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Springdale Deluxe: Albatron PX865PE Pro II vs. AOpen AX4SPE Max - 1/25
13.06.2003 by doelf
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UPDATE: 08.10.2003
Wir haben uns das Albatron i865PE noch einmal in einem kurzen Nachtest angesehen. Hierbei wurde das BIOS 65pe103b sowie die VIA Envy24PT Audio-Treiber der Version V130d verwendet:
Unsere NVIDIA GeForce 4Ti4800SE und GeForce 4Ti4800 laufen auf dem Testboard nicht, dies scheint ein Problem unseres Testmusters zu sein.
Nachdem wir uns zum Launch des Intel i865 "Springdale" Chipsatzes das Intel D865GBF Mainboard mit onboard Grafik angesehen hatten, wenden wir uns nun der i865PE Variante des "Springdale" zu und betrachten zwei ganz besondere Mainboards: das Albatron PX865PE Pro II sowie AOpens AX4SPE MAX. Beide Kandidaten feuern ein wahres Ausstattungsfeuerwerk ab, welches Erweiterungskarten recht sinnlos erscheinen läßt.

Das Albatron PX865PE Pro II bietet eine sehr umfangreiche Ausstattung...

...und AOpen quetscht nicht weniger in eine etwas enge Verpackung!
Ausstattung
Vergleichen wir doch einmal die Ausstattung:
| Albatron PX865PE Pro II | AOpens AX4SPE MAX | |
| CPU | 400/533/800 MHz FSB | 400/533/800 MHz FSB |
| RAM | DDR 266/333/400 Dual Channel | DDR 266/333/400 Dual Channel |
| PCI | 5 | 6 |
| USB 2.0 | 8 (6 nutzbar) | 8 (8 nutzbar) |
| Firewire | ja | ja |
| LAN | Gigabit LAN | Gigabit LAN |
| Sound | 7.1, digital in/out | 5.1, digital in/out |
| RAID | P-ATA S-ATA | S-ATA S-ATA |
| BIOS | Dual BIOS | Dual BIOS |
Der i865PE Chipsatz unterstützt alle Sockel 478 CPUs, also sowohl die Modelle mit 400 MHz FSB (Celeron, Pentium 4) als auch 533 MHz (Pentium 4) und die neuen 800 MHz Pentium 4C Prozessoren. Aus diesem Grund kann auch DDR266, 333 sowie 400 Speicher zum Einsatz kommen, werden zwei gleiche Module eingesetzt, so ist auch Dual Channel Betrieb möglich. Maximal ist ein Speicherausbau von satten 4 GB möglich. Im Gegensatz zum Canterwood Chipsatz entpuppt sich der Springdale als Allrounder. Lediglich die Unterstützung für ECC-Speicher sowie der PAT-Modus fehlen dem Springdale, doch gerade was den Performance Acceleration Mode betrifft, hat uns Asus ja eines Besseren belehrt. Auch bei Albatron und AOpen haben wir bezüglich PAT nachgefragt, dazu jedoch später mehr. Auch der Springdale-Chipsatz unterstützt lediglich AGP 4x und 8x Karten (1,5 oder 0,8 Volt), Grafikkarten mit 3,3 Volt würden die Mainboards beschädigen, weshalb sowohl Albatron als auch AOpen ihre Mainboards mit einer Schutzschaltung versehen haben. Wird die falsche Grafikkarte eingesetzt, startet das System nicht.
Doch auch wenn beide Kandidaten ähnlich viel zu bieten haben, so stecken die Unterschiede im Detail. Betrachten wir zunächst das Albatron PX865PE Pro II.
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Das Albatron PX865PE Pro II
Es ist schon etwas seltsam, denn Blau ist Albatrons "Hausfarbe" und dennoch ist das Albatron PX865PE Pro II die erste blaue Platine, die wir von dem taiwanesischen Newcomer erhalten (bisher mußten wir mit Braun, Silber und Schwarz Vorlieb nehmen).
Beginnen wir den Platinenrundgang am ATX-Panel: Hier finden wir die üblichen Anschlüsse - PS/2, LPT, COM1, 2x USB 2.0 und LAN. Die zweite serielle Schnittstelle befindet sich zusammen mit dem Gameport auf einem beigelegten Soltblech. Die beiden Reihen Audio-Anschlüsse fallen sofort ins Auge, vier Anschlüsse dienen der 8-Kanal Wiedergabe, zudem finden wir noch einen Line- sowie einen Mikro-Eingang. Ein weiteres Slotblech bietet einen zweiten Mikrophon-Anschluß, einen Kopfhörer-Anschluß sowie die digitalen Ein- und Ausgänge - jeweils koaxial und optisch ausgeführt!
