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Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 1/40
21.08.2002 by doelf
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Intel Pentium 4 Mainboard Roundup - Sommer 2002
Nachdem der Intel Pentium 4 zunächst einen schweren Stand gegen die schnelleren und preiswerteren AMD Athlon Prozessoren hatte und fast nur bei OEM-Kunden sowie im Firmenbereich Absatz fand, kann er sich nun auch zunehmend im Privatkundenmarkt behaupten. Grund hierfür sind zum einen die deutlich gesunkenen Preise der Intel Pentium 4 CPUs sowie die gestiegene Zahl der Intel Pentium 4 Chipsätze, die ein breites Angebot sehr unterschiedlicher Mainboards in allen Preislagen hervorgebracht hat. Zudem haben die Intel Pentium 4 Chipsätze von Intel und SiS einen sehr guten Ruf, ob dieser zu Recht besteht, wird sich in dieser Testserie herausstellen.
Ein weiterer Grund für das gewachsene Interesse am Intel Pentium Prozessor sind die Einführung von DDR-RAM für diese Plattform, denn Rambus konnte sich beim Privatanwender nie richtig durchsetzen und SDR SD-RAM bremst den Intel Pentium 4 Prozessor durch die geringe Speicherbandbreite zu stark aus (siehe auch: QDI PlatiniX 2S-AR Review und Asus P4B266 Review). Aber auch der Prozessor selber hat sich weiterentwickelt. Mit dem Wechsel vom Willamette zum Northwood Core wechselte Intel die Fertigungstechnologie von 0,18 Micron zu 0,13 Micron und erweiterte den Level 2 Cache der CPU von 256 auf 512 kb. Dadurch wurde der Prozessor leistungsfähiger und gibt deutlich weniger Wärme ab. Es ist keine Seltenheit, wenn eine Intel Pentium 4 CPU mit 1800 MHz auch stabile 2400 MHz erreicht - für Overclocker gibt es ein Potential von 600 MHz Bonus und mehr, dabei ist das Risiko für die CPU kalkulierbar, denn Intel hat dem Pentium 4 einen wirksamen Hitzeschutz spendiert, der nicht auf die Zusammenarbeit mit dem Mainboard angewiesen ist (zum Vergleich zum AMD Athlon XP siehe auch: Asus C.O.P. im Test). Zuletzt wurde dann auch noch der quadpumped Frontside Bus von 4x100=400 MHz auf 4x133=533 MHz angehoben, wodurch die Leistungsfähigkeit der Intel Pentium 4 Plattform ein weiteres Mal stieg.
Auf der anderen Seite tritt AMD ein wenig auf der Stelle. Mit jeder neuen CPU gibt es auf dem Socket A lediglich 66 MHz mehr Leistung, zudem lassen sich die aktuellen AMD Athlon CPUs nur mäßig übertakten und der Hitzeschutz des AMD Athlon XP ist auf eine gute Implementierung auf dem Mainboard angewiesen - und selbst diese schützt nicht zu 100%! Auch wenn der in 0,13 Micron Technik gefertigte AMD Athlon XP nun weniger Wärme abgibt als sein Vorgänger: die Wärmeabgabe pro mm2 ist tatsächlich gestiegen und macht das Kühlen nicht gerade einfacher. Neben den gewaltigen CPU Kühlern und diversen Befestigungstechniken derselben muß sich AMD in Anbetracht des empfindlichen Cores der Athlon und Duron CPUs die Frage gefallen lassen, ob man die Kühlungsproblematik nicht ein wenig halbherzig behandelt hat. In unserem Test verwenden wir einen Intel Pentium 4 Northwood mit 1800 MHz und dem mitgelieferten boxed Kühler. Dieser ist nicht nur sehr leise, er kühlt die CPU auch noch ausreichend, wenn sie auf 2400 MHz Übertaktet wird. Zudem ist der Core des Intel Pentium 4 gut geschützt und der Befestigungsmechanismuß sicher und durchdacht. AMD wird mit der Hammer CPU diese Punkte sicherlich aufgreifen, doch der Hammer ist noch knapp sechs Monate entfernt und bis dahin kann AMD seine CPUs nur durch den Preis verkaufen. In dieser Zeit kann Intel andererseits viele Käufer zurückgewinnen, denn die Intel Pentium 4 Plattform ist heute nicht nur ausgereift, sie bietet auch noch ausreichend Potential nach oben.
Das Testsystem
Bevor wir mit dem ersten Test anfangen, möchte ich mich sehr herzlich bei den Firmen HiQ Computer, Albatron, Asus, Epox und MSI bedanken, die uns für die Tesserie mit der benötigten Hardware versorgt haben.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 2/40
21.08.2002 by doelf
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Das Asus P4S533
Das Asus P4S533 traf gleich zweimal bei uns ein. Zuerst bekam ich ein Exemplar von HiQ Computer, dann folgte ein dickes Paket von Asus, in dem sich u.a. ein weiteres Asus P4S533 befand. Bei dem Asus P4S533 handelt es sich um eine recht preiswerte Platine. Mit einem Preis von 135 € liegt sie deutlich unter den Anschaffungskosten für Mainboards mit einem Intel i845E oder i845G Chipsatz. Der von Asus eingesetzte SiS 645DX Chipsatz hat trotz des niedrigen Preises seine Vorzüge und kann als vollwertige Alternative zum Intel i845E/i845G angesehen werden. Wer ein Mainboard ohne viel Schnickschnack sucht und auf USB 2.0, Firewire, Bluetooth und RAID verzichten kann, der sollte sich das Asus P4S533 einmal genau ansehen! Wir haben die Revision 1.03 mit dem BIOS 1006C getestet.

Vermißt: der Adapter für die digitalen Audio-Anschlüsse
Der SiS 645DX Chipsatz
Der SiS 645DX Chipsatz ist ein sehr leistungsfähiger und moderner Chipsatz. Er unterstützt AGP 4x, 6 PCI Master und kann 8 PCI INTs verwalten. Asus bietet auf dem P4S533 6 PCI Steckplätze und nutzt diese Option somit voll aus. Die 8 PCI INTs werden jedoch leider nicht genutzt. Asus hat sich entschlossen, lediglich 4 PCI INTs zu nutzen:
| INT A | INT B | INT C | INT D | |
| AGP | X | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - |
| PCI#2 | - | X | - | - |
| PCI#3 | - | - | X | - |
| PCI#4 | - | - | - | X |
| PCI#5 | X | - | - | - |
| PCI#6 | - | X | - | - |
| USB#A | - | - | - | X |
| USB#B | - | - | - | X |
| Audio | - | X | - | - |
| LAN | - | - | X | - |
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 3/40
21.08.2002 by doelf
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Auch die zweite Neuerung wurde inoffiziell bereits von einigen Mainboardherstellern auf den SiS 645 Platinen vorweg genommen: DDR333 / PC2700 Speicherunterstützung. Ungleich zum AMD Athlon XP profitiert der Intel Pentium 4 deutlich von einer hohen Speicherbandbreite (wie Rambus bestückte Mainboards deutlich zeigen), DDR333 macht hier also durchaus Sinn. Ob es SiS allerdings gelungen ist, die asynchrone Taktung von Speicher (166) und Systembus (100 oder 133) effektiv auszunutzen, muß sich erst noch zeigen. Inoffiziell beherrscht das Asus P4S533 sogar bereits DDR400, dieser Standard wurde jedoch noch gar nicht verabschiedet und es ist derzeit nicht sicher, ob er jemals verabschiedet werden wird. Wie gesagt: DDR400 ist kein Merkmal des Chipsatzes sondern ein Overclocking-Merkmal des Asus P4S533!
Der SiS 645DX unterstützt bis zu drei Speicherriegel (unbuffered) mit jeweils maximal einem Gigabyte. Das Asus P4S533 wurde mit drei Speichersteckplätzen ausgeführt, hier kann also das Maximum von 3 GB genutzt werden. Zum Vergleich: Intels i845E/i845G bieten maximal 2 GB Hauptspeicher. Eine Einschränkung hat Asus dann allerdings noch für uns parat: wird PC2700 Speicher eingesetzt, dürfen maximal 4 Bänke bestückt werden. Das Mainboard bietet 3 doppelseitige Steckplätze für den Speicher, also 6 Bänke. Solange lediglich 4 genutzt werden, sollte PC2700 also funktionieren. Neben der üblichen Kombination von 2 doppelseitigen Speichermodulen wären auch ein doppelseitiges und zwei einseitig bestückte Module denkbar. Jedoch sind einseitig bestückte Module selten (Samsung hat solche Module im Programm) und der maximale Speicherausbau dürfte somit im Zusammenspiel mit PC2700 Speicher auf maximal 2 GB schrumpfen. Das ist schade, denn für den SiS 645DX erwies sich PC2700 als beste Wahl.
Der SiS 645DX bietet einen integrierten 6-Kanal AC97 2.2 Audio Controller, den Asus jedoch nicht nutzt. An dessen Stelle wird der bei Asus weit verbreitete C-Media CMI8738 6-Kanal Audio Controller eingesetzt. Im Gegensatz zum Asus P4B533-E hat man dem P4S533 jedoch das Slotblech mit dem digitalen Ein- und Ausgang (jeweils koaxial, nicht optisch) nicht beigelegt. Das finde ich sehr schade, wer ein solches braucht, kann es aber bei Asus nachbestellen - der Anschluß auf dem Mainboard ist vorhanden! Den 6-Kanal Ausgang verwirklicht Asus im Treiber. Hier werden der analoge Line-In sowie der Mikrofon Eingang für die weiteren Ausgänge (rechts+links hinten, Center+Subwoofer) umgenutzt. Wer eine 6-Kanal Lautsprecheranlage hat und dennoch die Eingänge nutzen will, kommt um gelegentliches Umstöpseln leider nicht herum. Der Klang des onboard Chips liegt im Bereich einer 40-50 Euro Soundkarte, er kann sich also durchaus hören lassen.
Der SiS 645DX bietet im Zusammenspiel mit der SiS 961B Southbridge zwei ATA 133 IDE-Anschlüsse sowie 6 USB 1.1 Anschlüsse. Letztere können auf dem Asus P4S533 alle genutzt werden. Allerdings liegt nur ein Slotblech für die Anschlüsse 3+4 bei, für 5+6 muß man ein weiteres nachkaufen. Optional gibt es das Asus P4S533 auch mit onboard 10/100 MBit Lan (Realtek Chip), unser Mainboard kam jedoch ohne Netzwerkunterstützung.

Gutes Layout mit kleineren Schwächen
Besonderheiten des Asus P4S533
Die wichtigste Besonderheit ist das Asus EZ Plug Feature: wie schon auf unserem Asus P4B266 so kann auch hier ein Netzteil ohne den zusätzlichen ATX 4-Pin 12 Volt Anschluß benutzt werden. Asus hat einen normalen Stromanschluß, wie er auch bei Festplatten oder CD-Laufwerken verwendet wird, auf das P4S533 gesetzt, der die zusätzliche 12 Volt Versorgung übernehmen kann. Somit spart man sich den Neukauf eines Netzteiles. Jedoch haben nicht alle älteren ATX-Netzteile genug Power für den Intel Pentium 4, sollten Probleme auftreten, ist ein nicht-P4 konformes Netzteil ein guter Startpunkt für die Fehlersuche.
Der Asus Post Reporter spricht den Systemstatus beim Bootup in englischer Sprache über den onboard Sound, diese Funktion ist eigentlich ganz sinnvoll und im Gegensatz zu MSI's D-LED und Epox onboard Diagnosekarte braucht man hier kein Handbuch sondern nur gute Ohren, um das Mainboard bei Startschwierigkeiten wieder flott zu bekommen. Mir persönlich gefällt die Lösung von Epox jedoch am besten, da ich auf einen Blick sehen kann, was los ist und keine Lautsprecher anschließen muß.
Mit Q-Fan steuert Asus den CPU Lüfter. Bei wenig Last läuft die CPU kühler und der Lüfter des CPU Kühlers kann langsamer und leiser drehen. Die meisten Pentium 4 Lüfter sind ohnehin recht leise, aber eigentlich kann ein Rechner nicht leise genug sein. Das Feature macht also Sinn.
Asus bietet auf dem P4S533 Anschlüsse für Smart Card Reader und das hauseigene I-Panel (das meist mehr Probleme als Nutzen bringt, da es auf diversen Mainboards bei der Aktualisierung der Hardwaremonitor-Werte für Mouse- und Audio-Aussetzer sorgt). Durch Asus MyLogo kann der Benutzer eigene Startbilder ins BIOS einbinden - eigentlich eine Spielerei, hier kann man aber auch z.B. Name und Anschrift einbinden. Wenn man dann das Bootbild im BIOS deaktiviert, hat man seinen Rechner unauffällig personalisiert.
Das P4B533 bietet 3 Fan-Anschlüsse und der Suspend-To-RAM Modus funktionierte beim Asus P4S533 auf Anhieb einwandfrei (das war bei Asus nicht immer selbstverständlich)!
Lieferumfang
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 4/40
21.08.2002 by doelf
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Overclocking und BIOS
Das Asus P4S533 bietet einen Frontsidebus von 4x100 oder 4x133 MHz ohne Übertaktung an. Der Speicher kann hierbei mit 200, 266, 333 oder 400 MHz betrieben werden. DDR333 Speicher läuft also asynchron zum FSB! Für das Verhältnis FSB zu Speicher stehen folgende Werte zur Verfügung:

Schlecht: 1 - der ATX Stromstecker sitzt zu dicht am CPU Kühlkörper; 2 - gleiches gilt für die Northbridge; 3 - Speicher und AGP-Steckplatz sitzen ebenfalls zu eng aneinander; Gut: A1 - Aux 12V kann A2 (ATX 12V) ersetzen; B - der Clear-CMOS Jumper; C - die Northbridge wird nur passiv gekühlt und das reicht auch aus; E - der C-Media Soundchip kann sich hören lassen; F - das BIOS ist gesockelt; G - Asus verwendet einen eigenen Monitoring Chip
Layout
Die 6 PCI Slots sind ebenso wie der AGP-Steckplatz in voller Länge nutzbar, GeForce 4 Ti 4600 Karten finden auf dem Asus P4S533 ebenso ein zu Hause wie eine Haupauge DVB-Karte.
Die IDE Anschlüsse befinden sich hinter den Speicherbänken und somit aus dem Weg der Steckplätze, der Abstand zu den Speicherbänken ist groß genug für ein bequemes Ein-/Ausstecken der IDE-Kabel.
Die Speicherbänke sitzen etwas tief, soll Speicher ein- oder ausgebaut werden, müssen lange AGP-Grafikkarten zunächst ausgebaut werden.
Die beiden Stromstecker (ATX und AUX 12 Volt Connector) sitzen am oberen Rand der Platine, hierbei sitzt der ATX-Stromanschluß unmittelbar am CPU-Kühlkörper und liegt gegen diesen an. Es ergaben sich aus dieser Lange zwar keine Probleme, ideal ist das aber sicher nicht. Der ATX-12 Volt Anschluß befindet sich wie bei den meisten Intel Pentium Mainboards links vom CPU Sockel.
Ebenfalls sehr dicht am CPU Kühler sitzt der passive Kühlkörper der Northbridge. Dieser wurde beim Einsatz von Intel boxed-Kühler gleich mitgekühlt und blieb während des gesammten Tests sehr kühl.
Das BIOS des P4S533 ist gesockelt, sollte also ein BIOS Update einmal daneben gehen, kann man den Chip ohne großen Aufwand austauschen. In letzter Zeit bietet Asus auf fast allen Mainboards wieder einen CLRCMOS Jumper an, mit dem sich der CMOS Speicher bei Problemen löschen läßt. Dieser liegt beim P4S533 gleich rechts neben der CMOS Batterie und ist auch im eingebauten Zustand gut zu erreichen.
Die Beschriftung des Asus P4S533 ist gut lesbar und vollständig und insgesamt macht das Layout einen gut durchdachten Eindruck.
Jumper
10 Jumper finden sich auf dem Mainboard:
Weiterführende Informationen gibt es hier:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 5/40
21.08.2002 by doelf
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Stabilität
Ich habe das Asus P4S533 mit einem Intel Pentium 4 Northwood 1800 MHz getestet. Dabei wurde die CPU mit den Default-Einstellungen für CPU Voltage und RAM Voltage sowohl auf 1800 als auch auf 2400 MHz betrieben. Bei diesen Einstellungen wurde laut Mainboard Monitor die CPU mit bis zu 1.530 Volt versorgt:
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21.08.2002 by doelf
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Das Asus P4B533-E
In unserem Intel Pentium 4 Mainboard Roundup stammt auch der zweite Kandidat von Asus. War das Asus P4S533 eher spartanisch ausgestattet, so erdrückt uns das Asus P4B533-E geradezu mit sinnvollen Extras. Dies schlägt sich aber auch im Preis nieder: 199 € kostet das P4B533-E mit RAID und 179 € ohne. Im Gegenzug bekommt der Käufer USB 2.0, Firewire, S/PDIF In und Out und den Intel i845E Chipsatz. Unsere Testplatine hatte die Hardware Revision 1.02 und das BIOS 1007_06.

