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AMD: Neuer Treiber untertützt Microsoft PlayReady 3.0

Meldung von doelf, Montag der 19.08.2019, 12:40:42 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2019 Edition auf die optionale Version 19.8.1 aktualisiert, welche Microsoft PlayReady 3.0 unterstützt. Voraussetzung ist einer Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 5700 (Navi). Für alle Grafiklösungen ab der Radeon HD 7700 bringt der neue Treiber eine handvoll Korrekturen.

PlayReady 3.0
Microsoft hatte PlayReady 3.0 auf dem WinHec-Summit im März 2015 als Bestandteil von Windows 10 vorgestellt. Es handelt sich um eine neue Generation der digitalen Rechteverwaltung, welche Videoinhalte in UHD-Auflösung (4K) vor illegalen Kopien schützt. Die Schlüssel für die Videowiedergabe stecken dabei in der Hardware, so dass komprimierte und unkomprimierte Daten während der Aufbereitung und Ausgabe vor einem Abgriff abgeschirmt sind. Unterstützt die Hardware dies nicht, werden die Inhalte wahlweise in reduzierter Qualität oder gar nicht abgespielt.

Behobene Probleme
"Radeon AntiLag" soll die Leistung bestimmter Spiele nicht mehr beeinträchtigen. Wenn man die Einstellungen für "Radeon Chill" während des Spiels über das "Radeon Overlay" ändert, werden diese nun zuverlässiger mit dem jeweiligen Spielprofil abgeglichen. Laufen Spiele bildschirmfüllend, führt die automatische Übertaktung des Grafikspeichers einer Radeon RX 5700 nicht mehr zu einer schwarzen Anzeige oder zum Flackern. Die Farbfehler, welche Windows 10 Version 1903 geplagt hatten, konnte Microsoft mit dem Windows-Update 18362.267 (KB4505903) beseitigen. Unter Windows 7 müssen die Besitzer einer Radeon RX 5700 nicht mehr eine sichere Deinstallation durchführen, um einen schwarzen Bildschirm zu vermeiden. Weiterhin zeichnen die Navi-GPUs bei "Radeon ReLive"-Aufnahmen unter Windows 7 keine leeren Videos mehr auf.

Ungelöste Probleme
Navi-Besitzer sollten weiterhin die Option "Enhanced Sync" meiden, da diese zum Absturz von Windows und Programmen führen kann. FreeSync-Displays mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz bereiten der Baureihe Radeon RX 5700 ebenfalls Probleme, die sich in Form von Bildhaklern offenbaren. Von den "Radeon Performance Metrics" werden zuweilen falsche Werte für die VRAM-Nutzung gemeldet und manchmal lässt sich das "Radeon Overlay" aus Spielen heraus nicht zuschalten. Es kann vorkommen, dass "Radeon ReLive" eine fehlerhafte oder stark gestörte Tonspur aufzeichnet. Bleiben noch die erhöhten Speichertaktraten, welche die Radeon VII zuweilen im Leerlauf bzw. bei der Anzeige des Desktops anlegt.

Unterstützte Betriebssysteme und Grafiklösungen
Die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.8.1 gibt es für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7. Sie unterstützt diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs sowie die Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik (Desktop und Notebook). Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen. Für moderne Grafikprozessoren werden allerdings gar keine 32-Bit-Treiber geboten.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.8.1 (optional)

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