Ein drittes Slotbelch führt vier weitere USB 2.0 Buchsen nach außen - USB 7 und 8 bleiben somit für die Frontanschlüsse des Gehäuses übrig. Schließlich finden wir noch ein viertes Slotblech für die Firewire-Schnittstellen. Es wäre sicherlich geschickter gewesen, den einen oder anderen Anschluß noch auf das ATX-Panel zu packen - zumal dort der Platz des COM2 frei bleibt - andererseits wollen wir uns hier nicht über die hervorragende Ausstattung des Albatron PX865PE Pro II beklagen.
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Das Albatron PX865PE Pro II bietet viel und wirkt somit auch recht voll. Dies zeigt sich vor allem zwischen CPU, Northbridge und AGP. Während viel Platz zwischen CPU und Speicher bleibt und auch die Speicherbausteine - mit etwas Mühe - bei eingebauter Grafikkarte gewechselt werden können, wird es im Bereich der um 45 Grad gedrehten Northbridge eng. Dies sollte für CPU-Kühler kein Problem darstellen, doch Grafikkarten mit aufwendiger Kühlung auf der Oberseite könnten zu einem Problem werden.
Den Lüfter, den Albatron auf der Northbridge einsetzt, hat man mit drei blauen Leuchtdioden ausgestattet. Im Gegensatz zu dem Lüfter auf dem Albatron PX845PEV-800 blinken die LEDs dieses mal nicht, was eine wahre Wohltat ist. Noch besser hätte uns allerdings eine passive Kühlung gefallen, denn zwei Lüfter, die dicht nebeneinander nach unten blasen, ergeben wenig Sinn und deutliche Luftverwirbelungen.
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Die IDE-Anschlüsse liegen - wie auch der ATX-Stromanschluß - neben den Speicherbänken, das ist praktisch. Die beiden Anschlüsse des Promise PDC20276 ATA133 RAID Controllers finden wir parallel zu PCI 4 und 5 angeordnet, das ist bei sehr langen PCI-Karten etwas problematisch und erfordert in einigen Gehäusen längere IDE-Kabel (z.B. wenn die Festplatten gekühlt in 5 1/4 Zoll Schächten verbaut werden). Dennoch ist diese Anordnung sinnvoll.
Hinter PCI 1 und 3 finden wir die USB-Anschlüsse 3 bis 8. Die USB-Käbelchen werden zwar kaum zum Problem werden, der Einbau von PCI-Karten wird durch die Verkabelung an dieser Stelle jedoch nicht gerade vereinfacht.
Statt des sechsten PCI Steckplatzes finden wir auf dem Albatron PX865PE Pro II an dieser Stelle das Dual BIOS, die Firewire Anschlüsse sowie den Floppy Anschluß. Letzterer liegt dort wirklich selten dämlich - dies war zumindest mein erster Gedanke, bis ich das Mainboard verbaute. Wenn man das Anschlußkabel des Diskettenlaufwerks nämlich unter dem Mainboard entlang führt, wirkt urplötzlich alles viel aufgeräumter. Dennoch: einen sechsten PCI-Steckplatz hätten wir gerne gesehen! Noch ein Wort zum Dual-BIOS: Sollte ein BIOS Baustein durch einen mißlungenen Flash-Versuch außer Betrieb sein, läßt sich das Mainboard mit dem zweiten BIOS starten. Zudem braucht man für ein BIOS Update keine DOS-Disketten mehr, einfach die Diskette mit dem ausgepackten BIOS nebst Flashsoftware einlegen und ALT-F2 beim Systemstart drückten und das BIOS Update läuft an.
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Während sich die ICH5-R Southbridge für S-ATA RAID verantwortlich zeigt, bietet ein Promise PDC20276 Kompatibilität für alte P-ATA RAID Arrays. Allerdings unterstützt die Light-Version des ATA133-Controllers lediglich die RAID Modi 0 und 1 für die Master-Laufwerke, ATAPI Laufwerke - etwa CD- oder DVD-Laufwerke - werden gar nicht unterstützt. Zudem bleibt zu bedenken, daß der Promise PDC20276 über den PCI-Bus angeschlossen wird, während S-ATA RAID direkt in der ICH integriert wurde und dem PCI-Bus somit nicht zur Last fällt!