Alles drin, alles dran: Asus packt ein prallvolles Paket!
Der Intel i845E Chipsatz
Baute das Asus P4S533 auf dem preiswerten SiS 645DX Chipsatz auf, so setzt man beim Asus P4B533-E auf den teureren Intel i845E. Eigentlich hat sich Intels i845 nicht allzusehr verändert. Nach dem i845, der offiziell nur SDR SD-RAM ansteuern konnte, folgte Anfang 2002 der i845D mit DDR SD-RAM Unterstützung. Auf vielen i845D Mainboards findet man bereits die Möglichkeit, eine CPU mit 533 MHz Systembus zu betreiben und dies funktioniert in der Regel auch stabil. Die wichtigste Neuerung des i845E ist nun die offizielle Unterstützung des 533 MHz Systembusses sowie die neue Southbridge ICH4, die uns USB 2.0 sowie AC'97 2.2 Sound und LAN liefert. Unterstützung für DDR333/PC2700 Speicher oder ATA133, wie sie der SiS 645DX bietet, sucht man beim i845E und übrigens auch beim i845G (Intels Chipsatz-Variante mit integrierter Grafik) vergebens. Intel setzt weiterhin auf DDR266/PC2100 und ATA100 und das Asus P4B533-E bietet auch keine inoffizielle DDR333 Unterstützung.
Wie der SiS 645DX, so unterstützt auch der Intel i845E 6 PCI Master und kann 8 PCI INTs verwalten. Auf dem P4S533 nutze Asus nur 4 der 8 möglichen INTs, auf dem P4B533-E sieht die Sache erfreulicher aus - wenn auch nicht perfekt. 7 von 8 INTs werden genutzt, davon 5 für die PCI Steckplätze. Nur die PCI Steckplätze #1 und #5 teilen sich einen IRQ, da PCI #1 in der Regel nicht bestückt wird, ist dies unbedenklich. Wie sieht es nun mit AGP und den reichhaltigen onboard Features aus?
| INT A | INT B | INT C | INT D | INT E | INT F | INT G | INT H | |
| AGP | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#2 | - | - | - | - | - | - | X | - |
| PCI#3 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| PCI#4 | - | - | - | - | X | - | - | - |
| PCI#5 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#6 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| RAID | - | - | - | - | - | - | X | - |
| Audio | - | - | - | - | - | X | - | - |
| LAN | - | - | - | - | X | - | - | - |
| Firewire | - | - | - | X | - | - | - | - |
Wenn alle onboard Features genutzt werden, dann shared jeder PCI-Slot und auch der AGP-Slot mit einer onboard Komponente. Andererseits wird man bei der Nutzung aller onboard Geräte kaum noch alle 6 PCI Steckplätze benötigen - RAID, Audio, LAN, USB 2.0 und Firewire sind ja schon da. Warum Asus den INT B jedoch komplett brach liegen läßt, ist mir ein Rätsel. Das Asus P4B533-E unterstützt den APIC Modus und wurde in diesem auch getestet. Im BIOS kann nicht zwischen dem APIC Table 1.1 und 1.4 gewählt werden, dies trifft aber auch auf das Asus P4S533 zu.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 7/40
21.08.2002 by doelf
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Der Intel i845E unterstützt - wie auch der i845D und i845G - maximal 2 GB unbuffered Arbeitsspeicher. Dabei dürfen lediglich vier Bänke bestückt werden. Das Asus P4B533-E bietet 3 doppelseitige DDR-RAM Steckplätze, daraus ergeben sich folgende Kombinationen für die Speicherbestückung:
| Bank #1 | Bank #2 | Bank #3 |
| SS | - | - |
| DS | - | - |
| SS | SS | - |
| DS | SS | - |
| SS | DS | - |
| DS | DS | - |
| SS | SS | SS |
| DS | SS | SS |
Das Asus P4S533 mit SiS 645DX ist hier bei DDR266/PC2100 Speicher im Vorteil und kann bis zu 3 GB verwalten, bei der Verwendung von DDR333/PC2700 Bausteinen gelten auch für das P4S533 die oben genannten Einschränkungen: maximal 2 GB und maximal 4 Bänke bestückt.
Intel bindet North- und Southbridge über die hauseigene Intel Hub Architecture an, die 266 MB/Sekunde bereitstellen kann. Hier hat das P4S533 einen theoretischen Vorteil, denn die SiS MuTIOL Connect Technik bietet satte 533 MB/Sekunde. Im Alltagsbetrieb ergaben sich bei beiden Mainboards allerdings keine Probleme, sowohl die Intel Hub Architecture als auch SiS's MuTIOL Connect arbeiten also einwandfrei.

Gutes Layout und nur wenig Schwächen
Wie schon beim P4S533 so verzichtet Asus auch beim P4B533-E auf die Soundfunktionen der Southbridge und setzt dafür den C-Media CMI8738 6-Kanal Audio Controller ein (optional). Dem Asus P4B533-E legt man aber im Gegensatz zum P4S533 das Slotblech mit dem digitalen Ein- und Ausgang (koaxial) bei. Für die 6-Kanal Ausgabe werden Mikrofon-Eingang sowie Line-In in der Treiberkonfiguration umgenutzt, Center-Speaker und Bass können per Jumper auf dem Mainboard vertauscht werden. Dies ist nützlich, da niemand festgelegt hat, ob der rechte oder linke Kanal der 3.5mm Stereoklinke für den Bass oder den Center-Speaker genutzt werden soll und somit die Lautsprecher mal die eine, mal die andere Variante erwarten. Wer 6-Kanal Sound nutzen will und Wert auf die Audio-Eingänge legt, kommt leider auf dem Asus P4B533-E um gelegentliches Umstöpseln nicht herum (wie auch auf dem Asus P4S533 oder P4B266).
Die LAN-Funktion (ebenfalls optional) der Southbridge wird über den Intel 82562ET realisiert, die IDE Schnittstellen (der ICH4 Southbridge) unterstützen maximal ATA100.

Zugaben: digital in/out, zwei mal Firewire, zwei mal USB und Gameport, ATX Blende
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 8/40
21.08.2002 by doelf
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Besonderheiten des Asus P4B533-E
Auf ATA133 muß man auf dem Asus P4B533-E dennoch nicht verzichten, denn es gibt eine RAID Variante. Der Promise PDC20276 Light Controller Chip unterstützt nur Festplatten und keine ATAPI Geräte wie CD-ROM, DVD-ROM oder Brenner. Per Default arbeiten die Festplatten als einzelne Datenträger und nicht als RAID-Array. Wird RAID genutzt, so ist dies nur für die beiden Master möglich. Folgende Konfigurationen sind möglich:
Lieferumfang
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21.08.2002 by doelf
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Overclocking und BIOS
Das BIOS des Asus P4B533-E erlaubt es, onboard Komponenten wie den Promise RAID Controller, onboard Sound, USB 2.0 und Firewire zu deaktivieren. Zusätzlich bietet Asus auch Jumper auf der Platine an, die diese Aufgabe übernehmen können. Den PCI Steckplätzen können (ebenso wie auf dem P4S533) IRQs zugewiesen werden und der S3 (Suspend-To-RAM) Modus ist ebenso vorhanden wie APIC (Advanced Programmable Interrupt Controller), durch den die IRQs 16-23 ermöglicht werden (im PIC Modus gibt es nur 0-15).
Für Overclocker ist das Angebot sehr reichhaltig: der Multiplikator kann beim Intel Pentium 4 nicht frei gewählt werden, nur Testsamples von Intel erlauben dies. Somit ist diese BIOS-Option für den Benutzer nicht von Interesse. Um dennoch das optimale Übertakten zu ermöglichen und PCI- sowie AGP-Bus beim Anstieg des Systembus- und Prozessortaktes nicht zu überfordern, hat Asus PCI- und AGP vom Systembus- und Speichertakt entkoppelt. Der PCI-AGP-Bus kann automatisch zugewiesen oder manuell festgestellt werden, dabei sind Werte zwischen 33.33/66.66MHz (normal) und 52.23/104.46MHz möglich. Ab 40/80MHz werden jedoch viele PCI und AGP Karten Probleme bereiten, ich empfehle den PCI-AGP-Bus auf 33.33/66.66MHz festzulegen oder maximal bis 37/74MHz zu übertakten.
Der Systembus und der an diesen gekoppelte Speichertakt können zwischen 100 und 200 MHz in 1 MHz Schritten gewählt werden. Da der Intel Pentium 4 einen quadpumped Systembus verwendet, ergeben sich daraus 4x100=400MHz bis 4x200=800MHz. Der DDR-Speicher wird mit 2x100=200MHz bis 2x200=400MHz dazu synchron angesprochen (bei der Einstellung 1:1). Somit kann DDR333 sowie DDR400 Speicher auf dem Papier genutzt werden, in der Realität wird es jedoch schwer fallen, eine CPU zu finden, die das mitmacht. Ein Intel Pentium 4 Northwood mit 1600 MHz müßte bei 166 MHz (DDR333) auf 16x166=2666MHz laufen und bei 200 MHz (DDR400) sogar auf 3200 MHz - beide Werte sind im Normalfall nicht zu realisieren. Das Asus P4B533-E erlaubt den synchronen (1:1) sowie asynchronen (3:4) Betrieb von Systembus und Speicher, wird jedoch ein hoher Systembus gewählt (133 MHz und mehr), so fällt die Einstellung 3:4 weg. Das Asus P4B533-E erlaubt es alle Speichertimings per SPD (Serial Presence Detect) auszulesen und per Hand zu optimieren, unsere PC2700 CL2.5 Apacer/Samsung Module sind im PC2100 Betrieb zwar offiziell auch nur für CL2.5-3-3-6 freigegeben, auf dem Asus P4S533 war jedoch auch ein 2-2-2-5 Timing möglich. Versuchte ich dies auf dem Asus P4B533-E zu benutzen, scheiterte der Stabilitätstest.
Auch Spannungsmanipulationen bietet das Asus P4B533-E reichlich. Für Intel Pentium 4 CPUs mit Willamette-Core (256kb) stehen 1.75V (default) bis 1.85V zur Verfügung, wird der OVER_VOLT-Jumper aktiviert sogar bis zu 1.95V - jeweils in 0.025 Volt Schritten. Bei Verwendung einer Northwood-CPU (512kb) sind 1,5V bis 1,7V wählbar, mit OVER-VOLT-Jumper sogar bis zu 1,8V. Die Erhöhung der Prozessorspannung erhöht allerdings die Wärmeabgabe der CPU und kann diese im Ernstfall sogar beschädigen. Mehr als 0.1V mehr würde ich dauerhaft nicht anlegen! Wie sich im Test zeigte, hatte das Asus P4B533-E wesentlich größere Probleme, den Intel Pentium 4 Northwood 1800 MHz auf 2400 MHz zu bringen. Bei den Default Einstellungen - 1.5V - sowie bei 1.525V und 1.55V lief unser Stabilitätstest nicht durch. Erst mit 1.575V und 2.7V (Default 2.6V) DDR-RAM Spannung lief der Prozesser auch übertaktet bei 2400 MHz einwandfrei. Der Mainboardmonitor meldete bei dieser Einstellung 1.59 Volt am CPU-Core. Zum Vergleich: das Asus P4S533 hatten wir auf 1.50V eingestellt und der Mainboardmonitor meldete 1.53 Volt, wobei das P4S533 absolut stabil lief.
Der DDR-Speicher wird auf dem Asus P4B533-E mit 2.6 Volt versorgt, dies kann auf 2.7V oder 2.9V erhöht werden. Der AGP-Pro Steckplatz unterstützt nur reine AGP 4x Karten mit 1.5 Volt, Tuner können auch 1.6V oder 1.7V anlegen. Auch das Award BIOS des Asus P4B533-E macht einen aufgeräumten Eindruck und bietet sehr umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten.

Gut: 1 - viel Platz um den CPU-Kühler, 2A - Die Wahl: AUX 12V oder 2B - ATX 12V; 3 - großzügige passive Kühlung der Northbridge; 4 - AGP-Pro, 5 - Gameport, 6 - Firewire; Schlecht: A - AGP dicht an den Speichersteckplätzen, B - kein CLEAR_CMOS Jumper, man muß Lötpunkte kurzschließen
Layout
Vier der sechs PCI Slots sind wie der AGP-Steckplatz in voller Länge nutzbar, bei den PCI Steckplätzen 5 und 6 wird es eng, sofern Festplatten am onboard RAID Controller verwendet werden. GeForce 4 Ti 4600 Karten sollten auf dem P4B533-E auf keine Probleme stoßen.
Die IDE-Anschlüsse sowie der ATX und der AUX 12 Volt Connector befinden sich gut platziert hinter den Speicherbänken. Der ATX-12 Volt Anschluß befindet sich wie bei den meisten Mainboards für den Intel Pentium 4 links vom CPU Sockel.
Die Northbridge des Chipsatzes wird durch einen großen, passiven Kühlkörper auf niedriger Temperatur gehalten, aktive Kühlung ist absolut nicht nötig. Der Abstand zur Halterung des CPU-Kühlers ist groß, Asus hat hier viel Platz gelassen - auch auf den anderen Seiten des CPU-Kühlers, was die Montage sehr einfach macht.
Die Speicherbänke sitzen etwas tief, soll Speicher ein- oder ausgebaut werden, müssen lange AGP-Grafikkarten zunächst ausgebaut werden. Aufgrund der 6 PCI-Slots ist dies aber kaum anders zu realisieren.
Das BIOS des P4B533-E ist wie auch beim P4S533 gesockelt, sollte also ein BIOS Update einmal daneben gehen, kann man den Chip ohne großen Aufwand austauschen. Auf dem Asus P4B533-E finden sich zwei Lötpunkte, um das CMOS (bzw. dessen RTC-Speicher) zu löschen, auf einen Jumper, der diese Aufgabe wesentlich erleichtern würde, hat Asus leider verzichtet. Beim Asus P4S533 hat man dies besser gelöst.
Die Beschriftung des Asus P4S533 ist gut lesbar und vollständig, das Layout macht einen gut durchdachten Eindruck, es gibt wenige Schwächen und selbst die zahlreichen Jumper kann ich nicht kritisieren, da diese vollständig dokumentiert sind und alle wichtigen Optionen ebenfalls im BIOS eingestellt werden können.
Jumper
14 Jumper finden sich auf dem Mainboard:
Weiterführende Informationen gibt es hier:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 10/40
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Stabilität
Ich habe das Asus P4B533-E mit einem Intel Pentium 4 Northwood 1800 MHz getestet. Dabei wurde die CPU mit den Default-Einstellungen für CPU Voltage und RAM Voltage auf 1800 MHz getestet. Beim übertakteten Betrieb auf 2400 MHz mußte für den Stabilitätstest der Speicher auf 2.7 Volt und die CPU-Core auf 1.575 Volt gesetzt werden. Laut Mainboard Monitor lagen an der CPU 1.590 Volt an:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 11/40
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Das MSI 845E MAX2-BLR
Der nächste Kandidat in unserer Mainboard Testserie für den Intel Pentium 4 ist das MSI 845E MAX2-BLR. Wie schon das Asus P4B533-E, so basiert auch das MSI 845E MAX2-BLR auf Intels i845E Chipsatz und bietet eine sehr umfangreiche Ausstattung. Wir haben uns das Mainboard in der Revision 1.0 mit dem BIOS 5.3 angesehen.

