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Oehlbach DA Converter (6064) im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 05.01.2015
s.2/3

Kompatibilitätstest

Oehlbachs DA Converter ist ausschließlich für die 2-Kanal-Wiedergabe unkomprimierter Audiodaten gedacht, als Decoder für komprimierten Surround-Sound wie Dolby Digital oder DTS kann er nicht genutzt werden. Die deutschsprachige Betriebsanleitung bescheinigt dem Gerät Abtastraten von 32 bis 192 kHz sowie eine Auflösung von bis zu 24 Bit. Mit Hilfe des HD-Audio-Codecs Realtek ALC889 überprüfen wir diese Angaben, wobei die Sound-Lösung unseres PC bei 32 kHz passen muss.
  • Stereo, 16 Bit, 44,1 kHz (CD-Qualität): bestanden
  • Stereo, 16 Bit, 48,0 kHz (DVD/DAT-Qualität): bestanden
  • Stereo, 16 Bit, 96,0 kHz (Studio-Qualität): bestanden
  • Stereo, 16 Bit, 192,0 kHz (Studio-Qualität): bestanden
  • Stereo, 24 Bit, 44,1 kHz (CD-Qualität): bestanden
  • Stereo, 24 Bit, 48,0 kHz (DVD/DAT-Qualität): bestanden
  • Stereo, 24 Bit, 96,0 kHz (Studio-Qualität): bestanden
  • Stereo, 24 Bit, 192,0 kHz (Studio-Qualität): bestanden
Den ersten Teil unseres Tests hat Oehlbachs DA Converter problemlos bestanden. Auch der Wechsel zwischen den digitalen Eingängen (optisch und elektrisch) funktioniert mit Hilfe des Schiebers einwandfrei.