Links neben den BIOS Bausteinen finden wir einen VIA VT1616 Codec, den "VIA Six-TRAC" Chip. Dieser zeigt sich für 6-Kanal Sound verantwortlich und wird durch den VIA VT1720, welchen wir rechts vom Floppy-Anschluß finden, aufgewertet, so daß 8 Kanäle sowie digitale Ein- und Ausgänge möglich werden. Der Envy24PT ist ein PCI Multi-Channel Audio Controller, welcher mit 24 Bit Auflösung und 96 kHz Samplingrate arbeitet.
Mit dem VIA VT6307 finden wir noch einen weiteren VIA Chip auf diesem Mainboard. Der VIA VT6307 stellt die beiden Firewire/IEEE 1394 Anschlüsse zur Verfügung.
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Mit dem Intel i82547EI, der sich in Höhe des ersten PCI Slots findet, verbaut Albatron eine hochwertige Gigabit-LAN Lösung, die per CSA (Communications Streaming Achitecture) mit einer Bandbreite von 266MB/s zum Memory Controller Hub (MCH) direkten Zugriff auf den System-Speicher erhält. Der PCI-Bus, der gerade einmal 133MB/s bewältigen kann, wird somit bei Netzwerkzugriffen nicht mehr belastet.
Neben dem CPU Sockel finden wir einen Analog Devices ADP3180, welcher die Stromversorgung steuert. Auch ein Attansic ATXP6 wurde hier verbaut, welcher die Overclocking Optionen zur Verfügung stellt.
Unterhalb der BIOS Batterie finden wir einen WL2250AM-005, der die "Voice Genie" Diagnose des Mainboards steuert. Diese sagt unter anderem auch in deutscher oder englischer Sprache Probleme beim Systemstart an, etwa wenn keine Grafikkarte eingesetzt wurde.
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Das BIOS
Im BIOS finden wir - wie bei Albatron üblich - unzählige Tuning-Einstellungen:

Das Albatron PX865PE Pro II wurde sauber getaktet (Anzeige 4 x 33,33 = 133,33 MHz)
Overclocking
Mit einer CPU Host Frequency von 250 MHz war es möglich mit 1000 MHz FSB, 400 MHz Speicher (DDR:CPU Ratio 1.60x) sowie 3 GHz CPU Takt stabil zu arbeiten (hierbei wurde eine 2,4 GHz Pentium 4C CPU verwendet). Bei 275 MHz CPU Host Frequency (FSB 1100 MHz, RAM 366 MHz, CPU 3.3 GHz) wurde das System sehr schnell instabil und Prime95 erzeugte Rechenfehler. Mit 260 MHz beendete sich 3DMark2001SE vorzeitig. Dies entspricht in etwa den Messungen, die wir auf dem AOpen AX4SPE Max durchgeführt hatten. Auf beiden Mainboards wurden auch beim Übertakten die Defaut-Voltages angelegt, wer hier mehr wagt, kann durchaus noch höhere Werte erzielen.
Übrigens war auch ein stabiler Betrieb der beiden Test CPUs (P4C 2,4 GHz sowie P4C 3,0 GHz) bei lediglich 1,25 Volt VCore möglich (Default wären 1,525 bzw. 1,55 Volt). Hiermit konnte die Core-Temperatur bei Vollast um 4-6° gesenkt werden.
Wer beim Übertakten zu stürmisch ist, wird sich ebenfalls freuen. Das Albatron PX865PE Pro II kam im Test immer ins BIOS und hatte lediglich CPU und Speicher wieder auf normale Werte zurück gesetzt.
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Die IRQ Verteilung des Albatron PX865PE Pro II:
| IRG 16 | IRQ 17 | IRQ 18 | IRQ 19 | IRQ 20 | IRQ 21 | IRQ 22 | IRQ 23 | |
| AGP/VGA | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | - | - | - | X | - | - | - |
| PCI#3 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| PCI#4 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| PCI#5 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#D | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| LAN | - | - | X | - | - | - | - | - |
| Firewire | - | - | - | - | - | - | X | - |
| Audio | - | X | - | - | - | - | - | - |
| RAID | - | - | - | - | - | X | - | - |
Onboard Audio, RAID und Firewire bekommen einen eigenen IRQ und die PCI Karten müssen sich die Ressourcen untereinander ebenfalls nicht teilen - lediglich PCI #1 und die AGP Grafikkarte werden auf einem IRQ zusammengelegt. Für kritische Karten bleibt der PCI #2, der seinen IRQ nicht mit onboard Komponenten teilen muß. Die Verteilung ist recht gut gelungen.