In Sachen Ausstattung steht MSI dem Asus P4B533-E nichts nach...
Der Intel i845E Chipsatz
Den Intel i845E Chipsatz haben wir im Rahmen dieses Roundups bereits beim Asus P4B533-E besprochen. Hatte Asus 7 der 8 möglichen PCI INTs genutzt, davon 5 für die PCI-Steckplätze und einen für die AGP Grafikkarte, so nutzt MSI lediglich 4 PCI INTs für die PCI-Steckkarten und die AGP Grafikkarte. Insgesamt verwendet aber auch MSI 7 INTs und läßt einen brach liegen. Da heutzutage eigentlich alle Treiber das IRQ-Sharing beherrschen sollten und das Asus P4S533 mit einer ähnlichen Resourcenverwaltung auch keine Probleme gezeigt hatte, nehmen wir diesem Umstand zur Kenntnis, wollen ihr aber nicht überbewerten - denn auch das MSI 845E MAX2-BLR zeigte sich von seiner zuverlässigen Seite! In der folgenden Tabelle haben wir die Resourcenvergabe auf unserem Mainboard unter Windows 2000 SP2 mit aktivierten APIC Mode und MPS Table 1.4 festgehalten:
| IRQ 16 | IRQ 17 | IRQ 18 | IRQ 19 | IRQ 20 | IRQ 21 | IRQ 22 | IRQ 23 | |
| AGP | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | X | - | - | - | - | - | - |
| PCI#3 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| PCI#4 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| PCI#5 | - | X | - | - | - | - | - | - |
| PCI#6 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| RAID | - | - | - | - | - | - | X | - |
| Audio | - | X | - | - | - | - | - | - |
| LAN | - | - | - | - | X | - | - | - |
Die Isolation des onboard RAID-Controllers von Promise (Light-Version) und der Netzwerklösung von Intel fällt positiv auf, der onboard Sound deaktiviert sich, sobald eine andere Soundkarte eingesetzt wird (getestet mit dem Soundblaster 128). Warum jedoch eine INT-Leitung - hier IRQ 21 - gar nicht genutzt wird, ist mir unverständlich. MSI bietet nicht nur den APIC Modus zur Resourcenverwaltung an, sondern erlaubt auch die Wahl des MPS Tables (1.1 oder 1.4).
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 12/40
21.08.2002 by doelf
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Der Intel i845E unterstützt - wie auch der i845D und i845G - maximal 2 GB unbuffered Arbeitsspeicher. Dabei dürfen lediglich vier Bänke bestückt werden. Das MSI 845E MAX2-BLR bietet 3 doppelseitige DDR-RAM Steckplätze, daraus ergeben sich folgende Kombinationen für die Speicherbestückung:
| Bank #1 | Bank #2 | Bank #3 |
| SS | - | - |
| DS | - | - |
| SS | SS | - |
| DS | SS | - |
| SS | DS | - |
| DS | DS | - |
| SS | SS | SS |
| DS | SS | SS |
PC2700 bzw. DDR333 werden von dem MSI 845E MAX2-BLR nicht unterstützt. Theoretisch könnte man den Frontsidebus auf 166 MHz anheben und CPU und Speicher synchron betreiben (das Mainboard erlaubt 100 bis 200 MHz FSB), doch welche CPU macht das mit? Ein Intel Pentium 4 Northwood mit 1,6 GHz müßte 2666 MHz erreichen, bei 200 MHz FSB (DDR400) sogar 3200 MHz! Zudem liefe der quad-pumped Systembus dann auf 666 bzw. 800 MHz und selbst wenn das noch funktionieren könnte, geraten PCI- und vor allem der AGP-Bus komplett aus dem Ruder. In der Theorie gibt es noch die Möglichkeit, den Multiplikator der CPU zu ändern. In der Praxis findet man unlockte Intel CPUs aber nicht im Handel.
Wir haben unseren DDR333/PC2700 Speicher von Apacer/Samsung auf dem MSI 845E MAX2-BLR als PC2100 Speicher betrieben und konnten die Speichertimings problemlos auf 2-2-2-6 setzen.
North- und Southbridge sind durch Intels Hub Architecture mit 266 MB/Sekunde angebunden, wodurch der enge PCI-Bus entlastet wird.

Nicht nur rot, auch durchdacht - ein sehr gut gelungenes Layout!
Wie alle i845E Mainboards, so unterstützt auch das MSI 845E MAX2-BLR nur AGP 4x Grafikkarten mit 1.5 Volt, einige ältere AGP 4x Karten brauchen aber 3.3 Volt, diese können das Mainboard zerstören. MSI weist auf diesen Umstand durch einen Aufkleber auf dem AGP-Steckplatz hin und legt auch einen Informationszettel bei. Das ist für die erste Inbetriebnahme wunderbar - abgesehen davon, daß sich der Aufkleber nur schwer entfernen ließ - aber wer das Mainboard danach in die Finger bekommt, hat keinen Aufkleber und wahrscheinlich auf keinen Beipackzettel. Die Sicherungen von Asus und EPoX sind hardwaretechnisch implementiert und schützen das Mainboard immer, MSI sollte hier nachbessern und zu den Mitbewerbern aufschließen. Dies ist im Übrigen der Hauptkritikpunkt an MSIs 845E MAX2-BLR!
Der onboard Sound wird bei MSI nicht durch den C-Media Chip realisiert, den wir von Asus her kennen, sondern von einem Realtek ALC650. Auch dieser bietet 6 Audiokanäle. Während Asus (wie auch EPoX) bei der Verwendung von 6-Ausgängen den Line-In sowie den Mikrofoneingang umnutzt legt MSI eine Slotblende mit den 4 zusätzlichen Ausgängen bei (hinten rechts und links, Center, Bass). Auf diesem Slotblech finden sich auch die digitalen Ausgänge. Bietet Asus einen koaxialen Ein- und Ausgang, so bietet MSI nur zwei Ausgänge, dafür aber optisch und koaxial. MSIs Vorgehen erscheint mir sinnvoller, denn viele Benutzer werden von den 6 Lautspechern Gebrauch machen und zusätzlich ab und zu etwas analog aufnehmen wollen. Da ist es schön, nicht immer den Treiber umkonfigurieren und die Kabel umstöpseln zu müssen. Da die digitalen Ausgänge der meisten Audio-Geräte optisch ausgeführt werden, ist der koaxiale Eingang bei Asus zudem auch nicht immer nutzbar und wer qualitativ hochwertig Aufnehmen will, investiert ohnehin in eine gute Soundkarte. Wer alle PCI-Steckplätze braucht und keinen Slot für die Audio-Erweiterung opfern will, kann analog zu Asus und EPoX auch die Eingänge in Ausgänge umnutzen. Der onboard Sound des MSI 845E MAX2-BLR braucht sich auch nicht zu verstecken, eine Soundkarte im Bereich um 50 € wird qualitativ erreicht.
Die LAN-Funktion (ebenfalls optional) der Southbridge wird über den Intel DA82562ET realisiert, die IDE Schnittstellen (der ICH4 Southbridge) unterstützen maximal ATA100.

Zugaben: digital out sowie 4 weitere Audio-Ausgänge, D-LED und zweimal USB, zweimal USB bzw. ein USB plus Bluetooth
Liegen die Erweiterungen bei Asus zumeist als Slotblech mit einer kleinen Platine vor, so liefert uns MSI immer ein Slotblech mit einem kunststoffummantelten Anhang. Dadurch schirmt MSI die Erweiterungen besser ab. Ein Problem, daß immer wieder einmal auftaucht, sind die USB-Slotbleche von Asus. Da viele Asus Mainboards im Sockel A Bereich nur 5 PCI Steckplätze haben, rücken die Steckplätze tiefer und die Benutzer finden oberhalb der AGP-Grafikkarte ein leeres Slotblech. Um keinen Steckplatz zu blockieren, wird hier nun häufig der zusätzliche USB-Anschluß eingebaut. Dieser ist aber für den Einbau zwischen PCI-Karten konzipiert! Seine Platine liegt unten, die der AGP Grafikkarte oben! Das führt zu Berührungen, die neben Bildstörungen und USB-Ausfällen mitunter auch die Zerstörung der Grafikkarte nach sich ziehen können. MSI hat hier nichts zu befürchten, die Platinen sind in der Kunststoffummantelung versteckt und können überall eingebaut werden.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 13/40
21.08.2002 by doelf
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Besonderheiten des MSI 845E MAX2-BLR
Die onboard IDE-Controller von Intel's ICH4 Southbridge unterstützen zwar "nur" ATA100, auf ATA133 muß man dennoch nicht verzichten. Ein Promise Light Controller kümmert sich um ATA133 Festplatten. Mit ATAPI Geräten wie CD-ROM, DVD Laufwerk oder Brenner kann dieser Controller jedoch nichts anfangen. MSI legt für die Installation des Controllers eine Diskette bei, Asus hat sich diesen Umstand beim P4B533-E leider gespart, denn bei der Installation von Windows NT 4.0, 2000 oder XP nutzt die Asus Treiber-CD wenig. Auf einem zweiten Rechner muß man die Promise-Treiber erst einmal auf Diskette umkopieren - das ist viel zu umständlich! MSI erleichtert uns die Arbeit durch eine simple Diskette ungemein, da hat jemand mitgedacht und das verdient ein dickes Lob. Zudem gibt es ein komplettes Handbuch für den RAID Controller, auch das hatte sich Asus gespart. Wie auch schon bei den Sloterweiterungen gelingt es MSI bis in die Details zu überzeugen.
Der Promise ATA133 Light Controller unterstützt nur zwei Festplatten für RAID 0 oder RAID 1. Wie beim Asus P4B533-E sind folgende Konfigurationen möglich:
Lieferumfang
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21.08.2002 by doelf
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Overclocking und BIOS
Nach dem ersten Start, setzte ich im BIOS den Frontsidebus auf 133 MHz und den Speichertakt auf 266 MHz. Danach startete der Rechner nicht mehr. Erst ein CMOS_CLEAR half weiter. Erst nach ein paar weiteren Versuchen fand ich die Ursache: wenn ich für unsere Test-CPU - einen Intel Pentium 4 Northwood mit 1.8 GHz - den FSB auf 133 MHz einstellte und die CPU somit auf 2.4 GHz betreiben wollte, durfte ich den Speichertakt nicht auf 266 MHz festlegen. Mit 200 MHz Speichertakt war ein Booten problemlos möglich. Aber ein Systembus der mit 4x133=533 MHz läuft und eine Speichertaktung von 2x100=200 MHz macht keinen Sinn! SiSoft Sandra erkannte nach dem Windowsstart 266 MHz Speichertakt und auch die Benchmarks weisen eindeutig auf 266 MHz Speichertakt hin. Mit der Auswahl von 200 MHz haben wir also tatsächlich auf 266 MHz gestellt - MSI hat hier noch einen Dreher im BIOS, den man dringend beseitigen sollte! Wahrscheinlich soll 200 MHz soviel wie "synchron 1:1" und 266 MHz eben "asynchron 3:4" bedeuten.
Nachdem wir das Problem erkannt hatten, gab es keine Probleme mehr. Folgende Speichertimings können auf dem MSI 845E MAX2-BLR gesetzt werden:

A1+2: Mosfets mit Kühlkörper; B: ATX 12V ist Pflicht; C: überflüssiger Lüfter; D: gesockeltes BIOS; E: perfekte Anordnung von IDE, Floppy und ATX-Stromanschluß
Layout
Vier der sechs PCI Slots sind wie der AGP-Steckplatz in voller Länge nutzbar, bei den PCI Steckplätzen 4 und 5 wird es eng, sofern Festplatten am onboard RAID Controller verwendet werden. Für GeForce 4 Ti Karten gibt es genug Platz, allerdings muß man die Grafikkarte ausbauen, wenn man Speicherriegel wechseln oder hinzufügen will. Auf einem Mainboard mit 6 PCI Steckplätzen (und einem CNR-Steckplatz, der für den Endkunden eher uninteressant ist), läßt sich das allerdings kaum anderes realisieren. Die IDE Anschlüsse der ICH4 Southbridge sowie den Floppy-Anschluß und den ATX Stromstecker verfrachtet MSI geschickt hinter die Speicherbänke, wo sie gut erreichbar sind aber niemanden im Weg stehen. Ideal!
Der aktive Lüfter auf der Northbridge ist überflüssig, der passive Kühlkörper funktioniert auch ohne ihn ausreichend. An den CPU Sockel sowie die Befestigungen des CPU Kühlers kommt man gut heran und der Stromversorgung spendiert MSI gar Kühlkörper! Das BIOS ist - wie es sich gehört - gesockelt und die Beschriftung des Mainboards gut. Audio- und USB-Anschlüsse wurden gut plaziert und die Verarbeitung ist erstklassig. Wird Bluetooth genutzt, so ist der PCI-Slot 5 nicht nutzbar.
Einziger Kritikpunkt: das Mainboard verzichtet auf die dritte Schraubenreihe zur Befestigung und ist ein wenig schmaler ausgeführt. Da sich jedoch alle Bauteile, auf die Druck ausgeübt wird, hinter der zweiten Schraubenreihe befinden, hängt dieser Teil des MSI 845E MAX2-BLR sozusagen in der Luft. Beim Anschluß von IDE Laufwerken, Floppy, ATX Stromstecker und vor allem beim Einsatz von Speicherbausteinen ist also Vorsicht geboten, da zuviel Druck an dieser "Sollbruchstelle" zu eine Überstrapazierung der Platine und somit zu feinen Haarrissen führen könnte. Beim Asus P4B533-E und P4S533 sieht das allerdings auch nicht anders aus!
Weiterführende Informationen gibt es hier:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 15/40
21.08.2002 by doelf
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Stabilität
Zunächst wurde das MSI 845E MAX2-BLR mit einem Systembus von 400 MHz und einem 1.8 GHz Intel Pentium 4 Northwood getestet, danach wurde die CPU mit 533 MHz auf 2.4 GHz übertaktet. Die CPU VCore sowie die Spannung, die am Speicher anlag, wurde nicht hochgesetzt. Laut Mainboard Monitor lag die VCore bei 1.490 bis 1.510 Volt, die Speicherspannung bei 2.49 bis 2.50 Volt. Damit konnten wir uns auf dem MSI 845E MAX2-BLR auch während einer Übertaktung um 600 MHz innerhalb der Spezifikationen für die Spannungen bewegen, eine Erhöhung der Spannungen war nicht nötig! So habe ich es gern ;-)
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 16/40
21.08.2002 by doelf
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Das MSI 845E MAX
Nachdem wir uns zuletzt die Luxusvariante MSI 845E MAX2-BLR angesehen hatten und dieses Mainboard in fast allen Punkten überzeugen konnte, bieten wir nun mit dem MSI 845E MAX eine preiswerte Alternative an, die sich vor allem an dem Asus P4S533 messen lassen muß. Das MSI 845E MAX benutzt Intels i845E Chipsatz, bietet aber weitaus weniger Ausstattungsmerkmale als das MSI 845E MAX2-BLR.

