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Auch Flash-Speicher wurde wieder teurer

Meldung von doelf, Donnerstag der 05.03.2020, 16:24:07 Uhr

Am Spot-Markt in Taiwan sind nicht nur die Kurse für Arbeitsspeicher weiter angezogen, sondern auch die Preise für Flash-Chips, die beispielsweise in SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks verbaut werden. Insbesondere die Handelspreise für größere MLC- sowie 3D-TLC-Chips haben in den vergangenen vier Wochen um mehr als fünf Prozent zugelegt.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am Freitag durchschnittlich 2,646 US-Dollar auf den Tisch legen, womit sich der Kursanstieg nochmals beschleunigt hat (Dezember 2019: +1,91%; Januar 2020: +2,17%; Februar 2020: +4,20%; März 2020: +5,71%). Auch der Preisverfall im übrigen Jahr 2019 wurde damit zunichte gemacht, denn der Vergleich mit März 2019 zeigt uns einen Aufschlag von 6,61 Prozent.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,315 US-Dollar (-0,39%) und tritt damit auf der Stelle. Vor einem Monat notierten wir einen moderaten Preisanstieg von 2,74 Prozent, nachdem es im Januar 2020 (+0,22%) und Dezember 2019 (-0,04%) kaum Bewegung gegeben hatte. Blicken wir ein Jahr zurück, müssen wir allerdings einen Preisanstieg um 36,98 Prozent vermelden.

Wer statt MLC die Variante TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 3,431 US-Dollar - ein neuer Hochstand in unserem Diagramm. Über Monate hatte sich der Kurs dieser Chips sehr konstant entwickelt und war gegen Ende 2019 sogar gefallen. Doch 2020 startete mit einem happigen Aufschlag von 11,39 Prozent. Anfang Februar sahen wir ein Plus von 6,85 Prozent und diesmal kommen weitere 5,21 Prozent obendrauf. Der aktuelle Preis liegt um 17,3 Prozent über dem von März 2019.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1134 US-Dollar wert und notierte damit um 0,33 Prozent stärker als Anfang Februar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 1,81 Prozent eingebüßt. Da die aktuelle Corana-Krise die Kauflaune drückt und in China etliche Fabriken stillstehen, sinken die Absatzzahlen von Elektronikgeräten. Statt der für 2020 vorausgesagten Lieferengpässe könnte es damit wieder zu einem Überangebot und somit fallenden Speicherpreisen kommen.

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