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Stabilität
Das Albatron PX865PE Pro II wurde unter "normalen" Bedingungen im DDR320 sowie DDR400 Dual Channel Modus getestet, ein weiterer Durchlauf erfolgte mit DDR400 Dual Channel sowie "Performance Enhancement Mode" auf ENABLED, was dem PAT Modus des Intel Canterwood gleicht.
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Das AOpen AX4SPE Max
AOpen setzt seit langer Zeit auf schwarze Platinen und so ist dann auch das AOpen AX4SPE Max schwarz. Das Mainboard wirkt trotzt seiner umfangreichen Ausstattung recht aufgeräumt. Beginnen wir auch hier beim ATX-Panel:
Hier finden wir zwei PS/2, zwei serielle sowie einen parallelen Anschluß, sechs USB 2.0 Buchsen, LAN und die Audio-Ports. Die digitalen Ein- und Ausgänge (optisch wie koaxial) hat AOpen auf ein eigenes Slotblech ausgelagert, ein zweites Slotblech bietet zwei weitere USB 2.0 Anschlüsse sowie den Gameport und auf dem dritten Slotblech werden die Firewire-Ports nach außen geführt.
Die Ausstattung ist somit recht komplett, wer allerdings den 6-Kanal Sound nutzt, muß hierfür die beiden Eingänge (Line/Mic) opfern. Die Konfiguration der Audio-Anschlüsse erfolgt über den Treiber.
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Im Gegensatz zu Albatron hat AOpen den Kühler auf der MCH (der Northbridge) nicht gedreht, sondern parallel zu AGP und CPU Sockel verbaut. Die Northbridge wurde - wie man auf dem Foto sehen kann - dennoch um 45° gedreht. Sehr positiv finden wir den passiven Kühlkörper, der leiser und ausfallsicherer ist als ein Lüfterchen und dennoch völlig ausreicht. Das verschraubte Retentionmodul bereitete Kühlern von Intel, Titan sowie Thermalright keinerlei Probleme.
Der ATX-Stromanschluß befindet sich hinter den Speicherbänken, die Laufwerksanschlüsse liegen hinter den PCI-Steckplätzen. Für sehr lange PCI-Karten bleiben somit nur PCI #5 und #6 übrig. Erfreut nahmen wir natürlich auch den sechsten PCI-Steckplatz zur Kenntnis.
Zwischen der Grafikkarte und den Speicherriegeln wird es eng, doch bei 6 PCI-Slots bliebt AOpen auch nicht sonderlich viel Spielraum.
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Auch AOpen setzt die ICH5R als Southbridge ein und kann somit Serial-ATA RAID bieten, diese Anschlüsse sitzen zwischen den ATA100 Anschlüssen und den BIOS Bausteinen. AOpen geht jedoch noch einen Schritt weiter und bietet zudem einen zweiten Serial-ATA RAID Controller an: Der Silicon Image Sil3112ACT144 findet sich rechts neben dem sechsten PCI Steckplatz und seine Anschlüsse sitzen direkt unter dem Controller-Chip. Da S-ATA Festplatten derzeit selten und teuer sind und viele Nutzer ihr altes RAID Array bzw. zumindest dessen Festplatten weiternutzen möchten, finden wir AOpens Umsetzung zwar sehr zukunftssicher, für Aufrüster ist sie jedoch weniger geeignet.
Rechts unten auf dem AOpen AX4SPE Max befinden sich zwei BIOS Bausteine. Wie bei Albatron, so kann auch das AOpen AX4SPE Max nach einem mißglückten BIOS Update mit dem zweiten BIOS starten.
Der Broadcom BCM5702WKFB (sitzt vor dem AGP Steckplatz) bietet Gigabit LAN, allerdings wird dieser Chip per PCI und nicht per CSA angebunden. Somit bekommt der Netzwerkrenner maximal 133MB/s Bandbreite (geteilt mit allen anderen PCI-Komponenten) statt 266MB/s exklusiv.
Im Bereich des Retention Modules finden wir einen Chip der taiwanesischen Firma Attansic, den ATXP6. Dieser ist auf dem AOpen AX4SPE Max - wie auch auf dem Albatron PX865PE Pro II - für das Overclocking zuständig.
