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VIA EPIA M9000: Grundlage für energiesparende PC-Zwerge - 5/6
24.01.2003 by doelf
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Benchmarks:
Kommen wir nun zu den Benchmarks. Aufgrund der niedrigen Taktung von lediglich 933 MHz erwarten wir von unserem M9000 Mainboard keine Wunder. Allerdings erhoffen wir uns schon eine Leistung, die mit dem 1,0 GHz Celeron vergleichbar ist.

Sandra
2002.1.8.59
Dhrystone Whetstone INT/SSE FPU/SSE Mem/INT Mem/FPU
VIA M9000
DDR266 2-5-2-2
VIA C3 933
1132 310 924 1799 215 222
Samsung VM8000
PC100 SDRAM
Celeron 1.0
2663 1348 5437 6652 383 380
Acer Aspire
PC133 SDRAM
Celeron 1.3
3568 1738 7053 8756 368 366
HiQ Mini-PC
DDR266 2-3-3-6
Celeron 1.7
onboard VGA
3335 887/2092 6702 8186 1071 1131
Albatron PX845PE
DDR266 2-3-3-6
Celeron 2.0
GeForce 4 Ti4200
3993 1078/2471 7855 9726 1981 1981

Die Celerons mit 1,0 und 1,3 GHz basieren auf der alten Pentium III Architektur während die 1,7 und 2,0 GHz Versionen auf dem Pentium 4 aufbauen. Aus diesem Grund liegt der Intel Celeron 1,3 GHz in vielen Benchmarks gar nicht so weit hinter der 2 GHz Variante zurück. Der VIA C3 933 ist eine Klasse für sich, selbst im Vergleich zum Celeron 1 GHz fällt die VIA Plattform hoffnungslos zurück. Während wir von Notebooks mit shared-memory-Grafik einen schlechten Speicherdurchsatz gewohnt sind, gelingt es dem VIA M9000 neue Tiefstwerte auszuloten. Kommt SiSofts Sandra mit der Plattform nicht zurecht?
Vergleichen wir nun MadOnions Benchmarks:

MadOnion PCMark2002/CPU PCMark2002/MEM 3DMark2000 3DMark2001SE
VIA M9000
DDR266 2-5-2-2
VIA C3 933
866 734 1461 339
Samsung VM8000
PC100 SDRAM
Celeron 1.0
2170 993 1153 555
Acer Aspire
PC133 SDRAM
Celeron 1.3
2734 888 1042 424
HiQ Mini-PC
DDR266 2-3-3-6
Celeron 1.7
onboard VGA
3818 2539 1310 591
Albatron PX845PE
DDR266 2-3-3-6
Celeron 2.0
GeForce 4 Ti4200
4592 4005 5090 8012

CPU und Speicherperformance zeigen auch bei PCMark2002 deutliche Schwächen bei der VIA M9000 Plattform. Der 3DMark2000 Wert ist im Vergleich zu anderen integrierten Grafik-Lösungen von VIA und SiS gar nicht so schlecht, Spielfreude wird jedoch kaum aufkommen. Der 3DMark2001SE Wert ernüchtert erneut. Bei der Intel Celeron 2,0 GHz Plattform fällt der niedrige 3DMark2000 Wert auf, der sich in mehreren Durchläufen immer wieder einstellte.
Mit Cinebench ermitteln wir die Shading und Raytrace Benchmarks:

OpenGL Cinebench
Shading
Cinebench
Raytrace
VIA M9000
DDR266 2-5-2-2
VIA C3 933
2,87 4,84
Samsung VM8000
PC100 SDRAM
Celeron 1.0
7,46 9,16
Acer Aspire
PC133 SDRAM
Celeron 1.3
7,49 13,79
HiQ Mini-PC
DDR266 2-3-3-6
Celeron 1.7
onboard VGA
10,70 10,97
Albatron PX845PE
DDR266 2-3-3-6
Celeron 2.0
GeForce 4 Ti4200
14,48 11,76

Die OpenGL Performance des im VIA Apollo CLE266 integrieten Grafikcores ist unterirdisch, aber auch das rechenintensive Raytracing gehört nicht zu den Stärken der Plattform.
Zwei weitere Benchmarks haben wir noch auf dem VIA EPIA M9000 und dem Intel Celeron 2,0 GHz gemessen, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Zum Vergleich führen wir ebenfalls einen Intel Pentium 4 mit 2,53 GHz an, der uns seit einiger Zeit die Referenzwerte liefert.

OpenGL/Video Vulpine GL
1024x768x32
TMEPG
Video-Encoding
VIA M9000
DDR266 2-5-2-2
VIA C3 933
3,7 fps 34:52 min
Albatron PX845PE
DDR266 2-3-3-6
Celeron 2.0
GeForce 4 Ti4200
58,2 fps 4:59 min
Albatron PX845PE
DDR266 2-3-3-6
P4 2.53
GeForce 4 Ti4200
68,0 fps 3:56 min

Bei VulpineGL kommt es auf möglichst viele Frames pro Sekunde an. Liegen der Celeron 2,0 GHz und der Pentium 4 2,53 GHz gepaart mit einer Mid-Price Grafikkarte doch recht eng beeinander, so kann die VIA EPIA M9000 Plattform mit ihrer onboard Grafik hier nur den kürzeren ziehen. Ein solcher Vergleich ist nicht fair, zeigt aber überdeutlich, daß die VIA Plattform absolut nicht für OpenGL Spiele geeignet ist!
Beim Videoencoding mit TMPEG kommt es auf die kürzere Zeit an. Wer 7 bis 10-mal soviel Zeit investieren kann oder will, kann auch Videos auf dem VIA M9000 bearbeiten. SInn macht dies aber nicht.

Weiter: 6. Fazit und Empfehlung

1. Der Trend zur Kompaktklasse
2. VIAs EPIA M9000 im Details
3. Das Casetek CK-1010 Mini-ITX Gehäuse
4. Stabilität, Kompatibilität, Einsatzgebiete
5. Benchmarks
6. Fazit und Empfehlung

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