Für enge Gehäuse und Puristen: das MSI 845E MAX
Die Unterschiede zum MSI 845E MAX2-BLR
Gehen wir einmal systematisch vor und schauen uns zunächst die Resourcenvergabe des MSI 845E MAX an, bevor wir auf das Layout und das BIOS zu sprechen kommen. Obwohl MSI einiges an Ausstattung wegfallen läßt und dem MSI 845E MAX sogar ein eigenes Mainboard Design gönnt - zumeist lassen die Hersteller einfach die eingesparten Features weg, benutzen aber das gleiche Platinenlayout - hält man an der Resourcenvergabe des MSI 845E MAX2-BLR fest. Das MSI 845E MAX bietet weiterhin USB 2.0 und onboard Sound, LAN und RAID sowie Bluetooth bietet das 845E MAX jedoch nicht. In der folgenden Tabelle haben wir die Resourcenvergabe auf unserem Mainboard unter Windows 2000 SP2 mit aktivierten APIC Mode und MPS Table 1.4 festgehalten:
| IRQ 16 | IRQ 17 | IRQ 18 | IRQ 19 | IRQ 20 | IRQ 21 | IRQ 22 | IRQ 23 | |
| AGP | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | X | - | - | - | - | - | - |
| PCI#3 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| PCI#4 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| PCI#5 | - | X | - | - | - | - | - | - |
| PCI#6 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| Audio | - | X | - | - | - | - | - | - |
Der onboard RAID-Controller von Promise (Light-Version) und die Netzwerklösung von Intel, die auf dem MSI 845E MAX2-BLR je einen eigenen IRQ (22 und 20) bekommen hatten, sind weggefallen, somit nutzt das MSI 845E MAX nur 5 der 8 möglichen PCI INTs. Probleme verursachte dies jedoch nicht, alle PCI-Karten liefen fehlerfrei in dem Mainboard. Wie beim großen Bruder bietet MSI auf dem 845E MAX nicht nur den APIC Modus zur Resourcenverwaltung an, sondern erlaubt auch die Wahl des MPS Tables (1.1 oder 1.4).
Die Speicherbestückung beschränkt sich auf zwei DIMMs, diese können mit ein- oder doppelseitigen Modulen bestückt werden. Das Mainboard beherrscht DDR200/PC1600 sowie DDR266/PC2100. DDR333/PC2700 werden vom Mainboard und Chipsatz nicht unterstützt, wir trafen allerdings auf keine Probleme, als wir unsere PC2700 Modulen von Apacer/Samsung mit PC2100 Einstellungen (2-2-2-6) auf dem MSI 845E MAX betrieben haben.
North- und Southbridge sind durch Intels Hub Architecture mit 266 MB/Sekunde angebunden, wodurch der enge PCI-Bus entlastet wird.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 17/40
21.08.2002 by doelf
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MSI hat dem 845E MAX ein eigenes Platinenlayout gegönnt
Auch das MSI 845E MAX unterstützt nur 1.5 Volt AGP 4x Karten, einige ältere Karten sind für dieses Mainboard nicht geeignet. Allerdings ist es nicht immer einfach herauszufinden, ob man nun eine 3.3 oder 1.5 Volt Karte besitzt. Aus diesem Grund bauen Asus und EPoX Sicherungen ein, die eine Inbetriebnahme mit einer 3.3 Volt Karte ausschließen. MSI behilft sich mit einem Beipackzettel sowie einem Aufkleber auf dem AGP Steckplatz. Das reicht meiner Meinung nach nicht aus, hier sollte MSI nachbessern!
Der onboard Sound wird mit einem Reaktek Chip realisiert und bietet auf dem MSI 845E MAX nur 2 Kanäle - also Stereosound. Das 845E MAX2-BLR bietet hingegen eine 6-Kanal Soundlösung, ebenso das Asus P4S533, das auf eine C-Media Soundlösung setzt. Folglich liegt auch die Audio Blende nicht bei und es gibt keine digitalen Ausgänge. Das ist etwas mager, der Sound an sich aber ordentlich.
Die Lage von CPU Sockel und Northbridge bleiben auf dem kompakteren MSI 845E MAX gleich, aber die Northbridge wird hier nur passiv gekühlt. Der Kühlkörper entspricht in seinen Dimensionen dem des aktiv gekühlten auf dem 845E Max2. Die passiven Kühlkörper auf den MOSFETs finden sich auf dem 845E MAX ebenfalls wieder. Auch die Stromversorgung hat MSI auf dem 845E Max nicht verändert. Während der ATX 12V Stecker am gleichen Platz bleibt, rückte der ATX-Stromstecker jedoch dicht an den CPU Kühler heran - auf dem 845E Max2 fanden wir ihn noch hinter den Speicherbänken. Auch wenn er dicht am CPU-Kühler sitzt, so behindert er die Montage nicht. Der Lüfteranschluß, den der Northbridgelüfter nutzt, fällt durch die Lage des Stromsteckers allerdings weg - es bleiben 2 Lüfteranschlüsse (CPU und Gehäuselüfter), das ist etwas mager. Da das 845E Max ohne onboard LAN kommt, fehlt auch der entsprechende Chip von Intel.
Der AGP Steckplatz sowie die 6 PCI und der CNR Steckplatz blieben erhalten. Weggefallen ist der RAID Controller. Hatten wir auf dem MSI 845E Max2-BLR die Lage von IDE-Anschlüssen und Floppy-Anschluß noch hoch gelobt, so relativiert sich dies auf dem MSI 845E Max wieder: der Preis für ein kompaktes Mainboard bedeutet auf dem MSI 845E Max, daß die Laufwerksanschlüsse parallel zu den PCI-Steckplätzen verlaufen und sich hinter den PCI Steckplätzen 4, 5 und 6 befinden. Für das CD- oder DVD-Laufwerk oben in Tower sind somit überlange Kabel angesagt, immerhin kommen sich unsere GeForce 4 Ti4600 und die IDE-Anschlüsse nicht in die Quere wie auf dem EPoX BEAR, das wir in den nächsten Tagen vorstellen werden.
Durch die kompakte Bauweise bietet das MSI 845E Max jedoch auch entscheidende Vorteile. Während sehr breite Mainboards (z.B. das EPoX BEAR) in vielen Mini- oder Midi-Tower Gehäusen den untersten 5 1/4 Zoll Einschub verwehren, sollte das mit dem 845E Max kein Problem sein. Zudem befinden sich alle Komponenten, auf die Druck ausgeübt wird (RAM Steckplätze, IDE- und Floppy-Anschlüsse) auf dem 845E Max in einem verschraubten Bereich. Dies war beim EPoX BEAR ebenso (dieses Mainboard brauchte jedoch 3 Verschraubungsreihen, das MSI 845E Max nur 2), die meisten anderen Mainboards, darunter auch das Asus P4S533, P4B533-E und das MSI 845E Max2-BLR plazieren diese Bauteile auf den Überhang jenseits der zweiten Schraubenreihe. Wenn der Benutzer das Mainboard nicht unterstützt, biegt es sich beim Einstecken der IDE-Kabel, des Stromanschlusses oder gar der Speicherbausteine gefährlich durch. Dem MSI 845E Max bleibt diese "Sollbruchstelle" zum Glück erspart.
Lieferumfang
Das BIOS...
... gleicht dem des MSI 845E MAX2-BLR, ob Übertaktungsoptionen, Speichereinstellungen oder Resourcenvergabe, es ist alles da. Nur die nicht vorhandenen onboard Komponenten hat man natürlich ausgespart. Auch beim Übertakten gab es keine Überraschungen: wie schon zuvor das MSI 845E MAX2-BLR so konnte auch das 845E MAX unsere Test CPU, einen Intel Pentium 4 Northwood mit 1.8 GHz problemlos auf 2.4 GHz betreiben. Dazu mußten nicht einmal Spannungen angehoben werden! Allerdings gibt es (wie auf dem MSI 845E MAX2-BLR) auch hier einen lästigen BIOS-Fehler: wer eine CPU auf 4x133=533 MHz Systembus betreiben will, muß den Speicher im BIOS auf 200 MHz setzen. Der Speicher wird dann synchron zum Systembus mit 2x133=266 MHz betrieben, also genau so, wie wir es uns wünschen. Die eigentlich logischere Auswahl, nämlich im BIOS direkt 266 MHz zu setzen, endet mit der Suche nach dem CLEAR_CMOS Jumper!
Weitere Details zum BIOS und den Overclocking Optionen gibt es im Abschnitt über das MSI 845E MAX2-BLR, wie gesagt: in diesen Punkten gleichen sich die beiden MSI Boards wie ein Ei dem anderen. Der Suspend-To-RAM Mode funktionierte auf dem MSI 845E MAX - wie zu erwarten - problemlos.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 18/40
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Stabilität
Zunächst wurde das MSI 845E MAX mit einem Systembus von 400 MHz und einem 1.8 GHz Intel Pentium 4 Northwood getestet, danach wurde die CPU mit 533 MHz auf 2.4 GHz übertaktet. Die CPU VCore sowie die Spannung, die am Speicher anlag, wurde nicht hochgesetzt. Laut Mainboard Monitor lag die VCore bei 1.490 bis 1.520 Volt, die Speicherspannung bei 2.48 bis 2.50 Volt. Damit konnten wir uns auf dem MSI 845E MAX2-BLR auch während einer Übertaktung um 600 MHz innerhalb der Spezifikationen für die Spannungen bewegen, eine Erhöhung der Spannungen war nicht nötig! So habe ich es gern ;-)
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Das EPoX 4BEA-R
Das vierte Mainboard mit dem Intel i845E Chipsatz kommt von Epox und heißt 4BEA-R. Auch EPoX hat das 4BEA-R mit soliden Features garniert, zudem kommt es mit umfangreichen Overclocking Features daher. Wir haben das EPoX 4BEA-R in der Revision 1.3 mit dem BIOS 22.07.2002 getestet.
Als wir den "Bären" zum ersten Mal einsetzen, klappte ehrlich gesagt nicht viel. Der Intel Pentium 4 mit 1.8 GHz ließ sich nicht auf 2.4 GHz übertakten, der Samsung Speicher spielte nicht mit und die PS/2 Mouse verschwand ab und an. Als das Mainboard nach einem BIOS Update dann halbwegs stabil lief, probierte ich die Vollbestückung der Speicherbänke und es war tot. "C1" - Initialize POST Error Manager.
Wir schickten das Mainboard an EPoX zurück und erhielten ein ganz frisches Testsample. Dieser "Bär" machte seinen Namen dann auch alle Ehre, er lief zuverlässig und stabil. Allein der Speichertakt von 354 MHz wollte nicht funktionieren. Also besorgte ich neuen Speicher, setzte ihn ein und - siehe da - das Mainboard war tot. "E1" meldete die Post-Karte - "Initialize Bridge". EPoX vermutete ein kaputtes BIOS und wir ersetzten es, aber auch das half nicht. Warum das Mainboard tot ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Kommen wir aber zunächst einmal zur Review des noch lebenden Bären.

RAID, USB 2.0, 6-Kanal Sound!
Der Intel i845E Chipsatz
Den Intel i845E Chipsatz haben wir bereits beim Test des Asus P4B533-E besprochen, wir werden im Weiteren nur auf die Unterschiede in der Nutzung der Optionen dieses Chipsatzes eingehen aber nicht mehr auf alle Details. Wie auch der SiS 645DX so bietet der Intel i845E 8 PCI INTs an und EPoX ist der einzige Hersteller, der diese Möglichkeit auch voll ausnutzt:
| INT A | INT B | INT C | INT D | INT E | INT F | INT G | INT H | |
| AGP | X | - | - | - | - | - | - | - |
| Audio | - | X | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| PCI#3 | - | - | - | - | X | - | - | - |
| PCI#4 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#5 | - | - | - | - | - | - | X | - |
| PCI#6 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | - | X | - | - | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| SM Bus | - | X | - | - | - | - | - | - |
| RAID | - | - | X | - | - | - | - | - |
Das EPoX 4BEA-R ist geradezu ideal für kritische Steckkarten. Nicht nur, daß AGP, onboard Sound und alle PCI Steckplätze einen eigenen IRQ erhalten, im BIOS kann man diesen sogar manuelle zuweisen - auch für den AGP Steckplatz und den onboard Sound! Zudem unterstützt das Mainboard APIC und bietet die Wahl zwischen den APIC Tables 1.1 und 1.4 - die Resourcenverwaltung wurde somit vorbildlich gelöst!
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 20/40
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Der Intel i845E unterstützt - wie auch der i845, i845D und i845G - maximal 2 GB unbuffered Arbeitsspeicher. Dabei dürfen lediglich vier Bänke bestückt werden. Das EPoX BEAR bietet 3 doppelseitige DDR-RAM Steckplätze, daraus ergeben sich folgende Kombinationen für die Speicherbestückung:
| Bank #1 | Bank #2 | Bank #3 |
| SS | - | - |
| DS | - | - |
| SS | SS | - |
| DS | SS | - |
| SS | DS | - |
| DS | DS | - |
| SS | SS | SS |
| DS | SS | SS |