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Die Firewire/IEEE 1394-Anschlüsse hat AOpen mit einen Agere FW323-06 umgesetzt. Dieser Chip befindet sich links von den BIOS Bausteinen. Für den Sound zeigt sich ein Realtek ALC650 verantwortlich, der eine ordentliche Leistung bietet, der VIA Envy24 Soundlösung des Albatron PX865PE Pro II jedoch nicht das Wasser reichen kann. Andererseits sind die Realtek-Treiber bereits ausgereift.
AOpen hat eine 4-phasige Stromversorgung auf dem AOpen AX4SPE Max verwirklicht, welche V4 Power Engine getauft wurde. Hierfür kommt ein Semtech SC2643VX (Multiphase DC-to-DC Controller) gepaart mit vier SC1211S High-Speed MOSFET Drivern zum Einsatz.
Bleiben noch ein ITE IT8712F-A (I/O und Monitoring) sowie ein Winbond W83303D (Advanced ACPI-STR Controller und DDR Bus Termination Regulator) zu erwähnen.
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Das BIOS
Die Tuning-Optionen im BIOS gleichen denen auf dem Albatron PX865PE Pro II:

Auch AOpen taktet das AX4SPE Max sauber (Anzeige 4 x 33,33 = 133,33 MHz)
Unter den Namen SilentBIOS und SilentTek vereinigt AOpen eine intelligente Kombination aus Hardware, BIOS und Software. Alle Lüfter, die an das Mainboard angeschlossen werden, können per Software gesteuert werden. Wie diese Steuerung ablaufen soll, kann der Benutzer weitgehend selber festlegen. Wird z.B. die CPU beim Video-Encoden unter Volllast gesetzt und mehr Hitze in das Gehäuse abgegeben, so drehen die Lüfter schneller. Arbeitet man hingegen mit der Textverarbeitung und erzeugt kaum Systemlast, werden die Lüfter heruntergeregelt. Somit ist sichergestellt, daß nur dann Lärm entsteht (und von den Lüftern viel Strom verbraucht wird), wenn dies auch wirklich nötig ist. Als zusätzliches Bonbon kann auch die Drehzahl von CD-Laufwerken reguliert werden, die bei maximaler Umdrehungszahl viel zu oft viel zu laut werden.
Der "JukeBox CD-Player" erlaubt es, bereits auf der BIOS Ebene Audio-CDs abzuspielen. Dies funktionierte - im Gegensatz zum Asus P4C800 - problemlos. Mit "Dr Voice II" gibt es zudem eine akkustische POST-Diagnose und per "EzRestore" ist die Wiederherstellung eines kaputten Betriebsystems ein Kinderspiel.
Overclocking
Konnten 1000 MHz FSB noch stabil betrieben werden (4x 250 MHz, 2.4 GHz@3.0 GHz, DDR400), so wurde es darüberhinaus schnell eng. Jenseits der 260 MHz-Marke konnte mit unserer Konfiguration kein stabiler Betrieb erreicht werden. Allerdings funktionierten auch auf dem AOpen AX4SPE Max beide CPUs (P4C 2,4 und P4C 3,0) bei lediglich 1,25V VCore einwandfrei.
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AOpen AX4SPE Max
| IRG 16 | IRQ 17 | IRQ 18 | IRQ 19 | IRQ 20 | IRQ 21 | IRQ 22 | IRQ 23 | |
| AGP/VGA | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#1 | X | - | - | - | - | - | - | - |
| PCI#2 | - | X | - | - | - | - | - | - |
| PCI#3 | - | - | X | - | - | - | - | - |
| PCI#4 | - | - | - | X | - | - | - | - |
| PCI#5 | - | - | - | - | X | - | - | - |
| PCI#6 | - | - | - | - | - | X | - | - |
| USB#A | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#B | X | - | - | - | - | - | - | - |
| USB#C | - | - | X | - | - | - | - | - |
| USB#D | - | - | - | X | - | - | - | - |
| USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | X |
| LAN | - | - | - | - | - | - | X | - |
| Firewire | - | - | - | - | - | X | - | - |
| Audio | - | X | - | - | - | - | - | - |
| RAID | - | - | - | - | - | - | - | X |
Auch beim AOpen AX4SPE Max teilen sich PCI #1 und der AGP Steckplatz einen IRQ, die PCI Karten müssen sich untereinander die Ressourcen jedoch nicht teilen. Der Gigabit-LAN Controller erhält einen eigenen IRQ und PCI #5 eignet sich für besonders störrische PCI-Karten, da auch dieser Steckplatz seine Ressourcen nicht mit anderen onboard Komponenten teilen muß. Auch diese Verteilung ist gut gelungen.
