Werbung
Restposten Angebote von Amazon: Computer und Zubehör, Baumarkt, Garten, Sport und Freizeit


Auch bei Flash-Speicher stockt der Preisanstieg

Meldung von doelf, Freitag der 03.04.2020, 15:37:04 Uhr

Der COVID-19-Ausbruch hat am Spot-Markt in Taiwan nicht nur den Preisanstieg für Arbeitsspeicher gestoppt, sondern auch bei Flash-Chips für fallende Preise gesorgt. Vor einem Monat hatte sich der Preisanstieg bei den in SSDs, Speicherkarten, USB-Sticks und Mobilgeräten genutzten Flash-Chips nochmals beschleunigt.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,582 US-Dollar auf den Tisch legen. Dies entspricht einem Kursverlust von 2,42 Prozent, nachdem die Preise in den vergangenen Monaten immer schneller gestiegen waren (Dezember 2019: +1,91%; Januar 2020: +2,17%; Februar 2020: +4,20%; März 2020: +5,71%). Dies hatte den Preisverfall im restlichen Jahr 2019 zunichte gemacht, so dass der aktuelle Kurs um 9,45 Prozent über dem des Vorjahresmonats liegt.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,315 US-Dollar (+0,39%) und tritt wie schon Anfang März (-0,39%) auf der Stelle. Für Februar hatten wir einen moderaten Preisanstieg von 2,74 Prozent notiert, nachdem es im Januar 2020 (+0,22%) und Dezember 2019 (-0,04%) kaum Bewegung gegeben hatte. Blicken wir ein Jahr zurück, müssen wir allerdings einen stolzen Aufschlag von 35,43 Prozent vermelden.

Wer statt MLC die Variante TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 3,418 US-Dollar. Dieser Preis liegt um 0,38 Prozent unter dem Hochstand von Anfang März 2020. Über Monate hatte sich der Kurs dieser Chips sehr konstant entwickelt und war gegen Ende 2019 sogar gefallen. Doch dann kam das Jahr 2020 mit happigen Aufschlägen von 11,39, 6,85 und 5,21 Prozent zwischen Januar und März. Der Vergleich mit April 2019 offenbar eine Verteuerung um 17,26 Prozent.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,0856 US-Dollar wert und notierte damit um 2,50 Prozent schwächer als Anfang März 2020. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 3,11 Prozent eingebüßt. Solange die Corana-Krise anhält, erwarten wir einen negativen Einfluss auf das Konsumverhalten und somit auch bei den Flash-Chips volle Lager. Und volle Lager bedeuten fallende Preise.

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]