatron KX18D Pro II
CPU: 12x 166 MHz
DDR333 2,0-7-3-3
5532 2742 10928 12640 2582 2461
Albatron KX18D Pro II
CPU: 15x 133 MHz
DDR266 2,0-6-2-2
5532 2742 10928 12639 2079 2019
Albatron KX18D Pro II
CPU: 9.5x 210 MHz
DDR420 2,5-9-4-4
5510 2735 10904 12610 3023 2791
Asus A7V600
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
5439 2694 10745 12422 2701 2467
Asus A7V600
CPU: 12x 166 MHz
DDR333 2,0-7-3-3
5438 2693 10741 12422 2286 2147
Asus A7V600
CPU: 15x 133 MHz
DDR266 2,0-6-2-2
5438 2694 10743 12417 1912 1814

Wir Vergleichen die beiden Mainboards bei FSB/DDR 133/266, 166/333 sowie 200/400 mit einem CPU-Takt von jeweils 2000 MHz. Während sich die CPU-Leistung kaum verändert, ist die Steigerung des Speicherdurchsatzes bei beiden Chipsätzen sehr deutlich. Dank der Dual-Channel Fähigkeit kann sich der nForce 2 Ultra 400 in Sachen Speicherdurchsatz deutlich nach vorne kämpfen. Überraschend schwach ist die CPU-Performance des A7V600, hier hatten wir Gleichstand mit dem nForce 2 Ultra 400 erwartet. Allerdings taktet das Albatron Mainboard mit 2018 MHz leicht höher als das Asus A7V600 (2004 MHz).
Bei FSB210 und DDR420 schaltet das Albatron KX18D Pro II die Speicherbausteine einen Gang zurück und setzt folgende Timings: 2,5-9-4-4 - daraus resultiert ein geringer Leistungsabfall. Wir versuchten ebenfalls FSB216 und DDR432 zu erreichen, dabei wurde das System jedoch instabil. Wer mehr will, muß auf jeden Fall die am Chipsatz anliegende Spannung erhöhen!
Erstaunlich: Im Schnitt ist das Albatron KX18D Pro II mit FSB133 und DDR266 schneller als das Asus A7V600 mit FSB200 und DDR400!

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FutureMark PCMark2002/CPU PCMark2002/MEM 3DMark2000 3DMark2001SE
Albatron KX18D Pro II
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
6211 5900 14353 15325
Albatron KX18D Pro II
CPU: 9.5x 210 MHz
DDR420 2,5-9-4-4
6196 5989 14259 15084
Albatron KX18D Pro II
CPU: 12x 166 MHz
DDR333 2,0-7-3-3
6121 5324 13799 14625
Albatron KX18D Pro II
CPU: 15x 133 MHz
DDR266 2,0-6-2-2
6019 4688 13185 13830
Asus A7V600
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
5902 4677 12838 13513
Asus A7V600
CPU: 12x 166 MHz
DDR333 2,0-7-3-3
5810 4205 12216 12647
Asus A7V600
CPU: 15x 133 MHz
DDR266 2,0-6-2-2
5693 3796 11457 11820

Das Asus A7V600 kann auch bei Futuremarks Benchmarks nicht mit der nForce 2 Ultra 400-Platine von Albatron mithalten: Selbst die FSB200/DDR400-Werte liegen hinter den FSB133/DDR266-Benchmarks des blauen Flitzers zurück!

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OpenGL, DirectX, Video Vulpine GL
1024x768x32
Codecreatures
1024x768x32
TMPEG nBench CB 2003
Raytracing
Albatron KX18D Pro II
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
84.1 50.0 fps
18.5 mio.
172 sec. 2864 253
Albatron KX18D Pro II
CPU: 9.5x 210 MHz
DDR420 2,5-9-4-4
84.2 49.5 fps
18.6 mio.
173 sec. 2851 252
Albatron KX18D Pro II
CPU: 12x 166 MHz
DDR333 2,0-7-3-3
83.4 49.6 fps
18.4 mio.
174 sec. 2785 253
Albatron KX18D Pro II
CPU: 15x 133 MHz
DDR266 2,0-6-2-2
83.3 48.7 fps
18.3 mio.
176 sec. 2678 251
Asus A7V600
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
82.5 47.6 fps
17.5 mio.
177 sec. 2704 247
Asus A7V600
CPU: 12x 166 MHz
DDR333 2,0-7-3-3
81.0 46.5 fps
16.9 mio.
179 sec. 2607 245
Asus A7V600
CPU: 15x 133 MHz
DDR266 2,0-6-2-2
77.2 45.0 fps
16.1 mio.
181 sec. 2499 244

Auch im dritten Parcours liegt das Albatron KX18D Pro II mit FSB133 und DDR266 vor dem Asus A7V600 mit FSB200 und DDR400. In Sachen Performance kann der VIA KT600 auf der Asus Platine nicht mit NVIDIAs nForce 2 Ultra 400 auf dem Albatron mithalten, die Benchmarks sprechen eine klare Sprache!

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Albatron KX18D Pro II (nForce2 Ultra 400) vs. Asus A7V600 (VIA KT600) - 14/16
17.09.2003 by doelf
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Overclocking Features
Beide Mainboards bieten umfangreiche Overclocking- und Tuning-Optionen:

Zusätzlich bietet das Albatron KX18D Pro II die Spannungserhöhung für den Chipsatz sowie feste AGP- und PCI-Taktraten beim FSB-Overclocking an. Gerade Letzteres schränkt extreme Übertaktungsaktionen auf dem A7V600 ein wenig ein!