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Stabilität
Das AOpen AX4SPE Max wurde unter "normalen" Bedingungen im DDR320 sowie DDR400 Dual Channel Modus getestet, ein weiterer Durchlauf erfolgte mit DDR400 Dual Channel sowie "Fast Chip Select/Performance Boosting Engine" auf ENABLED, was dem PAT Modus des Intel Canterwood gleicht.
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RightMark Audio Analyzer
| RightMarkt 5.0 | Albatron PX865PE Pro II | AOpen AX4SPE Max | Philips AE PCI-Karte |
| Frequency response, dB Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz (geringere Abweichungen sind besser) |
+0.09;-0.65 | +0.38;-0.30 | +0.09;-0.85 |
| Noise level, Eigen-Rauschpegel, dBA (niedrigere Werte sind besser) |
-88.6 | -67.0 | -88.3 |
| Dynamic range, Dynamik-Bereich, dBA (größere Werte sind besser) |
88.2 | 67.0 | 86.3 |
| Total Harmonic Distortion (Klirrfaktor) % (niedrigere Werte besser) |
0.026 | 0.033 | 0.020 |
| Intermodulation distortion, % (kleinere Werte sind besser) |
0.042 | 0.683 | 6.672 |
| Stereo crosstalk (Übersprechen), dB (niedrigere Werte besser) |
-69.9 | -70.5 | -87.0 |
Albatron kombiniert VIAs VT1616 (Six-TRAC) mit dem VIA Envy24PT PCI Multi-Channel Audio Controller und erreicht auf diese Weise 7.1 Kanäle sowie 24 Bit Auflösung bei 96 kHz. Das sieht nicht nur auf dem Papier gut aus, es hört sich auch gut an. Allerdings hat man den linken und rechten Stereokanal vertauscht, ob dies ein Treiber-Bug ist oder ein Verdrahtungsfehler, können wir derzeit noch nicht genau sagen. Weiterhin war unter Windows 2000 nur 5.1 Ausgabe und nicht 7.1 möglich, zudem kam kein Signal über den coaxilen Digital-Eingang an und Aufnahmen vom optischen Eingang zeigten sehr viele und deutlich wahrnehmbare Knackser. Abgesehen von diesen Treiberbugs (wir warten noch auf den Final Treiber von VIA) macht der Sound einen wirklich guten Eindruck. Alle Werte liegen im grünen Bereich und können locker mit einer teuren Soundkarte mithalten. Allerdings könnte der Stereo Crosstalk noch etwas geringer ausfallen.
Der Realtek ALC650 auf dem AOpen AX4SPE Max kann nicht ganz überzeugen. Die Intermodulation Distortion ist zu hoch und auch der Eigen-Rauschpegel sowie der Dynamik-Bereich erweisen sich als mäßig. Allerdings ist der Sound für normale Zwecke wirklich brauchbar und Treiber und Anschlüsse arbeiten hier fehlerfrei. Den Vogel schießt allerdings die Philips AE, die als hochwertige Soundkarte erwartungsgemäß gute Ergebnisse liefert, im Bereich Intermodulation distortion jedoch völlig versagt. Der gemessene Wert von 6.672% ist indiskutabel!
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Das Testsetup:
USB 2.0 und Firewire Performance
| SiSoft Sandra 8.59 | Punktzahl | Sequential Read | Sequential Write |
| Albatron PX865PE Pro II USB 2.0 |
13041 | 19 MB/s | 18 MB/s |
| Albatron PX865PE Pro II Firewire |
13055 | 19 MB/s | 18 MB/s |
| AOpen AX4SPE Max USB 2.0 |
13386 | 19 MB/s | 18 MB/s |
| AOpen AX4SPE Max Firewire |
13453 | 19 MB/s | 19 MB/s |
Firewire mochte das AOpen AX4SPE Max zunächst nicht so recht. Der erste Kontakt mit unserem Firewire-Festplatte führte prompt zur Arbeitsverweigerung, die erst nach einem Neustart den Benchmark möglich machte. Als SiSoft Sandra dann später geschlossen wurde, hängte sich die Software auf. Nach einigen Treiberupdates funktionierte Firewire einwandfrei. Auf dem Albatron PX865PE Pro II gab es keine Probleme.