Test der Audioqualität

Für den ersten Höreindruck hatten wir Testdateien des High-End-Herstellers Linn verwendet. Diese klangen wie gewohnt und wir konnten weder Störgeräusche noch Verzerrungen wahrnehmen. Ein Qualitätstest des analogen Tonausgangs soll diese subjektive Wahrnehmung mit harten Zahlen untermauern. Abermals dient uns der PC als Signalquelle, doch diesmal kommt der HD-Audio-Codec Realtek ALC889 auch als Aufnahmegerät zum Einsatz. Mit einem Eigenrauschpegel von -104 dBA ist der Analog-Digital-Wandler dieser Audiolösung für unsere Zwecke gut geeignet.
Zunächst deaktivieren wir alle Effekte und tonverbessernden Maßnahmen in der Audiokonfiguration des PC. Dann wird der analoge Audioeingang auf seine maximale Qualitätsstufe (16 Bit / 192 kHz) eingestellt. Im Anschluss geben wir das Audiosignal mit unterschiedlichen Einstellungen über den Toslink-Ausgang (RMAA: Direct Sound) unseres Mainboards aus, leiten es in den Oehlbach DA Converter und führen das analoge Signal über den Cinch-Ausgang zurück zum analogen Audioeingang (RMAA: MME) der Hauptplatine. Vergleichswerte liefern uns das Konkurrenzprodukt "Keja Digital to Analog Audio Converter", der DA-Wandler des DAT-Rekorders Sony DTC-ZE700 und der analoge Audioausgang unseres PC.
Der analoge Ausgangspegel von Oehlbachs DA Converter ist befriedigend, für unsere Messung müssen wir den Regler des analogen Audioeingangs auf 23 anheben. Zum Vergleich: Für die Schleife zwischen dem analogen Aus- und Eingang des Realtek ALC889 reichte ein Pegel von 21 aus und beim DAT-Rekorder genügte sogar die Stellung 16. Der "Keja Digital to Analog Audio Converter" lieferte allerdings ein deutlich schwächeres Signal und benötigte einen Pegel von 28.
Audioqualität: RMAA 6.4.0 @ 16-Bit / 44,1 kHz
  Oehlbach
DA-Wandler
Keja
DA-Wandler
Realtek
ALC889
Sony
DTC-ZE700
Frequenzgang
40 Hz bis 15 kHz
(geringer=besser)
+0,28 dB
-1,51 dB
+0,11 dB
-0,69 dB
+0,13 dB
-0,13 dB
+0,13 dB
-0,09 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-92,6 dBA -89,1 dBA -92,1 dBA -92,8 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
92,4 dBA 89,3 dBA 92,1 dBA 92,8 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,011 % 11,597 % 0,0075 % 0,011 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,048 % 8,397 % 0,0099 % 0,014 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-90,7 dB -88,4 dB -86,5 dB -92,2 dB
Oehlbachs DA Converter liefert sehr gute Werte in den Disziplinen Eigenrauschpegel, Dynamikbereich und Übersprechen der Kanäle. Auch Klirrfaktor und Intermodulation sehen sehr ordentlich aus. Nicht überzeugen kann hingegen der Frequenzgang, der mit -1,51 dB verbesserungswürdig erscheint.
Audioqualität: RMAA 6.4.0 @ 16-Bit / 48,0 kHz
  Oehlbach
DA-Wandler
Keja
DA-Wandler
Realtek
ALC889
Sony
DTC-ZE700
Frequenzgang
40 Hz bis 15 kHz
(geringer=besser)
+0,28 dB
-1,56 dB
+0,09 dB
-0,72 dB
+0,01 dB
-0,20 dB
+0,12 dB
-0,11 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-92,8 dBA -89,4 dBA -92,5 dBA -93,0 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
92,6 dBA 89,4 dBA 92,5 dBA 93,0 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,011 % 11,611 % 0,0072 % 0,010 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,033 % 8,385 % 0,0091 % 0,013 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-91,5 dB -87,2 dB -86,1 dB -91,8 dB
Mit der Abtastrate verbessern sich die Messwerte für Eigenrauschpegel, Dynamikbereich und Übersprechen. Bei Vergleichsmessungen schnitt der Klinkenausgang des Wandlers bei Eigenrauschpegel und Dynamikbereich minimal besser ab, während das Übersprechen der Stereokanäle um ein paar dB schlechter ausfiel.
Audioqualität: RMAA 6.4.0 @ 16-Bit / 96,0 kHz
  Oehlbach
DA-Wandler
Keja
DA-Wandler
Realtek
ALC889
Sony
DTC-ZE700
Frequenzgang
40 Hz bis 15 kHz
(geringer=besser)
+0,31 dB
-1,99 dB
+0,11 dB
-0,78 dB
+0,00 dB
-0,20 dB
-
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-94,8 dBA -89,6 dBA -94,9 dBA -
Dynamikbereich
(größer=besser)
94,7 dBA 90,0 dBA 94,8 dBA -
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,011 % 11,819 % 0,0073 % -
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,045 % 8,485 % 0,0082 % -
Übersprechen
(niedriger=besser)
-91,8 dB -83,9 dB -85,8 dB -
Auf Tests mit einer Auflösung von 24 Bit haben wir verzichtet, da der analoge Eingang der verwendeten Audiolösung auf 16 Bit limitiert ist. Der DA-Wandler im DAT-Rekorder bietet eine maximale Abtastrate von 48,0 kHz und kann für diesen und den folgenden Durchlauf keine Ergebnisse beisteuern.
Audioqualität: RMAA 6.4.0 @ 16-Bit / 192,0 kHz
  Oehlbach
DA-Wandler
Keja
DA-Wandler
Realtek
ALC889
Sony
DTC-ZE700
Frequenzgang
40 Hz bis 15 kHz
(geringer=besser)
+0,30 dB
-2,18 dB
+0,08 dB
-0,81 dB
-0,03 dB
-0,14 dB
-
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-95,9 dBA -90,1 dBA -96,8 dBA -
Dynamikbereich
(größer=besser)
96,5 dBA 90,5 dBA 96,8 dBA -
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,011 % 11,857 % 0,0074 % -
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,047 % 8,584 % 0,0092 % -
Übersprechen
(niedriger=besser)
-93,0 dB -82,0 dB -85,9 dB -
Oehlbachs DA Converter macht seine Sache ordentlich und liefert, einmal abgesehen vom Frequenzgang, sehr gute Werte. Für den Heimbereich reicht seine Qualität aus, für den Studioeinsatz hingegen nicht. Wer High-End-Ansprüche hegt, sollte ebenfalls etwas tiefer in die Taschen greifen. Aber Vorsicht: Das kann schnell sehr, sehr teuer werden!
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