Schwarz und schick, aber leider Mängel im Layout
Bleiben wir einen Moment beim Speicher: da der Chipsatz DDR333/PC2700 Speicher nicht unterstützt, müssen sich die Hersteller für die Overclockergemeinde etwas einfallen lassen. Asus bietet beim P4B533-E die Möglichkeit, PCI- und AGP-Bustakt vom Systembus zu entkoppeln. Somit wären theoretisch 4x166=666 MHz Systemtakt, dazu synchron 2x166=333 MHz Speichertakt und 66 MHz AGP sowie 33 MHZ PCI möglich. Bestenfalls setzt man einen Intel Pentium 4 Northwood mit 1600 MHz ein, dieser müßte dann mit 16x166=2666 MHz Takt laufen - in den meisten Fällen wird dies nicht funktionieren. EPoX erlaubt es den Speicher auch bei 133 MHz Systembus und höher noch asynchron anzusprechen. Da man leider nur einen 3:4 Teiler nutzen kann (4:5 würde gebraucht), ergibt dies leidern nicht DDR333 sondern sozusagen DDR354. Das ist mit den meisten Speichermodulen möglich und der Systembus bleibt bei dieser Variante innerhalb seiner Spezifikationen (4x133=533 MHz). Allerdings hatten wir hierbei erhebliche Probleme, mit unseren Samsung Modulen kamen wir nicht einmal bis ins BIOS (Anmerkung: unsere Boardrevision hatte keinen R140).
Besonderheiten des EPoX BEAR
Neben den ATA 100 IDE-Controllern der ICH4 Southbridge von Intel bietet das EPoX BEAR einen HighPoint HPT372 RAID Controller. Dieser bietet ATA133 und ist - im Gegensatz zum Promise RAID, das Asus und MSI einsetzen - keine Light Version. Möglich sind folgende Konfigurationen:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 21/40
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Der onboard Sound wird durch einen Realtek ALC650 Chip realisiert. Der AC97 2.2 auf dem EPoX BEAR bietet 6-Kanal Sound, wobei - wie beim Asus P4B533-E - Line-In sowie Mikrofon für die zusätzlichen Ausgänge umgenutzt werden. Auf dem Mainboard existiert auch eine Anschlußmöglchkeit für digitale Audioschnittstellen, der passende Adapter liegt aber leider nicht bei und muß bei EPoX nachgekauft werden. Wir haben uns einen solchen besorgt, aber der Adapter hat uns enttäuscht, denn er bietet nur einen optischen Ausgang, sonst nichts. Unser Exemplar mit der Revisionsnummer 0.0 dürfte wohl noch ein Vorserienmuster gewesen sein. Die Soundqualität liegt im Bereich der C-Media Chips, die Asus verbaut und ersetzt somit Soundkarten unter 50 Euro ganz gut. Wer allerdings 6-Kanal Sound und die Eingänge nutzen will, wird das Umstöpseln schnell leid werden.
Während es vom Asus P4S533, P4B533-E sowie vom MSI 845 Max2 Versionen mit onboard LAN gibt - die ICH4 Southbridge des i845E Chipsatzes unterst¨tzt dies - hat man bei EPoX leider auf die Integration von onboard LAN verzichtet.
Der Intel i845E Chipsatz unterstützt nur AGP 4x Karten, die mit 1.5 Volt benötigen. Ältere Karten, die noch 3.3 Volt benötigen, werden nicht unterstützt. Ebenso wie Asus bietet EPoX eine Sicherung an, die beim Einsatz einer 3.3 Volt AGP-Karte den Systemstart verhindert - das ist sehr gut, denn einige ältere AGP 4x-Karten brauchen entgegen der Spezifikation 3.3 Volt.
USB 2.0 wird von der ICH4 Southbridge unterstützt, 6 USB Anschlüsse sind möglich, Epox bietet 4 im ATX-Anschlußbereich und legt aus diesem Grund eine passende ATX-Blende bei. Ein Slotblech für die Nutzung der Anschlüsse 5+6 fehlt jedoch.

A: der ATX-Stromanschluß liegt nicht ideal und der ATX 12V fehlt ganz; B: der passive Kühler auf der Northbridge hätte ein wenig größer ausfallen können; C: Engstelle AGP, RAM und IDE-Anschlüsse
Eine weitere Besonderheit ist die Stromversorgung. EPoX hat bei der 6-Layer Platine den ATX 12V-Anschluß weggelassen, man kann also jedes Netzteil einsetzen - theoretisch - rein praktisch sollten es schon 300 Watt sein. Allerdings schwankte die VCore bei uns im 1.42 Volt Bereich (im BIOS auf 1.50 gestellt).
Auf dem EPoX BEAR gibt es 3 Fan-Anschlüsse, der Suspend-To-RAM (S3) Modus funktionierte einwandfrei.
Lieferumfang
Nur ein IDE-Kabel ist bei 4 Anschlüssen etwas mager! Zudem hätte EPoX dem Slotblech mit dem Gameport ruhig noch die digitalen Anschlüsse für den onboard Sound vergönnen können. Alternativ hätte EPoX hier die USB Anschlüsse 5+6 zugänglich machen können. So bleibt die Ausstattung ein wenig mager, auch wenn Drive Image 4 und Partition Magic SE 6.0 das Paket wieder etwas aufwerten.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 22/40
21.08.2002 by doelf
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Overclocking und BIOS
Das Award Plug & Play BIOS des EPoX BEAR ist komplett. Bereits beim POST-Vorgang zeigt ein eingebauter Hardwaremonitor die aktuellen Spannungen und Temperaturen an, dazu muß man wohlgemerkt nicht ins BIOS gehen! Im BIOS findet man dann alles, was das Overclockerherz begehrt.
So kann man auf dem EPoX 4BEA-R die CAS Latency auf 1.5 senken, dies ist normalerweise für wenige DDR200/PC1600 Bausteine vorgesehen, EPoX gibt diese Option auch für schnellere Bausteine frei. Der Speicher kann synchron zum Systembus (200 oder 266 MHz) sowie asynchron (266 oder 354 MHz) betrieben werden. Die Speicherspannung kann nur auf dem Mainboard eingestellt werden, 2.5, 2.6, 2.7, 2.8 sowie 2.9 Volt stehen zur Auswahl. Per Default stellt EPoX wie auch Asus 2.60 Volt ein, 2.50 wären normal.
Die CPU VCore kann bei unserem Intel Pentium 4 Northwood um -0.1 Volt gesenkt (1.40 V) oder um bis zu +0.35 Volt angehoben werden (1.85 Volt). Der Frontsidebus kann zwischen 90 und 200 MHz gewählt werden. Dabei hat man die Möglichkeit den PCI/AGP Bus auf 33/66 MHz festzusetzen und innerhalb seiner Spezifikationen zu halten.
Auch der Grafikkarte bietet EPoX einen Zuschlag von bis zu +0.40 Volt (1.90 V). Theoretisch ist man für Overclockingversuche somit bestens gewappnet. Besonders praktisch ist die Vorschau, die im BIOS anzeigt, mit welchen Werten beim nächsten Systemstart initialisiert wird. Man weiß also genau, welcher Takt und welche Spannung wo anliegen wird. Das ist vorbildlich!

links: Resourcen perfekt im Griff; rechts: Magic Health zeigt den Systemstatus beim Bootvorgang; darunter: die wohl schärfsten Speichertimings, die ein DDR-RAM Mainboard je gesehen hat
Doch auch abseits der Overclocking Features findet man im BIOS des EPoX 4BEA-R alles, was man braucht. Zusätzlich zum APIC Modus kann der MPS Table auf 1.1 oder 1.4 gesetzt werden, für jeden PCI Steckplatz sowie für den AGP Slot und den onboard Audio Chip kann ein eigener IRQ gesetzt werden - das BIOS ist komplett!
Layout
Die schwarze Platine wurde im 6 Layer Design gefertigt, das ist aufwendiger und teurer als die üblichen 4 Layer, verspricht aber eine höhere Stabilität. Der ATX Stromstecker sitzt direkt an der Stromversorgung, links oberhalb des AGP Steckplatzes. Das mag zum einen wieder eine logische Schlußfolgerung und ein konsequntes Design zeigen, andererseits sitzt der Anschluß hier sehr ungünstig, da man das Stromkabel über die CPU führen muß. Asus sowie MSI bieten hier eine angenehmere Lage, ohne daß Nachteile festzustellen waren und somit dann auch die bessere Lösung. Eventuell kann EPoX durch das 6 Layer Design sowie die Lage des Stromanschlusses den fehlenden ATX 12 Volt Anschluß besser ausgleichen, aber das wäre irgendwie wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
Auch mit den IDE-Anschlüssen bin ich keineswegs glücklich: direkt unter dem AGP Steckplatz geht es mit den Laufwerksanschlüssen los, die in Laufrrichtung der PCI-Steckplätze angeordnet wurden: Secondary IDE, Primary IDE, darunter Secondary RAID, Primary RAID sowie der Floppy Anschluß am unteren Mainboardrand. Lange PCI-Karten landen unweigerlich im Kabelchaos und der Secondary IDE sitzt so knapp unter dem AGP Steckplatz, wie die Speicherbänke darüber sitzen (Speicherwechsel bedeutet also Grafikkarte ausbauen!). Das IDE-Kabel muß ich ¨ber die GeForce 4 Ti 4600 führen, um im Minitower noch gerade so an das CD-Laufwerk zu kommen. Ähnlich sieht es mit der Floppy aus, die Länge reicht gerade noch bis zum Anschluß. EPoX hätte auf dem 4BEA-R genug Platz für eine bessere Lösung gehabt, verschenkt aber viel Platz. Mit gerundeten Kabeln läßt sich das Mainboard besser verkabeln, leider legt EPoX keine bei.
Der onboard Post Port mit LED Anzeige ist wiederum praktisch und hilft bei der Fehlersuche, wenn das Mainboard einmal nicht starten will. Eine deutliche Anzeige mit Fehlercode ist mir hierbei lieber als die D-LEDs von MSI oder die akustische Durchsage bei Asus.
Die Beschriftung des EPoX 4BEA-R ist deutlich und verständlich gelungen, die Anschlüsse für den Power- und Resetswitch sowie die LEDs sind auch ohne Handbuch leicht zu finden.
Jumper
Lediglich 2 Jumper finden sich auf dem Mainboard:
Weiterführende Informationen gibt es hier:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 23/40
21.08.2002 by doelf
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Das EPoX 4BEA-R erwies sich als sehr stabiler Übertaktungskünstler, der auch mit niedrigen Spannungen gut auskommt. EPoX hat die Default Speicherspannung zwar auf 2.60 Volt gesetzt, wir haben den Test jedoch mit 2.50 Volt durchgeführt und konnten keine Probleme feststellen. Auch die CPU VCore beließen wir auf 1.50 Volt, dabei zeigten Mainboardmonitor und BIOS jedoch nur 1.42 bis 1.46 Volt an.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 24/40
21.08.2002 by doelf
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Der Intel i845G Chipsatz
Vergleicht man Intels i845E und i845G Chipsatz, so gibt es nur einen Unterschied: der i845G bietet integrierte Grafik. Ein zweiter Unterschied mutet etwas seltsam an: viele der i845G Mainboards bieten DDR333 Unterstützung. Diese Speichermodule werden zwar vom Chipsatz nicht unterstützt, aber als Tweaking Option auf den meisten i845G Mainboards dennoch angeboten. Auf die jeweilige Speicherunterstützung kommen wir bei den einzelnen i845G Mainboards noch zu sprechen, handeln wir also zunächst einmal die onboard Grafik ab.
Intel Extreme Graphics
Intels Extreme Graphics haben wir mit dem Treiber 1.12 getestet. Dabei zeigte sich, daß einige Benchmarks und Spiele noch kleinere Grafikbugs mit diesen Treibern aufweisen. Die Probleme waren jedoch alle rein kosmetischer Natur. Die 3D Qualität der onboard Grafik machte einen überraschend guten Eindruck. Mainboards mit dem i845G bieten neben der onboard Grafik auch einen ATX Steckplatz, der abgespeckte i845GL verzichtet auf AGP und bietet auch nur den 400 MHz Systembus an, auf 533 MHz CPUs muß man bei der Sparvariante also verzichten - aus diesem Grund haben wir auf den Test von i845GL Platinen auch verzichtet.
Im BIOS der i845G Mainboard finden wir die Möglichkeit, der onboard Grafik 1 oder 8 MB Speicher zuzuweisen - die onboard Grafik benutzt ja den Systemspeicher mit. Nun erscheinen 1 bis 8 MB als arg wenig, doch der Eintrag im BIOS ist etwas irreführend, da Intel durch die Dynamic Video Memory Technology bis zu 64 MB für die onboard Grafik nutzen kann. Im Normalfall werden der onboard Grafik 1 oder 8 MB zugestanden, der Rest des Arbeitsspeichers bleibt für Programme frei. Nur wenn eine grafiklastige Anwendung mehr Grafikspeicher benötig, wird dieser dynamisch auf bis zu 64 MB erweitert. Diese Lösung ist flexibel und bietet je nach Anforderungen die optimale Leistung für Grafik oder Software.
Mit der Zone Rendering Technology möchte Intel die Speicherbandbreite, die bei 3D-Darstellungen auftritt, reduzieren. Hierzu wird der Frame Buffer in rechteckige Zonen unterteilt und die zu berechnenden Dreiecke anhand der Zonen sortiert. Dann wird die Zone komplett berechnet und die Pixeldaten in den Speicher geschrieben, erst danach wird die nächste Zone berechnet.
Eine weitere eingesetzte Technik nennt sich Rapid Pixel and Texel Rendering Engine Technology. Spezielle Pipelines erlauben hierbei, daß sich 2D und 3D Operationen überlappen. Der Grafik-Core ist also in der Lage, zwischen 2D und 3D Operationen zu wechseln, ohne die Aufgaben eines Modus voher vollständig abschließen zu müssen - der Overhead wird somit auf ein Minimum reduziert. Die Grafik-Engine kann in einem Durchgang bis zu vier Texturen gleichzeitig bearbeiten. Durch achtfache Kompression wird abermals die Speicherbandbreite geschont.
Weiterhin verspricht Intels Intelligent Memory Management Technology ein großes Problem von integrierter Grafik zu lösen. Da die integrierte Grafik auf den Systemspeicher zurückgreifen muß, ist sie mit einem vergleichbar langsamen Grafikspeicher ausgestattet. Schlimmer noch: der gemeinsame Zugriff auf den Speicher, bremst auch den Arbeitsspeicher für Anwendungen aus. Intels Maßnahmen gehen allesamt in die Richtung, die knappen Resourcen so gut wie möglich zu nutzen, also durch Kompression den Speicherbedarf und die Bandbreite zu reduzieren, durch die Zerlegung in Zonen mit kleineren "Stückchen" zu arbeiten und durch dynamische Speicherbelegung nur soviel Resourcen zu belegen, wie gerade eben benötigt werden. Von einem solchen Ansatz kann man zwar keine Höchstleistungen erwarten, doch solide 3D und Speicherperformance erhoffen wir uns schon.
Die Mainboardhersteller gehen etwas direkter an das Problem heran und bieten - wie gesagt - inoffizielle DDR333 Unterstützung. Hierdurch erhalten System und onboard Grafik einen schnelleren Speicher und erzielen somit einen höheren Speicherdurchsatz.
Hier die Features von Intel Extreme Graphics in Überblick:
Specifications Enhanced 2D
Weitere Informationen zu Intel Extreme Graphics.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 25/40
21.08.2002 by doelf
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Das Asus P4B533-V
Das Asus P4B533-V
Wir haben die Platine in der Revision 1.01 mit dem BIOS 1004.12 Beta getestet. In vielen Punkten ähnelt das Asus P4B533-V dem P4B533-E, so ist auch die V-Variante mit Jumpern überzogen. Die Abwärme der i845G Northbridge wird mit einem großen, lüfterlosen Kühlkörper abgeführt und auch den C-Media onboard Sound finden wir wieder. Leider fehlt das Slotblech mit den digitalen Audio-Anschlüssen. Die zusätzlichen Ausgänge für den 6-Kanal Sound werden auf Line-In und den Mikrofon Eingang umgeleitet, wer also Raumklang nutzen will und gelegentlich auch Audio aufzeichnen möche, kommt ums Umstöpseln nicht herum (es sei denn man kauft eine Soundkarte). Eigentlich schade, denn der Sound des C-Media Chips kann sich hören lassen.
Positiv finden wir den onboard LAN Controller von Intel, der auf die ICH4 Southbridge aufsetzt und eine gute Leistung zeigte. Die Ausstattung VGA, LAN, Audio macht das Asus P4B533-V auch zu einer guten Wahl für Firmen.
An Stelle der zweiten seriellen Schnittstelle finden wir auf dem ATX Anschlußpanel den VGA Ausgang, COM2 finden wir auf einem eigenen Slotblech wieder. Ein zweites Slotblech bietet zwei USB Anschlüsse und den Gameport, letzterer wurde von Asus wie beim P4B533-E von den ATX-Anschlüssen verbannt und durch zwei weitere USB Anschlüsse ersetzt. Damit das Mainboard dennoch in jedes ATX-Gehäuse paßt, legt Asus eine passende ATX-Blende bei.
Asus bietet auch auf dem P4B533-V die Möglichkeit, die 12V Zusatzversorgung bei alten Netzteilen durch einem normalen Stromstecker (wie für Festplatte oder CD-Laufwerk) zu verwirklichen (Asus EZ Plug Feature). Auch der Asus Post Reporter ist wieder dabei und erzält beim Systemstart, ob alles glatt ging oder Probleme auftraten. Mit der Q-Fan Funktion steuert Asus den CPU Lüfter. Bei wenig Last läuft die CPU kühler und der Lüfter des CPU Kühlers kann langsamer und leiser drehen, wieder ein Argument für das P4B533-V als Mainboard am Arbeitsplatz. Asus MyLogo, die Möglichkeit das Startbild des BIOS zu personalisieren, sei ebenfalls noch erwähnt.
Auf einige andere Extras muß der Käufer beim P4B533-V verzichten. Firewire und RAID wie beim Asus P4B533-E gibt es leider nicht. Dafür bietet das Mainboard DDR333 Unterstützung und diese funktionierte einwandfrei. Die Speicherbestückung hat die gleichen Einschränkungen wie auf den i845E Platinen:
| Bank #1 | Bank #2 | Bank #3 |
| SS | - | - |
| DS | - | - |
| SS | SS | - |
| DS | SS | - |
| SS | DS | - |
| DS | DS | - |
| SS | SS | SS |
| DS | SS | SS |

