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Mainboards unter 40 Euro - 5/8
01.07.2003 by doelf
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Die ATA100 IDE-Anschlüsse hat Syntax hinter die DIMMs gelegt, somit sind sie aus dem Weg und laufen nicht Gefahr, lange PCI-Karten zu behindern (wie auf dem K7S5A). Der Floppy-Anschluß befindet sich unten rechts, besser wäre es gewesen, ihn ebenfalls hinter die DIMMs zu setzen. Um ein Kabel-Chaos zu verhindern empfiehlt es sich, das Floppy-Kabel hinter dem Mainboard entlangzuführen.

Wie auf dem ECS K7S5A Pro V5.0, so finden wir auch auf dem Syntax SV-266A eine passive Northbridge-Kühlung. Die BIOS Batterie wie auch der Clear-CMOS Jumper liegen rechts von der Southbridge und sind gut zu erreichen. Auch auf dem SV-266A gibt es fünf PCI-Steckplätze, einen AGP-Slot (mit Karten-Arretierung) sowie einen AMR-Steckplatz.

Auch Syntax bietet vier DIMMs - sowohl DDR SDRAM (PC2100/PC1600) sowie SDR SDRAM (PC133/100) können eingesetzt werden. Das Mischen der Speicherarten ist auch hier nicht möglich. Maximal kann der Arbeitsseicher auf 2 GB ausgebaut werden. Um zwischen DDR und SDR Speicher zu wechseln, muß eine gewaltige Jumperbank gesetzt bzw. entfernt werden, die sich zwischen den DIMMs und den IDE-Anschlüssen befindet. Fabrikseitig ist das Board für DDR-Speicher konfiguriert. Zwischen 100 und 133 MHz CPUs wird per Jumper umgeschaltet, den Speichertakt stellt man im BIOS ein.

Die Lage des ATX-Stromanschlusses links von der Northbridge kann nicht überzeugen, da das unhandliche Stromkabel über- bzw. um den CPU-Steckplatz herumgeführt werden muß. Syntax nutzt - wie das K7S5A - einen C-Media CMI 9738 für die 4-Kanal Soundausgabe, 10/100-MBit LAN werden mit einem VIA VT6103 realisiert und der BIOS-Baustein ist gesockelt. Löblich: Das Mainboard wurde gut beschriftet.

Noch ein paar Worte zum BIOS sowie Overclocking:
Auch das Syntax SV-266A erlaubt keine Manipulation des Multiplikators, der Frontsidebus darf jedoch verstellt werden. Folgende Werte sind möglich:

  • FSB200 CPU: 100-132 MHz
  • FSB266 CPU: 133-165 MHz
Wird der Frontsidebus übertaktet, so steigen auch AGP- und PCI-Takt an. Wir konnten ohne Probleme auf 140 MHz gehen, bei 145 MHz ging dann allerdings schon gar nichts mehr.
Bei den Speichereinstellungen wählten wir 2.0-5-2-2, 4-Bank Interleave sowie DDR266, das Syntax SV-266A stellte allerdings 2.5-5-2-2 sowie DDR200 ein (laut CPUz). Auch die Benchmarks blieben bei DDR200 sowie DDR266 identisch, vermutlich ein BIOS Bug. Allerdings ein BIOS-Bug, der dem Syntax SV-266A sehr viel Performance kostet!
Natürlich versuchten wir, das aktuelle BIOS von der Syntax-Homepage aufzuspielen. Allerdings hatte das Diskettenlaufwerk erhebliche Probleme, unsere MS DOS 6.2 Diskette zu booten. Gelang es dann nach zwanzig Versuchen DOS zu starten, konnte die Diskette mit dem BIOS Update nicht gelesen werden. Nach etlichen Disketten und der Feststellung, daß Schreibversuche unter Windows eine halbe Ewigkeit dauerten, mußte etwas mit dem Kabel nicht stimmen. Doch auch zwei weitere Diskettenkabel brachten keine Abhilfe. Als wir dann das ECS K7S5A Pro 5.0 aufbauten, funktionierte jedes Kabel mit jeder Diskette einwandfrei! Unser Syntax SV-266A arbeitete in Bezug auf Disketten also fehlerhaft!

Stabilität
Das Syntax SV-266A hatte einen Bluescreen bei der Windows 2000 Installation (Netzwerk-Erkennung), und das Diskettenlaufwerk funktionierte nicht. Hinzu kommen die Ungereimtheiten bei der Speichertaktung. Abgesehen davon lief das Board im Stresstest stabil, die USB-, LPT- und IDE-Tests liefen fehlerfrei. Eine Glanzleistung ist dies jedoch nicht - auch wenn das Board mit 5 PCI-Karten zurecht kommt.

Weiter: 6. Setup, Audio und USB 2.0 Performance

1. Einleitung
2. Elitegroup K7S5A Pro V5.0 #1
3. Elitegroup K7S5A Pro V5.0 #2
4. Syntax SV-266A #1
5. Syntax SV-266A #2
6. Setup, Audio und USB 2.0 Performance
7. Die Benchmarks
8. Fazit

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