Overclocking
Zugegeben, das Asus A7V600 kann mit dem Albatron KX18D Pro II nicht mithalten. Aber wieviel ist der Vorsprung wert? Wir übertakten unsere CPU um weitere 100 MHz und vergleichen beide Mainboards bei 2000 sowie 2100 MHz mit DDR400 und FSB200. Ziel ist es herauszufinden, ob der Performancevorsprung des Albatrons 100 MHz CPU-Takt aufwiegen kann. Um 2100 MHz erreichen zu können, haben wir die VCore unsere CPU auf 1.70 V angehoben.

Sandra
2002.1.8.59
Dhrystone Whetstone INT/SSE FPU/SSE Mem/INT Mem/FPU
Albatron KX18D Pro II
CPU: 11x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
6076 3018 12026 13907 3059 2868
Asus A7V600
CPU: 11x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
5983 2964 11821 13667 2630 2451
Albatron KX18D Pro II
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
5523 2742 10931 12641 3049 2838
Asus A7V600
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
5439 2694 10745 12422 2701 2467

Bei SiSoft Sandra betrachten wir vier CPU- sowie zwei Speicher-Werte. Erwartungsgemäß ist der CPU-Takt ausschlaggebend, spannend sind aber auch die Speicherbenchmarks: Während sich die Speicherperformance beim nForce2 Ultra 400 mit 100 MHz mehr CPU-Takt nur leicht erhöht, bricht sie beim VIA KT600 sogar leicht ein!

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FutureMark PCMark2002/CPU PCMark2002/MEM 3DMark2000 3DMark2001SE
Albatron KX18D Pro II
CPU: 11x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
6787 6032 15292 15884
Albatron KX18D Pro II
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
6211 5900 14353 15325
Asus A7V600
CPU: 11x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
6432 4802 13632 14082
Asus A7V600
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
5902 4677 12838 13513

Bei Futuremark ist selbst die CPU-Performance deutlich vom Speicherdurchsatz abhängig. Noch deutlicher wird es beim Speichertest sowie 3DMark2000 und 2001SE: Hier liegt das Albatron KX18D Pro II bei 2000 MHz vor dem Asus A7V600 bei 2100 MHz.

OpenGL, DirectX, Video Vulpine GL
1024x768x32
Codecreatures
1024x768x32
TMPEG nBench CB 2003
Raytracing
Albatron KX18D Pro II
CPU: 11x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
84.2 50.4 fps
18.6 mio.
161 sec. 3091 278
Asus A7V600
CPU: 11x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
82.9 48.9 fps
18.1 mio.
165 sec. 2913 271
Albatron KX18D Pro II
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-8-3-3
84.1 50.0 fps
18.5 mio.
172 sec. 2864 253
Asus A7V600
CPU: 10x 200 MHz
DDR400 2,5-6-3-3
82.5 47.6 fps
17.5 mio.
177 sec. 2704 247

Vulpine GL und Codecreatures sind extrem speicherlastig, hier kann das Albatron KX18D Pro II den 100 MHz Vorsprung des A7V600 wieder überholen. Bei TMPEG, nBench und Cinebench tritt wieder die pure CPU-Leistung in den Vordergrund und das Asus A7V600 kann sich über die Runden retten.
Bei einigen Anwendungen kann das Albatron KX18D Pro II mit 100 MHz geringerem CPU-Takt am Asus A7V600 vorbeiziehen, aber bei den meisten Tests wiegt der pure CPU-Takt mehr. Bei Verwendung des NVIDIA nForce2 Ultra 400 mit Dual-Channel-Speicher bekommt man im Vergleich zum VIA KT600 im Schnitt gute 50 MHz CPU-Takt geschenkt. Bei einigen Benchmarks müßte das A7V600 sogar mehr als 300 MHz mehr CPU-Takt aufwenden, um das Albatron KX18D Pro II einzuholen (z.B. 3DMark2001SE, Vulpine GL). Das ist beeindruckend!

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Fazit




Albatron KX18D Pro II
Das Albatron KX18D Pro II ist dank NVIDIAs nForce2 Ultra 400 Chipsatz sehr schnell, zudem ist es stabil und unkompliziert, und hat ein gutes Layout. Mit seinem blauen PCB und der guten Verarbeitung hinterläßt das Mainboard einen sehr guten Eindruck. Perfekt ist es allerdings nicht, folgende Punkte haben wir zu bemängeln:

Somit ist das KX18D Pro II ein klarer Kandidat für ein "Sehr Gut". Mit einem Preis von weniger als 100 Euro kann es dann doch noch einige Punkte gut machen und es reicht für unseren "Editor's Choice":




Asus A7V600
88 Euro für ein modernes Mainboard mit S-ATA RAID sowie Gigabit-LAN? Das "Schnäppchen" wäre um ein Haar ins Auge gegangen, da mit dem BIOS 1003 nicht viel anzufangen war. Nach dem Update auf die BIOS Version 1005 zeigte sich das Mainboard in einem anderen Licht: stabil und zuverlässig! Die Performance des A7V600 bleibt dabei leider ein wenig auf der Strecke.
Betrachten wir die mäßige Performance, den mäßigen Sound sowie die Layout-Probeme im Bereich AGP/RAM, so ist das A7V600 mit einem "Gut" sozusagen gut bedient. Das Mainboard ist - mit dem aktuellen BIOS - eben ein ganz guter Deal.

Das Asus A7V600 ist bei unserem Partner HiQ Computer erhältlich!




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