Das Layout ist durchdacht...
Das BIOS
Im BIOS des Asus P4B533-V finden sich umfangreiche Tuning Optionen wie DDR333 und extreme Speichertimings von 1,5-5-2-2 - damit ist das Mainboard auch für Overclocker eine gute Wahl. Folgende Punkte sind erwähnenswert:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 26/40
21.08.2002 by doelf
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Wie sieht es auf dem Asus P4B533-V mit der Resourcenvergabe aus? Das Mainboard unterstützt den APIC Modus unter Windows 2000, XP und Linux. Werfen wir einen Blick auf die IRQ-Vergabe:
| INT A | INT B | INT C | INT D | INT E | INT F | INT G | INT H | |
| AGP/VGA | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#2 | - | - | - | - | - | - | X | - |
| PCI#3 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| PCI#4 | - | - | - | - | X | - | - | - |
| PCI#5 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#6 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| Audio | - | - | - | - | - | X | - | - |
| LAN | - | - | - | X | - | - | - | - |
Asus nutzt sieben der acht INTs aus, nur INT B bleibt unbelegt. PCI #2 und #4 sind ungeshared, PCI #1 teilt sich den IRQ mit PCI #5 und dem C-Media Audiocontroller, PCI #3 shared mit dem onboard USB Controller der ICH4 Southbridge, ebenso PCI #6. Auch die onboard Grafik bzw. die AGP Grafikkarte shared mit dem USB 2.0 Controller, der insgesammt 4 IRQs belegt. Die Resourcenvergabe ist zwar nicht perfekt, aber bietet auch nicht zuviel Grund zur Klage.
Neben 2 DIP-Schaltern setzt Asus auch noch 12 Jumper auf das Mainboard:

A: der VGA Anschluß; B: 10/100 MBit LAN onboard; C: leise: die Northbridge wird passiv gekühlt; D: IDE und Floppy wurden gut plaziert; E: als Alternative zu ATX-12V gibt es einen normalen Stromanschluß; F: um Speicher zu wechseln, muß die Grafikkarte entfernt werden; G: der CLEAR-CMOS Jumper fehlt mal wieder bei Asus
Werfen wir noch einen Blick auf den Lieferumfang des P4B533-V:
Lieferumfang
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 27/40
21.08.2002 by doelf
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Stabilität
Ich habe das Asus P4B533-V mit einem Intel Pentium 4 Northwood 1800 MHz getestet. Dabei wurde die CPU mit den Default-Einstellungen für CPU Voltage und RAM Voltage auf 1800 MHz getestet. Beim übertakteten Betrieb auf 2400 MHz mußte für den Stabilitätstest der Speicher auf 2.5 Volt und die CPU-Core auf 1.600 Volt gesetzt werden. Laut Mainboard Monitor lagen an der CPU 1.640 Volt an:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 28/40
21.08.2002 by doelf
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Über Albatron
Als siebtes Mainboard in diesem Roundup möchte ich einen Newcomer präsentieren: das Albatron P4845G Pro II. Albatron wurde 1984 als Chun Yun Electronics in Taipei, Taiwan gegründet und entwickelt seid 2000 auch Grafikkarten und Mainboards. Albatron plant jedoch nicht, die zweite Geige auf dem OEM Markt zu spielen, vielmehr möchte die Firma mit qualitativ hochwertigen Produkten und umfassender Ausstattung den internationalen Retail Markt erobern. Wir haben uns somit ein paar Produkte aus Taiwan schicken lassen und wurden durchaus postiv überrascht. Schauen wir uns mal das Albatron P4845G Pro II an.

Der erste Blick auf den Newcomer
Das Albatron P4845G Pro II
Wie das Asus P4B533-V, so benutzt auch das Albatron P4845G Pro II den Intel i845G Chipsatz mit integrierter Grafik. Das Albatron P4845G bietet ebenso eine Intel LAN Lösung, 6 Kanal onboard Sound sowie 6 nutzbare USB 2.0 Anschlüsse. Aber es gibt auch einige Unterschiede.
Während wir es mit identischen VGA und LAN Lösungen zu tun haben, nutzt Albatron den Realtek ALC650 für den AC97 Sound des Mainboards, den wir vom MSI 845E-MAX2 und EPoX 4BEA-R bereits kennen. Asus setzte auf seinen Mainboards wieder auf einen C-Media Chip, die klanglichen Unterschiede sind allerdings gering - beide onboard Lösungen können eine Soundkarte unter 50 € durchaus ersetzen und beide erzeugen kaum CPU Last. Hier hätte ich eigentlich größere Abweichungen erwartet, weil der C-Media ein eigentständiger Soundchip ist und der ALC650 auf die AC97 Fähigkeiten der ICH4 Southbridge aufsetzt. Auch die Ausstattung ist recht ähnlich: für die 6-Kanal Ausgabe werden die beiden analogen Eingänge im Treiber umkonfiguriert - wer also 6 Lautspecher anschließt, der opfert die Eingänge oder muß gelegentlich umstöpseln. Weder Asus noch Albatron packen digitale Audio Schnittstellen bei, bei beiden kann dieses Slotblech jedoch nachgekauft werden.
Asus integriert zwei weitere USB 2.0 Anschlüsse in das ATX-Panel und verbannt dafür den Gameport zusammen mit den USB Anschlüssen 5+6 auf ein eigenes Slotblech, auf einem zweiten Slotblech findet sich COM2, da an dieser Stelle im ATX-Panel der VGA Anschluß heraus geführt wird. Eine passende ATX Blende legt Asus bei, EPoX machte dies beim 4BEA-R ebenso. Albatron behält das Standard ATX-Panel bei (wie MSI) und spart sich somit die ATX Blende. Die USB Schnittstellen 3 bis 6 befinden sich auf einem beigefügten Slotblech, COM2 kann ebenfalls durch ein Slotblech herausgeführt werden, dieses wird allerdings nicht mitgeliefert.
Albatron bietet im Gegensatz zum Asus P4B533-V einen RAID Controller auf seiner i845G Platine. Es kommt wieder einmal ein Promise ATA133 RAID in der Light Version zum Einsatz, diesen Controller fanden wir auch auf dem Asus P4B533-E sowie MSIs 845E-MAX2. Wie MSI, so legt auch Albatron ein Handbuch für den RAID Controller bei, die Installationsdiskette, die man etwa beim Aufspielen von Windows 2000 auf ein RAID Array benötigt, fehlt allerdings. Im Gegensatz zum EPoX 4BEA-R, das einen vollwertigen RAID Controller von HighPoint bietet, sind auf dem Promise Light nur folgende Modi möglich:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 29/40
21.08.2002 by doelf
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Die Resourcen
Der Intel i845G Chipsatz bietet 8 PCI INTs. Bisher hat nur EPoX diese Resourcen vollständig ausgenutzt. Mal sehen, wie sich der Newcomer schlägt:
| INT A | INT B | INT C | INT D | INT E | INT F | INT G | INT H | |
| AGP/VGA | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#3 | - | - | - | - | - | - | X | - |
| PCI#4 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| PCI#5 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| PCI#6 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| Audio | - | X | - | - | - | - | - | - |
| LAN | - | - | - | - | X | - | - | - |
| RAID | - | - | X | - | - | - | - | - |
Albatron nutzt auf dem P4845G ProII alle acht PCI INTs, allerdings nicht ganz so geschickt wie EPoX es auf dem 4BEA-R vorgemacht hatte. Leider wird die Resourcenverteilung im Handbuch nicht dokumentiert. AGP und PCI #1 zu sharen hat sich bewährt, im Normalfall bleibt PCI #1 beim Einsatz einer modernen AGP Grafikkarte ungenutzt. Zudem teilen sich PCI #2 und #5 einen IRQ, PCI #3 eignet sich für besonders kritische Karten und auch bei PCI #4, der mit dem USB 2 Controller shared, sollte keine Probleme bereiten. PCI #6 shared mit USB und dem Promise RAID Controller, allerdings funktionierte sogar unsere UW-SCSI Karte in diesem Steckplatz problemlos. Onboard LAN und Audio erhalten einen eigenen IRQ.
Wie gesagt, idealerweise hätte man AGP und PCI #1 sowie PCI #2 und PCI #5 trennen können, wie es uns EPoX vorgemacht hat. Immerhin präsentierte uns Albatron die zweitbeste Lösung im Roundup.

durchdachtes Layout
Das Layout
Das Layout des Albatron P4845G Pro II erweist sich als durchdacht. Der BIOS Chip ist zwar verlötet, das Mainboard verfügt jedoch über einen BIOS Mirror, einen zweiten BIOS Chip. War ein Flashvorgang nicht erfolgreich, so startet man den Rechner mit dem zweiten BIOS. Zwischen den BIOS Bausteinen wird mit einem DIP-Schalter gewechselt - praktisch. Wie Asus und EPoX, so bietet auch Albatron einen Schutz für den AGP-Slot an, denn dieser unterstützt nur 1,5 Volt AGP 4x Grafikkarten. Wird eine Grafikkarte eingesetzt, die 3,3 Volt benötigt, so kann das Mainboard dabei zerstört werden. Bei MSI gibt es nur einen Warnaufkleber und einen Beipackzettel, der auf diese Gefahr aufmerksam macht. Die AGP Halterung des Mainboards wurde übrigens als Schieber ausgeführt, da passen alle Karten. Und bei Karten ohne Aussparung wird einfach der Schieber aufgelassen - sehr gut!
Die IDE- und den Floppy-Anschluß sowie den ATX Stromanschluß hat Albatron ordentlich hinter den DIMMs angeordnet und bekommt somit ein aufgeräumtes Layout. Der ATX 12V Anschluß sitzt, wie bei den meisten Pentium 4 Mainboards, links unter dem CPU Sockel. Alle PCI Slots sind in voller Länge nutzbar, bei Nutzung des RAID Controllers wird es in PCI #3 und #4 für lange PCI Karten zwar etwas eng, doch es funktioniert. Der CLEAR-CMOS Jumper sitzt leicht erreichbar oberhalb der RAID-Anschlüsse und die Northbridge wird durch einen großzügigen Kühlkörper passiv gekühlt. Gut!

A: onboard VGA; B: Northbridge passiv gekühlt; C: sehr gute AGP Halterung; D: RAID Controller; E: IDE, Floppy und ATX wurden gut plaziert; G: vor dem Speicherwechsel muß die Grafikkarte ausgebaut werden
Die Anschlüsse für USB 3+4 sowie 5+6 sitzen zischen AGP und PCI #1, da PCI #1 meist leer bleibt, ist hier ein guter Platz, um das Slotblech mit den zusätzlichen USB Anschlüssen einzubauen - da hat jemand mitgedacht ;-)
Das Albatron P4845G Pro II bietet 3 Lüfteranschlüsse sowie die Möglichkeit Memorystick oder Smartcard-Reader anzuschließen. Vermißt habe ich ehrlich gesagt nichts, selbst ein Front-Audio Anschluß ist da. Zudem habe ich keinen Grund zur Beschwerde, Albatron nutzt sogar alle drei Schraubreihen aus, wodurch die Platine auf der rechten Seite nicht übersteht. Da hier die Komponenten zu finden sind, auf die der größte Druck bei der Montage ausgeübt wird (Speicher, IDE, Floppy), ist mir ein etwas breiteres Mainboard mit einer Auflage lieber als ein wenig schmaleres mit "Sollbruchstelle".
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 30/40
21.08.2002 by doelf
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Der Arbeitsspeicher
Wie der i845E, so unterstützt auch der i845G maximal 2 GB und maximal 4 Speicherbänke. Zwei doppelseitige DIMMs, die mit zwei doppelseitigen Speicherriegeln bestückt werden, belegen also schon alle Bänke. Das Albatron P4845G Pro II bietet jedoch wie die meisten anderen i845D/E/G Mainboards 3 DIMMs, da man diese beim Einsatz von einseitigen Speicherriegeln flexibler bestücken kann. Folgende Kombinationen sind möglich:
| Bank #1 | Bank #2 | Bank #3 |
| SS | - | - |
| DS | - | - |
| SS | SS | - |
| DS | SS | - |
| SS | DS | - |
| DS | DS | - |
| SS | SS | SS |
| DS | SS | SS |
Obwohl der Intel i845G Chipsatz DDR333 offiziell nicht unterstützt, kann man diesen Speicher auf dem Albatron P4845G Pro II (wie ja auch auf dem Asus P4B533-V) nutzen. Beim Einsatz von CPUs mit 400 MHz Systembus steht DDR354 zur Verfügung, werden Northwood CPUs mit 533 MHz Systembus genutzt, so bietet das Mainboard echtes DDR333. Extrem Overclocker finden sogar noch passende Teiler, um CPUs mit 4x133 MHz FSB auf 4x166 zu takten, dabei AGP und PCI auf den vorgeschriebenen 66/33 MHz zu halten und den Speicher mit satten 415 MHz ("DDR415") anzusteuern. Bei diesem Roundup verwenden wir eine Intel Pentium 4 CPU mit 1800 MHz, die solch extremes Overcloking nicht zuläßt. Im Unterpunkt "Overclocking" gibt es gleich weitere Details.

