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Auch Flash-Speicher wird noch billiger

Meldung von doelf, Dienstag der 05.03.2019, 14:56:25 Uhr

Obwohl einige Hersteller angekündigt hatten, ihre Produktion zurückzufahren und den Ausbau neuer Werke zu verschieben, sind die Kurse für Flash-Speicher am NAND-Spot-Markt in Taiwan auch im Februar weiter gefallen. SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks dürften in den kommenden Wochen noch etwas billiger werden.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am 4. März durchschnittlich 2,482 US-Dollar zahlen, das sind 4,13 Prozent weniger als Anfang Februar. Der Kursverlust bleibt damit auf dem Niveau von Februar (-4,15%), während sich die Entwicklung in den Monaten davor uneinheitlich gezeigt hatte (Januar: -6,99%; Dezember: -3,87%; November: +4,42%). Binnen Jahresfrist sind die 64Gb-Chips um 37,86 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 1,690 US-Dollar. Mit einem Minus von 11,61 Prozent ist der Preisverfall hier deutlich angewachsen und übertrifft auch den Abwärtstrend der Vormonate klar (Februar: -1,80%; Januar: -4,28%; Dezember: -8,42%; November: +5,46%). Der Blick auf März 2018 offenbart derweil einen Einbruch um 42,26 Prozent.

Wer statt zu MLC zu TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) greift, bekommt 256 Gb schon für 2,925 US-Dollar. Soll eines dieser Bits geändert werden, müssen immer alle drei gelöscht und neu geschrieben werden, was TLC-Chips bei Schreibzugriffen im Vergleich zu MLC (2 Bit pro Zelle) oder SLC (1 Bit pro Zelle) deutlich langsamer macht. Wir haben die TLC-Chips neu in unsere Preisbeobachtung aufgenommen, sie ersetzen die 16Gb-MLC-Chips.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Am 4. März war ein Euro zum Handelsschluss 1,1339 US-Dollar wert und notierte damit um exakt ein Prozent schwächer als Anfang Februar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 7,94 Prozent eingebüßt, was den Preisvorteil etwas schmälert.

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