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Mainboards unter 70 Euro - 8/18
01.09.2003 by doelf
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Da Shuttle die Stromversorgung oberhalb des CPU-Sockels legt, rückt dieser ein Stück nach unten, und es bleibt nur Platz für fünf PCI-Steckplätze. Links von PCI #1 finden wir einen Realtek ALC650 AC97 5.1-Audiocodec, links von PCI #4 liegt ein ITE IT8705F Monitoring-Chip, links vor dem fünften PCI-Steckplatz ist das gesockelte BIOS zu verorten. Der CLEAR-CMOS-Jumper befindet sich gleich links neben der BIOS-Batterie. Rechts vom BIOS-Chip finden wir einen der drei Lüfteranschlüsse, ein weiterer befindet sich oberhalb vom ersten PCI-Slot und der dritte, für den CPU-Lüfter, ist oben links auf der Platine zu finden. Bleiben noch die USB-Anschlüsse 3 bis 6 zu erwähnen, die unterhalb von PCI #5 eingesteckt werden.

Resourcenvergabe

  INT A INT B INT C INT D INT E INT F INT G INT H
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - X - - - - - -
PCI#2 - - X - - - - -
PCI#3 - - - X - - - -
PCI#4 X - - - - - - -
PCI#5 - X - - - - - -
USB#A - - - - - X - -
USB#B - - - - - X - -
USB#C - - - - - X - -
USB 2.0 - - - - - X - -
Audio - - - - - - X -
LAN - - - - - - - X

Shuttles Resourcenvergabe ist klar und sauber: Der VIA KT400 bietet vier INT-Leitungen für die PCI-Steckplätze und onboard PCI-Komponenten, diese stehen auf dem AK39N 1.1 ausschließlich den Steckplätzen zur Verfügung. Alle onboard Funktionen werden von Southbridge-internen Geräten übernommen, denen vier weitere INTs geboten werden. Besser kann man das Potential des VIA KT400 kaum nutzen!

Stabilität und Alltagsbetrieb
Wie jedes Mainboard, das wir testen, so mußte auch das Shuttle AK39N 1.1 (BIOS AK39S019) einen dreistufigen Stabilitätstest über sich ergehen lassen.

  1. Zunächst wurde Windows 2000 installiert und mit SP4 sowie DX9 versehen: keine Probleme
  2. Im zweiten Schritt folgten die Benchmarks bei FSB266 und FSB333: keine Probleme
  3. Zuletzt sorgten 3DMark2001SE, SiSoft Sandra und Prime95 für einen Tag Dauerlast: keine Probleme
Dabei wurde der DDR333 Speicher mit 2-6-2-2-2T Timings betrieben und der AMD Athlon XP 1700+ auf 1833 MHz übertaktet. Hinsichtlich der Kompatibilität zum Arbeitsspeicher gibt es Folgendes zu berichten:
  • 2x GeIL DDR433@400, 256 MB, einseitig, 2-7-2-2-2T: keine Probleme
  • 2x GeIL DDR433@333, 256 MB, einseitig, 2-7-2-2-2T: keine Probleme
  • 2x GeIL DDR433@333, 256 MB, einseitig, 2-7-2-2-1T: instabil
  • 2x GeIL DDR333, 512 MB, doppelseitig, 2.5-7-3-3-2T: keine Probleme
  • 2x GeIL DDR333, 512 MB, doppelseitig, 2.5-7-3-3-1T: keine Probleme
  • 3x GeIL DDR333, 512 MB, doppelseitig, 2.5-7-3-3-2T: keine Probleme
  • 3x GeIL DDR333, 512 MB, doppelseitig, 2.5-7-3-3-1T: keine Probleme
Auch das Shuttle AK39N 1.1 verweigerte die 1T-Command-Rate beim Einsatz des DDR433 Speichers von GeIL im DDR333-Modus, der Betrieb zweier Module im DDR400 Modus war bei 2T jedoch problemlos möglich. Auch mit drei DDR333 Modulen von GeIL gab es keinerlei Probleme, hier funktionierte auch die 1T-Command-Rate einwandfrei.
Weder die USB 2.0 Anschlüsse noch der Suspend-To-RAM (S3) Modus machten auf dem AK39N 1.1 Probleme, das Aufwachen via PS/2-Tastatur funktioniert allerdings nicht, nachdem der PC komplett vom Strom getrennt worden war. Beim Einsatz einer ATi Radeon 9200 von HIS gab es Abstürze im AGP 8x-Betrieb, ein Zurücksetzen auf den AGP 4x-Modus brachte Abhilfe - dies ist im BIOS, aber auch in ATis Treibern möglich.
Auf die Tuning- und Übertaktungs-Optionen kommen wir später noch zu sprechen.

Weiter: 9. Asrock K7S8XE: SiS 748 Chipsatz und Ausstattung

1. Einleitung
2. Asus A7V8X-X: Ausstattung
3. Asus A7V8X-X: Layout #1
4. Asus A7V8X-X: Layout #2
5. Asus A7V8X-X: Resourcen und Stabilität
6. Shuttle AK39N 1.1: Ausstattung
7. Shuttle AK39N 1.1: Layout
8. Shuttle AK39N 1.1: Resourcen und Stabilität
9. Asrock K7S8XE: SiS 748 Chipsatz und Ausstattung
10. Asrock K7S8XE: Layout
11. Asrock K7S8XE: Resourcen und Stabilität
12. Testsetup, RightMark und USB 2.0 Performance
13. Benchmarks: SiSoft Sandra
14. Benchmarks: Futuremark
15. Benchmarks: VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
16. Overclocking: Optionen und SiSoft Sandra
17. Overclocking: Futuremark, VulpineGL, Codecreatures, TMPEG und nBench
18. Fazit

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