Fazit
Im Gegensatz zur ATi Radeon HD 4770 ist die Radeon HD 4670 kein Überflieger, vermag in Form der Sapphire HD 4670 Ultimate Edition aber dennoch zu gefallen. Ihr passiver Heatpipe-Kühler ermöglicht einen lautlosen Betrieb und hält die GPU auch bei Dauerbelastung durch Furmark unter 85°C. Zugleich bietet die Grafikkarte nicht nur einen DVI-Anschluss und den VGA-Ausgang für ältere Bildschirme, sondern auch eine HDMI-Buchse, welche Bild und Ton digtal zum Fernseher oder Monitor schickt. Die beiden digitalen Ausgänge unterstützen den Kopierschutz HDCP, so dass dem Filmgenuss nichts mehr im Wege steht. Denn die ATi Radeon HD 4770 greift dem Prozessor sowohl bei der Wiedergabe von MPEG2-Videos (z.B. DVDs) als auch beim Abspielen hochauflösender Inhalte (z.B. Blu-ray) unter die Arme. Full-HD (1080p) wird dabei ebenso unterstützt wie das Upscaling bis auf 2560 x 1600 Bildpunkte. Leider liefert Sapphire bei der Variante "Lite Retail" keine Abspielsoftware mit.
Im 2D-Betrieb zeigt die Sapphire HD 4670 Ultimate Edition einen sehr geringen Stromverbrauch, bei 3D-Last durch Furmark schlägt sich dann allerdings NVIDIAs GeForce 9600 GT ein wenig besser. Was die 3D-Leistung betrifft, so kann man Spiele wie "Assassin's Creed", "X3 Terran Conflict" und "Company Of Heroes" durchaus mit 1680 x 1050 Bildpunkten spielen, doch wer die Kantenglättung zuschaltet, sollte die Auflösung etwas geringer wählen. Titel mit extrem hohen Anforderungen wie "S.T.A.L.K.E.R. Clear Sky" und "Crysis" sollten auch ohne Kantenglättung mit geringeren Auflösungen gespielt werden. Wer seine Hoffnung auf das Übertaktungspotential der Karte setzt, wird enttäuscht, denn dieses ist gering. In erster Linie richtet sich die lautlose Sapphire HD 4670 Ultimate Edition an Multimedia-Nutzer, die nur gelegentlich spielen und daher auf die volle Grafikpracht verzichten können. Zum Ladenpreis von 75,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer ist diese Grafikkarte jedenfalls ein gutes Angebot.
Unser Dank gilt:

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21.05.2012 22:29:30
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