Doppeltes BIOS: geht der Flashvorgang mal schief, schaltet man mit dem DIP Schalter auf das zweite BIOS um!
Das BIOS
Im BIOS des Albatron P4845G Pro II finden sich zudem auch sehr exteme Speichertimings und alles, was das Tunerherz sonst so begehrt. So können die Spannungen der CPU (VCore), des Speichers und der AGP Grafikkarte manipuliert werden. Das BIOS ist sehr übersichtlich und umfangreich. Auch den S3 Modus haben wir probiert und Suspend To RAM funktionierte problemlos. Auch der APIC Modus ist per Default aktiviert, der MPS Table kann nicht nur im BIOS gewählt werden, das Handbuch erklärt sogar ansatzweise seine Nutzung (1.1 für Windows NT, 1.4 für Windows 2000/XP). Der "Turbo Modus" erwies sich, wie zuvor schon beim Asus P4B533-V, als Stabilitätskiller. Hier ein Überblick der Tuning-Optionen:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 31/40
21.08.2002 by doelf
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Overclocking
Im Rahmen des Roundups, haben wir unserem Intel Pentium 4 Northwood 1,8 GHz mit der Default-VCore von 1,5 Volt auf 2,4 GHz betrieben, dabei lief der Speicher mit 2,5 Volt (also ebenfalls Default) auf 266 MHz. Wenn wir die DDR354 Option nutzen wollten, dann mußte die VCore auf 1,575 Volt angehoben werden, der Speicher bekam hierbei 2,7 Volt.
Im Zusammenspiel mit einem Intel Pentium 4 mit 2266 MHz und DDR433 Speicher von GeIL haben wir jedoch auch das Extrem Overclocking auf dem Albatron P4845G Pro II getestet. Dabei zeigte sich, daß 666 MHz Systembus im Zusammenspiel mit DDR415 durchaus möglich waren, jedoch nur mit einem Speicherriegel. Belegte ich zwei DIMM Bänke, wurde der Rechner bei den meisten Benchmarks instabil, produzierte Reboots oder Hardlocks. Bei dem Versuch noch etwas höher zu kommen (mit einem Riegel), reagierte die GeForce 4 Ti4600 empfindlich auf einen erhöhten AGP-Takt. Das Albatron P4845G Pro II bietet zwar die Möglichkeit, den AGP/PCI Takt auf 66/33 MHz festzusetzen, mit dem BIOS 1.0 klappt dies aber schlichtweg nicht. Wie gesagt: wir bekamen von Albatron ein 1.04 Beta BIOS, bei dem diese Funktion einwandfrei arbeitete, jedoch erwies sich dieses fühe Beta-BIOS als instabil, folglich werden wir nur das BIOS 1.0 werten.
Jumper und DIP-Schalter
Fanden wir auf dem Asus P4B533-E und -V etliche Jumper, so gibt es auf dem Albatron P4845G Pro II lediglich einen (der bei Asus wieder einmal fehlte): den CLEAR-CMOS Jumper! Da das Mainboard bei gescheiterten Overclocking Aktionen recht zuverlässig auf die Setup Defaults zurückschaltet, brauchte ich ihn nur einmal (nach dem BIOS Flash und auch nur zur Sicherheit). Es gibt auf dem Albatron P4845G Pro II auch noch einen DIP-Schalterblock, die Schalter dienen hierbei zur BIOS-Rettung nach einem mißglückten Flashvorgang bzw. zur Sprachwahl für die Fehlerdiagnose während des Bootvorganges (Voice Genie).
Der Lieferumfang des Albatron P4845G Pro II:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 32/40
21.08.2002 by doelf
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Stabilität
Als Newcomer wurde das Albatron P4845G Pro II getreten wie schon lange kein Mainboard mehr. Bei Verwendung eines Promise ATA100 Controllers, eines UW-SCSI Controllers und aktiviertem onboard RAID - wobei an allen Geräten kein Laufwerk angeschlossen war - verfingen sich die Controller in einer Endlossuche. Das war aber auch schon das einzige "Kompatibilitätsproblem", mit Laufwerken an jedem Controller bootete der Rechner dann wieder.
Auch die umfangreichen Tuning Optionen sowie die beiden BIOS Versionen sorgten für deutlich mehr Testläufe als bei den anderen Mainboards. Dabei erwies sich das Albatron P4845G Pro II mit dem aktuellen BIOS 1.0 als sehr stabil:
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 33/40
21.08.2002 by doelf
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Benchmarks
Bei den Benchmarks haben wir neben CPU und Speicher auch DirectX, OpenGL und Videoperformance getestet. Somit ergibt sich ein breites Spektrum, um die Leistung der einzelnen Mainboards sowie der Chipsätze vergleichen zu können. Im Laufe des Roundups werden die anderen Mainboards zu dieser Tabelle hinzugefügt werden.
| Sandra 2002.1.8.59 |
Dhrystone | Whetstone | INT/SSE | FPU/SSE | Mem/INT | Mem/FPU | Summe* |
| Asus P4S533 DDR400 2.5-3-3-6 |
4635 | 1256/2927 | 9536 | 11630 | 2697 | 2695 | 35376 |
| Asus P4B533-V DDR333 2.5-3-3-8 |
4725 | 1255/2974 | 9564 | 11649 | 2580 | 2577 | 35324 |
| Albatron PX845G ProII DDR354 2-3-3-6 |
4623 | 1249/2924 | 9521 | 11564 | 2714 | 2715 | 35310 |
| Albatron PX845G ProII DDR354 2-3-3-6 |
4634 | 1250/2925 | 9518 | 11613 | 2320 | 2299 | 34559 |
| Asus P4S533 DDR333 2.5-3-3-6 |
4637 | 1252/2927 | 9502 | 11563 | 2322 | 2323 | 34526 |
| Asus P4B533-V DDR333 2.5-3-3-8 |
4714 | 1256/2903 | 9571 | 11648 | 2168 | 2158 | 34418 |
| Asus P4B533-E DDR266 2.5-3-3-6 |
4550 | 1268/2954 | 9640 | 11754 | 1985 | 1977 | 34128 |
| Asus P4B533-V DDR266 2-3-3-6 |
4640 | 1255/2947 | 9553 | 11649 | 2032 | 2041 | 34117 |
| EPoX 4BEA-R DDR266 1.5-2-2-5 |
4687 | 1249/2931 | 9516 | 11592 | 2014 | 2011 | 34000 |
| Albatron PX845G ProII DDR266 2-2-2-5 |
4623 | 1249/2941 | 9527 | 11608 | 2025 | 2025 | 33998 |
| EPoX 4BEA-R DDR266 2-2-2-6 |
4599 | 1249/2995 | 9519 | 11600 | 1998 | 1998 | 33958 |
| MSI 845E MAX DDR266 2-2-2-6 |
4608 | 1256/2937 | 9550 | 11643 | 1957 | 1950 | 33901 |
| MSI 845E MAX2 DDR266 2-2-2-6 |
4605 | 1256/2936 | 9549 | 11627 | 1956 | 1949 | 33878 |
| Asus P4S533 DDR266 2-2-2-5 |
4403 | 1256/2935 | 9542 | 11635 | 1873 | 1873 | 33517 |
| Asus P4B533-V DDR266 2-3-3-6 |
4695 | 1256/2901 | 9554 | 11658 | 1614 | 1611 | 33289 |
| Albatron PX845G ProII DDR266 2-2-2-5 |
4634 | 1251/2927 | 9530 | 11620 | 1595 | 1591 | 33148 |
Legende:
| kein stabiler Betrieb möglich |
| mit onboard Grafik |
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 34/40
21.08.2002 by doelf
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Benchmarks, MadOnion
| MadOnion | PCMark02/CPU | PCMark02/MEM | 3DMark2000 | 3DMark2001SE | Summe* |
| Asus P4B533-V DDR333 2.5-3-3-8 |
5908 | 5633 | 13510 | 11366 | 36417 |
| Albatron PX845G ProII DDR354 2-3-3-6 |
5886 | 5731 | 13318 | 11423 | 36358 |
| Asus P4B533-V DDR266 2-3-3-6 |
5893 | 4845 | 13179 | 11235 | 35152 |
| EPoX 4BEA-R DDR266 1.5-2-2-5 |
5873 | 5069 | 13000 | 11030 | 34972 |
| Albatron PX845G ProII DDR266 2-2-2-5 |
5858 | 5008 | 12934 | 11091 | 34891 |
| Asus P4B533-E DDR266 2.5-3-3-6 |
5933 | 5230 | 12518 | 10719 | 34400 |
| Asus P4S533 DDR333 2.5-3-3-6 |
5861 | 5290 | 12491 | 10550 | 34192 |
| MSI 845E MAX2 DDR266 2-2-2-6 |
5851 | 4882 | 12707 | 10701 | 34141 |
| EPoX 4BEA-R DDR266 2-2-2-6 |
5808 | 4880 | 12749 | 10661 | 34098 |
| MSI 845E MAX DDR266 2-2-2-6 |
5813 | 4899 | 12633 | 10705 | 34050 |
| Asus P4S533 DDR266 2-2-2-5 |
5843 | 4991 | 12468 | 10476 | 33778 |
| Asus P4S533 DDR400 2.5-3-3-6 |
Absturz | Absturz | 12597 | 10655 | 23252 |
| Albatron PX845G ProII DDR354 2-3-3-6 |
5722 | 5321 | 3800 | 1835 | 16678 |
| Asus P4B533-V DDR333 2.5-3-3-8 |
5831 | 5117 | 3676 | 1789 | 16413 |
| Albatron PX845G ProII DDR266 2-2-2-5 |
5685 | 4564 | 3433 | 1620 | 15302 |
| Asus P4B533-V DDR266 2-3-3-6 |
5878 | 4284 | 3478 | 1643 | 15283 |
Legende:
| kein stabiler Betrieb möglich |
| mit onboard Grafik |
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 35/40
21.08.2002 by doelf
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Benchmarks, OpenGL, DirectX 8.1
| OpenGL | Vulpine GL 1024x768x32 |
Codecreatures 1024x768x32 |
Cinebench Shading |
Cinebench Raytrace |
Summe* |
| Albatron PX845G ProII DDR354 2-3-3-6 |
73,9 | 29,4 fps / 11,0 Mio. | 19,42 | 24,31 | 158,03 |
| Asus P4B533-V DDR266 2-3-3-6 |
73,7 | 29,6 fps / 11,0 Mio. | 19,20 | 24,31 | 157,81 |
| Asus P4S533 DDR333 2.5-3-3-6 |
74,8 | 28,7 fps / 10,8 Mio. | 18,49 | 24,08 | 156,87 |
| Asus P4B533-V DDR333 2.5-3-3-8 |
72,6 | 29,7 fps / 11,0 Mio. | 19,24 | 24,32 | 156,86 |
| Albatron PX845G ProII DDR266 2-2-2-5 |
73,5 | 29,2 fps / 10,9 Mio. | 18,78 | 24,26 | 156,64 |
| EPoX 4BEA-R DDR266 1.5-2-2-5 |
73,0 | 29,2 fps / 10,9 Mio. | 19,00 | 24,26 | 156,36 |
| MSI 845E MAX DDR266 2-2-2-6 |
72,8 | 29,0 fps / 10,9 Mio. | 18,73 | 24,38 | 155,81 |
| MSI 845E MAX2 DDR266 2-2-2-6 |
72,9 | 29,0 fps / 10,9 Mio. | 18,74 | 24,26 | 155,8 |
| Asus P4S533 DDR266 2-2-2-5 |
74,1 | 28,4 fps / 10,8 Mio. | 18,45 | 24,03 | 155,78 |
| EPoX 4BEA-R DDR266 2-2-2-6 |
72,9 | 29,0 fps / 10,9 Mio. | 18,55 | 24,38 | 155,73 |
| Asus P4B533-E DDR266 2.5-3-3-6 |
72,9 | 29,0 fps / 10,9 Mio. | 18,55 | 24,38 | 155,73 |
| Albatron PX845G ProII DDR354 2-3-3-6 |
14,7 | - | 19,03 | 24,31 | 58,04 |
| Asus P4B533-V DDR333 2.5-3-3-8 |
14,3 | - | 18,92 | 24,02 | 57,24 |
| Asus P4B533-V DDR266 2-3-3-6 |
13,7 | - | 18,77 | 24,31 | 56,78 |
| Albatron PX845G ProII DDR266 2-2-2-5 |
13,6 | - | 18,54 | 24,20 | 56,34 |
| Asus P4S533 DDR400 2.5-3-3-6 |
Absturz | Absturz | 18,60 | 24,20 | 42,80 |
Legende:
| kein stabiler Betrieb möglich |
| mit onboard Grafik |
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 36/40
21.08.2002 by doelf
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Benchmarks, Video
| Video | TMPEG 2.54.36.134 120 Sek. AVI HUVYUV 352x288 in VCD, Highest Quality |
| Asus P4B533-V DDR333 2.5-3-3-8 |
242 Sekunden |
| Asus P4B533-V DDR266 2-3-3-6 |
243 Sekunden |
| Asus P4B533-V DDR266 2.5-3-3-8 |
244 Sekunden |
| Asus P4B533-V DDR266 2-3-3-6 |
244 Sekunden |
| Albatron PX845G ProII DDR354 2-3-3-6 |
246 Sekunden |
| EPoX 4BEA-R DDR266 1.5-2-2-5 |
246 Sekunden |
| Asus P4B533-E DDR266 2.5-3-3-6 |
246 Sekunden |
| Albatron PX845G ProII DDR354 2-3-3-6 |
247 Sekunden |
| Albatron PX845G ProII DDR266 2-2-2-5 |
247 Sekunden |
| MSI 845E MAX DDR266 2-2-2-6 |
247 Sekunden |
| EPoX 4BEA-R DDR266 2-2-2-6 |
248 Sekunden |
| MSI 845E MAX2 DDR266 2-2-2-6 |
248 Sekunden |
| Albatron PX845G ProII DDR266 2-2-2-5 |
249 Sekunden |
| Asus P4S533 DDR400 2.5-3-3-6 |
250 Sekunden |
| Asus P4S533 DDR333 2.5-3-3-6 |
252 Sekunden |
| Asus P4S533 DDR266 2-2-2-5 |
255 Sekunden |
Legende:
| kein stabiler Betrieb möglich |
| mit onboard Grafik |
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 37/40
21.08.2002 by doelf
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Die Auswertung der Benchmarks
Betrachtet man die Benchmarks des Asus P4S533 so sieht man, daß DDR333 Speicher zwar Potential hat - besonders die Speicher Benchmarks belegen dies -
doch kommt nur wenig von dieser Leistung bei den anderen Benchmarks an. Erst DDR333 Speicher mit einer CL2 Spezifikation wird sich von DDR266 mit CL2 absetzen können. Die hier verwendeten Apacer/Samsung Module liefen auf dem Asus P4S533 bei DDR333 nicht stabil mit der 2-2-2-5 Einstellung und bei DDR400 kam es selbst mit der defensiven 2.5-3-3-6 Einstellung zu Abbrüchen. Dies kann man jedoch nicht dem Board zur Last legen, der Speicher wurde schließlich außerhalb seiner Spezifikation betrieben.
Das Asus P4B533-E zeigt schon bei Sandra, daß es mit dem SiS 645DX mithalten kann - auch wenn dieser dank PC2700 den deutlich besseren Speicherdurchsatz hat. Im Vergleich mit den DDR266 Werten des Asus P4S533 ist zu beachten, daß auf dem SiS 645DX Mainboard schärfere Speichertimings verwendet werden konnten. Bei MadOnion's PCMark ist der Unterschied im Speicherbenchmark deutlich knapper und beim CPU Ergebnis sowie 3DMark2000 und 2001SE kann sich das Asus P4B533-E vor das Asus P4S533 setzen. Nur mit DDR400 hat das P4S533 noch einen Vorteil, diesen können wir aber nur bedingt werten, da das P4S533 mit unseren Speichermodulen bei DDR400 instabil lief. Ein ähnliches Bild bei den OpenGL Benchmarks und Cinebench: lediglich bei VulpineGL liegt das Asus P4B533-E zurück, bei den anderen Tests liegt es vorne. Bei TMPEG (Videobearbeitung) gelingt es dem Asus P4B533-E mit DRR266 sogar, das Asus P4S533 mit DDR400 zuschlagen. Dennoch: allzu weit liegen die Mainboards nicht auseinander und auch die Leistung des P4S533 ist gut.
MSI's 845E MAX2-BLR zeigt gute Benchmarks, kann mit dem Asus P4B533-E aber nicht ganz mithalten. Der Grund dafür sind die Werte beim Speicherdurchsatz, hier liegt MSI trotz schärferer Einstellungen im BIOS etwas zurückt. Auch bei TMPEG verliert das MSI zwei Sekunden. Alles kein Beinbruch, es läßt sich aber auch mehr erreichen, wie Asus zeigt. Allerdings legt Asus von Hause aus 2.6 Volt am Speicher an, MSI hält sich streng an die Spezifikationen und arbeitet mit 2.5 Volt Default.
MSI's 845E MAX liegt auf dem Niveau des MSI 845E MAX2-BLR und das kann sich durchaus sehen lassen. Die i845E Mainboards liegen alle recht eng beeinander. Ausstattung und Stabilität sowie Übertaktbarkeit (in der Praxis) sind für die Kaufentscheidung wichtiger als 100 Punkte bei 3DMark.
Auch das EPoX 4BEA-R liegt in der Performance dicht auf mit den i845E Mainboards von Asus und MSI. Wenn der Speicher auf 1,5-5-2-2 gesetzt wird - nur das EPoX 4-BEAR bietet CL1,5 Timings - setzt es sich fast immer an die Spitze der Benchmarks. Trotz der auf 2400 MHz übertakteten CPU und der extrem scharfen Speichereinstellungen, genügten dem EPoX 4BEA-R 1.50 Volt VCore und 2.50 Volt am Speicher. EPoX hat letzteren zwar per Default auf 2.60 Volt gejumpered, um die Stabilität des Mainboards zu testen, habe ich diesen jedoch sofort auf 2.50 Volt umgestellt. Der "Bär" ist also ein echtes Tweaker Mainboard!
Das Asus P4B533-V zeigt selbst mit onboard Grafik eine gute Performance. Der Intel i845G Chipsatz unterstützt zwar offiziell kein DDR333, in der Praxis ergaben sich jedoch keine Probleme. Mit DDR333 erreicht das Mainboard mit aktivierter onboard Grafik bessere Speicherbandbreiten als die Intel i845E Mitbewerber im Zusammenspiel mit DDR266, mit einer AGP Grafikkarte baut das Mainboard diesen Vorsprung sogar noch deutlich aus. Das Asus P4B533-V braucht sich auch beim Einsatz von DDR266 Speicher nicht zu verstecken, es wird jedoch überdeutlich, daß man dieses Mainboard tunlichst mit gutem DDR333 RAM betreiben sollte.
Die Performance der onboard Grafik liegt auf GeForce 2MX Niveau, die Darstellungsqualität ist gut, es gibt jedoch in Spielen und Benchmarks zuweilen noch Darstellungsfehler.
Das Albatron P4845G Pro II bietet ebenfalls onboard Grafik und erreicht ein ähnliches Niveau wie das Asus P4B533-V. Durch DDR354 (statt DDR333) hat das Albatron Mainboard leichte Vorteile im Vergleich mit dem Asus P4B533-V, aber auch die DDR266 Leistungen können durchaus überzeugen. Das Mainboard kann sich fast immer im vorderen Bereich plazieren, nur bei den Video Benchmarks und im Zusammenspiel von DDR266 und onboard Grafik fällt es etwas zurück. Keiner der i845E/i845G Kandidaten kann sich jedoch überzeugend absetzen und das Feld liegt sehr eng beieinander.
Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 38/40
21.08.2002 by doelf
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Fazit Asus P4S533:
Das Layout ist weitgehend gelungen, die Ausstattung ist auf den Budget-Sektor ausgelegt aber ausreichend, die Installation verlief problemlos, die Performance war ordentlich, an der Stabilität gibt es nichts auszusetzen und selbst beim Übertakten war das P4S533 der sprichtwörtliche Fels in der Brandung. Leider fehlt die Möglichkeit, den AGP/PCI Bus auf 66/33 MHz festzusetzen, wie es bei einigen Intel i845E Mainboards möglich ist. Der Preis ist mehr als fair und in der Summe ergeben sich für das Asus P4S533 92 Punkte. Der Test verlief über einen Zeitraum von drei Wochen und es war eine Freude mit diesem Mainboard zu arbeiten.