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| Sandra 2002.1.8.59 |
Dhrystone | Whetstone | INT/SSE | FPU/SSE | Mem/INT | Mem/FPU |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 PEM* |
6937 | 2340/6120 | 14065 | 21963 | 4626 | 4629 |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 |
6911 | 2315/6117 | 14067 | 21984 | 4247 | 4229 |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR320 2,5-7-3-3 |
6940 | 2342/6122 | 14086 | 21996 | 4075 | 4041 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 PBE* |
6926 | 2430/6127 | 14147 | 22056 | 4641 | 4643 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 |
6894 | 2430/6135 | 14145 | 22124 | 4301 | 4239 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR320 2,5-7-3-3 |
6950 | 2431/6145 | 14129 | 22103 | 4104 | 4055 |
| Albatron PX845PEV-800 P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-3-3 |
6883 | 2419/5997 | 14062 | 22266 | 3018 | 3020 |
Die Benchmarks zeigen, daß man den "alten" i845PE noch nicht abschreiben sollte. Die CPU Leistung liegt auf Springdale Niveau, die Speicherleistung kann aber trotz DDR400 nicht an die Springdale Mainboards heranreichen. Diese profitieren deutlich vom Dual Channel Betrieb - auch wenn "lediglich" DDR333/PC2700 Speicher zum Einsatz kommt, der - bedingt durch den Chipsatz - mit 320 MHz getaktet wird.
* Allerdings geht erst dann so richtig die Post ab, wenn auf dem Albatron PX865PE Pro II der "Performance Enhancement Mode" zum Einsatz kommt oder auf dem AOpen AX4SPE Max die "Performance Boosting Engine" angeworfen wird. Kein Zweifel, Intel nennt diesen Bypass beim Canterwood Chipsatz PAT!
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| FutureMark | PCMark2002/CPU | PCMark2002/MEM | 3DMark2001SE |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 PEM* |
5472 | 8298 | 9843 |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 |
5457 | 7543 | 9657 |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR320 2,5-7-3-3 |
5452 | 7005 | 9599 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 PBE* |
5469 | 8286 | 9803 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 |
5455 | 7534 | 9645 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR320 2,5-7-3-3 |
5448 | 6997 | 9586 |
| Albatron PX845PEV-800 P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-3-3 |
5606 | 6678 | 9133 |
Verwunderung löst PCMark2002 aus: Das Albatron PX845PEV-800 mit dem i845PE Chipsatz liegt bei der CPU Leistung klar vorne und auch der Speicherdurchsatz sieht sehr gut aus. Bei 3DMark2001SE kann dann der Springdale klar von der gewachsenen Speicherbandbreite profitieren und die beiden Newcomer setzen sich an die Spitze. Auch werden mit PA... pardon: PEM und PBE deutliche Zuwächse erzielt.
Springdale Deluxe: Albatron PX865PE Pro II vs. AOpen AX4SPE Max - 21/25
13.06.2003 by doelf
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| OpenGL & DirectX | Vulpine GL 1024x768x32 |
Codecreatures 1024x768x32 |
Cinebench Shading |
Cinebench Raytrace Single CPU |
Cinebench Raytrace Multi CPU |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 PEM* |
86,2 | 23,2 fps 8,2 Mio |
18,23 | 24,04 | 34,31 MP-Factor: 1,41 |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 |
85,9 | 23,2 fps 8,2 Mio |
18,18 | 23,96 | 33,97 MP-Factor: 1,42 |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR320 2,5-7-3-3 |
84,2 | 23,2 fps 8,2 Mio |
18,26 | 23,89 | 34,21 MP-Factor: 1,43 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 PBE* |
86,1 | 23,2 fps 8,2 Mio |
18,84 | 23,96 | 34,21 MP-Factor: 1,43 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 |
85,9 | 23,2 fps 8,2 Mio |
17,85 | 24,02 | 34,09 MP-Factor: 1,42 |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR320 2,5-7-3-3 |
84,3 | 23,2 fps 8,2 Mio |
18,8 | 23,96 | 34,10 MP-Factor: 1,42 |
| Albatron PX845PEV-800 P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-3-3 |
75,8 | 22,7 fps 8,0 Mio |
18,24 | 23,96 | 33,27 MP-Factor: 1,39 |
Schlägt sich der i845PE bei Cinebench noch wacker, so ziehen Albatron PX865PE Pro II und AOpen AX4SPE Max bei VulpineGL klar davon und auch bei CodeCreatures können die Springdale Mainboards Vorteile für sich verbuchen. PEM und PBE sorgen auch hier wieder für eine Leistungssteigerung.
