Arbeitsspeicher: Der Preisverfall geht ungebremst weiter
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Arbeitsspeicher: Der Preisverfall geht ungebremst weiter

Meldung von doelf, Mittwoch der 12.06.2019, 14:21:45 Uhr

Die Preise für Arbeitsspeicher sind am DRAM-Spot-Markt in Taiwan binnen Monatsfrist abermals um bis zu 15,47 Prozent gefallen, diesmal waren die DDR4-Chips mit 4Gb Speicherkapazität besonders stark unter Druck. Im Vergleich zu Juni 2018 kann man beachtliche 54,5 bis 60,27 Prozent sparen.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133/2400 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 3,426 US-Dollar auf den Tisch legen. Binnen Monatsfrist ist dieser Kurs um weitere 9,68 Prozent eingebrochen, nachdem er in den Vormonaten um 16,34 bzw. 16,85 Prozent abgestürzt war. Bis Anfang April hatte sich der Preisverfall immer stärker beschleunigt (März: -8,23%; Februar: -6,45%; Januar: -4,57%; Dezember: -3,72%), nun verharrt er auf hohem Niveau. Seit Juni 2018 sind die Kurse dieser Chips um 60,27 Prozent gefallen.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133/2400 4Gb 512Mx8, kostet momentan 1,825 US-Dollar, was einem Einbruch um 15,47 Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht. Für Anfang Mai haben wir einen Kursrutsch von 7,81 Prozent vermerkt, Anfang April waren es 15,6 Prozent und Anfang März 7,72 Prozent gewesen. Ziehen wir den Vorjahresmonat heran, sind die 4Gb-DDR4-Chips inzwischen um 55,35 Prozent billiger geworden.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600/1866 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 1,510 US-Dollar gezahlt, das ist ein Rückgang um 6,96 Prozent. Anfang Mai war dieser Kurs noch um 15,51 Prozent und Anfang April um 9,9 Prozent gesunken. Für März vermerkt unser Diagramm einen Rückgang um 11,94 Prozent und der Blick auf Juni 2018 offenbart einen Einbruch um 54,5 Prozent. Dennoch bekommen DDR3-Käufer weiterhin die meisten GiB je Euro.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1327 US-Dollar wert und notierte damit um 1,19 Prozent stärker als Anfang Mai. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 3,88 Prozent eingebüßt, was den Preisvorteil ein wenig schmälert.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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