Für den Editor's Choice hat es gerade so nicht gereicht, da Asus die Möglichkeiten des SiS 645DX (8 PCI INTs) nicht voll ausnutzt und das Layout zwei kleinere Probleme aufweist.
Fazit Asus P4B533-E:
Das Layout ist gelungen aber dem CLEAR-CMOS Jumper vermisse ich mal wieder. Die vielen Jumper sind Geschmackssache, da man alle wichtigen Optionen auch im BIOS findet und alle Jumper dokumentiert sind, finde ich daran nichts Schlechtes. Die Ausstattung ist perfekt: 6x PCI, USB 2.0, Firewire, RAID, 6-Kanal Sound und onboard 10/100 MBit LAN - was will man mehr? Die Installation war ein Kinderspiel, die Performance ist gut. Auch an der Stabilität gibt es nichts auszusetzen, das P4B533-E bekommt hier 0.5 Punkte weniger als das P4S533, da sich letzteres beim Übertakten als wesentlich gutmütiger erwies und wir das SiS 645DX Mainboard im Langzeittest hatten. Wegen der nötigen Spannungserhöhungen beim Übertakten, erhält das Asus P4B533-E "nur" 4.5 Punkte, die Optionen an sich hätten 5 Punkte rechtfertigt, der Praxistest leider nicht. Der Preis des Asus P4B533-E ist mit 199 € für die RAID Varinate keinesfalls zu hoch gegriffen. Wer kein RAID braucht, spart 20 € und wer keinen Wert auf die anderen Features legt, ist mit dem P4S533 besser beraten. Das Asus P4B533-E erhält 94 Punkte und hat sich diese redlich verdient.

Wie schon das Asus P4S533 so erhält auch das Asus P4B533-E die Wertung "Gold". Asus hat leider nicht alle 8 PCI INTs des Intel i845E genutzt, den CLEAR-CMOS Jumper wieder einmal vergessen und - was den Ausschlag gab, dem P4B533-E keinen Editor's Choice zu geben - es fiel uns mit dem P4B533-E deutlich schwerer, außerhalb der Spezifikationen zu arbeiten. Sowohl CPU und Speicher benötigten zum Overclocking eine Spannungserhöhung und unsere Speichermodule liefen nicht stabil im 2-2-2-5 Timing. Innerhalb der Spezifikationen lief das Mainboard vorbildlich und die Ausstattung ist erstklassig - deshalb die "Gold"-Wertung.
Fazit MSI 845E MAX2-BLR:
Perfektes Layout und perfekte Ausstattung bis ins Details, das bringt das MSI 845E MAX2-BLR nach vorne. Zudem kann das Mainboard beim Übertakten unserer CPU voll und ganz überzeugen, auch wenn es auf absolute Hardcore-Overclocking Optionen verzichtet. Die Stabilität ist perfekt, wie auch beim Asus P4B533-E und P4S533, dafür gibt es 39 Punkte. Da wir das MSI 845E MAX2-BLR sehr ausführlich testen konnten und wegen seiner Gutmütigkeit beim Übertakten, gibt es noch 0.5 Punkte Bonus auf die Stabilität. Den letzten halben Punkt muß es sich nun im Langzeit Test verdienen. Der Preis liegt mit 195 € knapp unter der Firewire-Version des Asus P4B533-E und ist voll und ganz gerechtfertigt. Damit knackt MSI die 95 Punkte und das MSI 845E MAX2-BLR bekommt den Editor's Choice, zudem wird es in Zukunft als Referenzmainboard fungieren! Herzlichen Glückwunsch!

Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 39/40
21.08.2002 by doelf
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Fazit MSI 845E MAX:
Auch das MSI 845E MAX kann überzeugen. Im Vergleich zum MSI 845E MAX2-BLR spart man 60 €, bekommt dafür aber ein gleichwertiges Mainboard - nur eben weniger gut ausgestattet. Wer auf 6 Kanal-Sound, RAID, LAN und Bluetooth verzichten kann oder diese Features lieber mit PCI Karten abdeckt, kann hier getrost zugreifen. Mit 93 Punkten bekommt das MSI 845E MAX eine Gold-Wertung:

Fazit EPoX 4BEA-R:
Das EPoX 4BEA-R bietet keine Mode-Features wie Bluetooth oder Firewire, das können wir verschmerzen. Aber nur ein IDE-Kabel, keine digitalen Anschlüsse für den onboard Sound sowie der fehlende Adapter für die USB Anschlüsse 5+6 sorgen für eine Abwertung bei der Ausstattung. Der vollwertige Highpoint RAID-Controller versöhnt uns ein wenig.
Auch das Layout ist keinesfalls optimal: IDE Anschlüsse und der ATX Stromanschluß liegen ungünstig und der Raum, den das breite Mainboard bietet, hätte besser ausgenutzt werden können. Gerade in engen Gehäusen werden die IDE Anschlüsse zum Ärgernis, beim Einsatz einer GeForce 4 Ti4400 oder 4600 entpuppt sich die Lage der Secondary IDE als echte Katastrophe.
An Stabilität, Performance und Overclocking Features gibt es nichts auszusetzen, alles top! Auch der Preis ist mit ca. 165 € wirklich fair. Bleibt noch das Problem, daß unsere Testsamples abgeraucht sind. Wie soll man das nun bewerten. Das zweite Mainboard kam ohne Probleme durch unseren Test, danach lief dann aber nichts mehr. Ein Fehler beim Ausbauen? Möglich. Allerdings war ich geerdet und das Mainboard weist keine Beschädigungen aus. Zudem habe ich in der Zwischenzeit 3 Asus, 2 MSI und ein Albatron Mainboard durch das Testsystem gejagt. Einziges Ausfall: 2x EPoX 4BEA-R. Mit 92.5 Punkten käme das EPoX 4BEA-R auf eine Gold-Wertung. Bis die Ausfälle eindeutig geklärt sind, setzen wir diese Wertung jedoch aus.
Fazit Asus P4B533-V:
Das Asus P4B533-V bietet weder Firewire, noch Bluetooth noch RAID. Dafür bekommt man eine gute onboard Grafik, Intel LAN und funktionsfähige DDR333 Einstellungen sowie eine sehr gute Performance. Auch wer die onboard Grafik nicht unbedingt braucht, dafür aber DDR333 lieber mit einem Intel Chipsatz betreiben will und auf Overclocking wert legt, sollte sich diese Platine ansehen, sofern er auf RAID verzichten kann. Neben dem Overclocker richtet sich das Asus P4B533-V aber auch an Firmen, denn onboard Grafik, Netzwerk und Sound sind dort gerne gesehen.
Wie beim Asus P4B533-E, so legt Asus auch beim P4B533-V leicht erhöhte Spannungen an, auch unsere Test CPU brauchte auf dem Asus P4B533-V etwas mehr Volt als bei MSI und EPoX. Die Wertung bei Stabilität liegt aus diesem Grund "nur" bei 39 Punkten.
Das Asus P4B533-V erreicht 94 Punkte - genau wie das Asus P4B533-E. Damit erhält auch dieses Mainboard Gold.

Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 40/40
21.08.2002 by doelf
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Fazit Albatron PX845G Pro II:
Das erste Albatron Mainboard in unserem Testcenter schlägt sich gut, sehr gut sogar. Die Ausstattung ist umfassend: onboard VGA, LAN, Sound sowie RAID. Zudem legt Albatron satte 3 ATA100 Kabel bei und macht alle 6 USB 2.0 Anschlüsse zugänglich - bravo! Das BIOS beinhaltet umfangreiche Overclocking Optionen, beim Einsatz eines Intel Pentium 4 mit 2,26 GHz war bei einem Prozessortakt von 2,82 GHz und einem Systembus von 4x166 sogar der Speichertakt DDR415 mit einem Speicherriegel nutzbar - das Albatron P4X845G Pro II ist ein absolutes Highlight für Overclocker!
Auf der anderen Seite bietet es sich aufgrund seiner Ausstattung ebenfalls für Firmen an, die ein leises Arbeitssystem (passive Northbridgekühlung) mit umfangreichen onboard Komponenten einsetzen wollen. Albatron ist noch recht neu im Mainboard Markt und die europäische Support Seite befindet sich noch im Aufbau. An BIOS Updates wird bereits fleißig gearbeitet, das Treiberpaket beinhaltet derzeit die komplette CD und ist mehr als 120 MB groß - das ist indiskutabel.
Die Stabilität des Albatron PX845G Pro II war top, nur das Beta BIOS erwies sich als Fehlgriff. Aber das dürfen wir nicht überbewerten, denn dieses BIOS war für uns und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Der Preisvergleich fällt schwer, denn bisher konnte ich nur US Preise für das Mainboard finden. Dabei lag es unter dem Asus P4B533-V, bietet aber die bessere Ausstattung.
Gute zwei Wochen habe ich mit diesem Mainboard verbracht und ich werde diese in unserem P4/DDR Testsystem weiter verlängern. Denn alles zusammengerechnet gibt satte 95.5 Punkte und damit setzt sich das Albatron PX845G Pro II an die Spitze des Roundups und erhält den Editor's Choice!

Die Bewertung im Überblick:
| Asus P4S533 SiS 645DX | Asus P4B533-E Intel i845E | MSI 845E MAX2 Intel i845E | MSI 845E MAX Intel i845E | EPoX 4-BEAR Intel i845E | Asus P4B533-V Intel i845G | Albatron P4845G ProII Intel i845G | |
| Layout (max 5) | 4.0 | 4.5 | 5.0 | 4.0 | 3.0* | 4.0 | 5.0 |
| Ausstattung (max 5) | 3.5 | 5.0 | 5.0 | 3.5 | 4.0* | 4.0 | 4.5 |
| Installation (max 5) | 5.0 | 5.0 | 5.0 | 5.0 | 4.0* | 5.0 | 5.0 |
| Performance (max 25) | 22.0 | 23.0 | 22.5 | 22.5 | 23.0* | 23.5 | 23.0 |
| Stabilität (max 40) | 39.5 | 39.0 | 39.5 | 39.5 | 39.5* | 39.0 | 39.0 |
| Übertakten (max 5) | 4.5 | 4.5 | 4.5 | 4.5 | 5.0* | 5.0 | 5.0 |
| Preis (max 15) | 14.0 | 13.0 | 13.5 | 14.0 | 14.0* | 13.5 | 14.0 |
| Summe (max 100) | 92.5 | 94.0 | 95.0 | 93.0 | 92.5* | 94.0 | 95.5 |
Danksagung
Wir möchten uns herzlichst bei allen Firmen bedanken, die diesen Test möglich gemacht haben:
www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-p4-6-2002-print.phtml