Springdale Deluxe: Albatron PX865PE Pro II vs. AOpen AX4SPE Max - 22/25
13.06.2003 by doelf
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| Video | TMPEG mit Hyper Threading |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 PEM* |
90 Sekunden |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 |
90 Sekunden |
| Albatron PX865PE Pro II P4 3.00 GHz FSB800 DDR320 2,5-7-3-3 |
90 Sekunden |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 PBE* |
89 Sekunden |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-4-4 |
90 Sekunden |
| AOpen AX4SPE Max P4 3.00 GHz FSB800 DDR320 2,5-7-3-3 |
90 Sekunden |
| Albatron PX845PEV-800 P4 3.00 GHz FSB800 DDR400 2,5-7-3-3 |
92 Sekunden |
Kommen wir zuletzt zu TMPEG: Beim Encoden von Videodaten spielen DDR320, DDR400 sowie alle Verwandten des PAT so gut wie keine Rolle und auch der i845PE auf dem Albatron PX845PEV-800 liegt lediglich 2 Sekunden zurück.
Springdale Deluxe: Albatron PX865PE Pro II vs. AOpen AX4SPE Max - 23/25
13.06.2003 by doelf
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Fazit zum Albatron PX865PE Pro II:
Das Albatron PX865PE Pro II bietet eine durchdachte Ausstattung mit Firewire, einer hervorragenden Soundlösung, Gigabit-LAN via CSA und S-ATA sowie P-ATA RAID. Das Layout ist recht gut gelungen, es gibt jedoch auch ein paar Schwachstellen: So hätten wir gerne 6 PCI Steckplätze gesehen und mehr Platz zwischen AGP Grafikkarten und der Northbridgekühlung vorgezogen. Diese hätte zudem leise und verschleißfrei mit einem passiven Kühler ausgefürt werden können. Rechnet man hinzu, daß VIA die Treiber für die Envy24 onboard Soundlösung noch nicht fertig hat, kann es diesmal keinen Editor's Choice für Albatron geben.
Andererseits zeichnet sich diese junge Platine durch eine hervorragende Stabilität aus und auch die Performance ist nicht zu verachten. Somit ist zumindest die Note "Sehr Gut" sicher (und eine Aufwertung nach Fertigstellung der Soundtreiber ist ja ebenfalls denkbar)!
Checkliste Albatron PX865PE Pro II:
Fazit zum AOpen AX4SPE Max:
Das AOpen AX4SPE Max bietet eine ähnlich gute Ausstattung, die Soundlösung ist ausgereifter, bietet aber nicht die Qualität der Envy24 des Albatron. Dafür bekommt man 6 PCI-Steckplätze, eine passiv gekühlte Northbridge und gleich zwei S-ATA RAID Controler. Wer aufrüsten möchte, würde sicherlich einen ATA133 RAID Controller vorziehen, um die vorhandenen Festplatten weiterverwenden zu können. Das Layout des AX4SPE Max ist gut gelungen, doch die Lage der Laufwerksanschlüsse ist nicht ideal. Weiterhin bindet AOpen den Gigabit-LAN Controller per PCI statt per CSA an. Andererseits haben wir es hier mit einem Springdale Mainboard und nicht mit der Canterwood Varinate zu tun, somit muß man die Kirche im Dorf lassen und ganz deutlich sagen, daß das Gebotene zumindest "Sehr Gut" ist.
In Bezug auf die Stabilität, kann man fast nur Positives über die Platine sagen. Die Probleme mit den beiden DDR433 Riegeln von GeIL bei Verwendung der "Performance Boosting Engine" will ich hier nicht überbewerten, schließlich handelt es sich ja lediglich um eine Tuning-Maßnahme.
Bleiben noch die innovativen Extras, die uns AOpen vergönnt: Der "JukeBox CD-Player" mag vielleicht nicht das sinnvollste Feature sein, dennoch wird er seine Freunde finden. "EzRestore" und vor allem "SilentTek" sind jedoch sehr praktische Zugaben, die Lüftersteuerung kann man sich in Zukunft sparen ;-)
Das AOpen AX4SPE Max hat jedoch noch ein Ass im Ärmel, den günstigen Preis. Und dieser verschafft der Platine am Ende den Editor's Choice!
Checkliste AOpen AX4SPE Max:
Zuletzt wollen wir uns noch recht herzlich bei Albatron und AOpen Deutschland für die Bereitstellung dieser hochwertigen Mainboards bedanken.
Weiterer Dank gilt HiQ Computer für die Bereitstellung des Arbeitsspeichers!
www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-springdale2-print.phtml